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Gehörte in vielen Orten im Landkreis bereits eine Jugendfeuerwehr zum täglichen Erscheinungsbild, so hielt man sich
in Rodenberg bezüglich einer Gründung lange Zeit sehr bedeckt. Mehrere Versuche zu Beginn der siebziger Jahre
verliefen im Sande oder wurden durch die damalige Feuerwehrführung abgeblockt. Erst als im Jahre 1975 Rudolf
Schünemann massive Werbung für eine Jugendfeuerwehr in Rodenberg betrieb, war die Einrichtung einer Jugendfeuerwehr
nicht mehr aufzuhalten und sämtliche Argumente dagegen entkräftet. Somit erfolgte am 18. Oktober 1975 im Rahmen
einer Öffentlichkeitsveranstaltung die offizielle Gründungsversammlung.
Zeitungsartikel aus der Schaumburg-Deister-Zeitung vom 16.10.1975 (zum Vergrößern bitte klicken)
Originalwerbeplakat für den Tag der offenen Tür am 18.10.1975
Zeitungsartikel aus der Schaumburg-Deister-Zeitung vom 21.10.1975 (zum Vergrößern bitte klicken)
Die Gründungsmitglieder der Jugendfeuerwehr Rodenberg (zum Vergrößern bitte klicken)
Man hatte nun endlich erkannt, dass es wichtig ist, Nachwuchsarbeit in Form einer Jugendfeuerwehr zu betreiben. Von
nun an galt es, das Interesse der Jugendlichen an der Arbeit in der Feuerwehr zu wecken, sie an den technischen
Geräten auszubilden und sie dadurch für den späteren Dienst in der Einsatzabteilung zu gewinnen. Dabei sollte die
Förderung von Spaß, Sport, Spiel und dem Gemeinschaftssinn nicht fehlen.
Bereits 1977 konnten die ersten Mitglieder in die Einsatzabteilung der Feuerwehr übernommen werden. Aus der
Anfangszeit werden Zeltlager unvergesslich bleiben, welche Mangels richtigem Zelt noch sehr spartanisch verliefen.
Außerdem die erste Leistungsspangenabnahme in Goldbeck, wo erst- und letztmalig eine Gruppe aus Rodenberg die
Anforderungen zum Erwerb der Leistungsspange nicht erfüllte.
Im Jahre 1989 war man erstmalig bei den Wettbewerben auch auf Bezirksebene aktiv und konnte dort einen
hervorragenden 50. Platz erringen. Ein Jahr später fand das erste Kreiszeltlager der Kreis-Jugendfeuerwehr
Schaumburg in Rodenberg statt. Auch drei Jahre später war Rodenberg erneut Ausrichter des nächsten Kreiszeltlagers.
Zu diesem Zeitpunkt war man längst auf Samtgemeinde-, Kreis-, Bezirks- und Landesebene etabliert und aufgrund der
ständig wachsenden Mitgliederzahlen eine der führenden Jugendfeuerwehren des Landkreises Schaumburg geworden. Dieses
wurde durch den Gewinn des Kreis- und Vizekreismeistertitels im Jubiläumsjahr 1995 auf dem heimischen Sportgelände
und der Feierstunde im Oktober noch unterstrichen.
Ein lang ersehnter Traum wurde 1999 erfüllt. Die Feuerwehr Rodenberg stellte in Zusammenarbeit mit Rat und
Verwaltung der Samtgemeinde Rodenberg einen Mannschaftstransportwagen zur Verfügung.
Mannschaftstransportwagen VW mit 9 Sitzplätzen und Anhängerkupplung
Auch wurde in diesem Jahr das Angebot der Feuerwehr für Kinder und Jugendliche erweitert. Seit September 1999
besteht nun auch die Möglichkeit für Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren aktiv bei der Feuerwehr mitzumachen. Es
wurde dazu eine so genannte Schnuppergruppe, die „Grisus„, gegründet.
Im Jahre 2000 stand schon wieder ein Jubiläum auf dem Programm. Die Jugendfeuerwehr feierte ihren 25. Geburtstag.
Es wurde ein Freundschaftswettbewerb und eine tolle Feierstunde im Schulzentrum abgehalten. Im Jahre 2004 feierte
die Freiwillige Feuerwehr Rodenberg ihr 100 jähriges Bestehen. Es wurden in diesem Jahr erneut die
Kreis-Jugendfeuerwehrwettbewerbe auf dem Sportgelände in Rodenberg durchgeführt. Die Jugendfeuerwehr beteiligte sich
bei allen Jubiläumsveranstaltungen, wie z.B. im Rahmen der Ro.Wo.Ki.-Ferienspaßaktion mit einem Spiel ohne Grenzen
und beim Tag der offenen Tür mit einer Spielstraße.
Da der alte Mannschaftstransportwagen so langsam "in die Jahre" gekommen war, wurde beim Tag der offenen Tür im Jahr
2006 ein neuer Mannschaftstransportwagen offiziell übergeben, der in Zusammenarbeit mit der Verwaltung beschafft
werden konnte. Dazu wurde auch noch ein knallroter Transportanhänger mit Planenaufbau von der Feuerwehr Rodenberg
angeschafft.
Um seit der Gründung am 18. Oktober 1975 diese Vielzahl an Aufgaben und Veranstaltungen rund um die Jugendfeuerwehr
ehrenamtlich bewältigen zu können, bedarf es einer Vielzahl an aktiven Kameraden und Kameradinnen, die im
Betreuerteam den Jugendfeuerwehrwart und seine Stellvertreter unterstützen. Da wir leider an dieser Stelle nicht
alle Stellvertreter und Betreuer nennen können, nachfolgend nur die Namen der bisherigen Jugendfeuerwehrwarte:
1975 - 1985 Rudolf Schünemann
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1985 - 1994 Ralf Kleinschmidt
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1994 - 2000 Frank Döpke
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2000 - 2005 Jens Böhm
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2005 - heute Marcus Schmid
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