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von Timo Lucht (1.2.2012, 14:28)
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Traditionell der letzte Dienst im Jahr ist bei unserer Jugendfeuerwehr die Weihnachtsfeier. Hierbei wird es natürlich nicht leichter unterschiedliche Aktionen einfallen zu lassen. Da wir in den letzten Jahren davon abgerückt sind die Weihnachtsfeier lediglich aus diversen Spielen und Kekse essen bestehen zu lassen. Was wir diesmal veranstaltet haben erfahrt ihr im Klapptext…
In diesem Jahr galt es den Ort unserer eigentlichen Weihnachtsfeier zu finden. Hierzu machten sich drei Gruppen am Feuerwehrhaus auf um mit Hilfe in ganz Rodenberg versteckter Buchstaben und Rätsel den tatsächlich Ort ausfindig zu machen. Hierbei wurde die Kombinationsgabe und Logik der einzelnen Gruppenmitglieder benötigt um schnell von einem Fundort für einen Hinweis zu nächsten zu gelangen. Problematisch für die Organisatoren war die Tatsache, dass für die gesamte Altersspanne eine interessante Geschichte geliefert werden musste. Dieses schien aber gelungen und jedes einzelne Gruppenmitglied konnte seinen Beitrag zu Lösung leisten.
Mehr oder minder erfolgreich trafen aber alle Gruppen dann am vereinbarten Treffpunkt am Sportplatz ein. Dort konnten sich alle Teilnehmer bei diversen Getränken und heißen Würstchen stärken und gemeinsam am Lagerfeuer mit leckerem Stockbrot das tolle Jahr 2011 ausklingen lassen. Dank an dieser Stelle an alle Helfer und die Bäckerei Strietzel für die Spende des Stockbrotes.
Gruß Seppl [mehr] |
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von Timo Lucht (12.12.2011, 12:08)
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Wer hätte gedacht, dass ein Revival der Gameshow "Der Preis ist heiß" so viel Spaß machen kann? Ich jedenfalls nicht. Mit leider nur einer sehr kleinen Gruppe machten wir uns am letzten Samstag auf den Weg nach Pollhagen, ins dortige Feuerwehrhaus. Die JF Pollhagen hatte uns zum großen "Gameshow-Marathon" eingeladen, worauf wir sehr gespannt waren. Nur die Eltern oder Betreuer/innen aus unserem Team kannten nämlich die angekündigten Gameshows der vergangenen Jahre, eigentlich schon Jahrzehnte, da sie doch bereits vor einiger Zeit von der Fernseherbildfläche verschwunden sind, zumindest zu den Sendezeiten, wo ich mal dazu komme, in die viereckige Kiste hineinzuschauen.
Über viele Jahre hinweg planen wir immer wieder gegenseitige Besuche bzw. gemeinsame Veranstaltungen, damit man sich auch außerhalb der Wettbewerbsbahnen mal unter dem Motto Spannung, Spiel und Spaß trifft und den Kontakt untereinander nicht verliert. Übrigens, die JF Pollhagen wird im nächsten Jahr auch gemeinsam mit uns am Kreiszeltlager des LK Diepholz in Brinkum / Stuhr teilnehmen, worauf wir uns schon sehr freuen.
Nun aber zur Gameshow zurück. Insgesamt hatten die Pollhäger abwechselnd in ihrem Aufenthaltsraum und der Fahrzeughalle vier verschiedene Spielshows vorbereitet, in denen sich immer eine kleine Gruppe Jugendlicher aus beiden Jugendfeuerwehren gegenüberstanden. Unter der Moderation von Lisa und Jannik schlugen wir uns bei "Ruck Zuck", "Der Preis ist heiß", "Familienduell" und zuletzt "1, 2 oder 3" recht tapfer und erreichten am Ende sogar einen Punktegleichstand. Da die Pollhäger allerdings das letzte Spiel gewannen, durfte im anschließenden Betreuer-Zusatz-Punkte-Spiel eine Betreuerin aus Pollhagen nochmal Ihr Glück im Entfernungsraten zwischen zweier Städte an den Start gehen, was Ihr auch geglückt ist. Ann-Kathrin, Maik und ich konnten leider in den vorherigen Betreuerspielen keinen Zusatzpunkt für unsere JF erringen, wodurch es dann am Ende 6:7 für Pollhagen stand.
Da aber nicht das Gewinnen im Vordergrund stand, sondern der Spaßfaktor waren selbstverständlich alle Jugendlichen Gewinner, die an der Veranstaltung teilgenommen haben. Es hat wirklich riesigen Spaß gemacht, war mal etwas ganz neues und spannendes für die Jugendlichen, wofür den Pollhägern rechtherzlich Danke sagen möchten. Beim Essen der leckeren Würstchen sind unter den Mitgliedern unseres Jugendausschusses schon einige Ideen für eine gemeinsame Veranstaltung in Rodenberg für 2012 diskutiert worden. Es wird im neuen Jahr eine "etwas andere Olympiade" in Rodenberg geben, mehr dazu zu gegebener Zeit!
Gruß Marcus [mehr] |
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von Timo Lucht (1.12.2011, 11:09)
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Bernd Isensee, Michael König und ich konnten für die Jugendfeuerwehren der Samtgemeinde Rodenberg am letzten Sonntag von Alexandra und Heinz-Jürgen Stummeyer die Spende in Pohle entgegen nehmen. Die Bäckerei & Konditorei Stummeyer hatte über einige Monate in Ihren sechs Filialen das Florians Brot angeboten und aufgrund der hohen Nachfrage nun eine Spende in Höhe von 300,- € zur Verfügung stellen können, was uns sehr gefreut hat. Im Mai diesen Jahres wurde das Florians Brot sogar durch das Institut für die Qualitätssicherung von Backwaren (IQBack) im Rahmen einer Brotprüfung, mit vier weiteren Brotsorten aus dem Hause Stummeyer, mit "GOLD" ausgezeichnet. Die gemeinsame Aktion mit der Samtgemeinde-Jugendfeuerwehr war also ein großer Erfolg für alle Beteiligten. Die Jugendfeuerwehren der Samtgemeinde Rodenberg bedanken sich hiermit rechtherzlich für die tolle Aktion und die Spende! An dieser Stelle auch der Hinweis an alle Freunde des Florian Brotes, dass das leckere Brot auch außerhalb der durchgeführten Aktion weiterhin in den Filialen der Firma Stummeyer erhältlich ist. Guten Appetit! |
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von Timo Lucht (1.12.2011, 11:08)
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Oder wie lautet der Ohrwurm aus dem Bereich der Partymusik? Nach einer tollen Abschlussparty und einer kurzen Nacht durften wir am letzten morgen eine halbe Stunde länger schlafen, was allen ganz gut tat. Das letzte gemeinsame Frühstück mit den vielen anderen Jugendfeuerwehren schmeckte nochmal richtig gut und die Zeit verging wie im Flug. Kurz danach begannen wir damit, unsere Sachen zu packen und zum LKW zu befördern, der doch einige Meter - gefühlte Kilometer - entfernt parken musste. Man hatte uns seitens der Lagerleitung einen LKW-Parkplatz zugewiesen, zu dem dann PKW-Anhänger mit Treckern gezogen werden sollten.
Dies erwies sich leider als Fehlinformation, da die Treckerfahrer nicht bereit waren, gegen die Einbahnstraßenregelung zu fahren und unser LKW parkte leider ganz am Anfang der Einbahnstraße. Also blieb uns nichts anderes übrig, als die vielen persönlichen Dinge, aber auch die Spiele, Wäscheständer usw. mit vielen Händen und Beinen zum LKW zu tragen. Den ein oder anderen Jugendlichen konnte man zwar kaum noch motivieren, einen zweiten oder dritten Gang zum LKW unter „Last“ zu machen, aber es nutze ja nichts. Keiner wollte seinen Koffer oder Ähnliches auf dem Zeltplatz zurück lassen und die Fußbälle, mit denen die ganze Woche über gespeilt wurde, sollten dort selbstverständlich auch nicht liegen bleiben. Die richtig kräftigen unter uns schoben sogar einen vollgepackten PKW-Anhänger von Hand über das Zeltplatzgelände, was durch das viele Rindenmulch, die aufgeweichte Wiese und die Steigung zum Teil sehr an die Substanz ging. Dafür konnten wir uns an dem Tag dann aber den Gang ins Fitnessstudio ersparen!
Gegen 10.00 Uhr versammelten sich dann nochmals alle Zeltlagerteilnehmer auf dem Vorplatz des Gemeinschaftszeltes um an der Abschlussveranstaltung teil zu nehmen. Die Organisatoren dankten alle Zeltlagerteilnehmern nochmals für ihr diszipliniertes Verhalten in solch einer großen Gruppe, für eine ganz tolle Zeltlagerwoche in Bückeburg und beendeten mit dem Einziehen der Fahnen das 12. Kreiszeltlager der Jugendfeuerwehren des Landkreises Schaumburg, welches mein persönliches achtes Kreiszeltlager war, an dem ich teilgenommen habe. Begonnen hat es bei mir 1990 auf dem Sportgelände in Rodenberg. Mal sehen, wo 2014 das 13. Kreiszeltlager stattfindet, lasst Euch überraschen!
Da sich am Freitagabend spontan beim Übungsdienst der Einsatzabteilung noch einige Kameradinnen und Kameraden gefunden haben, uns beim Abbau zu unterstützen, konnten wir am Samstagmorgen die vier Zelte einfach in Bückeburg stehen lassen und uns auf den Heimweg machen. Bedingt durch den Regen der letzen Tage und die Feuchtigkeit der Nacht, war dies auch die sinnvollste Lösung. Am Nachmittag machte sich dann nochmal ein Helferteam auf den Weg nach Bückeburg, um die inzwischen durch die Sonne richtig getrockneten Zelte abzubauen. Bei allen Helferinnen und Helfern möchte ich mich für diese Spontankation nochmals rechtherzlich bedanken.
Bedanken möchte ich mich auch bei unseren Jugendlichen und den dem Betreuerteam für eine ganz tolle Zeltlagerwoche und möchte schon mal ankündigen, dass es auch im nächsten Jahr wieder in der ersten Sommerferienwoche auf in ein neues aufregendes Zeltlager geht, versprochen!
Gruß Marcus [mehr] |
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von Timo Lucht (1.12.2011, 11:07)
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Am vorletzten Tag stand die Leistungsspangenabnahme im Mittelpunkt des Zeltlagergeschehens. Leider meinte es der Wettergott nicht gut mit uns wir starteten in einen verregneten Freitagmorgen. Während wir noch beim Frühstück saßen machten sich Olli und Petra nach einem kurzen Hilferuf bereits auf den Weg ins Feuerwehrhaus um die dortigen Wetterjacken der Aktiven einzupacken und uns nach Bückeburg zu bringen, wofür wir uns an dieser Stell rechtherzlich bei den beiden bedanken möchten.
Nun gut gegen das etwas stöhrende Wetter gewappnet machten sich unsere insgesamt achtzehn Leistungsspangenbewerber auf den Weg in die „fast“ nahegelegene Kaserne in Bückeburg. Dort wurde nämlich auf der Sportanlage die Leistungsspangenabnahme durchgeführt. Eigens wurde seitens der Organisatoren dafür ein Bus-Shuttle-Service eingerichtet. Da die Jugendlichen die letzten Tage aber immer zu Fuß den Weg zur „fast“ nahegelegenen Kaserne zurücklegen mussten, hat es sich das Betreuerteam nicht nehmen lassen, trotz Shuttle-Service auch mal einen kleinen „Marsch“ zu absolvieren, schließlich ging es ja auch zur Bundeswehr in die Kaserne.
Beide Gruppen waren durch die verschiedenen Übungseinheiten der Woche gut vorbereitet und absolvierten nach und nach die Disziplinen. Im Bereich der feuerwehrtechnischen Übungen brauchten wir uns keine Sorge machen, aber bei den sportlichen Teilen war schon etwas Anspannung zu spüren. Am Ende ging aber alles gut, beide Gruppen haben mit einer hervorragenden Punktzahl die Leistungsspangenabnahme erfolgreich absolviert. Hierzu nochmals unseren herzlichen Glückwunsch! Gratulieren möchte ich den beiden Gruppen auch für ihre Disziplin, die sie nach der Abnahme an den Tag gelegt haben. Wie wir es von unseren Jugendlichen gewohnt waren, verhielten sie sich ordnungsgemäß und störten trotz des Erfolges den weiteren Zeltlagerablauf nicht, was man leider nicht von allen Leistungsspangengruppen sagen konnte. Da war ich mal wieder richtig stolz, JFW unserer JF Rodenberg zu sein.
Da eine kleine Erfolgs- oder Siegesfeier aber auch bei uns nicht fehlen darf, haben wir mit unseren beiden Gruppen einen netten Abend in einer der Pizzerien in Bückeburg verbracht, bevor wir uns auf unseren nächtlichen Auftrag vorbereitet haben.
Bereits am Freitagmittag hatte es uns schon erwischt: „Reinigung Gemeinschaftszelt“ stand für uns auf dem Programm. Nach dem Mittagessen mussten mit anderen Jugendfeuerwehren, die uns aber zunächst leider etwas im Stich gelassen hatten, sämtliche Tische und Bänke abgewischt und geordnet werden. Dazu musste das gesamte Zelt ordentlich durchgefegt werden. Man glaubt gar nicht, wie schwierig es doch für einige Personen ist, einen Besen zu beherrschen. Man hatte immer so den Eindruck, das nach dem Fegen noch mehr Müll auf dem Boden lag als vorher. Nochmal fegen? Wieso, da hab ich doch eben schon gefegt? Ja, aber davon sieht man leider nichts, war dann die Antwort, die die Jugendlichen zu hören bekam. Letztendlich tauchten dann aber die uns noch zugeteilten anderen Jugendfeuerwehren auf und wir konnten unseren Reinigungsposten verlassen.
Am Abend stand dann für uns am letzten Abend die Nachtwache an. Gemeinsam mit einigen anderen Jugendfeuerwehren mussten wir von 19.00 bis 8.00 Uhr „Nachtwache“ machen. Dabei musste das Wachzelt am Eingang besetzt werden, der Zeltplatz in regelmäßigen Kontrollgängen abgegangen werden und auch die verschiedenen Toilettenanlagen überprüft, gereinigt und aufgefüllt werden. Gerade in der letzten Nacht eines Zeltlagers macht so ein Job richtig „Spaß“, das kann ich Euch sagen. Da aber mehrere Jugendfeuerwehren dazu eingeteilt waren, relativierte sich die Situation für uns doch sehr schnell. Erst zum Ende der Abschlussdisko mussten wir unseren Posten beziehen und konnten diesen auch am frühen Samstagmorgen bereits wieder aufgeben. So war es fast allen möglich, doch noch eine Mütze Schlaf in der letzten Nacht zu bekommen.
Euer Marcus [mehr] |
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von Timo Lucht (1.12.2011, 11:05)
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Nachdem Mama und Papa ja am gestrigen Mittwoch mal nach dem Rechten geschaut haben, die ersten Heimweh-Gedanken beiseite geschoben wurden, starteten wir nun in den sechsten Zeltlagertag. Sportlich begann der Morgen für unsere jüngeren Zeltlagerteilnehmer. Wir trafen uns in der Sporthalle zum großen Bank-Fußballturnier des Zeltdorfes Petzen. Da wir bei den übrigen Wettbewerben bisher noch keine großen Erfolge verbuchen konnten, haben wir vorher nochmal eine ordentliche Teameinweisung vorgenommen und in den Kabinen die Spieler taktisch eingewiesen. Diese intensive Vorbereitung hat uns diesmal auch wirklich nach vorne gebracht.
Bedingt durch die wenigen Gruppen bei dem Turnier waren die Vorrundenspiele schnell erledigt und wir warteten gespannt auf die Ergebnisse der Unparteiischen. Tobias, Leon, Justus und Philipp hatten durch ihr spielerisches Können einige Teams besiegen können und standen am Ende im kleinen Finale um Platz drei und vier. Dieses kleine Finale konnten sie dann in der Verlängerung für sich verbuchen und belegten somit den 3. Platz. Da die Siegerehrung allerdings immer erst zu Beginn des Abendprogrammes stattfindet, mussten sich die Champions noch ein wenig gedulden.
Die Leistungsspangenteilnehmer durften sich am Donnerstagvormittag erstmal ein wenig ausruhen und auf ihren Betten relaxen. Erst am Nachmittag stand für unsere beiden Gruppen wieder eine letzte Trainingseinheit, die s.g. Generalprobe, auf dem Programm. Auch hier zeigten unsere Gruppen wieder ihre Stärken und absolvierten die Trainingseinheiten ohne Schwierigkeiten. So langsam nehmen die Gruppen „Form“ an und bereiten sich eigenständig vor, was auch unser Wunsch bei solch einer Leistungsspangenabnahme ist.
Am Abend fand dann wieder ein tolles Abendprogramm im großen Zelt an. Seppl und Dietrich veranstalteten eine Miss & Mister Zeltlagerwahl, an der unsere Tanja und Basti teilnahmen. Sie stellten sich mit vielen anderen Paaren den zahlreichen Aufgaben und Spielen auf der großen Bühne. Nach jedem Spiel sind immer wieder Paare ausgeschieden, irgendwann leider auch Tanja und Basti. Trotzdem hatten wir wieder einen tollen Abend mit jeder Menge Spaß beim Abendprogramm. Das nächste Mal bitte wieder mehr davon!
Parallel machte ich mich mit einer kleinen Abordnung am heutigen Abend auf den Weg in den Landkreis Diepholz zum dortigen Kreiszeltlager. Die Jugendfeuerwehren des LK Diepholz veranstalteten in diesem Jahr ihr 31. Kreiszeltlager in Groß Lessen. Wie in den letzten Jahren auch, schauten wir dort mal vorbei und gaben diesmal auch wieder unsere Bewerbung für eine Teilnahme in 2012 ab. Diesmal begleitete uns auch Martin, der JFW der JF Pollhagen um sich mal einen Eindruck vom Lagerleben in Diepholz zu machen. Der Kreis-Jugendfeuerwehrwart Lars Genthe gab uns einen umfangreichen Einblick in die Lagerorganisation und über die Arbeit hinter den Kulissen. Leider viel die Zeltplatzbesichtigung dem Regen zum Opfer und wir machten nur eine kleinen Runde. Diese kleine Besichtigung reichte aber aus, um einen Eindruck von dem wieder sehr weitläufigen Gelände zu bekommen. Die großen Zeltplätze, die netten optischen Akzente und das ganze drum herum waren wieder der Hammer. Wir würden uns sehr freuen, wenn wir nächstes Jahr wieder in Diepholz dabei sein dürften. Mal sehen, ob es klappt? Für alle Interessierten, hier schon mal ein Hinweis auf die Internetseite: www.zeltlager2012.de
Euer Marcus [mehr] |
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von Timo Lucht (30.11.2011, 10:41)
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Im Rahmen des Jugendfeuerwehrdienstes hatte eine Gruppe mit unseren älteren Jugendlichen die Gelegenheit, mal die Feuerwehreinsatz- und Rettungsleitstelle (FEL) sowie die Feuerwehrtechnische Zentrale (FTZ) in Stadthagen zu besichtigen. Pünktlich um 16.30 Uhr machten wir uns mit unserem MTW und dem MTW der FF Algesdorf auf den Weg nach Stadthagen in die Jahnstraße, zur dortigen Kreisverwaltung des Landkreises Schaumburg, wo auch gleichzeitig unsere FEL untergebracht ist. Wir wollten den älteren Jugendlichen mit dem nicht alltäglichen Besuch mal zeigen, von wo aus sämtliche Feuerwehr- und Rettungsdiensteinsätze koordiniert werden.
Die diensthabenden Mitarbeiter nahmen sich sehr viel Zeit für unsere Gruppe und erläuterten geduldig ihren täglichen Job rund um das Thema Feuerwehr und Rettungsdienst. Schnell wurde uns klar, dass dort nicht nur ernstgemeinte Notrufe und Einsätze koordiniert werden, sondern auch viele andere Tätigkeiten von den Disponenten in der Leitstelle übernommen zu leisten sind. Gerade sogenannte Täuschungsanrufe oder sonstige Anliegen der Bürgerinnen und Bürger, wenn die Kreisverwaltung am Abend / in der Nacht oder am Wochenende geschlossen ist, nehmen viel Zeit in Anspruch. Man kann fast meinen, dass die FEL manchmal als "Mädchen für Alles" zur Verfügung steht und jedem zu helfen versucht. Klar wurde aus den Erläuterungen und Erzählungen unseren Jugendlichen ganz schnell, dass man wirklich nur im Notfall die Rufnummer 112 wählen darf, damit man mit den "sonstigen" Anliegen nicht wirkliche Notfallmeldungen behindert. Durch die Zusammenlegung der FEL aus den Landkreisen Nienburg und Schaumburg wird sich die FEL in Stadthagen in Zukunft erweitern und in neue größere Räumlichkeiten umziehen. Die sorgfältig geplanten Veränderungen und Informationen zu der Zusammenlegung in Stadthagen fanden großes Interesse bei den Teilnehmern. Gut informiert bedankten wir uns ganz herzlich bei den Mitarbeitern und machten uns gemeinsam auf den Weg zum zweiten Anlaufpunkt unserer kleinen Reise in die Kreisstadt.
Unser Kreisbrandmeister Klaus-Peter Grote führte uns direkt im Anschluss noch durch die Feuerwehrtechnische Zentrale an der Vornhäger Straße. Gerade für die älteren Jugendlichen war dies ein interessanter Programmpunkt, da sie in Zukunft nach ihrer Übernahme in die Einsatzabteilung ja den ein oder anderen Lehrgang bzw. Fortbildung auf Kreisebene dort in den Räumlichkeiten besuchen werden. Der Ausbildungs- und Fortbildungsbereich ist aber nur ein Teil der FTZ in Stadthagen. Viele interessante Feuerwehrfahrzeuge des Landkreises sind dort stationiert und in den vielen Hallen und Räumen werden dauerhaft Fahrzeugüberprüfungen, Abnahmen sowie Reparaturen durchgeführt. Die Schlauchpflege und der Bereich Atemschutz nehmen dabei einen wichtigen Punkt ein. Die Feuerwehren reinigen und trocknen in vielen Fällen die benutzen Schläuche nach dem Einsatz nicht im eigenen Feuerhaus, sondern geben diese in Stadthagen dazu ab. Auch die Überprüfung, Reinigung der Atemluftflaschen und Masken erfolgt in der FTZ, was für uns sehr wichtig ist, da wir mehrere Einsätze mit Atemschutz im Jahr abarbeiten. Nebenbei haben wir auch den Blick in das neue Büro der Kreis-Jugendfeuerwehrleitung werfen können, welches vor kurzem im Gebäude an der Vornhäger Straße eingerichtet wurde.
Wir bedanken uns abschließend nochmal bei unserem KBM Klaus-Peter für seine tolle Führung und bei den Mitarbeitern der FEL für Ihre Erläuterungen.
Bestimmt schauen wir uns nach der Zusammenlegung auch die "neue" FEL gern mal an. [mehr] |
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von Timo Lucht (30.11.2011, 10:40)
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Am 10.09.11 fuhren wir mit gleich drei Fahrzeugen in Richtung Wunstorf, um an dem alljährlichen Event "Spiele ohne Grenzen" teilzunehmen. Standesgemäß fand dieser Wettbewerb auf dem Gelände des dort ansässigen Mc Donalds statt. Unsere Kinder wissen natürlich genau, dass dort auf sie neben spannenden Spielen auch immer ein abschließendes Menü der beliebten FastFood-Kette eingenommen wird. Wir hatten ein Zeitfenster von einer Stunde, um die sechs Stationen mit unseren Gruppen zu durchlaufen. Überraschenderweise waren dieses Mal die Kleinen von uns ganz weit vorne. Die Großen hatten sicherlich während der Spiele nur die Burger im Anschluss im Kopf. Dennoch haben wir wieder mal tolle Platzierungen belegt. Eine Ergebnisliste findet ihr im Download-Bereich. |
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von Timo Lucht (30.11.2011, 10:34)
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Am Morgen des 05.11.11 trafen wir uns, anders als die Jahre davor, mal zu einer humanen Uhrzeit - nämlich um 10 Uhr - um anschließend zum Bowling-Center nach Lauenau zu fahren. Dort findet alljährlich die Qualifikation zum Finale der Kreismeisterschaften im Bowling statt. Mit knapp 20 Kindern trafen wir dort ein, zogen uns die passenden Schuhe an und teilten uns in Teams ein. Einige wirklich gute Würfe waren dabei - dennoch konnten wir uns in diesem Jahr leider mit keiner unserer Mannschaften für das Finale qualifizieren. Wir freuen uns aber auf das kommende Jahr und werden versuchen, es da zu schaffen. |
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von Timo Lucht (30.11.2011, 10:30)
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Mit einem Weltrekordversuch machte der Heide-Park Soltau Mitte des Jahres auf sich aufmerksam. Die größte Jugendfeuerwehrveranstaltung der Welt mit einem entsprechenden Eintrag in das Guiness World Record Buch sollte am Sonntag, 09.10.2011 im Heide-Park Soltau stattfinden. 28 Jugendliche und 3 Betreuer unserer Jugendfeuerwehr haben es sich nicht nehmen lassen, bei diesem einmaligen Event dabei zu sein. Für Kurzentschlossene gab es leider aufgrund der frühen Anmeldefrist, des Kartenvorverkaufes und der Buseinteilung keine Möglichkeit mehr mit in den Park zu fahren. Also liebe Jugendliche, meldet Euch bei solchen Events bitte immer rechtzeitig an und gebt sämtliche Informationen von uns zu geplanten Jugendfeuerwehrveranstaltungen auch an Eure Eltern weiter.
Am Sonntag, 09.10.2011 hieß es für alle Teilnehmer "früh auftsehen", da uns der Bus zusammen mit der JF Algesdorf und Apelern bereits um 7.00 Uhr am Feuerwehrhaus abholte. Bei gefühlten Minusgraden trafen wir uns also schon gegen 6.45 Uhr um noch schnell in unsere Jugendfeuerwehrkleidung bzw. Uniform zu schlüpfen, bevor es losging. Schließlich sollten alle Teilnehmer in blau / orange zu erkennen sein und für ein wunderschönes einheitliches farbiges Bild im Heide-Park sorgen. Da wir den gefühlt schnellsten Busfahrer hatten, sind wir schon frühzeitig in Soltau angekommen und konnten uns recht weit vorne in Richtung Seiteneingang begeben. Es war geplant, dass dort mindestens 5.000 Jugendfeuerwehrmitglieder bis zur Offiziellen Eröffnung eintrudeln sollten. Wir konnten uns also über unseren nahen Standpunkt zum Eingang nicht beschweren und nahmen kleinere Erfrierungen an Ohren, Nasen, Fingern und Zehen doch gern in Kauf. Schaut dazu einfach mal in die Bildergalerie auf unserer Internetseite. Durch den Weltrekordversuch und die damit verbundenen Formalitäten, wie z.B. die Erfassung aller Teilnehmer, Grußworte der Organisatoren usw. verzögerte sich der Einlass. Als wir dann gegen 9.30 Uhr endlich in den Park durften, bildeten sich gleich blau / organge farbene Schlangen an den Hauptatraktionen des Parkes. Dies hing auch damit zusammen, dass am Ende neben den normalen Parkbesuchern, sich insgesamt 9.863 ofiziell gezählte Jugendfeuerwehrmitglieder im Park befanden, was auch bedeutete, dass der Weltrekordversuch geklappt hat und wir waren dabei!
Da Olli und ich zwar keine Angsthasen sind, aufgrund unseres Alters doch nicht mehr so lange auf der Stelle stehen konnten, haben wir uns mit den etwas weniger gefragten Fahrgeschäften beschäftigt, nachdem wir erstmal ein leckeres Frühstück zu uns genommen hatten. Mittlerweile war auch der Raureif durch die Sonne von den Wiesen usw. runter und wir konnten mit einer rasanten Fahrt im Indy Blitz unseren Abenteuertag beginnen. Während die Schlange bei der neuen Hauptatraktion "Krake", Deutschlands erster Dive Coaster, immer länger wurde, sahen Olli und ich uns das Ganze erstmal in Ruhe im Panoramaturm von oben an, bevor wir anschließend uns zur Raftingfahrt durch die tolle Kulisse aufmachten.
Da das Wetter im besser und wärmer wurde, waren irgendwann alle Fahrgeschäfte in Betrieb und viele Todesmutige wagten sich sogar in die alte Wildwasserbahn. Das dieser "Besuch" nicht ganz trocken ausging, brauche ich hier ja nicht zu erwähnen:-)
Am Ende eines schönen Tages fanden sich schließlich alle Jugendlichen wieder am vereinbarten Treffpunkt ein und machten sich um einige Euro Taschengeld erleichtert wieder auf den Rückweg nach Rodenberg, wo wir gegen 18.00 Uhr wieder eintrafen. Alle waren sich einig, dass es trotz der Wiederholung von 2010 nicht unser letzter Besuch in einem Freizeitpark gewesen sein sollte! Auch in diesem Jahr hat sich die Jugend- und Kinderfeuerwehr Rodenberg wieder gemeinsam an der Ferienspaßaktion der Stadt Rodenberg beteiligt. Insgesamt hatten sich 28 Kinder zu diesem Event angemeldet, wobei sich die tatsächliche Zahl aufgrund einiger Absagen (oder auch nicht) bei 24 Jungen und Mädchen im Alter von 6 – 12 Jahren eingependelt hatte. Was die Kinder alles erlebt haben erfahrt ihr im Klapptext!
Bereits am Freitagabend hatten fleißige Helfer zwei Zelte aufgebaut, sodass die Teilnehmer unterstützt durch ihre Eltern und das Betreuerteam sich sofort an den Bezug ihre „Einnächtigen Liegestelle“ machen konnten. Hierbei galt es die besten Schlafplätze zu sichern.
Danach wurden kurz die Verhaltensregeln festgelegt und alle „Neulinge“ im Feuerwehrhaus konnten sich mit den vorhandenen Gegebenheiten vertraut machen. Eine kurze Besonderheit stand noch auf dem Programm: Franka hatte an diesem Tage Geburtstag und so wurde ihr natürlich ein kleines Ständchen gebracht. Aber nun ging es richtig los! Mit dem Bus startete die Gruppe auf nach Westfalen um in Herford das allseits beliebte Wasserparadies H2O anzusteuern. Dort konnten alle Teilnehmer die vorhanden Rutschen, Whirlpools und Gegenstromanlagen nach Herzenslust ausprobieren und benutzen. Wirklich eine absolut willkommene Abwechselung bei dem Sommer dieses Jahr. Leider war die vorgesehene Zeit schnell vorbei und so machten wir uns auf den Heimweg an den Deister.
Hungrig von den Wasserspielen musste zunächst erst einmal eine Essenspause sein. Hierbei wurden Salate und allerlei Köstlichkeiten vom Grill angeboten. Es schmeckte allen Kindern vorzüglich.
Nachdem die Teilnehmer ihre Freizeit nach Lust und Laune verbringen konnten, ging es, wie auch in den Vorjahren, auf Schatzsuche. Hierbei mussten aber nicht Rätsel und Aufgaben gelöst werden, um an die begehrte Schatztruhe zu gelangen. Vielmehr waren diesmal die Taschenlampen der Teilnehmer gefordert um auf Straßenschildern und sonstigen Sachen am Wegesrand versteckte Hinweise zu finden. Hierdurch wurde Pfad zum Schatz anschaulich ausgewiesen.
Alle Gruppen haben diese neue Aufgabe mit bravour gelöst und so konnten alle die gefundenen Schätze zum Feuerwehrhaus zurück bringen. Eine gemeinsame Kinonacht rundete wiederum den ersten Tag ab. Erst weit nach Mitternacht kam Ruhe in den Zelten auf.
Nach einer kurzen Nacht, der obligatorischen Morgentoilette, dem allseits beliebten Frühsport und einem leckeren Frühstück stand als vorletzter Programmpunkt das bereits mehrfach erfolgreich durchgeführte Chaosspiel auf dem Programm, wo die jeweiligen Gruppen diverse kleine Aufgaben im und am Feuerwehrhaus zu erledigen hatten. Hierbei wurden den teilweise sehr übermüdeten Teilnehmern nochmals die letzten Kräfte abgefordert. Da ein chaotischer Spielablauf dazugehört – hat es auch diesmal hervorragend geklappt. Mit einem leckeren Eis von der Rodenberger Eisdiele endete dann die diesjährige Übernachtungsaktion. Jedes Kind erhielt noch eine schöne Erinnerungsurkunde sowie viele Informationen über die Kinder- und Jugendarbeit in der Freiwilligen Feuerwehr Rodenberg.
Vielleicht bis im nächsten Jahr!
Euer Marcus [mehr] |
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von Timo Lucht (30.11.2011, 10:26)
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Auch in diesem Jahr hat sich die Jugend- und Kinderfeuerwehr Rodenberg wieder gemeinsam an der Ferienspaßaktion der Stadt Rodenberg beteiligt. Insgesamt hatten sich 28 Kinder zu diesem Event angemeldet, wobei sich die tatsächliche Zahl aufgrund einiger Absagen (oder auch nicht) bei 24 Jungen und Mädchen im Alter von 6 – 12 Jahren eingependelt hatte. Was die Kinder alles erlebt haben erfahrt ihr im Klapptext!
Bereits am Freitagabend hatten fleißige Helfer zwei Zelte aufgebaut, sodass die Teilnehmer unterstützt durch ihre Eltern und das Betreuerteam sich sofort an den Bezug ihre „Einnächtigen Liegestelle“ machen konnten. Hierbei galt es die besten Schlafplätze zu sichern.
Danach wurden kurz die Verhaltensregeln festgelegt und alle „Neulinge“ im Feuerwehrhaus konnten sich mit den vorhandenen Gegebenheiten vertraut machen. Eine kurze Besonderheit stand noch auf dem Programm: Franka hatte an diesem Tage Geburtstag und so wurde ihr natürlich ein kleines Ständchen gebracht. Aber nun ging es richtig los! Mit dem Bus startete die Gruppe auf nach Westfalen um in Herford das allseits beliebte Wasserparadies H2O anzusteuern. Dort konnten alle Teilnehmer die vorhanden Rutschen, Whirlpools und Gegenstromanlagen nach Herzenslust ausprobieren und benutzen. Wirklich eine absolut willkommene Abwechselung bei dem Sommer dieses Jahr. Leider war die vorgesehene Zeit schnell vorbei und so machten wir uns auf den Heimweg an den Deister.
Hungrig von den Wasserspielen musste zunächst erst einmal eine Essenspause sein. Hierbei wurden Salate und allerlei Köstlichkeiten vom Grill angeboten. Es schmeckte allen Kindern vorzüglich.
Nachdem die Teilnehmer ihre Freizeit nach Lust und Laune verbringen konnten, ging es, wie auch in den Vorjahren, auf Schatzsuche. Hierbei mussten aber nicht Rätsel und Aufgaben gelöst werden, um an die begehrte Schatztruhe zu gelangen. Vielmehr waren diesmal die Taschenlampen der Teilnehmer gefordert um auf Straßenschildern und sonstigen Sachen am Wegesrand versteckte Hinweise zu finden. Hierdurch wurde Pfad zum Schatz anschaulich ausgewiesen.
Alle Gruppen haben diese neue Aufgabe mit bravour gelöst und so konnten alle die gefundenen Schätze zum Feuerwehrhaus zurück bringen. Eine gemeinsame Kinonacht rundete wiederum den ersten Tag ab. Erst weit nach Mitternacht kam Ruhe in den Zelten auf.
Nach einer kurzen Nacht, der obligatorischen Morgentoilette, dem allseits beliebten Frühsport und einem leckeren Frühstück stand als vorletzter Programmpunkt das bereits mehrfach erfolgreich durchgeführte Chaosspiel auf dem Programm, wo die jeweiligen Gruppen diverse kleine Aufgaben im und am Feuerwehrhaus zu erledigen hatten. Hierbei wurden den teilweise sehr übermüdeten Teilnehmern nochmals die letzten Kräfte abgefordert. Da ein chaotischer Spielablauf dazugehört – hat es auch diesmal hervorragend geklappt. Mit einem leckeren Eis von der Rodenberger Eisdiele endete dann die diesjährige Übernachtungsaktion. Jedes Kind erhielt noch eine schöne Erinnerungsurkunde sowie viele Informationen über die Kinder- und Jugendarbeit in der Freiwilligen Feuerwehr Rodenberg.
Vielleicht bis im nächsten Jahr!
Euer Frank [mehr] |
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von Timo Lucht (30.11.2011, 10:25)
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Fast ein fester Bestandteil im Terminkalender der Jugendfeuerwehren der Samtgemeinde Rodenberg ist mittlerweile das durch uns veranstaltete Kickerturnier. Umso gespannter waren wir natürlich bei der Erstauflage des Kickertuniers XXL in der Victoria-Arena in Lauenau. Was wir dabei erlebten und wie wir uns geschlagen haben erfahrt ihr im Kapptext.
Erstmalig hatte die Samtgemeinde Jugendfeuerwehr in Verbindung mit dem Jugendforum die Idee zu diesem Turnier. Als Fazit vorweg bleibt zu sagen: Premiere durchaus gelungen. Alle Beteiligten hatten viel Spaß und Freude bei diesem Event der Extraklasse.
Ausgestattet mit einem Namen eines Bundesligaclubs machten sich zunächst 20 Mannschaften aus den Jugendfeuerwehren der Samtgemeinde an den Start. Wir waren mit 2 Teams angetreten und konnten uns im Teilnehmerfeld durchaus behaupten. Leider konnten auf den zwei Plätzen nur immer vier Mannschaften gegeneinander antreten und so kam es unter den restlichen Teilnehmern zu fast unerträglichen Wartezeiten. Einige begannen sogar den Turnierplan anzuzweifeln, ob ihr Team möglicherweise vergessen wurde.
Unser mit zahlreichen Spitzenspielern gespicktes Team nahm im Telnehmerfeld einen Mittelplatz ein. Für eine wahre Überraschung sorgte unsere weitere Mannschaft. Mit einer exzellenten Torwartleistung von Goalli Nils B. und einer enormen Effizienz vor dem gegnerischen Gehäuse waren sie das Überraschungsteam im Turnier und konnten erst im Finale gestoppt werden. Gut gemacht!
Aber wie bei allen Events dieser Art, stand natürlich der Spaß und das Treffen mit den anderen Jugendfeuerwehren der Samtgemeinde im Vordergrund und hierbei bleibt anzumerken: Ziel vollkommen erreicht…
Euer Frank [mehr]
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von Timo Lucht (21.9.2011, 11:35)
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Die Wählergemeinschaft Rodenberg ( WGR ) verzichtet bei der diesjährigen Kommunalwahl auf eine groß angelegte Wahlplakatierung an Laternen und Stellwänden und investiert den gesparten Betrag lieber in die städtische Kinder- und Jugendarbeit in Rodenberg. Am vergangenen Mittwoch übergab der Vorsitzende der WGR, Ralf Sassmann, symbolisch einen Spendenbetrag an die Vertreter des Schützenclubs und der Jugendfeuerwehr der Stadt Rodenberg. Alle Beteiligten nahmen den Betrag dankend entgegen und freuten sich über die finanzielle Unterstützung. Die Anwesenden verkündeten einstimmig , dass es sich „um eine gute Idee handele“ und das Geld bei der Betreuung unserer Jugend gut angelegt sei. |
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von Timo Lucht (16.7.2011, 13:14)
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Ausflugsprogramm, Besuchertag und Megatalent – was für ein Tag!
Zu dem allmorgendlichen Wecklied habe ich mich in de letzten Tagen ja schon zu genüge ausgelassen, es hört sich aber immer noch schrecklich an. Kein Wunder, dass die Zeltlagerteilnehmer allgemein nicht mehr so früh und Pünktlich aufstehen, bei der Musik würde ich auf Dauer auch nicht mehr reagieren! Insider wissen allerdings, dass das mit dem „schlechten“ Aufstehen doch nichts mit dem Wecklied zu tun hat, sondern an jedem selbst liegt. Irgendwann verliert auch der letzte tapfere Zeltlagerkrieger gegen den inneren Schweinhund wenn man zu wenig Schlaf bekommt. Es gibt eine ganze einfache Strategie, diesen Kampf ohne Probleme zu gewinnen, ganz ehrlich! Man muss einfach nur zu Bett gehen, wenn die Betreuer einem dazu raten, dann hat man am nächsten Morgen schon gewonnen, versprochen!
Für unser Zeltdorf Petzen stand für Mittwoch das allseits beliebte Ausflugsprogramm auf dem Plan . Wir haben uns in drei fast gleich große Gruppen aufgeteilt und den Zoo in Osnabrück, den Pots Park in Minden und die Flugplatzfeuerwehr in Achum besichtigt bzw. besucht. Ich kann Euch leider nur einen kleinen Einblick in den Zoobesuch geben, an dem ich selbst mit sechs unserer Mädchen teilgenommen habe. Gut gelaunt und mit einem selbst gemachten Lunchpaket ging es bereits um 10 Uhr für unsere Gruppe auf dem nahegelegenen Busparkplatz los. Da unser Busfahrer einen recht heißen Reifen fuhr, erreichten wir das Ziel in Rekordzeit und es gab leider nicht ganz so viel Schlafgelegenheit im Bus als erwartet. Nach einer kurzen Absprache konnte die Zooerkundung starten. Da wir den Zoo im Rahmen eines Samtgemeindezeltlagers schon mal besucht hatten, fanden wir uns schnell zu Recht. Der Zoo feiert zur Zeit sein 75jähriges Bestehen und hatte anscheinend extra dafür einige tolle neue Gehege und Attraktionen gebaut. Auch ein Zoo unter der Erde begeisterte gleich am Anfang des Rundgangs die Besucher. Das sich nicht nur die Tiere sondern auch die Gastronomen über unseren Besuch freuten, muss an dieser Stelle doch nicht extra erwähnen, oder? Im dazugehörigen Souveniershop gab es auch allerlei zu entdecken. Pünktlich um 16.00 Uhr brachte uns unser sportlicher Busfahrer wieder nach Bückeburg zuürck. Da er gekonnt einen Stau auf der Autobahn umfahren hat, erreichten wir unser Ziel sogar schon um kurz nach 17.00 Uhr, wo schon die ersten Besucher auf uns warteten.
Zuletzt kam der Bus aus Minden an, der allerdings einen Gast weniger an Bord hatte. Unser Andre hatte sich im Park am Fuss verletzt und nach kurzer telefonischer Absprache zwischen mir und Maik unter den wachsamen Augen von Dieter und Ekkehard schon vorher die Heimreise antreten müssen. Kurze zeit später gab unser Sanitätsdienst Gott sei dank Entwarnung, nichts gebrochen oder schwer verletzt. Mit einem Kühlakku und etwas Salbe wurde Andre schnell wieder fit gemacht.
Nach und nach trudelten weitere Eltern, Gäste und Feuerwehrkameradinnen und Kammeraden ein, die sich mal unser Lagerleben „live“ anschauen wollten. Nun war er endlich da, der Moment, auf den viele Jugendliche schon gewartet haben. Frische Wäsche, endlich mal jemand der den Platz aufräumt, für Taschengeldnachschub sorgt und einen einfach mal in den Arm nimmt. Das mit dem in Arm nehmen aber möglichst nicht vor den anderen Jugendlichen und bloß nicht noch mit Knutscher von Mama auf die Backe, ist doch voll peinlich, oder?!?! Aber, liebe Jugendliche, das gehört nun mal auch dazu. Allen unseren Gästen wurde auch ein tolles Abendprogramm im großen Zelt geboten. Die erste Megatalentshow, ausgearbeitet und auch moderiert durch das Jugendforum der KJF Schaumburg. Ganz große Klasse muss man sagen, was dort auf die Beine gestellt wurde. Allen Skeptikern wurde beweisen, dass auch mal neue Aktion gestartet werden müssen und junge Leute in die Durchführung mit eingebunden werden müssen. Diese wurden natürlich hinter der Bühne bestens Unterstützt und bekamen am Ende der Show ein großes Lob von Seppl und Dietrich. Auch die JF Rodenberg hatte sich mit zwei Megatalenten angemeldet. Pierre und Julian präsentierten ihr Können im Speedstacking und sorgten für richtig gute Stimmung unter den Zuschauern. Am Ende belegten sie leider keinen der vorderen Plätze. Gewonnen hat Pia mit ihrer Zauberwürfelshow und wurde somit das erste Megatalent der KJF SHG.
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von Timo Lucht (14.7.2011, 12:25)
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Südkorea ist Krökelmeister 2011
Auch an diesem Morgen wurden wir wieder durch unser „Lieblingswecklied“ unsanft aus dem Schlafsack gerissen. Da wir auch für den Dienstag mit dem Üben für die Leistungsspange und für die Jüngeren mit dem Tennis-Fußball Turnier ein Vormittag füllendes Programm hatten, ging es mit nur leichten Verzögerungen zum Zähneputzen. So langsam merkt man, dass die viele frische Luft und das Zeltlagerleben doch an unseren Kräften zehren. Das ein oder andere verschlafene Auge zuckte beim Wecklied noch nicht mal. Da musste dann das allseits beliebte „Betreuer-Weck-Kommando“ leider etwas nachhelfen, bis auch der Letzte aus seinem Schlafsack gekrochen war. Das Betreuer-Weck-Kommando wird auch in den nächsten Tagen „Pünktlich“ zur Stelle sein und allen Jugendlichen sehr gerne beim Aufstehen behilflich sein – versprochen!
Nun aber zum Tagesablauf etwas mehr. Die beiden Leistungsspangengruppen absolvierten zum Teil auf eigenen Wunsch nochmal eine gesamte Trainingseinheit. Da einigen Jugendlichen plötzlich das Vorhaben „Wasserentnahmestelle offenes Gewässer“ ziemlich unbekannt vor kam, fand ich persönlich das eine gute Idee. Schließlich wollen wir den Freitag ja nicht dem Glück überlassen, sondern aus eigener Kraft die Abnahme bestehen.
Die jüngeren Teilnehmer verbrachten den Vormittag neben der nahegelegenen Sporthalle auf der Tartanbahn. Dort wurde auf drei Spielfeldern das Tennis-Fußball turnier ausgespielt. Auch diese sportliche Disziplin war nicht so ganz unsere Stärke und wir mussten uns in der Vorrunde bereits geschlagen geben. Aber, wir sind ja auch keine Tennis-Fußball Profis, sondern kleiner Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen, was wir in den zurückliegenden Wochen ja auch eindrucksvoll bewiesen haben. Man kann nicht immer gewinnen, was auch gut so ist.
Apropos gewinnen – in einer doch recht sportlichen Disziplin, dem sogenannten „Krökeln“ konnten wir doch noch einen tollen Erfolg verbuchen. Das Abendprogrammteam mit unserem Seppl und Dietrich veranstaltete am Abend am 20 Uhr das erste Tischkickerturnier der KJF Schaumburg, an dem wir mit vier Teams teilnahmen. In mehreren Gruppen wurde mit dem Grundsatz „Jeder gegen Jeden“ erst mal die Vorrundenspiele an insgesamt zwölf Tischen durchgeführt. Unter den wachsamen Augen der Spieler gaben Kevin und Schorse die Spielergebnisse fortlaufend in den Computer ein und projizierten über einen Beamer immer die aktuellen Ergebnisse und Spielpaarungen an die beiden Leinwände. Ein Meer von großen Staatsflaggen wurden eigens dafür im Zelt aufgehängt und gaben dem Turnier den richtigen Rahmen. Angefeuert von den restlichen JF-Mitgliedern krökelten sich die Teams durch die weiteren Entscheidungsspiele. Am Ende blickten wir gespannt auf die Leinwand und stellten fest, dass wir plötzlich mit Südkorea um Platz 1 und 2 spielten. Leon, Fabian und Lorenz als alte „Krökelprofis“ der JF Rodenberg hatten sich ganz gekonnt bis nach vorne gespielt. Nun galt es Ruhe zu bewahren und die Konkurrenz der Elfenbeinküste (JF Südhorsten) auf den zweiten Rang zu verweisen – was uns am Ende sogar gelang. Unter den Anfeuerungsrufen, die fast schon einer wirklichen Stadionatmosphäre gleichen, wurde der kleine Ball immer wieder in das gegnerische Tor befördert. Auf Platz 3 lag am Ende die Schweiz (JF Bernsen). Präsentiert wurde das Turnier vom Schaumburger Wochenblatt, was die Pokale für die ersten drei Plätze gesponsort hat. Dazu erhielten die einzelnen Spieler noch Medaillen und die ersten acht Mannschaften noch eine große leckere Box einer bekannten Firma aus Bonn.
Wer nun dachte, dass das an dem Tag schon alles war, hatte sich kräftig getäuscht. In weiser Voraussicht haben die Organisatoren bereits im Laufe des Tages unter den kritischen Blicken einiger Zeltlagerteilnehmer Unmengen an Rindenmulch auf die Hauptwege gebracht. Dies erwies sich am Abend als die „beste Tat des Tages“, denn es zog ein heftiges Gewitter mit Starkregen auf, das dem Zeltplatz und den Wegen ganz schön zusetzte. Der Unwetterkrisenstab unter der Leitung von Kevin, Felix R. und Timo tat alles notwendige, bis sich die Lage gegen drei Uhr entspannte. Bis dahin wurden kleine Gräben und Wasserlaufumleitungsstrecken aus Sandsäcken erbaut, um das Regenwasser nicht in die Zelte zu bekommen. Mittlerweile war mal wieder fast der komplette Strom ausgefallen und die Taschenlampe war ein ständiger Begleiter auf dem Weg zum stillen Örtchen.
Im Ernstfall wäre eine Evakuierung der Zeltlagerteilnehmer in die nahe gelegene Sporthalle zum Trage gekommen. Alle Zelte, in denen Betreuer schlafen, wurden dazu vom Team Sicherheit extra mit einem großen „B“ gekennzeichnet und mit einer Evakuierungs-Notfallliste ausgestattet.
Liebe Eltern, ihr braucht Euch keine Sorgen machen, es wird seitens der Zeltlagerleitung und unserem Betreuerteam alles Mögliche getan, dass wir auch im Ernstfall alle wieder wohlbehalten zuhause ankommen.
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von Timo Lucht (12.7.2011, 12:03)
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Leistungsspangenvorabnahme und Indiaka-Turnier
Da einige ältere Jugendliche schon etwas Panik vor der Leistungsspangenvorabnahme hatten, war es nun Zeit, dass es endlich los ging. Gleich nach dem Frühstück hieß es antreten und ab im Gleichschritt zum Sportplatz auf dem nahgelegenen Kasernengelände. Dort wurden unsere beiden Gruppen mit jeweils neun Leistungsspangenbewerbern bzw. Bewerberinnen schon erwartet. Nun galt es Ruhe zu bewahren, sich daran zu erinnern, was wir schon seit Wochen geübt haben und möglichst gut bei der Vorabnahme abzuschneiden. Denn von dem ersten Ergebnis hängt die weitere Teilnahme an der Leistungsspangenabnahme ab und dieses Highlight wollten wir unseren Jugendlichen schon gern ermöglichen.
Für die jüngeren Lagerteilnehmer galt es in drei verschiedenen Gruppen gegen die anderen Jugendfeuerwehren im Zeltdorf Petzen im Indiaka anzutreten. In der Vorrunde setzte ich persönlich sehr viel Hoffnung auf unsere „Girlgroup“, die alleine schon durch unsere neuen T-Shirts im einheitlichen Look für Aufsehen sorgten und auf die Gegner trafen. Trotz aller Mühe und der taktischen Einteilungen vom Rand des Spielfeldes aus, konnten die Mädchen leider nur ein Spiel als Siegermannschaft auf dem eigenen Konto verbuchen. Das Ende vom Lied war, dass wir leider mit allen drei Mannschaften die Vorrunde nicht überlebt haben. Bei diesem spannenden Turnier ging es aber nicht vordergründig um das Gewinnen, sondern auch um den entsprechenden Spaßfaktor, der in einem Zeltlager nicht fehlen darf.
Da der Wettergott wohl ein Feuerwehrmann ist und es gut mit uns meinte, konnten wir uns am Nachmittag erstmals in das schöne, wirklich riesen große, Bergbad Bückeburg begeben. In Verbindung mit unseren Lagerausweisen bekamen wir dort sogar freien Eintritt und mussten unsere Jugendfeuerwehrkasse damit nicht belasten. Nach einem steilen Aufstieg zu Fuß in Richtung Freibad, was ja auch den Namen Bergbad trägt, fiel uns sofort der hohe Sprungturm auf, die großzügige Liegewiese und, für unseren Jugendlichen ganz wichtig, das umfangreiche Angebot an Süssigkeiten im Kiosk. Bei der Gelegenheit möchte ich an dieser Stelle alle Eltern nochmal an den Besuchertag am kommenden Mittwoch erinnern!
Kaum wieder auf dem Zeltplatz angekommen, wurden wir schon zum Abendessen aufgerufen. Da einigen Kindern noch im wahrsten Sinne des Wortes die Pommes aus den Ohren schauten, blieben einige Teller dabei leider leer. Es ist doch komisch, dass die Kinder - nach eigenen Angaben - zu hause auch kein Brot, keine Wurst, kein Käse und keine Gurken bzw. Tomaten zum Abendbrot essen müssen, sondern Chips & Co. auf dem Tisch stehen. Vielleicht habe ich am Mittwoch ja mal Gelegenheit mit Mama und Papa darüber zu sprechen, ich freu mich drauf.
Für den heutigen Abend wurde ja in den Zeltdörfern ein eigenes Abendprogramm auf die Beine gestellt. Das Zeltdorf Petzen versammelte sich um 20.15 Uhr im großen Gemeinschaftszelt und schaute über einen Beamer und Leinwand einen Film. Dabei durfte die Cola und leckeres Popcorn natürlich nicht fehlen. Das kam den mittlerweile doch schon teilweise sehr gebeutelten Taschengeldvorräten unserer Jugendlichen sehr gelegen.
Durch Zufall fand ich auf dem Weg vom Kinoerlebnis zum Schlafsack noch am Infobrett noch die Ergebnisse der gestrigen Stadtrally. Wir belegten im Mittelfeld den 46. Platz mit unserer Gruppe.
So, nun ist schon wieder zeit schlafen zu gehen.
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von Timo Lucht (12.7.2011, 12:02)
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Stadtrallye und jede Menge mehr!
Mit einer ordentlichen Dröhnung „…Schatzi‘ schenk mir ein Foto!“ wurden wir am zweiten Zeltlagertag aus dem Schlaf gerissen. Nachdem wir unsere Morgentoilette hinter uns gebracht hatten, warteten wir gespannt auf das erste leckere Zeltlagerfrühstück. Benni und ich haben bereits um kurz vor 7 Uhr schon mal den frischen Kaffee probiert und dem fleißigen Küchenteam bei den Vorbereitungen zugesehen. Parallel dazu versüßte uns das Team vom Frühstücksradio den Morgen und begleitete uns in den Tag. Auch die ersten Zeltlagerfotos vom Anreisetag liefen über die Leinwand und manch einer ist richtig erschrocken, als er sich selbst beim Grimassenschneiden auf der Großbildleinwand sah. Da macht das Frühstück gleich doppelt so viel Spaß, oder?
Den weiteren Vormittag verbrachten wir damit, uns das Zeltplatzgelände anzuschauen und unsere Nachbarjugendfeuerwehren ein wenig genauer unter die Lupe zu nehmen. Auch für eine vorübergehende Stromversorgung in unserer Einsatzleitung (SG20) wurde gesorgt. Leider viel daraufhin in einigen Bereichen des Lagers der Strom aus und ich musste zum Vier-Augen-Gespräch und unsere illegale Stromversorgung musste wieder getrennt werden. Der Vormittag verging eigentlich wie im Flug. Die jüngeren Zeltlagerteilnehmer mussten bereits um 11.45 Uhr zum Mittagessen um im Anschluss direkt zur Stadtrallye aufbrechen zu können. Gut gestärkt mit einer Frikadelle, Kartoffelpüree und Gemüse, leider nicht von Mama, aber trotzdem sehr lecker, ging es ab in die Bückeburger City. Auf dem Weg warteten vier Stationen auf uns, wo wir unser Können unter Beweis stellen mussten. Los ging es mit einem Wassertransport über den Köpfen der Jugendlichen und des Betreuers. Danach konnten die Spezialisten unter den Modelbauern ihr können im Papierfliegerbau zum Besten geben, bevor wir vom THW zu einem Kistenlauf erwartetet wurden. Zum Schluss mussten wir noch Songtexte erraten, bevor wir der ortsansässigen Eisdiele noch einen Besuch abstatteten. Nach ca. 3 Stunden in der Bückeburger Innenstadt machten wir uns dann auf den Rückweg zum Zeltplatz.
Während wir bei der Rallye unseren Spaß hatten, wurde es parallel dazu für die beiden Leistungsspangengruppen langsam Ernst. Unter der Leitung von Timo fand eine letzte Absprache mit Einteilung und Fein-Tunning statt, was auch dringend notwendig war, da wir durch die vielen weiterführenden Wettbewerbe in den letzten Wochen noch nicht allzu viel Zeit dafür investieren konnten. Da das Leistungsspangenüben mit einer sogenannten Vorabnahme am Montag beginnt, die ganze Sache auch noch auf dem Kasernengelände stattfindet, bedarf es doch etwas mehr an Vorbesprechung und Organisation als sonst.
Am Abend stand dann die erste Disko im großen Zelt auf dem Programm. Die DJ’s heizten uns kräftig ein und füllten nach und nach den Bereich vor der Bühne. Viele waren aber nur zum Kucken ins Zelt gekommen. Man muss ja schließlich mal sehen, was es evtl. in den anderen Jugendfeuerwehren noch so für schnuckelige Jungs oder Mädchen gibt. Damit da auch nichts schief gehen konnte, wurde schon mal das schicke Lieblings-T-Shirt aus dem Koffer geholt und die Frisur vorm Spiegel in Ordnung gebracht. Ich möchte gar nicht wissen, wie viele Haarspraydosen usw. bereits diesem ersten Abend zum Opfer gefallen sind. Zu der weiteren Entwicklung dann in den nächsten Tagen vielleicht etwas mehr.
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von Timo Lucht (12.7.2011, 12:00)
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15,79€ und es kann endlich los gehen!
Bevor das 12. Kreiszeltlager offiziell begonnen hat, haben schon einige fleißige Jugendfeuerwehrmitglieder und Betreuer dafür gesorgt, dass bereits am Donnerstagabend unsere vier Zelte in Bückeburg aufgebaut wurden. Unter der Leitung unseres Jugendsprechers Kevin machte sich sogar am Freitag nochmals eine kleine Abordnung auf den Weg zum Zeltlagergelände, um aus dem Stoppelfeld einen Zeltplatz zu gestalten.
Bewaffnet mit Rasenrechen und einem Rasenmäher wurde aus dem Feld eine richtige Wiese! Dass dabei für 15,79€ Super-Benzin durch den Rasenmäher gejagt wurde, möchte ich nur am Rande erwähnen. Meiner Meinung nach hätte es ein kostengünstiges Schaf auch getan, oder?
Am Samstag war es dann endlich soweit. 36 Jugendliche und drei Betreuer trafen sich um 11 Uhr am Feuerwehrhaus, um dann gemeinsam mit dem Bus die weite Reise nach Bückeburg anzutreten. Einige Taschentücher wurden verbraucht, auch ein paar Tränen waren zu erkennen. Gekonnt steuerte unser Busfahrer Heiko den Bus in Richtung Ziel. Bei den Tränen – so denke ich mir – waren es oftmals auch Freudentränen, die ich bei einigen Eltern sehen konnte. Endlich mal eine Woche Ruhe vor den Kindern – HURRA! Aber versprochen, wir werden alle Kinder am kommenden Samstag wieder wohlbehalten zurück nach Rodenberg bringen.
Als wir in Bückeburg angekommen waren, wartete bereits Stefan mit dem LKW der Firma Begemann auf uns, worin wir unser ganzes Gepäck verladen hatten. Dass wir in diesem Jahr erstmals mit langen, teilweise sogar sehr langen, „Zeltlagerlaufwegen“ rechnen mussten, war und bereits klar. Vor Ort hatten wir uns dann aber trotzdem erstmal richtig erschrocken. „Hier läuft man sich echt einen Wolf“, war der einheitliche Tenor aller Teilnehmer. Da aber alle Jugendlichen richtig gut mit angefasst haben, war der LKW aber ruck zuck leer. Alle konnten anschließend die Betten aufschlagen und entsprechend die Zelte beziehen. Nun konnte das Zeltlagerleben richtig beginnen! Erste Kontakte zu den Nachbarn wurden geknüpft, die ersten Chips-Tüten aufgerissen und erste Socken und T-Shirts lagen vor den Zelten – Zeltlagerleben eben!
Der erste Samstag hielt nur zwei offizielle Termine für uns vor, nämlich die Zeltlagereröffnung um 15 Uhr und das erste leckere Abendessen um 18 Uhr. Den Rest der Zeit wurde der Zeltplatz, die Sanitäranlagen und alles weitere in Augenschein genommen und scnell festgestellt, dass alles nicht so ist wie zuhause bei Mama. Ich denke aber, dass unter dem Organisationsteam der Kreisjugendfeuerwehr Schaumburg wieder alles versucht wird, uns die Woche so angenehm wie möglich zu machen. Vielen Dank dafür schon mal an alle Organisatoren und die vielen Helferinnen und Helfer im Hintergrund.
Wie in jedem Kreiszeltlager stand am ersten Abend wieder die Weckliedhitparade auf dem Programm. Alle Warnungen und Aufforderungen haben mal wieder nichts genutzt! Die mehrheitliche Wahl der anwesenden „Musikexperten“ fiel am ende auf den Song „Schatzi schenk mir ein Foto“ von Micky Krause. Ich möchte mir gar nicht vorstellen, dass wir jetzt Tag für Tag mit diesem Klassiker um 7 Uhr aus dem Schlaf gerissen werden. Aber, die Zeltlagerteilnehmer haben es so gewollt. Nach der Hitparade ging es dann schon ab zum Zähneputzen und zum Waschen im dunkeln! Hat nur noch gefehlt, dass es in Strömen regnet – das blieb und allerdings zum Glück erspart. Mit Taschenlampen ausgerüstet, ging es aber ganz gut, da die Stromversorgung im Bereich der Waschanlagen anscheinend zusammengebrochen war. Da wir uns also schon an die Dunkelheit gewöhnt hatten, ging es dann auch gleich ab in die warmen Schlafsäcke und GUTE NACHT!
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von Timo Lucht (6.7.2011, 19:05)
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Zum bereits zehnten Mal in Folge konnten wir uns über die Kreis- und Bezirksebene für die Landesmeisterschaften der Niedersächsischen Jugendfeuerwehr qualifizieren. Diese fanden am vergangenen Wochenende im Delmenhorster Stadion statt. Wie üblich verbringt man in einem gemeinsamen Zeltlager das Wochenende miteinander, nimmt an einigen Veranstaltungen teil, um abschließend den Wettbewerb durchzuführen.
Der Freitag
Bereits um 10 Uhr machten wir uns mit Sack und Pack auf nach Delmenhorst, um dort zwei Stunden später mit dem Aufbau der Zelte zu beginnen. Und wie soll es auch anders sein - kaum wurden die ersten Stangen ausgepackt, öffnete Petrus "ausnahmsweise" mal wieder seine Schleusen. Man kann sich sicher vorstellen, wie schnell man im Regen drei Zelte aufbauen kann. Doch gemeinsam schafften wir das recht schnell und so konnte es mit der Einrichtung der Zelte sowie der Begutachtung der örtlichen Begebenheiten weiter gehen.
Am Abend fand die Eröffnungsfeier statt. Mit üblicher musikalischer Untermalung wurden Grußworte gehört und das Wochenende zum Landesjugendfeuerwehrtag offiziell eröffnet.
Auch für die Abendbelustigung war gesorgt. Eine Band und ein DJ-Team standen bereit um uns und die Kinder mit Musik zu versorgen. Anfänglich war das auch sehr angenehm aber als man dann so gegen null Uhr (wir lagen schon eine Stunde in den Betten) immer noch "BAAAAAASSSSSSS" hörten, begann es wirklich zu nerven. Dennoch schlief irgendwann auch der letzte ein und so konnten wir wenigstens ein paar Stunden schlafen.
Der Samstag
Am Morgen des zweiten Tages ging es, gemeinsam mit allen anderen Wettbewerbsgruppen, in Richtung Delmenhorster Innenstadt. Und wie es sich für die Landesmeisterschaften gehört wurde die City mithilfe eines Sternenmarsches erreicht. Dort erwarteten uns schon ansässige Jugendfeuerwehren mit Spielen und sonstigen Aktionsmöglichkeiten. Doch auch die Stadt an sich bot einige Highlights und so wurde die Zeit bis zum Mittagessen entsprechend genutzt, um sich die "Nordlichter" mal genauer anzuschauen und etwaige Souvenirs einzukaufen. Nach gut zwei Stunden ging es allerdings wieder zurück zum Zeltplatz, um nach kurzem Mittagessen mit dem eigentlich relevanten zu Beginnen - nämlich dem Training für den Sonntag.
Jede Wettbewerbsgruppe bekommt hier die Chance unter der Aufsicht der Wertungsrichter vom Landesentscheid eine A-Teil und eine B-Teil Übung abzuliefern. Alles unter echten Wettbewerbsbedingungen.
So begann Gruppe Philipp (Rodenberg 1) mit dem A-Teil auf Bahn 1B. Eine gewohnt sichere Übung wurde mit einem Zeittakt von sieben Sekunden abgeschlossen. Ein kleiner Fehler schlich sich ein - doch mit dem Ergebnis an sich waren wir mehr als zufrieden. Auch Gruppe Lena (Rodenberg 2) machte sich bereit und zeigte eine nahezu perfekte Kopie der ersten Übung. Lediglich der Zeittakt von acht Sekunden und zu unrecht gegebene 80 Fehlerpunkte unterschieden die erste von der zweiten Vorführung. Im Nachhinein hätte es diese 80 Fehlerpunkte gar nicht geben dürfen, weil ein solch hohes Strafmaß beim Angriffstrupp überhaupt nicht im Fehlerkatalog zu finden ist. Dennoch war der "Fehler" sehr leicht abzustellen und so mussten wir uns für den Sonntag wenig Sorgen machen.
Lange warten, bis wir im B-Teil an der Reihe waren, mussten wir nicht. Gruppe Philipp konnte sich auf den Start vorbereiten und wenig später auch beginnen. Ein sehr solider Staffellauf wurde in einer Zeit von 1:36 min beendet. Dennoch war das Potential für schnellere Zeiten deutlich erkennbar - doch das wollten wir uns natürlich für den eigentlichen Wettbewerb aufheben. Auch Gruppe Lena war bereit eine tolle Zeit auf die Tartanbahn zu zaubern. Und das gelang ihr im letzten Lauf des Tages auch. Eine Zeit von 1:42 min konnten wir letztendlich für uns verbuchen und entsprechend zuversichtlich waren wir im Hinblick auf den kommenden Sonntag.
Auch heute stand wieder Disco auf dem Programm - doch anders als am Freitag ging die Party nur bis 22:45 Uhr! Wir konnten uns also die nötige Portion Schlaf für den Wettbewerb holen.
Der Sonntag
Der Wecker klingelte bereits um 6.00 Uhr sehr früh, die Augen wollten einfach nicht aufgehen und zu allem Überfluss regnete es auch noch in Strömen. Doch es half nichts. Wir schwangen uns aus den Betten, absolvierten erfolgreich die Morgentoilette und nahmen ein ordentliches Frühstück ein. Anschließend versammelten sich so langsam wirklich einige Schlachtenbummler aus Rodenberg und Umgebung sowie eine Abordnung unserer befreundeten JF Pollhagen. Darüber freuten wir uns natürlich sehr und nahmen sie entsprechend in Empfang. Doch Zeit für lange Begrüßungen hatten wir nicht - die Startzeit von Gruppe Philipp im A-Teil rückte immer näher.
Wir begaben uns also mit Rodenberg 1 auf die Bahn in das Anmeldezelt, holten uns unsere Stempel ab und gingen anschließend zu unserer Bahn. Wir konnten uns unser Gerät sofort vorbereiten und nach ein paar Minuten Wartezeit ging es los. Wir starten mit der ersten Übung in die Landesmeisterschaften 2011. Die wirklich zahlreich erschienen Fans versammelten sich auf der Tribüne und sahen eine tolle Übung. Null Fehler und ein Zeittakt von acht Sekunden ließen uns ordentlich in den Wettbewerb starten.
Auch Gruppe Lena führte die Anmeldeprozedur durch. Wie bereits am gestrigen Samstag wurde wieder mal eine identische Übung abgeliefert. Auch hier konnten wir unseren Fans und den Wertungsrichtern eine fehlerfreie Übung mit einem abschließenden Zeittakt von acht Sekunden präsentieren.
Die Pflicht konnten wir also mehr als erfolgreich hinter uns bringen. Doch die Kür, der 400m-Staffellauf sollte ja noch folgen. Nach einigen Aufwärmübungen begaben wir uns mit Gruppe Philipp auf die Rundbahn und machten uns für den Start fertig. Unser Ziel war es, die Zeit vom gestrigen Tag vielleicht sogar noch ein bisschen nach unten zu korrigieren. Zunächst verlief auch alles sehr ordentlich. Doch dann rutschte Läufer 4 auf der wirklich sehr rutschigen Bahn aus und räumte, quasi im Stile eines Weltklassebowlers, den Koppel, die Handschuhe und den Helm von Läufer 5 um. Dieser brauchte entsprechend länger für die Anziehprozedur. Umso verwunderlicher war es, dass die Kinder es trotzdem schafften, eine Zeit von 1:42 heraus zu laufen. In Anbetracht der Umstände war ich damit wirklich sehr zufrieden.
Doch dann folgte der Hammer. Bei der anschließenden Fehlerbesprechung hörte ich über das Funkgerät vom Bahnleiter eine Meldung von fünf Fehlerpunkten bei Läufer 3 der Innenbahn. "Das sind ja wir" dachte ich mir und fragte natürlich entsprechend nach. Es sollte einen sog. Turm gegeben haben. Da Kevin (unser Roller) direkt hinter mir stand fragte ich ihn danach und er war sich keiner Schuld bewusst. Also lief ich mit dem Bahnleiter zusammen zu dem Schlauch, um mir den Fehler mal genauer anzuschauen. Beide Wertungsrichter empfingen mich gleich mit den Worten "das ist definitiv ein Fehler". Doch nach kurzer Begutachtung war ganz klar - das ist KEIN Fehler!!! Die Wertungsrichter sowie auch der Bahnleiter waren davon jedoch nicht zu überzeugen und so wurde kurzer Hand der Fachbereichtsleiter Wettbewerbe auf Landesebene eingeschaltet. Doch auch hier half jegliche Diskussion nichts und so mussten wir widerwillig mit dem Fehler auskommen. Dass ein solcher Fehler beim Landesentscheid gegeben wird, wo doch das eigentlich beste Wertungsgericht über solche Dinge zu entscheiden hat, war für uns sehr ärgerlich... Eine krasse Fehlentscheidung, die unsere Stimmung natürlich ins Bodenlose hat fallen lassen, da es definitiv nicht eindeutig zu erkennen war, ob mehr als die Hälfte der Schlauchbreite als s.g. Trum herausschaute. In solch einem definitiv nicht eindeutigen Fall hätte es mit dem nötigen Augenmaß zugunsten des Jugendlichen diesen Fehler nicht geben dürfen.
Aber wie kann man sich aus solch einem Tiefpunkt am besten herausziehen? Natürlich mit Gruppe Lena! Diese neun Superstars haben es in diesem Jahr bereits geschafft eine Zeit von 1:34 min auf die Bahn zu zaubern und warum sollte das nicht noch einmal klappen? Wir bereiteten uns also sehr akribisch auf den Lauf vor. Es war übrigens wieder der letzte Lauf des Tages und das gegen den amtierenden Deutschen Meister aus Möllenbeck! Motivieren musste ich unsere Kinder eigentlich nicht mehr. Die gesamte Situation an sich war für Jeden Motivation genug - und das zeigten sie auch.
Der Lauf begann und beide Gruppen waren zunächst nahezu gleichauf. Nach Läufer 3 lagen wir ein paar Sekunden zurück, was sich auch nach Läufer 5 noch nicht ganz korrigieren ließ. Das lag ganz einfach daran, dass Möllenbeck einen wirklich starken Lauf absolvierte. Doch unsere Läufer 6 und 7 konnten, unter dem wirklich tollen Kommentar des Stadionsprechers, wieder den Anschluss finden. Dann kam Leon als Läufer 8, der zunächst einen tollten Knoten zauberte und anschließend dann mit einem Wahnsinnssprint am Deutschen Meister vorbeizog. Diesen Vorsprung konnte Timo dann bis ins Ziel halten. Zu diesem Zeitpunkt war die Rodenberger Fankurve übrigens dermaßen laut, dass ich wirklich eine unglaubliche Gänsehaut bekommen habe - tolles Gefühl kann ich nur sagen! Viele Schlachtenbummler und wirkliche Experten im Bereich Wettbewerbe der Jugendfeuerwehr sagten mir später, dass das wohl der spannendste Lauf war, den sie jemals gesehen haben. Auch die Zeit von lediglich 1:46 min rückte dabei dann wirklich in den Hintergrund. Ich war einfach unglaublich stolz auf unsere Kinder!
Die Zeit bis zur Siegerehrung verbrachten wir mit der Einnahme des Mittagessens und dem Abbau unserer Zelte. Doch pünktlich um 13:45 Uhr marschierten alle teilnehmenden Gruppen ein letztes Mal gemeinsam ins Stadion ein. Unter den begeisterten Rufen unserer Fans stellten wir uns vor dem Sprecherpult auf und warteten das Verlesen der Platzierungen ab. Insgesamt waren die besten 51 Mannschaften der fast 2000 vorhandenen Jugendfeuerwehren in Niedersachsen an den Start gegangen. Wir wussten, dass es sehr unwahrscheinlich ist, mit unseren Punktzahlen in die Top-5 zu rutschen aber dennoch waren wir sehr gespannt, wer die vorderen Plätze belegen wird. Mit 1424 Punkten belegte Gruppe Philipp dann den siebten und mit 1425 Punkte Gruppe Lena den sechsten Platz. Wir hatten es also erstmals mit zwei Gruppen in die Top-Ten in Niedersachsen geschafft. Doch so richtige Begeisterung sollte bei fast niemandem aufkommen. Sind wir doch als Bezirksmeister mit einer tollen Punktzahl von 1436 angereist.
Und genau diese Punktzahl reichte der zweiten Gruppe aus Möllenbeck letztendlich den Titel des Landesmeisters erfolgreich zu verteidigen. An dieser Stelle möchte ich nochmal meine ausdrücklichen Glückwünsche ins Klosterdorf senden. Ich bin mir sicher ihr werdet den Landkreis Schaumburg und auch das Land Niedersachsen beim Bundesentscheid in Weimar gebührend vertreten.
Den zweiten und damit letzten Qualifikation sicherte sich die Jugendfeuerwehr Wesel. Dies allerdings zum ersten Mal nach einem Losentscheid. Denn sie waren im A-Teil sowie auch im B-Teil punktgleich mit der Jugendfeuerwehr aus Adenbüttel und laut Statuten wird dann entsprechend gelost - eine, meiner Meinung nach, äußerst unglückliche Lösung!
Abschließend möchte ich mich bei allen Mitgereisten rechtherzlich bedanken. Die Atmosphäre, die ihr auf der Tribüne erzeugt habt, war unglaublich. Und ob ihr es glaubt oder nicht - die aufmunternden Worte im Anschluss waren wirklich Balsam für unsere Herzen!
Liebe Kinder,
auch wenn wir uns in diesem Jahr beim Landeswettbewerb sicherlich ein wenig mehr erhofft haben, können wir dennoch mehr als stolz auf die zurückliegende Wettbewerbssaison sein! Wir sind erstmals in unserer Geschichte Bezirksmeister geworden - konnten dem amtierenden Deutschen Meister mit zehn Punkten Abstand hinter uns lassen. Dazu sind wir wieder Samtgemeindemeister geworden. Auch zwei Podestplätze bei den Kreismeisterschaften konnten wir uns sichern. Das war das erfolgreichste Jahr unserer Geschichte und daran habt IHR einen Bärenanteil.
Vielen Dank für die zahllosen Übungseinheiten, die unglaubliche Moral und die tollen Momente bei den Wettbewerben!
Euer Timo [mehr] |
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von Timo Lucht (21.6.2011, 17:09)
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Nach der gelungenen Generalprobe am Samstag konnten wir also optimistisch zum Bezirksentscheid nach Altwarmbüchen reisen. Wir trafen uns um 9:45 Uhr am Feuerwehrhaus, um anschließend, nach Kontrollen der Schuhe, Jacken und Helme, mit dem Bus gen Stadion zu fahren. Je weiter wir uns von der Heimat entfernten desto dunkler wurde der Himmel. Man konnte also schon erahnen, was an diesem Tag auf uns zu kommen wird.
In Altwarmbüchen angekommen meldeten wir uns standesgemäß kurz bei der Wettbewerbsleitung an. Anschließend hatten wir jedoch noch einige Zeit, bis wir unsere erste Startzeit in Anspruch nehmen konnten. Diese nutzten wir für ein leckeres Mittagessen. Nachdem wir nun also gesättigt waren, begaben wir uns auf die Suche nach einem trockenen und geschützten Plätzchen, da der Regen bereits immer wieder einsetzte. Das war jedoch eine große Herausforderung, denn auf dem gesamten Gelände gab es nahezu keinen Unterstellplatz. So drückten wir uns regelrecht an die Hauswand der Schule und warteten auf die erste Startzeit.
Pünktlich um 12:30 Uhr meldeten wir uns mit Gruppe Nele im A-Teil an, die um 12:50 Uhr starten sollte. Und genauso pünktlich, wie wir uns anmeldeten, öffnete Petrus seine Schleusen. Es begann sehr heftig zu regnen und ich machte mir schon Sorgen um die Gesundheit der Kinder. Denn man kann sich vorstellen, wie glatt der Rasen mittlerweile war. Doch alle zum Himmel geschickten Gebete halfen nichts und so begann unsere erste A-Teil Übung. Gewohnt zuverlässig und fehlerfrei wurde die Wasserentnahme hergestellt und die drei Rohre vorgenommen. Doch das Sahnehäubchen setzte die Gruppe dann mit einem Zeittakt von acht Sekunden oben drauf. Ein perfekter Auftakt in einen großen Wettbewerb.
Nun war Gruppe Philipp an der Reihe. Doch bevor wir starten konnten wurde aus dem Starkregen ein regelrechter Platzregen und so standen wir mit gefühlten 50 Leuten unter einem kleinen Pavillon und warteten auf Besserung. Diese trat jedoch nicht ein und so mussten wir bei solchen Bedingungen starten. Die Gruppe ließ sich davon allerdings überhaupt nicht ablenken und führte eine spitzen A-Teil Übung vor. Bei diesen Bedingungen eine fehlerfreie Übung sowie einen 7er Zeittakt auf die Bahn zu knallen ist schon Wahnsinn.
Während Gruppe Philipp gerade mit der Fehlerbesprechung fertig war startete Gruppe Lena bereits auf einer anderen Bahn. Komplett durchnässt und durchgefroren führte Lena ihre Mannschaft absolut souverän durch die Übung. Auch die letzte Übung im A-Teil verlief fehlerfrei und wurde mit einem Zeittakt von 11 Sekunden abgeschlossen.
Äußerst zufrieden begaben wir uns bei Halbzeit kurz zum Bus, um uns ein wenig aufzuwärmen und vor allem um aus dem Regen zu kommen. Doch lange konnten wir uns dort nicht aufhalten denn Benni stand schon bereit und wollte Gruppe Nele für den B-Teil aufwärmen. Am gestrigen Tag noch eine Zeit von 1:41 min gelaufen blickten wir sehr optimistisch zum Start im Staffellauf. Alle bekamen ihre Leibchen um und begaben sich auf die Wettbewerbsbahn. Jeder, der schon mal bei Regen auf einer Tartanbahn laufen musste weiß, wie rutschig und vor allem gefährlich das ist. Entsprechend wurden unsere Kinder instruiert, auf sich aufzupassen. Von Nele (Läuferin 1) bis Nils (Läufer 9) legten sie eine unter diesen Umständen tolle Übung ab. Nils brachte das Staffelholz in einer Zeit von 1:51 min durch das Ziel. Leider war der Leinenbeutel durch den Regen derartig durchtränkt und entsprechend schwer, dass Nils es nicht ganz schaffte, den Beutel über die Linie zu werfen. Auf einer Aschenbahn wäre der Wurf sicherlich noch durchgerutscht aber in diesem Fall war das leider nicht so. Entsprechend traurig war Nils auch über die insgesamt 15 Fehlerpunkte und da man weiß, wie sicher Nils unter normalen Umständen wirft, tat er einem wirklich ein wenig leid - denn dafür konnte er nichts!
Wir mussten nun jedoch schnell wieder umschalten denn Gruppe Philipp hatte sich bereits warm gemacht und entsprechend auf den Lauf vorbereitet. Leider regnete es immer noch. Doch es half nichts - wir starteten. Nachdem der Startschuss fiel blieb mein Herz für ungefähr 1:36 min stehen. Denn genau DIESE Zeit zeigte meine Stoppuhr an, als Jan-Hendrik durchs Ziel lief. Nach der kurzen Fehlerbesprechung ging mir vieles durch den Kopf aber um es zusammenzufassen:
Es war unglaublich schön...
Solch eine Zeit unter solchen Bedingungen abzuliefern schien eigentlich unmöglich aber dieses Team (und das sind sie wirklich) trotze den Pfützen, nassen Schläuchen und überschwemmten Krankentragen.
Schnell jedoch hieß es wieder "volle Konzentration", denn Gruppe Lena hatte bereits den warmen Bus verlassen und stand an der Bahn. Am gestrigen Samstag überraschte diese Mannschaft mit einer überragenden Zeit von 1:34 min. Dies zeigt das enorm hohe Potential, dass in ihnen steckt. Und dieses Potential konnte Lena mit ihrer Gruppe tatsächlich abrufen. Sie legten mit 1:44 min die drittbeste Zeit des gesamten Tages auf den Platz - SPITZE! Leider bekamen wir für eine Unaufmerksamkeit seitens der Betreuer zehn Fehlerpunkte doch viele von uns wussten sofort - das MUSS doch für die Qualifikation zu den Landesmeisterschaften in Delmenhorst reichen.
Die Zeit bis zur Siegerehrung verbrachten wir wieder im Bus. Doch anders als sonst verging sie richtig schnell, denn zwischen unserem letzten Lauf und der Siegerehrung lagen gerade mal 45 Minuten und so machten wir uns wenig später mit halbwegs trockenen Klamotten auf den Weg ins Stadion. Verrückt war, dass der Regen während dieser kurzen Pause tatsächlich nachließ und man entspannt der Siegerehrung lauschen konnte. Man begann mit einigen Grußworten, die jedoch, wie schon beim Kreiswettbewerb, glücklicherweise sehr kurz ausgefallen waren und so konnte der Fachbereichsleiter Wettbewerbe, Andreas Schlicht, final mit der Verkündung der Siegerliste anfangen. Insgesamt gingen 64 Mannschaften auf dem gesamten Regierungsbezirk Hannover an den Start.
Trotz des Wetters tagsüber war das Leistungsniveau aller Gruppen erstaunlich hoch. Wir mussten allerdings einige Zeit warten, bis eine Gruppe aufgerufen wurde, für die man den ganzen Tag die Daumen drückte. Unsere Freunde aus Pollhagen landeten aufgrund einiger Fehlerpunkte leider nur auf Platz 32 und verpasste so unglücklicherweise die Qualifikation für den Landeswettbewerb - sehr schade! Lediglich die ersten 16 Mannschaften sind in Delmenhorst startberechtigt und was soll ich sagen außer: "Ärgerlicher geht es kaum"! Denn Gruppe Nele landete auf dem undankbaren 17. Platz. Entsprechend enttäuscht waren unsere Kinder natürlich. Zeitgleich wuchs jedoch auch die Erleichterung. Abermals konnten wir uns mit zwei Gruppen für den Landeswettbewerb qualifizieren. Gruppe Lena verpasste die Top-Ten zwar äußerst knapp, landete jedoch auf einem tollen 11. Platz. Ohne die zehn Fehlerpunkte wäre es sogar Rang vier gewesen und das zeigt doch, wie toll die Leistung eigentlich war.
Die Platzierungen der besten Zehn wurden nacheinander vorgetragen und es ging immer weiter auf die Podestplätze zu. Eine Gruppe, nämlich die von Philipp, war ja noch im Rennen um den Titel des Bezirksmeisters. Den dritten Platz sicherte sich die Jugendfeuerwehr Nöpke und somit war zumindest schon klar, dass wir unseren Vize-Bezirksmeistertitel von vor zwei Jahren verteidigen konnten. Doch wenn ich ehrlich bin, habe ich schon gehofft, dass es endlich mal für den Titel gereicht hat. Es waren also noch die Gruppen Möllenbeck Weiß und Rodenberg 2 im Rennen. Andreas Schlicht machte es äußerst spannend: "Beide Gruppen kommen aus Schaumburg! Beide Gruppen haben im A-Teil einen Zeittakt von sieben Sekunden...". Natürlich kannten wir unsere Punktzahl schon und als Andreas dann sagte, dass der zweite Platz 1426 Punkte erreicht hatte, brachen bei uns alle Dämme. Denn wir hatten 1436 Punkte. Die ersten Tränen flossen, Helme flogen in die Luft und wir lagen uns in den Armen. Noch nie habe ich einen so tollen abschließenden Satz bei einer Siegerehrung gehört: "Und damit steht fest, der neue Bezirksmeister ist mit 1436 Punkten die Gruppe Rodenberg 2!" Wir konnten es überhaupt nicht fassen. Wir? Wir sind Bezirksmeister? Das haben wir doch noch nie geschafft?! Doch als unsere Kinder mit der Goldmedaille um den Hals zurück liefen und die ersten Gratulanten zu uns kamen war es Gewissheit - wir hatten es tatsächlich geschafft!
Nach der Siegerehrung ging es direkt zum Bus. Wir wollten nach so einem langen Tag einfach nur noch schnellmöglich nach Rodenberg. Kurz vor dem Ortseingangsschild dachte ich "mich tritt ein Pferd". Denn auf einmal standen da alle unsere Feuerwehrfahrzeuge und wir wurden durch die Stadt zum Feuerwehrhaus eskortiert. Und das natürlich mit der Unterstützung aller vorhandenen Martinshörner. Ich bekomme immer noch Gänsehaut, wenn ich daran denke. Vielen Dank an die Kameraden für diesen unbeschreiblich tollen Empfang.
Nun möchte ich mich noch bei allen Schlachtenbummlern bedanken, die es sich trotz des Wetters nicht haben nehmen lassen, uns in Altwarmbüchen lautstark zu unterstützen.
Kids, ihr habt uns heute so unglaublich stolz gemacht - vielen Dank dafür!
>> Die Ergebnisliste findet ihr im Downloadbereich << [mehr] |
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von Timo Lucht (6.6.2011, 19:10)
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Der wahrscheinlich wichtigste Wettbewerb des Jahres fand am gestrigen Sonntag vor heimischer Kulisse im Rodenberger Aue-Stadion statt. Insgesamt waren 84 Gruppen aus dem ganzen Landkreis Schaumburg an, um den Kreismeister sowie die neun anderen Qualifikanten für den anstehenden Bezirksentscheid in Altwarmbüchen zu ermitteln.
Anders als in den vergangenen Jahren haben wir uns an diesem Tag in zwei Gruppen aufgeteilt. Zwei Mannschaften starteten bereits am Vormittag, die anderen drei am Nachmittag. Dadurch konnten wir die enorm langen Wartezeiten für unsere Kids fast egalisieren.
Gruppe Tanja und Gruppe Nele trafen sich um 07:30 Uhr. Nach einigen Telefonaten und Weckversuchen haben wir es ganz knapp aber dennoch rechtzeitig zum Sportplatz und der entsprechenden Anmeldung geschafft. Da wir mit dem A-Teil begannen und auf unserer Bahn die ersten Startzeiten hatten, konnte es also gleich los gehen.
Nach umfangreicher Vorbereitung des Wettbewerbsgeräts startete Gruppe Tanja in den Wettbewerb. Eigentlich verlief alles wie geschmiert doch dann unterlief uns ein ganz kleiner Fehler, der uns unter dem Strich leider zehn Fehlerpunkte einbrachte. Der abschließende Knotenzeittakt entsprach dann jedoch wieder unseren Vorstellungen - elf Sekunden!
In der Zwischenzeit bereitete sich auch Gruppe Nele für den Start vor. Die Leibchen waren angelegt, alle Schlauchpakete vorbereitet. Die Kids lieferten eine nahezu tadellose Leistung ab und konnte die vier Knoten an neun Sekunden anfertigen. Lediglich eine Zeitüberschreitung von drei Sekunden brachte uns letztendlich drei Fehlerpunkte ein. Damit konnten wir jedoch mehr als gut leben.
Auf ging es nun zum B-Teil! Langsam wurde das Wetter spürbar wärmer und wir konnten gespannt sein, ob uns diese Verhältnisse in die Karten spielen. Auch hier begann die Gruppe von Tanja. Diese wollte die Fehlerpunkte aus dem A-Teil unbedingt vergessen machen - und das schaffte sie auch fast! Eine Gesamtzeit von 1:53 min unterstrich deutlich, was wir an diesem Tag zu leisten im Stande waren. Leider unterlief uns ein kurioser Fehler bei Läufer neun, welcher zu späterer Zeit des Tages bei einer anderen Jugendfeuerwehr noch gehörig für Aufregung sorgen sollte. Letztendlich bekamen wir hierfür ganze 15 Fehlerpunkte - sehr schade!
Es folgte nun die Gruppe um Nele. Und was soll ich sagen - einem tollen A-Teil folgte ein grandioser Staffellauf. In einer Zeit von 1:47 min brachte Nils das Staffelholz über die Ziellinie und damit fast 20 Sekunden schneller als beim Üben. Ein unglaublich tolles Ergebnis. Da störten auch die fünf Fehlerpunkte für den Knauf bei der 392m - Markierung wenig.
Während Gruppe Nele durch das Ziel lief, trafen sich am Feuerwehrhaus die anderen drei Gruppen, um anschließend gemeinsam zum Sportplatz zu gehen. Das verlief zum Glück deutlich reibungsloser als bei den ersten beiden Gruppen am Vormittag und so konnten wir uns rasch der Anmeldeprozedur unterziehen.
Wir begaben uns direkt zur A-Teil Bahn und konnten auch ziemlich schnell beginnen. Gruppe Sören ging an den Start und führte eine tolle Löschübung vor, welche mit einem Zeittakt von neun Sekunden endete. Lediglich ein Wassergrabenfehler trübte das Ergebnis ein wenig.
Anschließend betrat die nächste Gruppe, angeführt von Lena, den Wettbewerbsplatz. Und hier möchte ich gerne mal die Worte vom Bahnleiter zitieren, die er Lena und mir bei der anschließenden Fehlerbesprechung mitteilte: "Das war eine der schönsten Übungen, die ich persönlich je gesehen habe!". Die Daten und Fakten zu dieser Übung sind schnell erzählt - acht Sekunden Zeittakt und null Fehlerpunkte!
Bevor wir uns nun voll auf den Staffellauf konzentrieren konnte, war noch Gruppe Philipp an der Reihe. Diese Mannschaft lieferte ein Abbild der Übung zuvor ab und setzte abschließend sogar noch ein Sahnehäubchen oben drauf. Erstmals in der Geschichte der Kreisjugendfeuerwehr Schaumburg ist es einer Gruppe gelungen den Knotenzeittakt in sechs (!!!) Sekunden zu schaffen. Das konnte bisher meines Wissens nach nur eine Jugendfeuerwehr bis jetzt von sich behaupten. Der ehemalige Dauer-Deutsche Meister aus Dannenbüttel.
Um mal ein wenig abschalten zu können wurden nun reichlich Bratwürstchen und Pommes verzehrt. Das hatten wir uns redlich verdient. Bei Temperaturen von mittlerweile über 30°C hatten wir nun Zeit, die vielen Schlachtenbummler zu begrüßen und uns ein wenig im Schatten aufzuhalten - eine sehr angenehme Abwechslung.
Doch nach ca. einer Stunde ging es nun zum letzten Mal um die "Wurst" am heutigen Tage. Wir meldeten uns mit Gruppe Sören für den B-Teil an. Leider hatten sich die Startzeiten bis zu diesem Zeitpunkt schon arg nach hinten verschoben und so starteten wir mit einer 20-minütigen Verspätung. Das schien diese Gruppe letztendlich dann doch ein bisschen gestört zu haben. Hinzu kam noch ein wenig Pech und so stand für uns unter dem Strich eine Zeit von 1:52 min und zehn Fehlerpunkte zu Buche.
Von unserem Benni ordentlich aufgewärmt betrat nun Gruppe Lena den Ort des Geschehens. Sicherlich jeder wusste, dass man aufgrund des tollen A-Teils nur noch Millimeter von einer Qualifikation für den Bezirkswettbewerb entfernt war. Doch nun hieß es - Nerven bewahren! Und das gelang diesen Kids auf bemerkenswerte Art und Weise. Fehlerfrei kamen wir in einer Zeit von 1:43 min ins Ziel. Alle Stimmen, die zu diesem Zeitpunkt durch unsere Funkgeräte sprachen, waren hellauf begeistert. Die Qualifikation sollten wir damit bereits geschafft haben und vielleiiiiicht kann man ja sogar noch auf die Medaillenränge schielen.
Nach kurzzeitiger Euphorie war nun aber wieder Konzentration angesagt, denn Gruppe Philipp fehlte ja noch. Anfänglich lief alles nach Plan. Dann jedoch verloren wir zunächst zweimal das Staffelholz und waren auch auf der einen oder anderen Position etwas zu aufgeregt. Eine Zeit von 1:39 min ist grundsätzlich sensationell aber aufgrund der erbrachten Trainingsleistungen waren gerade die neun Kids ein wenig enttäuscht. Doch nach einigen aufmunternden Worten und etlichen Getränken freute sich nun doch wieder jeder auf die Siegerehrung. Denn noch war für uns ja alles möglich.
Die Zeit bis zur Siegerehrung verbrachten wir mit dem Anfeuern unserer Freunde aus Pollhagen und beim einfachen Klön-Schnack mit Eltern, Verwandten oder Freunden.
Bei unglaublich hohen Temperaturen rief Kreisjugendfeuerwehrwart Frank Lohmann pünktlich um 18 Uhr zur abschließenden Siegerehrung auf. Nach einigen wirklich kurzen Grußworten verkündete Andreas Schlicht nun die Platzierungen. Wie bereits angesprochen waren insgesamt 84 Gruppen am Start. Im Vergleich zu anderen Landkreisen im Land Niedersachsen ist dies schon enorm. Da die Platzierungen standesgemäß von hinten nach vorne verlesen wurden, dauerte es eine ganze Zeit, bis die erste unserer Mannschaften, nämlich Gruppe Tanja aufgerufen wurde. Platz 25 war für die Kids vielleicht ein wenig enttäuschend doch aufgrund der vielen Fehlerpunkte war heute einfach nicht mehr drin.
Doch noch waren ja vier Gruppen von uns im Rennen und es dauerte ganze zehn Platzierungen, bis wir zum zweiten Mal aufgerufen wurden. Sören ging als Stellvertreter für seine ganze Gruppe nach vorne und holte sich die Urkunde sowie den verdienten Applaus ab.
Da sich ja nur zehn Gruppen für den Bezirksentscheid qualifizieren ging es nun in die wirklich heiße Phase über. Wir wollten unbedingt mit drei Gruppen an diesem Wettbewerb teilnehmen - und das schafften wir tatsächlich! Gruppe Nele landete nämlich nach ihren Überraschungslauf auf dem achten Platz. Überragend!!!
Es folgten nun drei Gruppen aus Möllenbeck und eine Gruppe als Hattendorf auf den Plätzen davor und damit konnten wir uns erstmals seit 2001 wieder mit zwei Gruppen in die Medaillenränge rutschen. Wie damals auch landeten wir schlussendlich auf den Plätzen zwei und drei. Ein unglaublich tolles Ergebnis! Lediglich eine Tatsache störte uns am Ende doch - wir konnten den Pott wieder nicht nach Rodenberg holen. Da das jedoch "Motzen auf hohem Niveau" ist überwog die Freude über das Erreichte natürlich absolut.
Ein super Tag ging vorbei und ich möchte eines abschließend nur noch eines sagen: "Ich war heute so unglaublich stolz Rodenberger zu sein!" - Danke Kinder!!!
| Platz | Gruppe | Punkte |
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| 1. | Möllenbeck Rot | 1437 |
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| 2. | Rodenberg 5 | 1434 |
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| 3. | Rodenberg 4 | 1428 |
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| 4. | Möllenbeck Schwarz | 1420 |
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| 5. | Hattendorf 1 | 1420 |
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| 6. | Möllenbeck Blau | 1420 |
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| 7. | Möllenbeck Weiß | 1416 |
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| 8. | Rodenberg 2 | 1415 |
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| 9. | Pollhagen 2 | 1414 |
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| 10. | Hattendorf 2 | 1413 |
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| 15. | Rodenberg 3 | 1403 |
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| 25. | Rodenberg 1 | 1385 |
Gratulieren möchten wir natürlich dem alten und neuen Kreismeister aus Möllenbeck sowie allen anderen Mannschaften, die die Qualifikation für Altwarmbüchen schaffen konnten. [mehr] |
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von Timo Lucht (24.5.2011, 14:29)
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Am vergangenen Samstag begann die bei uns so sehnsüchtig erwartete Wettbewerbssaison mit dem Samtgemeindewettbewerb bei unseren Freunden aus Soldorf. Diese haben es sich nämlich nicht nehmen lassen, anlässlich ihres 40-jährigen Bestehens dieses Ereignis auszurichten.
Bei wechselhaftem Wetter begannen wir mit den ersten Startzeiten im A-Teil, denn wir hatten heute zwei erklärte Ziele. Zum einen wollten wir natürlich den Titel verteidigen - und das mit so vielen Gruppen wie irgend möglich. Zum anderen wollten wir den Wettbewerb auch zeitig hinter uns bringen, da an diesem Wochenende ja der letzte Spieltag der Fußball Bundesliga stattfand, den viele Dauerkartenbesitzer und sonstige Fußballfans unter uns nicht verpassen wollten.
Die Gruppe Sören begann den A-Teil unter der Aufsicht eines Lindhorster Schiedsgerichts. Sie legte eine nahezu perfekte Übung auf die Bahn. Lediglich eine kleine Unaufmerksamkeit brachte uns 15 Fehlerpunkte ein. Der abschließende Zeittakt von neun Sekunden stimmte uns aber wieder hoffnungsvoll.
Die zweite an den Start gehende Rodenberger Gruppe wurde angeführt von Frederik. Gerade unser Frederik, der tags zuvor erstmals eine Übung als Gruppenführer trainierte, lieferte eine Bilderbuchvorstellung ab. Doch auch seine Mannschaft zeigte sich von ihrer besten Seite und so konnten wir mit einem Zeittakt von neun Sekunden und null Gesamtfehlerpunkten sehr zufrieden sein.
Während die Fehlerbesprechung von Frederik noch lief, bereitete sich Gruppe Philipp schon auf ihren Einsatz vor. Schon beim Üben zeigte sich, dass sich diese neun Kinder in diesem Jahr einiges vorgenommen haben und das spiegelte auch der Zeittakt von sieben Sekunden wieder. Lediglich ein Knotenfehler trübte das ansonsten wirklich tolle Gesamtbild ein wenig.
Den A-Teil abrunden konnte nun Gruppe Nele. Und diese überraschte uns alle enorm. Eine tadellose Leistung und ein Zeittakt von ebenfalls neun Sekunden ließ uns deutlich aufatmen. Mit einem solch tollten Ergebnis hätten wir zum jetzigen Zeitpunkt der Wettbewerbssaison noch gar nicht gerechnet.
Direkt nach dem A-Teil begaben wir uns auf einen nahegelegenen Feldweg, wo der B-Teil stattfand. Nun begann Gruppe Frederik mit ihrem 400m-Staffellauf und legte gleich mal eine absolute Top-Zeit auf den Asphalt. Mit einer Zeit von 1:48 min und null Fehlerpunkten deutete sie ihr in diesem Jahr enorm großes Potential an.
Anschließend bereitete sich Philipp mit seiner Gruppe vor. Diese neun Kinder konnten ihren guten Eindruck aus dem A-Teil auf den B-Teil übertragen und erreichte das Ziel in einer Zeit von 1:37 min. Ebenfalls unterlief uns kein Fehler und entsprechend euphorisiert konnten wir auf die nun folgenden zwei Gruppen schauen.
Gruppe Nele startete und zunächst verlief alles nach Plan. Doch genau in dem Moment, als Läufer 9 Nils den Leinenbeutel zum Wurf los ließ, wurde der Beutel von einer starken Windböe nach links gedrückt und verfehlte so das Ziel. Dennoch konnten wir mit diesem "Fehler" mehr als gut leben, denn die Gruppe zeigte ja einen tollen A-Teil und lief zudem noch eine Zeit von 1:53 min heraus. Klasse Leistung!
Sören betrat mit seiner Gruppe abschließend die Wettbewerbsbahn und man merkte den Kindern an, dass sie ihren Fehler aus dem A-Teil vergessen machen möchten. Und das gelang ihnen auch auf eindrucksvolle Art und Weise. Denn einer fehlerfreier Lauf in einer Zeit von 1:54 min ist ein grandioses Ergebnis.
Direkt nach dem Wettbewerb tranken wir noch eine Cola, aßen Pommes und fuhren anschließend nach Rodenberg zurück, um das bereits angesprochene Großereignis (34. Spieltag der Bundesliga) nicht zu verpassen. Zwar verfolgten wir die Konferenz mit großer Aufmerksamkeit, doch eigentlich waren unsere Gedanken bereits bei der Siegerehrung.
Hier würde sich nämlich entscheiden, ob wir den Pokal des Samtgemeindemeisters zum sechsten Mal in Folge gewinnen können. Insgesamt gingen 15 Gruppen aus unserer Samtgemeinde an den Start. Als der Soldorfer Jugendwart Partick Reinicke bei der Bekanntgabe der Platzierungen bei Platz sechs angekommen war und noch immer keine Rodenberger Gruppe genannt war, wurde uns klar, dass uns lediglich noch eine Gruppe, nämlich die Gemeinschaft aus Lauenau und Altenhagen II, den Pokal streitig machen konnte. Auf dem Plätzen fünf und vier landeten die Gruppen Sören (1401 Punkte) und Nele (1407 Punkte). Den dritten Platz belegte dann die besagte Gemeinschaft und somit war klar, wir konnten nicht nur unseren Titel verteidigen, sondern auch noch einen Doppelsieg feiern. Rodenberg Frederik belegte mit 1417 Punkten Platz 2 und wurde lediglich von Gruppe Philipp geschlagen. Diese konnten sogar 1425 Punkte erreichen.
Ein toller Tag war vorbei und wir konnten uns nun alle auf den anstehenden Eurovision Song Contest vorbereiten. [mehr] |
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von Timo Lucht (28.3.2011, 14:31)
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Nette Spiele und natürlich wieder die Königsdisziplin: Der Knotenwettbewerb standen auch in diesem Jahr wieder auf dem Programm der Winterolympiade. Wie wir uns dabei geschlagen haben erfahrt ihr im Klapptext!
Erstmalig waren die verschiedenen Geschicklichkeitsspiele durch die Mitglieder des Jugendforums mit ausgesucht worden. Da sorgte eine lustige Staffel genauso für Heiterkeit – wie der Versuch einen Bierdeckel gezielt zu werfen. Wir gingen mit insgesamt zwei Mannschaften an den Start. Wieder waren zahlreiche Gegenveranstaltungen der „Killer“ für eine Teilnahme von einigen Mitgliedern. Grundsätzlich kann an dieser Stelle resümiert werden, dass uns die anderen Jugendfeuerwehren offensichtlich im Engagement etwas voraus haben und für uns lediglich die Platzierungen 5 und 9 übrig blieben. Wir wollen aber auch nicht den Sieger vergessen und unsere Glückwünsche an die Kameradinnen und Kameraden aus Soldorf übersenden. Unser letzter Sieg datiert immerhin schon aus dem Jahr 2002. Verdammt lang her – will ich meinen…
Wesentlich erfolgreicher gestaltet sich für uns der Knotenwettbewerb. Die bisherige Siegerliste mit Alexander, Anna und Kevin weist ausschließlich Gewinner aus der besten Jugendfeuerwehr der Welt auf. Also waren auch dieses Mal wieder zahlreiche Augen auf die Mission „Titelverteidigung“ gerichtet. Und was soll ich sagen? Es hat wieder geklappt! GLÜCKSKIND Lorenz konnte mit dem hauchdünnen Vorsprung von 8 Hundertstelsekunden den Pokal vor Kristina aus Altenhagen II in Empfang nehmen. Seine Bestzeit belief sich auf 10,25 Sekunden und stellt die bislang schnellste Zeit dieses Wettbewerbs dar. Gut gemacht! Aber auch allen anderen Teilnehmer Glückwunsch zu ihren tollen Zeiten.
Auch in der Betreuerwertung konnten wir mit den Plätzen 1 und 3 unser Vorjahresergebnis halten. Hier hat ja nun auch „Mr. Wettbewerb“ Marcus seine Teilnahme für 2012 zugesichert. Wir warten mal ab.
Alle Ergebnisse und Zeiten könnt Ihr im Downloadbereich nachgelesen werden.
geschrieben von Frank Döpke[mehr] |
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von Timo Lucht (23.3.2011, 22:36)
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Auch in diesem Jahr können wir die erfolgreiche Titelverteidigung vermelden und damit nun bereits zum dritten Mal die Sieger des Turniers der beiden Jugendfeuerwehren stellen. Alles Weitere könnt ihr im Klapptext lesen!
Diesmal hatte sich Turnierleiter Seppl etwas Neues einfallen lassen: Anstelle die gelosten Teams aus Rodenberg und Pollhagen wieder mit Ländernamen zu versehen – standen nun Hannover 96, Borussia Dortmund und weitere Bundesligagrößen als Platzhalter für die jeweiligen Mannschaften. Somit war bereits bei der Auslosung der Mannschaften für eine gewisse Anspannung gesorgt.
Anschließend ging es in bewährter Art und Weise (daran hat auch der „Sabotageakt“ aus Pollhagen in Form die Stromversorgung zu unterbrechen nichts geändert) durch das Programm. Es galt zunächst die Vorrunde mit insgesamt 5 Spielen im Modus jeder gegen jeden abzuarbeiten. Die besten kamen hierbei ins Viertelfinale. Nachdem Viertel- und Halbfinale gespielt waren standen sich im großen Finale Lorenz und Dennis (der konnte noch nicht richtig von uns lassen) und Kim und Corvin aus Pollhagen gegenüber. Souverän setzten sich unsere Lokalmatadoren mit 6:2 durch und konnten damit erneut den Sieg nach Rodenberg holen. Auch über die Bronzemedaille konnten wir uns freuen. Hier waren Kevin und Timo für uns erfolgreich. Aber wir wollen es nicht übertreiben. Sicherlich stand auch bei diesem Turnier der Spaß im Vordergrund und wir können nur hoffen – dass es auch im nächsten Jahr eine Neuauflage gibt. Vielleicht klappt es dann ja mit dem ersten Sieg für die „Kicker vom Kanal“.
geschrieben von Frank Döpke[mehr] |
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von Timo Lucht (22.2.2011, 10:55)
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Die Jugendfeuerwehr Rodenberg hat gemeinsam mit dem Präventionsteam der Polizeiinspektion Nienburg / Schaumburg und der Kreis-Jugendfeuerwehr Schaumburg am letzten Sonntag den ersten Drehtag für die seit längerem geplante Präventions-DVD im Feuerwehhaus Rodenberg veranstaltet. Als Ergänzung zu den verschiedenen Präventions-Workshops auf Kreisebene sollen alle Jugendfeuerwehren mit einem Handbuch und einer Lehr-DVD ausgestattet werden. Auf dieser Lehr-DVD finden die Betreuerteams dann eine „Talkshow“ als Vorlage zur Gestaltung des eigenen Jugendfeuerwehrdienstes, in diesem Fall zum Thema „illegale Drogen bei Kindern und Jugendlichen“.
Da wir uns bereits seit Anfang letzten Jahres mit dem Thema beschäftigt hatten und unter der Leitung von Adolf Deterding, vom Präventionsteam der Polizeiinspektion Nienburg / Schaumburg, bereits einen Auftritt mit unserer „Talkshow“ vor großem Publikum in Stadthagen hatten, verlief der erste Drehtag besser als geplant und wir konnten an nur einem Tag die Filmaufnahmen abschließen.
Wir trafen uns um 14.30 Uhr am Feuerwehrhaus um letzte Absprachen und organisatorische Dinge zu besprechen. Parallel verwandelte das Team von NonstopNews mit den Kameras und jeder Menge Kabeln unseren Schulungsraum in eine kleines „Universal Filmstudio“. Es wurde im Hintergrund mit allen Tricks der Filmszene gearbeitet. Ein großer Bildschirm diente als Teleprompter und erleichterte mir als Moderator meine Arbeit und gab den Jugendlichen zwischendurch immer wieder kleine Hilfestellungen. Einige Szenen mussten unter fachkundiger Anleitung der Kameramänner mehrmals gedreht bzw. gespielt werden, bevor sie „im Kasten“ waren und die letzte Filmklappe am Ende gegen 19.00 Uhr gefallen ist. Nach solch einer Filmaufnahme, von der am Ende vielleicht ein ca. 30 minütiger Film entsteht, kann man sich schon so ein bisschen vorstellen, wie die großen Schauspieler usw. arbeiten müssen, bevor man den ein oder anderen Film als Zuschauer auf einer großen Kinoleinwand, gemütlich mit Popcorn usw. genießen kann. Ich kann nur sagen, dass den beteiligten Jugendlichen und mir die Sache sehr viel Spaß gemacht hat und wir schon sehr gespannt sind auf das Endresultat.
geschrieben von Marcus Schmid[mehr] |
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von Timo Lucht (22.2.2011, 10:53)
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Da unser derzeitiger Webmaster dringend Unterstützung für die Organisation unserer Internetseite benötigt, haben wir für neuen Wind im Team gesorgt. Bei unserer Wochenendfreizeit im letzten Herbst ist unser Seppl im Jugend-, Gäste- und Seminarhaus Gailhof / Wedemark über einen Aushang an der Infotafel gestolpert. Die Region Hannover, die auch gleichzeitig Träger dieser Einrichtung ist, bot dort vom 11. bis 13.02.2011 einen Homepagekurs zum Thema „Jugendliche gestalten Internetseiten“ an.
Auf Nachfrage erhielten wir dann vom Team Jugendarbeit der Region Hannover Anfang diesen Jahres die notwendigen Anmeldeunterlagen und konnten mit Fabian, Kevin und Timo drei neue zukünftige „Webmaster“ gewinnen und für den Kurs anmelden. Die „Drei“ Jugendfeuerwehrmitglieder erhielten als junge Einsteiger ins WorlWideWeb an dem zurückliegenden Wochenende einen schon sehr ausführlichen Einblick in die Gestaltung von Internetseiten. Neben vielen rechtlichen Dingen und jeder Menge Grundkenntnissen der Internetsprache HTML usw. erläuterten die Referenten viele Tipps und Tricks zur Erstellung oder Pflege von Internetseiten. Bereits am Samstagnachmittag meldeten sich die „Drei“ und erkundigten sich nach den Zugangsdaten unserer eigenen Internetseite, um dort schon mal unter den Augen der Referenten ein wenig rumstöbern zu können. Kurzerhand wurde Ihnen ein Link geschickt, mit dem sie dann an eine Kopie der Seite kamen um schon mal ein bisschen rumprobieren zu können. Das Betreuerteam bedankt sich rechtherzlich bei den „Dreien“ für die Teilnahme an dem Homepagekurs und freut sich auf viele tolle Ergänzungen und fortlaufende Aktualisierungen unserer Internetseite. Bei Fragen, Anregungen usw. können sich alle Internetseitennutzer unter webmaster@jugendfeuerwehr-rodenberg.de an das Team wenden.
geschrieben von Marcus Schmid[mehr] |
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von Timo Lucht (16.2.2011, 19:45)
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Florian gilt als Schutzpatron sowohl der Feuerwehr als auch der Bäcker. Jetzt steht der Name Pate für eine Spendenaktion der Bäckerei Stummeyer. Ab sofort können Kunden der Bäckerei mit dem Kauf eines „ Florians Brotes“ etwas Gutes tun: Ein Teil des Erlöses von jedem Aktions-Brot fließt direkt in die Jugendarbeit der teilnehmenden Jugendfeuerwehren.
Das Florians Brot ist ab dem 14.02.2011 bei der Bäckerei Stummeyer erhältlich. Von jedem verkauften Brot spendet die Bäckerei 20 Cent für die Arbeit der Jugendfeuerwehren der Samtgemeinde Rodenberg. Die Bäckerei macht sich mit dieser Aktion stark für die lokalen Belange. „Wir freuen uns, die Jugendlichen vor Ort in ihrem Engagement zu stärken und ihnen finanziell unter die Arme greifen zu können“, meint Bäckermeister Heinz-Jürgen Stummeyer. Er hofft auf große Resonanz bei seinen Kundinnen und Kunden und bekräftigt: „ Das Geld fließt in eine wirklich sinnvolle Jugendarbeit hier bei uns vor Ort in der Samtgemeinde. Außerdem handelt es sich um ein ganz hervorragend schmeckendes Brot.“
Die Idee zum Namen Florians Brot kam nicht von ungefähr: Florian gilt sowohl für die Feuerwehr wie auch die Bäckerei als Schutzpatron. Die Aktion ist zunächst bis Ende März angelegt. Die Brote sind in allen Filialen der Bäckerei Stummeyer erhältlich –und leicht erkennbar an der feuerwehr-roten Banderole mit der Aufschrift „ Florians-Brot“.
geschrieben von Anne-Jana (Fachbereichsleiterin Öffentlichkeitsarbeit)[mehr] |
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von Timo Lucht (16.2.2011, 15:07)
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Am 04.02.2011 führten wir unsere alljährliche Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr durch. Unter der Leitung von unseren Jugendfeuerwehrwart Marcus Schmid wurde die Tagesordnung abgearbeitet. Neben seinem Jahresbericht für 2010 wurde auch der neue Jugendausschuss gewählt. Eine Besonderheit war hierbei, dass fast der komplette Jugendausschuss aus dem letzten Jahr, namentlich nämlich Dennis, Simon und Matze, in diesem Jahr in die Einsatzabteilung übergegangen sind und entsprechend nicht mehr zur Wahl standen. Kevin ist fortan unser neuer Jugendsprecher und wird von Fabian, Timo, Jan-Hendrik und Leon unterstützt. Für die beste Dienstbeteiligung wurden Kevin und Fabian mit jeweils 94% Dienstteilnahme geehrt.
Besonders bedanken möchten wir uns vor allem aber auch bei den in diesem Jahr wirklich zahlreich erschienen Gäste. |
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von Timo Lucht (16.2.2011, 14:58)
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Wie auch schon in den vergangenen Jahren fuhren wir auch im Januar wieder nach Lauenau, um die dortige Eisbahn ein wenig unsicher zu machen. Nach anfänglichen Balance-Problemen bei einigen entwickelte sich die Veranstaltung dennoch wieder zu einem schönen Erlebnis und wir können jetzt schon versprechen: Im Januar 2012 wird es auch wieder eine solche Aktion geben - versprochen! |
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von Timo Lucht (30.1.2011, 15:04)
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Mit wetterfester Kleidung und entsprechend vorbereitet trafen wir uns am 11.12.2010 zu unserer alljährlichen Weihnachtsfeier bei uns im Feuerwehrhaus. Warum unsere Kinder so gekleidet erscheinen sollten, wurde zunächst nicht verraten. Dann jedoch konnten einige einen Blick auf die GPS-Geräte erhaschen und es war klar, dass es heute, trotz des vielen Neuschnees, nach draußen gehen wird.
Unter großer Mithilfe von Sebastian Klein und seiner Freundin organisierten wir in diesem Jahr eine "moderne Wanderung", die sich in Fachkreisen "Geocaching" nennt. Für alle, denen das nichts sagt, hier nun eine kleine Erläuterung:
In 6er-Gruppen aufgeteilt bekommt jedes Team ein GPS-Gerät. Sie werden an einen beliebigen Punkt ausgesetzt und müssen fortan mithilfe von Koordinaten die richtige Route zum Ziel finden. Die Koordinaten bekamen die Kinder jedoch nicht einfach so, sondern sie mussten erarbeitet werden. Dieses Erarbeiten sah beispielsweise so aus, dass man mithilfe einer Koordinate an einen Punkt gelangte und sich dort umschauen musste, ob man zwischen Bäumen, in Schaufenstern oder in einer Streusalzkiste etwas entdeckt. Auch Rätsel wurden hierfür verwendet, um dann letztendlich auf eine neue Koordinate zu kommen, mit der man eine weitere Etappe beginnen konnte.
In Abständen von ca. 20 Minuten brachten wir unsere Gruppen zum Sportplatz nach Algesdorf, den wir als Startpunkt für unsere Wanderung festgelegt hatten. Bei doch recht eisigen Temperaturen und enorm viel Schnee ging es dann los gen Windmühle Rodenberg. Zwischendurch waren zwei sog. Etappen zu schaffen. An der Windmühle angekommen hieß es laut neuer Koordinate, dass man durch den Bürgerpark zu laufen hat. Einige konnten sich schon denken, dass es zu unserem langjährigen stellv. Jugendwart Christian Wolf ging. Dort angekommen erwartete Seppl die Gruppen schon mit heißen Getränken.
Nach einem kurzen Aufenthalt ging es dann nun bergab richtig Rodenberg City. Mithilfe der nächsten Koordinaten ging es dann zur Esso-Tankstelle und weiter zum Schützenhaus. Eine der letzten Etappen war dann das Haus von Familie Hudalla, wo es dann für alle ein kleines "Hasenbrot" in Form eines Weihnachtsmanns gab. Abschließend gelangten die Gruppen nach ca. drei Stunden wir zum Feuerwehrhaus, wo abschließend gegrillt wurde.
Das tolle Jahr 2010 fand damit ein wirklich schönes Ende und wir können nur guten Mutes in das Jahr 2011 starten. [mehr] |
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von Timo Lucht (30.1.2011, 14:43)
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Kurz vor dem Übertritt in die Einsatzabteilung unserer Feuerwehr haben Matthias Wolf und Simon Rabe noch die letzte Auszeichnung ihrer Jugendfeuerwehrzeit erhalten. Am Samstag, 18.12.2010 hatten die Beiden in der Samtgemeinde Niedernwöhren die Möglichkeit, an der Abnahme der Jugendflamme Stufe 3 teilzunehmen.
Die Jugendflamme der Deutschen Jugendfeuerwehr ist der Nachweis über ein entsprechendes feuerwehrtechnisches und allgemeines Wissen, was die Jugendlichen im Laufe Ihrer Jugendfeuerwehrzeit erlernt haben. Die Stufe 3 ist die höchste Stufe der Jugendflamme und verlangt als Voraussetzung die erfolgreiche Abnahme der Stufe 1 und 2 sowie die Absolvierung der Leistungsspange. Da Beide diese Voraussetzungen erfüllt haben, machten wir uns auf den Weg nach Pollhagen, um dort an der Abnahme unter der Leitung des dortigen Gemeinde-Jugendfeuerwehrwartes Wolfgang Abel teilzunehmen. Was für unseren Simon recht einfach erschien, machte unserem Matze aber doch etwas zu schaffen. Bei den Knoten hatte ich anfangs die Befürchtung, dass Matze aus den einzelnen Leinen eher einen ganzen Schal „flechten“ wollte, was an dieser Stelle aber nicht wirklich gefordert war. Stärke bewiesen die Beiden dann bei der 1. Hilfe und den drei weiteren feuerwehrtechnischen Teilen: Schaumangriff, Leitern und Wasserentnahmestellen. Aufgrund ihrer langjährigen Jugendfeuerwehrzeit und der kurz zuvor bestandenen Truppmannausbildung Teil 1 wurden diese Aufgaben unter den Blicken der Wertungsrichter gut gelöst und am Ende die Anstecknadel verliehen. Ein bisschen ins Schwitzen sollten Beide aber nochmal kommen, als es zuvor in der Turnhalle um die sportliche Leistungsfähigkeit ging. Der befürchtete 100 m - Sprint, der Standweitsprung und der Fußballweitwurf liefen aber sehr gut. Wir bedanken uns bei der SG-JF Niedernwöhren herzlich für die Durchführung und Möglichkeit der Teilnahme. Auch hier haben wir uns durch unsere langjährige Freundschaft zur der JF Pollhagen wieder einmal im Feuerwehrhaus Pollhagen sehr wohl gefühlt.
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von Timo Lucht (30.1.2011, 14:41)
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Nachdem wir bereits Anfang des Jahres 2010 bei der Volksbank Hameln-Stadthagen eG einen Antrag für das VR-Gewinnsparen gestellt haben, hörten wir über einen längeren Zeitraum nichts mehr und dachten schon, dass unser Antrag nicht angenommen wurde. Aber, das lange Warten hat sich gelohnt und wir erhielten am 26.11.2010 von der Volksbank Hameln-Stadthagen eG die Nachricht, dass die beantragte Zuwendung bewilligt wurde und wir herzlich zur offiziellen Übergabe am 09.12.2010 in den Konferenzraum nach Stadthagen eingeladen sind.
Nils und ich machten uns also an dem besagten Tag, ordentlich in Schale geschmissen, im Schneetreiben auf den Weg nach Stadthagen. Bei einer Tasse Kaffee und Keksen haben uns der Bankvorstand Michael Joop und die Prokuristin Juliane Djouimai umfassend über die Umfänge der Gewinnsparzweckerträge und die gesamte Ausschüttung informiert und direkt im Anschluss an die anwesenden Institutionen und Vereine die symbolischen Schecks übergeben. Bei der Übergabe gaben dann die Empfänger der Zuwendungen eine kurzen Einblick in ihre Institution bzw. ihren Verein und informierten die anderen anwesenden Gäste über den geplanten Verwendungszweck. Ich konnte dort stolz über unsere tolle ehrenamtliche und engagierte Jugendfeuerwehr mit hervorragender Mitgliederstärke, unserem Jubiläumsjahr und den gelaufenen Veranstaltungen berichten, bevor ich den Scheck in Höhe von 300,- € in den Händen hielt. Als wir Anfang des Jahres den Antrag stellten, wollten wir ein Notebook für unsere Jugendarbeit anschaffen, was aber ja dann im September schon durch einen anderen Sponsor beschafft werden konnte. Wir nutzen nun den Geldsegen aus den Gewinnsparzweckerträgen für weiteres Zubehör usw., was wir noch dringend benötigen. Ein ganz großes „DANKESCHÖN“ an dieser Stelle nochmal an die Volksbank Hameln-Stadthagen eG, für die tolle Unterstützung unserer Jugend- und auch Kinderfeuerwehr, die auch davon profitieren wird.
geschrieben von Marcus Schmid[mehr] |
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von Timo Lucht (25.11.2010, 21:24)
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Bereits zum dritten Mal war das Jugend-, Gäste- und Seminarhaus Gailhof (kurz JuGS) in der Wedemark das Ziel unserer Wochenendfreizeit. Lange geplant bildete die zurückliegende Freizeit den Abschluss unseres Jubiläumsjahres, was wir damit ausklingen lassen wollen.
Gut gelaunt und voller Tatendrang starteten wir mit unserem ersten Star-Busfahrer Benni am Freitag pünktlich um 16.30 Uhr am Feuerwehrhaus in Rodenberg in Richtung Wedemark. Bereits nach kurzer Fahrt in unserem geliebten 303 der Firma Müller erreichten wir das JuGS in Gailhof. Da wir
1997 die letzte Freizeit dort durchgeführt hatten, konnten sich die Jugendlichen aufgrund ihres Alters nicht an die Einrichtung erinnern, nur den Betreuern sind gleich die ersten alten Anekdoten in den Kopf geschossen, die wir damals dort erlebt haben. Ich sage da nur Thomas (heute unser stellv. Ortsbrandmeister) und das Ortsschild "Gailhof". Wenn Ihr mehr darüber erfahren wollt, sprecht ihn einfach an :-)!
Nachdem uns der Zivi kurz in die Hausordnung und Besonderheiten der Einrichtung eingewiesen hatte, wurden schnurstracks die Zimmer bezogen und die Gebäude von den Teilnehmern genauestens unter die Lupe genommen. Schnell haben alle Ihre Betten bezogen, die Flure unsicher gemacht und die ersten Türen geknallt. Naja, so ist das nun mal, macht man doch zu Hause auch so, oder? Der Spaß auf den Gängen und in den Zimmern war aber schnell vorbei, da wir das Wochenende mit dem gemeinsamen Abendessen einläuten mussten. Die Küchencrew hatte für uns ein richtig leckeres Abendessen gezaubert. Neben drei warmen Gerichten gab es jede Menge Aufschnitt, Käse und weiteren Leckereien, absolut top. Man konnte sogar zu späterer Stunde nochmal in den Speiseraum zum Naschen zurückkommen, echt grandios. Der Abend sollte dann eigentlich nach einer kurzen Einweisung und Ansprache im Gruppenraum mit Gruppenspielen beginnen, was aber bereits nach kurzer Zeit schon abgebrochen wurde. Leider muss man sagen, dass neben einigen jüngeren JF-Mitgliedern gerade die "ältesten" der "alten" keine Motivation dazu hatten und dies auch ofenkundig gezeigt haben. Aus diesem Grund wurde dann kurzfristig "Freizeit"
für alle ausgerufen und die Jugendlichen verbrachten den ersten Abend zum Teil lieber auf den Zimmern oder im Freizeitraum, wo Tischtennisplatten und Kickertische bereit standen. Einige wenige spielten aber auch im Gruppenraum das ein oder andere Gesellschafts- oder Kartenspiel. Es gibt sie doch noch!
Da in der Einrichtung die Nachtruhe bereits um 22.00 Uhr begann, machten wir uns dann auch zeitnah auf um uns die Zähne zu putzen und uns in unsere Bettchen zu legen.
Der nächste Morgen begann für uns dann mit einem gemeinsamen Frühstück in der gleichen leckeren Qualität wie das Abendessen. Neben der selbstverständlichen Nuss-Nougat-Creme gab es auch jede Menge gesundes Obst usw. Gut gestärkt versammelten wir uns dann in unserem Gruppenraum.
Teilweise noch etwas verschlafen, dadurch auch wesentlich ruhiger asl am Freitagabend, wurde das Tagesprogramm vorgestellt, womit wir auch direkt im Anschluss begonnen haben. Ann-Kathrin, Maik, Nils, Christian Sch., Seppl und Marcus hatten sich im Vorfeld bereits jeweils eine Station / Aufgabe zum Thema "Teambuilding" überlegt und vorbereitet. Die Jugendlichen mussten in fünf 6er oder 7er Gruppen die einzelnen Stationen ansteuern und dort gemeinsam als Gruppenleistung die Aufgaben bewältigen. Neben Kraft, Ausdauer, Geschick und Konzentration wurde im Vordergrund der Teamgeist genutzt, um die gestellten Aufgaben zu lösen. Unmittelbar nach dem Mittagessen machten wir uns dann auf ins Celler Badeland. Mit unserem zweiten Star-Busfahrer Olaf fuhren wir gemeinsam dem Spaßbad entgegen. Nach einer kurzen "Informationsveranstaltung" durch Marcus vor dem Eingangsbereich wurden wir unter den kritischen Augen der Badeland-Angestellten und eines Security-Mitarbeiters zügig durch die Drehkreuze geschleust. Nachdem wir durch waren konnte ich hören, wie die Frau an der Kasse zu dem Security-Mitarbeiter sagte "Das ist ja eine tolle Gruppe gewesen! Das hat ja gut geklappt! Solche Gruppen hätten wir hier gern öfter!". Nach diesen Worten, muss ich ja ehrlich sagen, war ich schon ein Stück weit stolz auf alle, was ich am Freitagabend leider nicht sagen konnte.
Nachdem wir uns in dem sehr großen Spaßbad richtig ausgetobt hatten, ging es wieder zurück nach Gailhof, wo schon das Abendessen auf uns wartete. Diesmal mussten alle Teilnehmer richtig reinhauen, den für den Abend stand noch eine Nachtwanderung auf dem Programm. Nach etwas Freizeit versammelten wir uns gut und warm ausgerüstet vor unserem Gruppenraum. Nachdem alle Taschenlampen eingesammelt waren, denn wir wollten ja eine Nachtwanderung machen und keine Tagwanderung, ging es los. Der Weg führte uns durch den Ort, die Feldmark und durch den Wald. Kurz vor dem örtlichen Friedhof waren komische Geräusche aus dem Wald zu hören. Schüsse fielen durch die Nacht, an anderer Stelle war im dunkeln eine Kettensäge zu hören und überall flackerten plötzlich Lichter auf. Das ein oder andere Holzkreuz fanden wir am Wegrand bevor vor uns etwas komisches im Baum auftauchte. Im ersten Moment sah es so aus, als hätte sich jemand im Wald erhängt. Wirklich gruselig das Ganze. Als der Kumpel dann auch noch vor uns auf den Weg gefallen ist, war erstmal totenstille angesagt und bei einigen schlug der Puls schon etwas höher, als zuvor. Kurz danach wurde das Rätsel aber aufgelöst. Einige Feuerwehrkameraden hatten sich spontan bereit erklärt, für uns die "Erschrecker" zu spielen und waren eigens extra mit dem ganzen Equipment und vielen verrückten Ideen nach Gailhof angereist. Vielen Dank an dieser Stelle an Lennart, Felix und Philipp für ihre tolle Einlage. Als wir dann unseren Weg vorsetzen konnten, erreichten wir nach kurzer Zeit wieder das JuGS und die Nachtruhe war inzwischen auch wieder eingekehrt.
Sonntagmorgen mussten wir etwas eher aus den Federn, da wir bereits um 8.00 Uhr frühstücken mussten und bis 9.00 Uhr unsere Zimmer geräumt haben mussten. Nachdem die Zimmer aufgeräumt und durchgefegt waren, stand noch die Reinigungsaktion in unserem Gruppenraum auf dem Vormittagsprogramm. Da die Geschichte fast reibungslos geklappt hat, stand dann auch dem geplanten Besuch des Mellendorfer Eisstadions nichts mehr im Wege. Gut gelaunt und etwas müde machten wir uns zu Fuß auf den Weg zur ca. 1,5 Km entfernten Eishalle und schnallten dort auch gleich die Schlittschuhe unter. Gegen 11.30 Uhr mussten wir uns dann schon auf den Rückweg machen, was aber aufgrund der doch etwas ungewohnten Bewegungen auf dem Eis in Ordnung war bzw. unseren Füßen auch entgegen gekommen ist. Zum Abschluss gab es leckere Schnitzel mit Kartoffeln und Gemüse, bevor wir uns von unserem dritten Star-Busfahrer Roland wieder nach Hause fahren ließen. Bei einigen von uns hat es nicht lange gedauert und die Augen sind zugefallen als der Bus die ersten Kilometer zurückgelegt hatte.
Ich denke, dass wir eine ganz tolle Wochenendfreizeit mit den insgesamt 33 Jugendlichen und 5 Betreuer/innen verbracht haben und können Euch mitteilen, dass wir evtl. nach dem positiven Feedback bei unserer Abschlussbesprechung solch eine Fahrt gern wiederholen werden. Vielleicht im Rhythmus von zwei Jahren, oder so?
geschrieben von Marcus Schmid[mehr] |
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von Timo Lucht (25.11.2010, 20:00)
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Am Samstag, 06.11.2010 trafen wir uns bereits um 10.00 Uhr am Feuerwehrhaus um mit unseren drei Teams nach Lauenau zu fahren. Dort startete für uns um 10.30 Uhr zum achten Mal der Kampf um Strike’s, Spare’s und Frame’s im Bowling around the clock.
Die Kreis-Jugendfeuerwehr Schaumburg organisierte für alle Jugendfeuerwehren mit der Unterstützung von Manfred Steffen wieder ein spannendes Bowlingturnier. Auch für die jüngeren Teilnehmer hatten die Organisatoren wieder eine spezielle Handicap-Regelung vorgesehen, so dass durch Vorgabepunkte / Pins auch für die jüngeren Kinder mit etwas Geschick am Ende ein ganz ordentliches Ergebnis erzielt werden konnte. Wie auch schon in den Vorjahren nahmen auch wieder Jugendliche der Güldenen Sonne aus Rehburg-Loccum teil und wir stellten gemeinsam noch zwei Teams auf, die die Vorrunde bestritten.
Nachdem wir dann alle unsere stylischen Bowlingschuhe am Informationstresen erhalten hatten, wurden von Ann-Kathrin die fünf Mannschaften eingeteilt und es ging gleich auf die zum Teil doch noch etwas ungewohnten Bowlingbahnen. Während das Betreuerteam eher eine ruhige Kugel schieben konnte, hatten einige unserer Jugendlichen mit der großen schweren Kugel und den Grifflöchern so ihre Probleme. Manchmal hat man gedacht, es gab gerade ein Erdbeben in der Umgebung und in Lauenau liegt im Epizentrum! Normalerweise wird eine Bowlingkugel ja mit Schwung auf der Bahn aufgesetzt und nach vorne geworfen. Bei einigen klappte dies nicht immer und sah manchmal eher aus wie Kugelstoßen, wenn Ihr versteht, was ich meine?
Trotz der doch etwas schwierigeren Sportart haben wir jede Menge Spaß gehabt und am Ende der Vorrunde die Plätze 17, 18, 44, 53 und 65 belegt. Leider hat es damit zu einer Teilnahme in der Finalrunde am 13.11.2010 nicht gereicht.
geschrieben von Marcus Schmid[mehr] |
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von Timo Lucht (10.11.2010, 18:13)
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Anlässlich unseres 35-jährigen Jubiläums in diesem Jahr hat sich die E.ON Westfalen Weser AG bewogen gefühlt, uns mit einer außerordentlich hohen Spende zu beglückwünschen. Ulrich Sonnenberg übergab uns am Rande unserer Feierstunde am 19.09.10 ein Notebook im Wert von 500,- €.
Schon seit geraumer Zeit stellten wir Überlegungen an, ein solches Gerät zu beschaffen. Leider waren unsere finanziellen Mittel nie ausreichend, um so ein kostenintensives Projekt zu stemmen. Doch E.ON machte dies nun möglich. Unser neues Notebook wird uns in den kommenden Jahren viel Freude bereiten – dessen sind wir uns sicher. Sei es für die Live-Berichterstattung aus den einzelnen Zeltlagern, zu Schulungszwecken unserer Kinder und Jugendlichen im Bereich Feuerwehrtechnik oder Wettbewerbe oder zu Informationsveranstaltungen wie beim T.d.o.T. - dieses Gerät eröffnet uns plötzlich ganz neue Möglichkeiten. Auch die Dienstplangestaltung, beispielsweise im Rahmen eines „Nobody is perfect“ – Spiels, ist damit auf jeden Fall gesichert.
Wir bedanken uns rechtherzlich bei Frau Wolff und Herrn Sonnenberg der E.ON Westfalen Weser AG für ihre überaus freundliche Unterstützung. Dieses Engagement ist beispiellos und sollte doch der Ansporn für andere sein, uns ebenfalls ein wenig bei unserer täglichen Jugendarbeit zu unterstützen.
Jugendfeuerwehr Rodenberg | jung – modern – kreativ[mehr] |
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von Timo Lucht (10.11.2010, 18:01)
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Am Anfang der Saison galt Hannover 96 als einer der definitiven Absteiger aus der 1. Fußball Bundesliga – und auch Trainer Slomka war eigentlich schon mit einem Bein beim Arbeitsamt. Doch das, was Hannover derzeitig spielt, kann einfach nur der Fußball schreiben. Durch den besten Saisonstart der Vereinsgeschichte ist Hannover in der oberen Tabellenhälfte zu finden. Wir als Hannoveraner haben es uns nicht nehmen lassen, diesen tollen Verein bei einem Spiel gegen den 1. FC Köln zu unterstützen.
Am Samstag, den 13.10. trafen wir uns kurz nach dem Mittag am Feuerwehrhaus, um kurz darauf nach Bad Nenndorf aufzubrechen, von wo aus uns der Zug zum Stadion bringen sollte. Leider ereilte uns kurz vor der Abfahrt die Nachricht, dass der Zug aufgrund einer Demonstration am Hauptbahnhof ausfällt. Uns blieb also nichts anderes übrig, als mit diversen Autos nach Hannover zu fahren. Wie man uns kennt, war das natürlich schnell organisiert und alle sind sicher in Hannover angekommen.
Da wir dem Verkehrschaos ein wenig aus dem Weg gehen wollten, parkten wir extra ein ganzes Stück vom Stadion weg – der Fußweg zum „Platz der Roten“ war entsprechend lang. Die Kinder unterhielten sich unterwegs mit ihren mitgebrachten Megafonen und hatten ordentlich Spaß.
Am Stadion angekommen wurden wir zunächst aufs Schärfste kontrolliert. Ganz klar, da unser Justus natürlich auch extreme Gefahr ausstrahlt. Doch auch diese Hürde konnten wir schnell nehmen und so begaben wir uns, gemeinsam mit unserem Ortsbrandmeister Roland, dem stellv. Samtgemeindebrandmeister Jens und einigen mitgereisten Freunden auf unsere Plätze.
Schnell wurde uns klar, dass wir mit unseren Plätzen enormes Glück hatten, was sich jedoch erst nach dem Spiel herausstellte. Wir waren nämlich nur einen Block von den Gästefans aus Köln entfernt untergebracht.
Das Spiel begann gleich sehr rasant – bereits in der 4. Minute erzielte Ya Konan mit einem sehenswerten Treffer das 1:0 für Hannover. Kurz darauf ließ er sogar noch das zweite Tor folgen und so steigerte sich unsere Stimmung natürlich ins Unermessliche. Man muss schon sagen, dass Köln von unseren Roten in der ersten Halbzeit regelrecht an die Wand gespielt wurde. Von unserem Nationalspieler Podolski war überhaupt nichts zu sehen.
Die zweite Halbzeit verlief dann jedoch nicht mehr ganz so gut. Köln fand immer besser ins Spiel und erzielte zwangsläufig dann auch in der 86. Minute den Anschlusstreffer zum 1:2 durch Martin Lanig. Nun war das allseits bekannte Mitzittern angesagt. Wie das Drehbuch nun mal so geschrieben worden war, kamen wir sogar noch zu dem Vergnügen, einen Kölner Flitzer zu sehen. Man sah ihm den ganzen Frust an, der auch aus dem Gästeblock schallte.
Nach 92 Minuten pfiff Schiedsrichter Sippel die Partie ab und Hannover hatte gewonnen. Die Gästefans waren entsprechend aufgebracht und wir durften die „Soldo raus“ – Gesänge von ganz nah miterleben.
Dieser tolle Tag endete dann mit dem Heimweg. Hoffentlich können wir Hannover auch in der nächsten Saison wieder als Bundesligist besuchen. [mehr] |
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von Timo Lucht (19.10.2010, 15:56)
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3. Aktionstag der Bezirks-Jugendfeuerwehr Hannover im Heide-Park Soltau
Gute Idee! Gute Umsetzung! Miserables Wetter – das sind aus meiner Sicht die drei Aspekte zum diesjährigen Ausflug in den Heide Park! Was es noch alles zu berichten gab seht ihr im Klapptext.
Warum nicht mal die Masse an Mitgliedern nutzen um einen ordentlichen Rabatt zu erzielen? Das wurde gut erkannt und so ist es für uns natürlich eine Selbstverständlichkeit, dass wir uns an dieser Aktion wieder beteiligt haben. Insgesamt machten wir uns mit 30 Jugendlichen und 4 Erwachsenen auf den Weg in die Heide. Unverständnis kann ich bei der perfekten Organisation durch die Bezirksjugendfeuerwehr nur für Jugendfeuerwehren aufbringen, welche sich nicht an dieser Aktion beteiligt haben. Aber das muss ja jeder selber wissen!
Nun zum eigentlichen Tag!
Gut gelaunt und noch etwas verschlafen trafen wir uns bereits um kurz vor sieben am Spritzenhaus in der Hans-Sachs-Straße um uns gemeinsam mit den Jugendfeuerwehren Algesdorf, Hülsede-Meinsen und Schmarrie auf den Weg zu machen. Letzte organisatorische Dinge schnell geklärt und los! Im Bus noch eine Ermahnung durch den Busfahrer („Was hat er nun genau gesagt?“) und schon bald hatten wir den Parkplatz am Park erreicht. Dort waren bereits zahlreiche Busse aus dem ganzen Bezirk eingetrudelt und so folgten wir einfach nur dem Tross zum Nebeneingang. Halt! Habe ich doch wieder vergessen: Nachdem Marcus zum gefühlten zwanzigsten Mal auf die Regelungen und Absprachen hingewiesen hatte und nochmals ein Zettel mit den Verhaltensregeln die Runde machte. Schade finde ich an dieser Stelle, dass sich einige Jugendfeuerwehren nicht an die Ansage gehalten haben in Jugendfeuerwehrkombination zu erscheinen. Das hätte meiner Meinung nach die Sache noch eindrucksvoller unterstrichen, wobei ja selbst die Kreisjugendfeuerwehrleitung teilweise diesen Passus offenbar nicht gelesen hatte. Bei uns war zum Glück nur KEVIN ohne vollständige Kombination. Am Eingang erste Schwierigkeiten hinsichtlich der Einteilung von Gruppen, welche von Marcus äußerst diplomatisch gelöst wurden. Dann ging es schon los!
Alles was das Herz begehrt konnte zahlreich genutzt werden. Egal ob Scream, Limit oder Wildwasserbahn, überall zahlreiche Jungen und Mädchen in blauorangen Kombinationen und die Jugendfeuerwehr Rodenberg (außer KEVIN, der hatte ja seine Jacke vergessen) mittendrin. Leider war das Wetter an diesem Tage mehr als bescheiden, so dass bei einigen Dingen nicht so die rechte Freude aufkommen konnte – aber das kann nun keiner ändern. Weiterhin sehr schade, dass Colossos zurzeit außer Betrieb ist und die vielzitierten Kaffeetassen nicht mehr im Programm sind.
Alles im allem wieder einmal ein gelungener Ausflug und vielen Dank an die Bezirksjugendfeuerwehr für die tolle Ausarbeitung. Beim nächsten Mal sind wir sicherlich wieder mit dabei!
geschrieben von Frank Döpke[mehr] |
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von Timo Lucht (22.9.2010, 11:10)
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35 Jahre Jugendfeuerwehr Rodenberg – ein Jubiläum, das gebührend gefeiert werden muss. Und das taten wir auch. Bereits im Mai führten wir die Samtgemeindemeisterschaften in Verbindung mit einem Freundschaftswettbewerb auf unserem Sportgelände durch. Doch ein weiteres Highlight sollte noch folgen. In diesem Jahr stand unser Tag der offenen Tür ganz im Zeichen unserer Jugendfeuerwehr und entsprechend akribisch bereiteten wir alles vor.
Der Aufbau
Bereits am Donnerstag, Freitag und Samstag begannen wir mit diversen Vorbereitungen und auch schon mit den ersten Aufbaumaßnahmen. Der Übungsdienst der aktiven Kameraden wurde deshalb genutzt, um das Feuerwehrhaus sowie die Fahrzeuge auf dieses Event vorzubereiten. Am Samstag standen Dinge wie der Aufbau des Bundeswettbewerbs sowie des CTIF auf dem Programm. Auch wurde schon der Getränkewagen bestückt, damit die Getränke auch wirklich kühl sind am Sonntag. Desweiteren haben wir uns ein Schmuckstück aufgebaut. Unter der Anleitung von unserem Olli wurde eine Kinder- und Jugendfeuerwehr – Ecke erstellt. Darunter kann man unsere beiden Informationstafeln sowie ein Notebook mit unserer Homepage und diverse Informationsplakate verstehen.
Am Sonntag trafen wir uns bereits um 07:00 Uhr, um dem Gerätehaus den letzten Schliff zu verpassen. Es waren unter anderem 25 Tische sowie 100 Stühle in unserer Fahrzeughalle für die Feierstunde aufzubauen. Doch auch unser sog. „C-Team“ wirbelte ordentlich herum. So war der immer gerne angenommene Kaffee- und Kuchenverkauf strukturiert vorzubereiten. Davon ab bereiteten Frauke und Nicole ein wirklich tolles Frühstück für alle Aktiven vor, die beim Aufbau mitgeholfen hatten. So konnte der Tag also nur gut verlaufen.
Die Feierstunde
Anlässlich 35 Jahre Jugendfeuerwehr Rodenberg waren viele Freunde und Supporter unserer schönen Institution um 11:00 Uhr ins Gerätehaus gekommen, um mit uns gemeinsam diesen Tag zu feiern. „Uns Roland“ begann mit der Eröffnung und übergab kurzerhand an Marcus, welcher die vergangenen 35 Jahre, begleitend durch eine Power Point – Präsentation revuepassieren ließ. In der Präsentation konnte man alle 314 Namen nachlesen, welche in dieser Zeit im Dienstbuch erfasst und somit Mitglied unserer Wehr waren/sind. An einigen Stellen merkte man dem versammelten Plenum an, dass sie eine ordentliche Gänsehaut zu verbergen versuchten. Den gesamten Bericht findet Ihr in der Navigation unter „Jubiläen“.
Ganz besonders gefreut haben sich die Betreuer der JF über zwei Dinge. Zum einen durften wir auch wieder eine Abordnung von der „Güldenen Sonne“ begrüßen, welche uns mit einer tollen Musikdarbietung ein unvergessliches Geschenk bereitete. Auf der anderen Seite stand ein Geschenk unserer Jugendlichen an den Betreuerstab. Eigentlich ist es relativ schwer, ein Geheimnis an uns vorbei über Wochen für sich zu behalten doch unsere Kinder unter der Leitung von Kevin haben dies geschafft. Als nämlich die netten Grußworte unserer Gäste gesprochen waren, stand Kevin plötzlich stellvertretend für die Jugendgruppe auf und sprach zu uns. Er sagte, dass ihm zu Ohren gekommen sei, das Betreuerteam wünsche sich schon seit langem eine Fahrt in die Wellness-Oase „Tropical Island“. Die Kinder hatten einen kleinen Obolus von diversen Stellen eingeholt und wollten uns diesen nun überreichen. Ich für mich kann nur sagen:“Ich war absolut sprachlos!“. Man kann an dieser Sache eindeutig sehen, dass es unseren Kindern nicht nur um Wettbewerbe sondern auch um Soziales und vor allem Charakterstärke geht. Dafür können wir uns vom Betreuerteam nur von ganzem Herzen bedanken!
Der Tag der offenen Tür
Die Feierstunde war nun also vorbei und wir konnten uns ganz auf die Unterhaltung unserer wirklich zahlreich erschienen Gäste konzentrieren. Das bereits seit zwei Wochen ausgehängte Rahmenprogramm schien das Interesse der Bevölkerung tatsächlich geweckt zu haben. So schrieben wir uns beispielsweise die Brandschutzerziehung aller Kinder und Jugendlichen auf die Fahne. Ein solch wichtiges Thema konnte nur von zwei Personen angerissen werden – von unserem stellv. Ortsbrandmeister Thomas Böhm (Ausbilder bei der Berufsfeuerwehr Hannover) und dem Beauftragten für Unterweisungen von Schulklassen Dirk Sassmann. Beide konnten in atemberaubender Manier aufzeigen, wie gefährlich einzelne, im Alltag immer wieder anzutreffende Stoffe, doch sein können. Die Menge der Zuschauer bei den einzelnen Vorführungen gab ihnen recht, dass dieses Thema auch von der Bevölkerung als sehr ernst angesehen wird.
Als zweiten großen Programmpunkt konnten sich unsere Gäste jeweils zwei Vorführungen des Bundeswettbewerbs und des internationalen Wettbewerbs anschauen. Begleitet durch den Kommentar unseres allseits geschätzten Seppls zeigte eine Gruppe unserer Jugendfeuerwehr, was sie im Frühjahr bzw. im Sommer alles einstudiert und weswegen man diverse Erfolge einfahren konnte. Jede Übung wurde mit einem großen Applaus beendet und das zeigt uns eindeutig, dass wir wertgeschätzt und auch anerkannt sind. Die Mannschaft um Gruppenführerin Lea war zwar anfänglich noch leicht nervös doch konnten sie lupenreine Übungen abliefern. Im Stillen erzählte mir einer der Gruppe, dass es doch toll wäre, wenn man auch mal bei einem Wettbewerb ein solch grandioses Publikum hätte.
Doch zu einer Schwerpunktfeuerwehr, wie es Rodenberg eine ist, gehört nun mal nicht nur die Jugend. Unser Gerätewartteam hatte sich im Vorfeld sehr viele Gedanken gemacht, wie man unseren Fuhrpark am besten in Szene setzen konnte. Nicht zuletzt aufgrund der Neubeschaffung unseres LF 20 im Frühjahr waren viele unserer Gäste sehr interessiert an der Feuerwehrtechnik. Die unzähligen Fragen waren natürlich auch zu beantworten und dafür ist Inning mit seinem Team zur Stelle. Wenn man einem solchen Gespräch als Außenstehender mal gelauscht hat, dann hätte man tatsächlich denken konnte, dass dieses Team ohne weiteres auch ohne fremde Hilfe in der Lage wäre, ein Fahrzeug dieser Klasse zu bauen.
Für die Belustigung unserer „kleinen“ Gäste hatte sich unser Kinderjugendfeuerwehrwart Olli etwas ganz Besonderes überlegt. Unter der Mithilfe des ortsansässigen Kindergartens in der Groverstraße erschuf er ein wahres Kinderparadies. Es gab einen großen Spiele-Parcours, welchen jedes Kind mit einer Laufkarte absolvieren konnte. Hinzu kamen noch diverse Stationen, die von den Jugendlichen unserer JF beaufsichtigt wurden. Jeder, der diesen Parcours erfolgreich absolvierte, winkte eine Urkunde. Dieses Angebot wurde wirklich sehr gut angenommen, was uns natürlich überaus gefreut hat.
Doch auch für das leibliche Wohl war ausreichend gesorgt. Das bereits angesprochene C-Team, betreut durch viele Eltern und Freunde der Feuerwehr Rodenberg, verkaufte in gewohnt freundlicher Manier diverse Kuchen und Torten. Zudem hatten wir uns über Michael Becker einen Grillwagen der Firma Bauerngut beschafft. Arno’s Grillteam versorgte unsere Gäste mit Steaks, Brat- und Currywürsten sowie mit Pommes.
Die gesamte Veranstaltung wurde musikalisch von einem bereits für ihre Professionalität bekannten Blasorchester untermauert. Nicht zuletzt deswegen wurde der Tag der offenen Tür 2010 zu einem wirklich tollen Event.
Wir möchten uns ganz herzlich für die nicht selbstverständliche, dennoch aber großartige Unterstützung der Aktiven Kameraden, der Verwaltung der Stadt Rodenberg, unseren Eltern und Kindern sowie den Sponsoren bedanken. Ohne euch wäre ein solches Highlight anlässlich unseres Jubiläums definitiv nicht möglich gewesen. Man beneidet uns für diesen Zusammenhalt über die Kreisgrenzen hinaus und darauf können wir ganz besonders stolz sein. Wir freuen uns schon auf das Jahr 2011, wo auch wieder sehr viele Highlights zu erwarten sind – doch lassen Sie sich mal überraschen.
Jugendfeuerwehr Rodenberg – Jung | Modern | Kreativ[mehr] |
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von Timo Lucht (21.9.2010, 10:06)
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Das alljährliche und bereits auch obligatorische „Spiele ohne Grenzen“ fand am 11.09. zum zweiten Mal auf dem Gelände des Wunstorfer MC Donalds statt. Gut gelaunt trafen sich rund 25 Kinder und Jugendliche, um vom Gerätehaus Rodenberg nach Wunstorf zu fahren. Dort angekommen erwarteten uns wieder spannende und vor allem abwechslungsreiche Spiele und Aktivitäten, welche innerhalb eines Wettbewerbs der Kreisjugendfeuerwehr durchzuführen waren.
Schnell waren vier Rodenberger Mannschaften gefunden und so konnten wir uns ans Werk machen. Bei bestem Wetter und toller Begleitmusik puzzelten, schraubten und bauten wir um die Wette. Die acht aufgebauten Stationen waren innerhalb einer Stunde gut zu bewältigen und so blieb den Kindern sowie auch uns Betreuern reichlich Zeit, uns auch mal mit anderen Jugendfeuerwehren auszutauschen. Dies ist beim Bundeswettbewerb der Kreisjugendfeuerwehr im Sommer immer etwas schwer.
Nachdem wir alle Stationen mehr oder weniger erfolgreich hinter uns brachten, gingen wir also zum eigentlichen Highlight unserer Kinder über – das Schlemmen bei dem beliebten Fast Foot-Restaurant. Anschließend mussten wir uns schon wieder auf den Weg gen Heimat machen, da unsere Wettkampfgruppe am nächsten Tag an den Regionsmeisterschaften teilnahm und deshalb noch einiges vorzubereiten war.
Eine kleine Abordnung von uns fuhr gegen 17:30 Uhr allerdings wieder nach Wunstorf, um an der Siegerehrung teilzunehmen. Im letzten Jahr konnten wir erstmals unter die Top-5 gelangen und dies zu bestätigen war natürlich unser Ziel. Leider haben wir das nicht ganz geschafft aber wir waren mit den Plätzen 8, 17, 44, 49 mehr als zufrieden. Wir freuen uns schon auf das „Spiele ohne Grenzen 2011“. [mehr] |
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von Timo Lucht (14.9.2010, 17:35)
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Nachdem wir mit der JF Pollhagen bereits einige gemeinsame Veranstaltungen abseits der Wettbewerbe durchgeführt haben, wurden wir für Samstag, 04.09.2010 zum Bootfahren und Grillen an den Mittellandkanal nach Pollhagen eingeladen. Leider konnten wir an dem Tag nicht mit unserer gewohnten Personalstärke auffahren und sind bei Sonnenschein mit nur zwei MTW’s in Rodenberg gestartet. Als wir in Pollhagen ankamen, wurde unter den neugierigen Blicken der Jugendlichen sofort das Feuerwehrboot der Pollhäger Feuerwehr unter der Anleitung von Harald erfolgreich zu Wasser gebracht. Solch ein Feuerwehrboot ist immer wieder ein Highlight bei unseren Jugendlichen. Wir haben in Rodenberg ja auch schon viele Feuerwehrfahrzeuge und die kuriosesten Gerätschaften, aber wir haben kein Boot. Wobei man ja auch ganz ehrlich sagen muss, dass man unsere Rodenberger Aue, die sich höchstens bei Hochwasser mal in einen breiten Fluss verwandelt, nicht wirklich mit dem Mittellandkanal vergleichen kann. Die meiste Zeit würde unser Boot ja im trockendock verbringen. Also, hoffen wir auch in Zukunft immer mal wieder auf die Einladung unserer befreundeten Jugendfeuerwehr aus der Samtgemeinde Niedernwöhren zum Bootfahren.
Das Boot war noch nicht richtig nass und das Gerangel um die Plätze an Bord ging schon los. Dabei ist der ein oder andere vielleicht etwas zügig auf dem glitschigen Anleger unterwegs gewesen und die ersten Hosen waren nass, wenn Ihr versteht was ich meine. Aber, man muss ja nicht auf die Betreuer hören und evtl. auf die zwei oder dritte Tour warten, alle wollen ja sofort mitfahren.
Parallel dazu hatte Jannik oberhalb des Anlegers ein Wickingerspiel aufgebaut, womit sich die wartenden Kinder und Betreuer die Zeit verbringen konnten. Parallel dazu versorgte uns die JF Pollhagen bestens mit Getränken und Grillmeister Martin mit Leckereien von Grill. So langsam löste sich dann auch der Stau am Anleger auf und alle Jugendlichen von uns und der gastgebenden Jugendfeuerwehr hatten schon die ein oder andere Runde auf dem Kanal gedreht. Bei den rasanten Fahrten blieb es dabei auch nicht aus, dass der ein oder andere von uns doch mit nassen Sachen die Rückfahrt nach Rodenberg antreten musste. Wir bedanken uns nochmals rechtherzlich bei der JF Pollhagen für den tollen Nachmittag und freuen uns auf weitere gemeinsame Aktionen. [mehr] |
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von Timo Lucht (27.7.2010, 15:51)
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Wie in den letzten zwei Jahren hat sich die Jugend- und Kinderfeuerwehr Rodenberg wieder gemeinsam an der diesjährigen Ferienspaßaktion (Ro.Wo.Ki.) der Stadt Rodenberg beteiligt. Nachdem die Betreuerteams bereits zuvor am Freitagabend das große Mannschaftszelt am Feuerwehrhaus aufgebaut hatten, konnten die insgesamt 19 Jungen und Mädchen am Samstagmittag direkt in die Zelte einziehen und sich die besten Schlafplätze sichern. Eifrig wurden die Feldbetten aufgebaut, die Luftmatratzen aufgepustet und anschließend die Schlafsäcke vorbereitet. Die Eltern der Zeltlagerteilnehmer konnten nach kurzer Hilfestellung sich von Ihren Kindern verabschieden und in einen ruhigen Samstagnachmittag / Sonntagvormittag starten.
Wir wollten auch nicht mehr lange warten und haben direkt mit unserem Programm begonnen. Es ging nach Apelern, wo für die Kinder unter der Leitung von Kevin, Fabian und Timo eine große „Wasserbaustelle“ am Rießbach aufgebaut worden war. Dort konnten die Teilnehmer mit Hilfe von verschiedenen Kunststoffrohren, Bögen, Eimern und jeder Menge Zubehör ihrer Kreativität freien Lauf lassen und so mancher nahm egal ob gewollt oder ungewollt eine erfrischende Dusche. Man braucht eigentlich kein großes Schwimmbad für die Kindern, so manchem reichte auch schon der kleine runde Maurerkübel mit dem entsprechenden kühlen Nass. Nach einem kleinen Imbiss ging es zurück nach Rodenberg, wo die Betreuerteams am Windmühlenberg als Riesengaudi eine fast 30 m lange Wasserrutsche aufgebaut hatten. Ob alleine, zu zweit oder auf dem Bauch, jedes Kind fand schnell seine individuelle Rutschtechnik um sich den Berg hinunter zu bewegen. Ich denke, dass wir damit den Grundstein für eine Teilnahme an den offiziellen Rutschmeisterschaften gelegt haben, die jährlich im Bückeburger Hallenbad durchgeführt wird. Die Zeiten der einzelnen „Abfahrten“ kamen den Zeiten der Profis in Bückeburg schon verdächtig nah! Bis auf kleinere Zusammenstöße, den ein oder anderen kleinen blauen Fleck, gab es im Nachhinein nur positives zu dem Rutschereignis von den Teilnehmern zu hören. Bei den Temperaturen kam diese rutschige Abkühlung genau richtig, war man sich einig.
Da ein solches Vergnügen auch hungrig macht, konnten sich die Teilnehmer anschließend frisch geduscht am Feuerwehrhaus bei Pommes Frites und diversen Köstlichkeiten vom Grill für die nächsten Ereignisse stärken. Es galt nämlich bei einer Schatzsuche in Rodenberg den Hinweisen des Herzogs Otto vom Deister aus dem Familiengeschlecht der Raffensteins zu folgen und seinen Schatz dann sicher zu bergen. Dieses gelang beiden Gruppen, welche stolz mit ihrer Beute an das Feuerwehrhaus zurück kehrten und den Schatz sodann gemeinschaftlich untereinander aufteilten. Aufgrund des tollen Wetters konnte das geplante Open-Air Kino tatsächlich im Freien auf einer großen Kinoleinwand stattfinden, wobei einige bereits mit der Müdigkeit zu kämpfen hatten, und sich wahrscheinlich an das Ende des Films nur noch wage erinnern können. Nach einer kurzen Nacht, der obligatorischen Morgentoilette und einem leckeren Frühstück stand als vorletzter Programmpunkt das bereits mehrfach erfolgreich durchgeführte Chaosspiel auf dem Programm, wo die jeweiligen Gruppen diverse kleine Aufgaben im und am Feuerwehrhaus zu erledigen hatten. Der weltberühmte und mehrfach ausgezeichnete Chef-Organisator für das Chaos-Spiel, Frank „Seppl“ Döpke, forderte von den Teilnehmern die letzten Kräfte ab und war mit dem „chaotischen“ Spielverlauf sehr zufrieden. Mit einem leckeren Eis von der Rodenberger Eisdiele endete dann die diesjährige Übernachtungsaktion. Jedes Kind erhielt noch eine schöne Erinnerungsurkunde sowie viele Informationen über die Kinder- und Jugendarbeit in der Freiwilligen Feuerwehr Rodenberg.
Vielleicht bis im nächsten Jahr!
Geschrieben von Marcus Schmid
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von Timo Lucht (16.7.2010, 17:21)
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Am Morgen des 20.06.2010 trafen wir uns gegen 8.00 Uhr am Feuerwehr-Gerätehaus. Nachdem der Samtgemeindewettbewerb für uns schon so toll lief, wollten wir nun final beim Kreisentscheid unser Können noch einmal unter Beweis stellen und ordentliche Leistungen abliefern. Bei bestem Wetter machten wir uns also gemeinsam auf nach Lindhorst.
Dort angekommen mussten wir uns der ersten Herausforderung stellen – der Anmeldung. Wie schon im vergangenen Jahr starteten wir auch 2010 wieder mit ganzen sechs Gruppen und entsprechend langwierig war auch die Anmeldeprozedur. Als jedoch die letzte Gruppe mit ihren gestempelten Händen aus dem Zelt kam, begaben wir uns auf die Suche nach einem schönen Plätzchen, wo wir den gesamten Tag verbringen konnten. Jener wurde recht schnell gefunden.
Kaum wurden die Liegedecken und Rucksäcke ausgepackt, ging es für uns im B-Teil auch schon los. Die Trainingsergebnisse waren mehr als gut und wir konnten gespannt sein, ob uns das nötige Quäntchen Glück heute besteht. Nach einigen Aufwärmübungen mit dem Aufwärmmonster Benni (die Kinder wissen, was ich meine) begann Gruppe Bastian mit dem ersten Staffellauf. Mit einer Zeit von 1:50 min setzten sie auch gleich die erste Duftmarke. Wir konnten also aufatmen – der Wettbewerb begann sehr gut. Kaum gaben die Kinder ihre Lätzchen wieder ab, kam auch schon Gruppe Ann-Katrin auf die Bahn. Diese Gruppe hatte bereits beim Samtgemeindewettbewerb mit einer überraschend starken Leistung auf sich aufmerksam gemacht. Mit einer Zeit von 1:58 min lag die Gruppe auch voll im Soll. Lediglich die in Summe 40 Fehlerpunkte ließen uns ein wenig traurig dreinblicken.
Muriel führte nun ihre Gruppe durch die Anmeldung zum B-Teil und war gut vorbereitet. Das zeigte auch der fehlerfreie Lauf in einer Zeit von 1:49 min. Die Jugendlichen klatschten mit „high-five“ ab und verließen glücklich die Bahn. Nun jedoch stieg die Spannung noch ein wenig an, da die von den Trainingsergebnissen wohl derzeit stärkste Gruppe an der Reihe war. Selbst das Wertungsteam merkte direkt nach dem Start, dass da ordentlich was rum kommen würde. Nachdem Jan-Hendrik als Läufer 9 ins Ziel gelaufen war und der Bahnleiter B-Teil, Michael Bröhrmann, eine Zeit von 1:33 min auf seiner Stoppuhr stehen hatte, wussten wir, dass heute etwas ganz Großes entstehen könnte.
Doch noch waren ja zwei Gruppen noch gar nicht gestartet. Gruppe Celine musste sich noch ein wenig gedulden, da die Gruppe zum eigentlich Startzeitpunkt noch nicht ganz vollzählig war und so ging Gruppe Lena an den Start und sorgten gleich für die nächste große Überraschung. Sie konnten eine Zeit von 1:51 min fehlerfrei auf die Bahn legen und waren entsprechend glücklich. Allen voran „Ponny“, der einen nahezu perfekten Schlauch rollte, wusste, dass das eine sensationelle Leistung war.
Die Zeit zwischen dem B-Teil und dem A-Teil verbrachten wir, wie schon die letzten Jahre, beim leckeren Mittagessen. Und wenn ich lecker sage, dann meine ich auch lecker. Man kennt es ja als leidgeprüfter Wettbewerbsteilnehmer, dass man bei einem solchen Wettbewerb teilweise eher weniger gut schmeckende Gerichte zu essen bekam. Doch in diesem Jahr kann man der Küche nur ein großes Lob aussprechen.
Nun jedoch brachen wir mit unserem ganzen Tross auf zur A-Teil Bahn 2B, wo alle unsere sechs Gruppen ihre Übung ablegen sollten. Es begann wieder einmal Gruppe Bastian. Nachdem der Zeittakt von 8 Sekunden die Übung beendete, waren wir alle zunächst sehr guter Hoffnung. Doch leider schlichen sich zwei kleine Fehler ein, welche uns 20 Minuspunkte einbrachten. Trotzdem waren wir mit der Übung an sich mehr als zufrieden. Es folgte Gruppe Ann-Katrin, die im B-Teil ja mit wirklich viel Pech vom Platz gehen musste. Auch aufgrund der tollen Moral innerhalb unserer Jugendfeuerwehr schaffte es die Gruppe, einen gewohnt starken und vor allem fehlerfreien A-Teil auf die Bahn zu zaubern.
Es folgten nun die beiden nach dem B-Teil noch führenden Gruppen. Muriel machte mit ihrer Mannschaft den Anfang und legte eine ordentliche Prüfung ab. Lediglich ein kleiner Fehler (5 Fehlerpunkte) durchzog das sonst wirklich tolle Ergebnis. Nun kam Gruppe Sören auf dem Platz, welche im B-Teil ja noch wirklich auf sich hat aufmerksam machen können. Auch die A-Teil Übung verlief zunächst reibungslos. Dann jedoch passierte uns ein kleiner Konzentrationsfehler, welcher uns 5 Fehler einbrachte. Trotzdem zeigte die Gruppe ihre Stärke und legte in 8 Sekunden einen sehr guten Zeittakt hin.
Gruppe Lena, die beim B-Teil eine ganz tolle Leistung abrufen konnte, hatte dann im A-Teil enorm viel Pech. Über die 15 Fehlerpunkte und einen Zeittakt von 18 Sekunden hätte man noch nicht wirklich enttäuscht sein können doch durch eine ganz ärgerliche Situation legte diese Gruppe die Übung in einer Gesamtzeit von 7:24 min ab. Damit war sie ganze 1:24 min über die Zeit. Die Enttäuschung bei den Kindern war dementsprechend hoch und wir mussten erst einmal ein paar tröstende Worte finden. Doch dann wurde ihnen bewusst, dass wir alle eine große Gruppe sind und sie als individuelle Gruppe einfach am heutigen Tag Pech gehabt hatte.
Bevor wir uns nun auf die Siegerehrung freuen konnten, war noch die bereits angesprochene Gruppe Celine an der Reihe. Aufgefüllt durch die befreundeten Pollhäger Jugendlichen Corvin und Kim absolvierten sie den A-Teil. Obwohl die meisten Jugendlichen in dieser Gruppe den ersten Wettbewerb ihrer Karriere ablieferten, konnten wir mit dem Ergebnis mehr als zufrieden sein. Ein Zeittakt von 12 Sekunden sowie „nur“ 5 Fehlerpunkte brachte das Strahlen in unsere Gesichter zurück. Nicht zuletzt aufgrund der wirklich tollen Leistungen von Corvin und Kim, die die Gruppe an der einen oder anderen Stelle wirklich super leiteten, war eine solche Reifeprüfung möglich.
Wir mussten jetzt mit der Gruppe schnell noch den letztmöglichen Startplatz im B-Teil wahrnehmen, weil kurz darauf die Auswertung beginnen sollte. Auch hier zeigte sich die Gruppe Celine von ihrer besten Seite. Eine Zeit von 2:01 min und lediglich 10 Fehlerpunkte komplettierten am Ende ein tolles Ergebnis (hierzu jedoch später noch ein bisschen mehr).
Die Zeit bis zur Siegerehrung verbrachten wir, gemeinsam mit den vielen mitgereisten Eltern und Freunden beim Pommes essen oder beim Einnehmen diverser Getränke.
Doch dann rief Frank Lohmann die gestarteten Gruppen auf zur abschließenden Siegerehrung. Wir wussten bereits, dass wir an diesem Tag zu den bestplatzierten Gruppen gehören müssten und entsprechend gespannt waren wir auf das Gesamtergebnis.
Den 69. Platz erreichte letztendlich die Gruppe Lena, welche im A-Teil enorme Probleme hatte. Man muss an dieser Stelle jedoch erwähnen, dass diese Gruppe den fünftbesten B-Teil aller gestarteten Gruppen abgelegt hatte. Dies machte uns und vor allem auch die Kinder dann wieder ein wenig stolzer. Ab nun mussten wir jedoch erst mal ein wenig warten, denn es folgten nun etliche Platzierungen, die nicht zu uns gehörten. Erst auf Platz 29 folgte dann Gruppe Ann-Katrin, die ihre Wettbewerbssaison damit dann sehr erfolgreich abrundete. Den 24. Platz erreichte dann zu unserem Erstaunen Gruppe Lena mit unseren beiden Freunden aus Pollhagen. Was uns echt stolz machte waren z.B. die Leistungen von Philipp und Joel. Die beiden haben sich alle A-Teil Übungen vorher genau angeschaut und konnten aufgrund dessen eine fehlerfreie Übung ablegen. Das ist sehr erstaunlich, da sie ihre Positionen vorher noch nie geübt hatten.
Nun jedoch ging es der Top-Ten-Platzierung entgegen. Unser Ziel im Vorfeld war es, mindestens drei Gruppen in diese Region zu bringen und das hat in der Tat sogar geklappt. Bastian erreichte nämlich mit seiner Gruppe genau den zehnten Platz und war damit sichtlich zufrieden. Auf dem fünften Platz folgte dann Gruppe Muriel und deutete damit das tolle Ergebnis der Rodenberger Jugendfeuerwehr an. Doch immer noch fehlte eine Gruppe. Obwohl sie im A-Teil 5 Fehlerpunkte zugesprochen bekamen landete Gruppe Sören auf dem zweiten Platz und verpasste um nur 2 Punkte den Kreismeistertitel. Dieser ging in gewohnter Manier nämlich wieder an den Seriensieger und amtierenden Deutschen Meister aus Möllenbeck.
Wir gratulieren der Jugendfeuerwehr Möllenbeck zu diesem Triumpf. Was uns allerdings am meisten gefreut hat war die Tatsache, dass es unsere befreundete Jugendfeuerwehr aus Pollhagen wieder in die oberen Regionen geschafft hat. Platz 4 und 6 konnten Martin und seine Kinder schlussendlich einfahren.
Ganz ausdrücklich bedanken möchten wir uns noch bei unseren vielen Freunden und Eltern, die es sich nicht haben nehmen lassen, uns an diesem wichtigen Tag zu unterstützen. Die größte Anerkennung verdienen jedoch unsere Jugendlichen. Sie haben in diesem Jahr enorm viel Zeit und Kraft investiert. Auch wenn wir es in diesem Jahr nicht ganz nach oben geschafft haben, so können wir sicher sein, dass man auf eine solche Leistung, gerade im Hinblick auf die großen Wettbewerbe im kommenden Jahr, sehr gut aufbauen kann. [mehr] |
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von Timo Lucht (16.7.2010, 17:20)
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35 Jahre Jugendfeuerwehr Rodenberg – Ein Jahr Vorbereitung – Eine Woche schlaflose Nächte – Ein Samstag, der in die Geschichte eingeht! Wie dieses Highlight der Jugendfeuerwehr Rodenberg im Detail verlief, erfahrt Ihr, wie immer, im Klapptext.
Bereits am Donnerstag lief die Logistikmaschinerie auf Hochtouren. Mit einem LKW der Feuerwehr Apelern und dem Traktor von Jürgen Wulf begaben wir uns gemeinsam nach Hülsede zum Lager der Kreis-Jugendfeuerwehr, um dort diverse Dinge für unseren Wettbewerb abzuholen. Darunter waren zwei komplette A-Teil Bahnen sowie fünf Pavillons und sogar 12 Mülltonnen. In unserem 23-seitigen Konzept wurde wirklich nichts dem Zufall überlassen, was sich bei den späteren Vorbereitungen sehr positiv bemerkbar gemacht hat.
Am Freitag war die Prämisse zunächst noch das bestmögliche Üben der einzelnen Gruppen. Wir wollten, gerade nach so einem tollen Trainingsworkshop-Wochenende, unbedingt gut vorbereitet sein für den anstehenden Samtgemeindewettbewerb. Dies gelang uns meiner Meinung nach auch sehr gut. Im anschließenden Übungsdienst der Einsatzabteilung wurden schon einige Dinge vorbreitet und auf diverse Fahrzeuge verladen, um den Aufbau am Samstagmorgen zu erleichtern.
Für einige, nämlich für unser Team Versorgung um Frauke und Benno Blinks sowie Nicole und Dirk Holm-Bertelsen klingelte der Wecker schon um 5 Uhr am Morgen. Sie bereiteten im Feuerwehrhaus ein unvorstellbar gutes Frühstück für die ganzen Helferinnen und Helfer vor. Alle anderen trafen sich pünktlich um 7 Uhr, um den Sportplatz für den Wettbewerb und unsere „Gourmet-Meile“ für all die Wettbewerbsgruppen und Zuschauer herzurichten.
Nachdem der Platz weitestgehend aufgebaut war, trafen sich unsere Jugendlichen am Feuerwehrhaus. Kurzfristig wurden aufgrund eines Ausfalls noch die Gruppen umgestellt – dann jedoch machten wir uns auch schon auf zum Sportplatz, wir hatten nämlich die ersten Startzeiten, um uns danach um die anderen Jugendfeuerwehren kümmern zu können.
Schnell noch die Bahn-Betreuer eingewiesen und die Leibchen angezogen machte sich Gruppe Lena an ihren jeweiligen Positionen auch schon fertig für den 400m-Staffellauf. Der Lauf verlief eigentlich ziemlich gut, doch am Ende hatte Timo beim werfen des Leinenbeutels leichte Probleme und so handelten wir uns bei einer Zeit von 1:58 zehn Fehlerpunkte ein. Da diese Gruppe allerdings in der gesamten Vorbereitung nie an eine solche Zeit auch nur annähernd heran kam, waren wir alle mehr als glücklich. Doch viel Zeit zum Freuen blieb nicht, denn Seppl bereitete die nächste Gruppe, nämlich die Mannschaft von Muriel, punktgenau vor. Sie mussten sich nur noch aufstellen und es konnte los gehen. Nach genau 1:45 min lief Leon als Läufer 9 ins Ziel und wir setzten die erste richtig dicke Duftmarke. Damit konnte man nun wirklich nicht rechnen.
Doch auch die nachfolgenden Gruppen Bastian (1:52 min), Ann-Katrin (1:54 min) und Celine (1:56 min) rundeten den tollen Verlauf im B-Teil ab. Eine Gruppe fehlte jedoch noch. Schon beim Üben konnte man erkennen, dass Gruppe Sören derzeit absolut in Top-Form ist. Und so kam es, dass die Gruppe trotz einer Kleinigkeiten, die nicht so gut liefen, auf eine Zeit von 1:34 min gekommen waren. Hierzu kann man in der Tat nur sagen: WELTKLASSE! Denn genau diese Zeit waren wir im vergangenen Jahr bei den Bezirksmeisterschaften auch gelaufen und am Ende sprangen 1438 Punkte heraus.
Noch war der Wettbewerb jedoch nicht vorbei. Der A-Teil, welcher uns im Wettbewerb in Pohle am 08.05.2010 noch zum Verhängnis wurde, stand nun auf dem Plan. Man muss schon sagen, dass sich das Üben deutlich gelohnt hat. Immerhin haben wir viermal den Zeittakt 8, einmal den Zeittakt 14 und einmal sogar den Zeittakt 7 erreichen können. Leider schlich sich bei uns wieder der ein oder andere Fehler ein, welcher aber durch die Top-Zeittakte wettgemacht wurden.
Der Wettbewerb war also vorbei und man konnte es an den Augen einiger Betreuer schon erkennen – heute haben wir wieder etwas ganz Großes geschafft. Bis zur Siegerehrung war allerdings noch ordentlich Zeit und so aßen wir diverse Bratwürste, tranken ein paar Getränke und tobten einfach nur noch herum.
Ich persönlich war mit der Auswertung des Wettbewerbs beschäftigt und als ich so gegen 17:15 Uhr das Ergebnis vor mir hatte, stand mir tatsächlich die eine oder andere Träne in den Augen. Einen so in der Breite erfolgreichen Wettbewerb hat die Jugendfeuerwehr Rodenberg noch nie abgeliefert. Umso schwerer war es für mich, an den Jugendlichen vorbei in Richtung Feuerwehrhaus zu fahren, ohne, dass ich mir etwas anmerken zu lassen. Im Feuerwehrhaus angekommen druckte ich schnell die Ergebnislisten für den Samtgemeindewettbewerb sowie auch für den Freundschaftswettbewerb aus. Natürlich sollte diese Liste jede Jugendfeuerwehr mit auf den Weg bekommen.
Zurück auf dem Sportplatz begann auch wenig später schon die Siegerehrung. Nach einigen Grußworten von Roland, Günter, Frank, Bernd und Marcus konnte unser allseits geliebter Jugendwart mit der Siegerehrung beginnen. In beiden Wertungen waren insgesamt 16 Jugendfeuerwehren angetreten. Besonders gefreut hat uns, dass aus unserer Samtgemeinde ALLE Jugendfeuerwehren, zum Teil in Gemeinschaften, an den Start gegangen sind. Marcus begann mit der Siegerehrung des Freundschaftswettbewerbs. Viele Wehren konnten hier mit extrem guten Leistungen heraus stechen. Ganz besonders jedoch Pollhagen und der Tagessieger und amtierende Deutsche Meister Möllenbeck. Anschließend waren wir nun an der Reihe. Im vergangenen Jahr konnten wir schon die Plätze 1, 2, 3,4,7 und 9 belegen. Unser Ziel war es, dieses tolle Ergebnis in 2010 sogar noch zu toppen.
Bevor ich zu den Platzierungen komme, möchten wir uns an dieser Stelle auch rechtherzlich bei unseren „Pokalsponsoren“ Alexander Howind, Ralf Sassmann, Michael Schmid und Philipp Schmidt bedanken. Diese vier Feuerwehrkameraden haben mit Ihren Firmen die Pokale für die Wettbewerbsgruppen gesponsert.
Weiterhin möchten wir uns an dieser Stelle auch bei den Firmen Gissler & Pass und der Sparkasse in Rodenberg sowie der Firma E.ON Westfalen-Weser aus Paderborn für ihre großzügigen Spenden anlässlich unseres Jubiläums bedanken.
Nun aber geht es zur Siegerehrung: Als Reinsdorf auf Platz 8 aufgerufen wurde und der Name Rodenberg bis dato noch überhaupt nicht fiel, war bereits klar, dass wir auf jeden Fall sechs der ersten sieben Plätze belegen konnten. Letztendlich fuhren wir die Plätze 1, 2, 3, 4, 5 und 7 ein. Dass nach Abschluss der Siegerehrung alle Dämme brachen, brauch ich euch nicht zu erzählen. Da waren Eindrücke dabei, die man wohl in absehbarer Zeit nicht mehr vergessen wird.
Ein Beispiel: Sören, Gruppenführer der siegreichen Gruppe, lief ganz allein mit dem Pokal in der Hand über den Sportplatz und rief lauthals „We are the champions…“.
Für alle Interessierte haben wir in unserem Download-Bereich auch die Siegerlisten noch einmal hochgeladen.
Nun hieß es: Ganz schnell abbauen! Denn wir wollten anschließend noch mit allen helfenden Eltern, Freunden und den Kameradinnen und Kameraden der Einsatzabteilung im Feuerwehrhaus grillen und nebenbei noch den Grand Prix schauen.
Allen Helferinnen und Helfern in den vielen verschiedenen Bereichen nochmal vielen Dank für die tolle Unterstützung bei diesem Jubiläums-Event unserer Jugendfeuerwehr Rodenberg! [mehr] |
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von Timo Lucht (5.7.2010, 12:03)
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So lautete die Überschrift unserer letzten Lagerzeitung „Bückeberg NEWS“ am heutigen Samstag, die man übrigens auch in Kürze unter Aktionen / Zeltlager / 2010 Obernkirchen findet. Nun aber zum letzten Zeltlagertag, dem letzten Frühstück und dem anschließenden Abbau. Unser Lagerchef Bernd „Iso“ Isensee und sein Stellv. Michael König hatten Mitleid mit uns und haben das Wecken um eine Stunde nach hinten verschoben, was einige Schlafmützen auch richtig genossen haben.
Während einige Übereifrigen, wahrscheinlich Fußball-Fans, schon vor dem offiziellen Wecklied ihre Koffer packten, ließen es einige von uns ganz ruhig angehen und drehten sich nochmal um. Spätestens aber mit der „allseits beliebten“ Vogelwiese war um 8.15 Uhr dann auch dort die Nacht vorbei. Bereits vor dem letzten Frühstück wurden schon die Betten zusammen gepackt, alles irgendwie in die Koffer gestopft und das Betreuerteam hat versucht, die „Fundsachen“ auf den Wäscheständern zu versteigern. Nach dem Frühstück hatte unser Lagerchef dann noch zur offiziellen Abschlussveranstaltung aufgerufen, zu der er aber selber irgendwie nicht erschienen ist. Unser DJ und Abendprogramm-Chef Florian Feuerhake ergriff dann kurz das Wort uns bedankte sich bei allen Teilnehmern und verabschiedete uns mit den Worten: Tschüss, bis in drei Jahren! Parallel wurden schon die Zelte abgebaut und das Gepäck der Jugendlichen in einem Transporter der Fa. Begemann aus Rodenberg verladen, bei er wir uns an dieser Stelle nochmals rechtherzlich dafür bedanken möchten. Überpünktlich konnten unsere Jugendlichen dann mit Ihrem Lieblingsbusfahrer Benni und der JF Lauenau die Rückreise antreten. Bedingt durch das anstehende Fußballspiel, was selbstverständlich jeder zu Hause oder so schauen wollte, wurde beim Abbau zuvor richtig rangeklotzt und wir erreichten mit unserem Gepäck schon vor dem Mittag unser Feuerwehrhaus i n Rodenberg. Nun wurde noch schnell ausgeladen, allen schöne Ferien gewünscht und dann ging es samt Ohrenkneiffer, jeder Menge Müdigkeit und vielen Erinnerungen an unser diesjähriges Zeltlager ab nach Hause. Wir, dass Betreuerteam, möchten uns rechtherzlich bei unseren Jugendlichen für die tolle, fast unproblematische, Zeltlagerwoche bedanken. Auch meinem Betreuerteam, den vielen Helferinnen und Helfern sowie Sponsoren und Ehrengästen seit herzlich für Ihre Unterstützung gedankt. Wir ALLE freuen uns schon auf das nächste Zeltlager, was 2011 in Bückeburg stattfindet. Da es sich dabei um das alle drei Jahre stattfindende Kreiszeltlager handelt, wird es dann auch wieder eine richtig spannende Geschichte werden.
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von Timo Lucht (5.7.2010, 12:01)
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Unsere Ohren hatten sich schon so langsam an die Vogelwiese gewöhnt und wir dachten, es könnte nicht mehr schlimmer kommen, wurden am Freitagmorgen aber eines besseren belehrt. Nachdem dem Wecklied startete unser Team Abendprogramm mit der Wecklied-Gedenk-Parade aus den Jahren 1975 bis heute. Neben den Wecklied-Hit’s „Es steht ein Pferd auf’m Flur“ (1984) und „Guten Morgen liebe Sorgen“ (1987) muss man fairer Weise sagen, dass die Vogelwiese noch nicht mal das schlimmste für die Ohren war. Zeltlagerteilnehmer einiger vorangegangener Zeltlager mussten auch schon ganz schön was aushalten. Aber, es war eine tolle Idee vom Team Abendprogramm, uns diesen Ohrenschmaus zu präsentieren.
Für unser vorletztes Frühstück hatte sich heute das Küchenteam um Irmelinde etwas ganz feines einfallen lassen! Während Heinz schon die große Pfanne anheizte, schlug Kalle eine große Menge Eier auf, denn es gab für alle Teilnehmer leckeres Rührei. Wann bekommt man schon mal Rührei zum Frühstück in einem Zeltlager? Das war ganz große Klasse, vielen Dank an das Küchenteam für diese Leckerei! Der weitere Vormittag stand ganz unter dem Motto „Freizeit“. Einige von uns nutzten die Zeit zum Relaxen, spielen oder einfach nur zum durch’s Zeltlager spazieren und zum Schauen, was bei den anderen Jugendfeuerwehren so los ist. Direkt nach dem Mittagessen wurde dann wieder ein Pendelverkehr zum Freibad in Rolfshagen eingerichtet, was bei den sommerlichen Temperaturen von fast allen Zeltlagerteilnehmern ausgenutzt wurde. Wie bereits am Donnerstagnachmittag war es im Zeltlager dann plötzlich gespenstisch leer. Nachdem wir uns im kühlen Nass ausgetobt hatten, ging es wieder per Shuttle-MTW rauf auf den Bückeberg, wo schon das Abendessen auf uns wartete. Gegen 20.00 Uhr stand dann die große Zeltplatz-Disko vom Team Abendprogramm auf dem Programm. DJ NO-FLO legte die heißesten Beats des Zeltlagers auf und beschalten den ganzen Bückeberg. Ich denke, dass das Hausmeisterehepaar auch ganz froh sein dürfte, wenn wir am Samstag wieder den Berg verlassen haben werden und dort wieder Ruhe einkehrt ist. Da unsere Jugendlichen sich die ganze Woche über sehr diszipliniert verhalten hatten, wurde vom Betreuerteam kurzerhand die Nachtruhe auf 0.00 Uhr verlegt, was bei den Jugendlichen sehr gut ankam.
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von Timo Lucht (5.7.2010, 11:58)
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Wie schon am Montag, begann der Tag für einige Jugendfeuerwehrmitglieder bereits um 0.00 Uhr. Unser Jugendsprecher Dennis ist heute 18 Jahre alt geworden und seine Mitbewohner der SG50-Wohngemeinschaft haben ihm selbstverständlich schon um Punkt 0 Uhr gratuliert. Am Morgen vor dem Frühstück haben dann auch alle anderen Jugendfeuerwehrmitglieder Dennis zu ehren ein Geburtstagsständchen über den Zeltplatz geschmettert, nachdem wir mal wieder durch dieses „ganz schöne“ Wecklied aus dem Schlaf gerissen wurden. Da bereits am Morgen schon so gut wie keine Wolke am Himmel zu sehen war, waren die Pläne für den Donnerstag schnell auf die Beine gestellt. Unter der Anleitung von unserer Schlagball-Legende Seppl traf man sich am Vormittag zu einem Schlagball-Turnier der JF Rodenberg in der Bückeberg-Arena.
Nach unserem letzten Zeltlager in Bramstedt entwickelten viele unserer Jugendlichen ein richtiges „Schlagball-Fieber“ und waren begeistert bei der Sache. Wie der Spielstand am Ende ausgegangen ist, kann ich Euch an dieser Stelle leider nicht sagen, da ich zu der Zeit nicht auf dem Gerb anwesend war. Aber, bei uns sind ja eigentlich alle Jugendfeuerwehrmitglieder Gewinner! Nachdem wir dann durch unser Küchenteam mit Irmelinde, Heinz und Karl-Heinz mit leckeren Pizzen zum Mittagessen verpflegt wurden, ging es bei den teilweise schon fast tropischen Temperaturen ab ins Freibad nach Rolfshagen. Da wir eine recht große Gruppe waren und leider die Woche über keine Busse vor Ort hatten, musste unsere Fahrbereitschaft mit den kleinen Bullis immer wieder den Berg runter und wieder rauf, bis alle Zeltlagerteilnehmer das Schwimmbad erreicht hatten. Das Team Wettbewerbe hatte am Nachmittag kurzfristig ein Volleyballturnier im Freibad organisiert, was leider aber irgendwie an uns vorbeigegangen ist. Unsere Jugendlichen fühlten sich im kühlen Nass aber trotzdem wohl und hatten ihre sportliche Betätigung bereits am Vormittag hinter sich gebracht. Während die Jugendlichen im Freibad waren, bekam unser Dennis auf dem Berg Geburtstagsbesuch von seinen Eltern und unserem Gründungsmitglied Stefan Gelhaar. Ich hatte Gelegenheit mit Stefan und Carsten mal über die vielen alten Zeiten und Zeltlager zu sprechen, wo wir aber immer wieder auf die gleichen Dinge gestoßen sind, die ein solches Zeltlager ausmachen. Viele Anekdoten hat man heute immer noch im Kopf und erinnert sich gern daran zurück. Am Abend stand dann nach dem Abendessen noch ein Lagerfeuer auf dem Programm. Einige Jugendfeuerwehren hatten bereits am Vormittag aus dem angrenzenden Wald Brennholz dafür geholt. Die Organisatoren achteten aber auf Grund der Trockenheit auf die richtige Menge und den nötigen Sicherheitsabstand zum Wald und unsere Zelten. Unser „Wecklied-DJ“ Florian Feuerhake wurde am Lagerfeuer sogar unter Trommel- und Gitarrenbegleitung zum aktiven Live-Sänger und gab dem Lagerfeuer so seinen musikalischen romantischen Rahmen. Leider unterstützen ihn nur sehr wenige Mittsänger aus den Reihen der Lagerfeuergesellschaft, aber er ließ sich dadurch nicht beirren. Florian, das hast Du richtig gut gemacht. Das Betreuerteam konnte am Abend noch den Abschnittsleiter Süd Uwe Blume im Zeltlager begrüßen, der es sich hat nicht nehmen lassen, als alter Zeltlagerhase, auch mal einen Blick auf den Bückeberg zu werfen, was uns sehr gefreut hat. Nach Einbruch der Dunkelheit war das Feuer soweit abgebrannt und wir machten uns auf zum Zähneputzen und anschließend in die Schlafsäcke. Ein weiterer toller Tag ging zu Ende und lange vor 0.00 Uhr herrschte schon Ruhe in fast all unseren Zelten.
Geschrieben von Marcus Schmid[mehr] |
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von Timo Lucht (2.7.2010, 12:57)
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Für den heutigen Tag stand bei vielen Zeltlagerteilnehmern das große Wiedersehen auf dem Programm. Wobei oftmals nicht das Wiedersehen der Eltern der eigentliche Grund zur Freude war, sondern mitunter auch das Auffüllen des Taschengeldes oder der Süssigkeitenbox. Dazu aber später mehr. Der Tag begann wieder, wie ein ganz normaler Zeltlagertag mit einem leckeren Frühstück in der aufgehenden Sonne über dem Bückeberg. Danach fanden unter Rodenberger Beteiligung in den Vormittagstunden die beiden Endspiele des Fußballturniers in der Bückeberg-Arena statt. Unter den Anfeuerungsrufen unserer Schlachtenbummler gelang dann Rodenberg der Sieg im Spiel um Platz 3 auch der Sieg, wozu ich an dieser Stelle noch einmal rechtherzlich gratulieren möchte.
. Ich selber konnte leider arbeitsbedingt nicht am Spielfeldrand mitfibern, wurde aber bei meiner Ankunft auf dem Bückeberg gleich vom Hausmeister auf die lauten Geräusche der Vuvuzelas usw. angesprochen, die ihm zu dem Zeitpunkt noch immer in den Ohren steckten. Es muss eine ganz tolle Stimmung in der Arena auf dem Bückeberg gewesen sein. Kurz vor dem Mittagessen war dann noch Aufräumen angesagt, schließlich wollten wir unseren Gästen ja ein richtig schönes Zeltlagerleben präsentieren. Unter der Anleitung von Seppl wurden alle Zelte einmal ausgeräumt, durchgefegt und wieder unter den scharfen Blicken des Betreuerteams eingeräumt. Keine getragene Socke und kein schmutziges T-Shirt blieb den Augen der Betreuer verborgen. Alles wurde richtig auf Vordermann gebracht. Danach kehrte wieder Ruhe ein und man genoss das leckere Mittagsessen. Da ich leider wieder erst nach dem Mittagessen den Berg erreicht habe, konnte ich nur anhand der leichten Knoblauchfahne erraten, was es zu essen gab. Der Geruch von Gyros mit Reis und Tsatsiki lag noch lange in der Luft bzw. in meiner Nase. Gut gestärkt, warteten wir nun gespannt auf unsere Besucher. Kurz nach dem Mittag trafen die ersten Eltern ein und versorgten uns mit reichlich Kaffee, Süssigkeiten und leckerem Erdbeerkuchen mit und ohne Pudding, sowie nach Wahl mit Schlagsahne. Zur Abkühlung gab es sogar noch Vanille-Eis. Vielen Dank nochmal an alle Eltern, für Ihren Besuch und die tollen Leckereien. Nachdem wir uns erneut den Bauch vollgeschlagen hatten, wurde noch die frische Wäsche und das Taschengeld weitergegeben und schon konnte man die ersten Jugendlichen sehen, wie sie sich auch schon wieder so langsam von den Eltern entfernt habe. Tja, das ist normal bei einigen Zeltlagerteilnehmern. Aber, ich denke, den anwesenden Eltern hat der Besuch trotzdem gefallen und sie freuen sich schon wieder auf die nächste Woche „Urlaub ohne Kinder“ im nächsten Jahr. Wir, das Betreuerteam sind gern bereit, vielleicht wieder mit etwas Erdbeerkuchen noch lieber, im nächsten Jahr wieder für eine Woche in die Elternrolle zu schlüpfen. Neben den zahlreichen Eltern möchten wir noch kurz unser VIP-Gäste erwähnen, die unserer Einladung auf den Bückeberg gefolgt sind. Wir bedanken uns rechtherzlich bei dem stellv. Kreisbrandmeister Rainer Kuhlmann, dem stellv. Kreisjugendfeuerwehrwart Jan Heinemann, unserem Ortsbrandmeister Roland Kramer, seinem Stellv. Thomas Böhm, dem Jugendfeuerwehrwart der JF Pollhagen Martin Möller-Lindenberg, Michale Schmid sowie Uwe und Herbert Müller für ihren Besuch. Ich hoffe, ich habe niemanden übersehen oder vergessen und unsere Gäste haben einen kleinen Einblick in unser Zeltlagerleben bekommen? Wenn doch, bitte ich um Verständnis, da bei so einer Zeltlagerwoche auch irgendwann mal die Konzentration und das Gedächtnis einen im Stich lässt.
Geschrieben von Marcus Schmid[mehr] |
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von Timo Lucht (2.7.2010, 12:55)
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Langsam haben wir uns eingelebt. Die Abläufe passieren teilweise schon automatisch. „Auf der Vogelwiese 1“, „Auf der Vogelwiese 2“, nochmals umdrehen, Augen wieder zu, „Waka-Waka“, Schlafsack öffnen, „Waving-Flag“, nochmals umdrehen, Anschiss vom Betreuerteam, langsam erheben, Handtuch suchen – Mist, vergessen gestern Abend aufzuhängen – noch total nass, „Gummibärenbande“, Zahnbürste suchen und dann endlich ab zum Zähneputzen und Waschen.
So beginnt das Zeltlagerleben. Aber natürlich ist auch jeder Tag irgendwie anders. Also was war heute? Fußballturnier, Schwimmbad und zum Abendprogramm Wetten dass…? Zwei Rodenberger Mannschaften am Start beim Fußballturnier und fast alle Teilnehmer zur Unterstützung am Spielfeldrand, als Freddi Ronaldo, manuel „Justus“ Neuer, Dennis Kaka und Co. den Gegnern das Fürchten lernten. Selbst „Sportskanone“ Kevin entwickelte sich zum gefürchtetsten Sturmspieler und war nicht nur wegen seiner Kopfballstärke bei der gegnerischen Abwehrreihe gefürchtet. Endergebnis: Platz 2 und Platz 3 für unsere Teams. Am Nachmittag stand das Freibad in Rolfshagen auf dem Programm oder für alle Schwächlinge ausruhen am Zelt. Langsam begann das Zittern vor dem Showdown am Abend. Unsere Wette hatten sich Bastian und Pierre ausgedacht und nach leichten Anlaufschwierigkeiten absolut genial gelöst. Respekt Basti vor dieser Leistung. Immerhin Platz 2. Gewonnen haben die Jugendfeuerwehr Algesdorf, Reinsdorf und Lauenau, welche mit sage und schreibe 18 Personen in einen Kleinwagen eingestiegen sind und eine logistische Meisterleistung vollbracht haben. Eine durchaus amüsante und unterhaltsame Show, weiter so! Die am Abend anstehende Nachtwache forderte von allen noch einmal die Mobilisierung der letzten Ressourcen, aber dennoch wurde sie selbstverständlich mit Bravour gelöst. Wir freuen uns auf den Besuchertag am Mittwoch.
Geschrieben von Frank Döpke[mehr] |
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von Timo Lucht (30.6.2010, 18:21)
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Der dritte Zeltlagertag begann bereits um 0.00 Uhr mit einem kleinen Geburtstagsständchen für unseren Kevin. Kevin feierte mal wieder seinen Geburtstag, diesmal seinen 16. Ehrentag, bei uns im Zeltlager und hat es sich nicht nehmen lassen, bis um 0.00 Uhr wach zu bleiben. Leider war zu dieser Zeit nur noch der „Männer-Chor“ im SG50 zu hören, da alle anderen Zeltlagerteilnehmer bereits eingeschlafen waren und im Reich der Träume unterwegs waren. Aber, gleich am nächsten Morgen sind wir selbstverständlich an unserem Meeting-Point unter dem Pavillon zusammen gekommen, um Kevin nochmal gemeinsam zu seinem Geburtstag zu gratulieren. Da unser Kevin ja als gefürchteter Schlauchroller im Landkreis bekannt ist, haben wir ihm extra eine kreative Geburtstagskarte gebastelt und zur Erholung von seinem harten Job eine Hängematte zum Relaxen geschenkt. Kevin bedankte sich rechtherzlich und überreichte uns eine große Anzahl an Nutella-Gläsern, die wir beim Frühstück sofort näher unter die Lupe genommen haben.
Direkt nach dem Frühstück hieß es Badesachen, festes Schuhwerk und reichlich Sonnencreme einpacken und ab zum Bus. Gemeinsam mit der JF Apelern, JF Soldorf und JF Feggendorf fuhren wir bereits um 8.00 Uhr vom Gelände des JBFC’s ab in Richtung Steinhuder Meer. Genauer gesagt, nach Mardorf an die Jugendherberge und den daneben befindlichen Abenteuerpark Sea Tree. Die Zeltlagerteilnehmer hatten nun je nach Alter die Möglichkeit im Hochseilgarten oder dem Teambereich zu klettern, als auch ein Meertaugliches Floß zu bauen. Die Kletterer wurden vorab durch die Trainer in die Sicherheitsbestimmungen und den genauen Ablauf eingewiesen, damit sie anschließend auch alle heile durch die Baumwipfel klettern konnten. Während die Älteren im Hochseilgarten als „Einzelkämpfer“ die Strecken, Hindernisse und Seilbahnen nutzen durften, galt es im Teambereich wirklich „Teamarbeit“ an den Tag zulegen, was uns als Jugendfeuerwehrmitglieder aber überhaupt nicht schwer gefallen ist. Getreu dem alten Feuerwehrsprichwort „Einer für Alle – Alle für Einen“ wurde losgeklettert, gesichert und gegenseitig unterstützt. Wer wie gesagt keine Lust auf hohe Bäume und dünne Seile hatte, konnte in aller Ruhe mit beiden Füßen auf dem Boden, unter fachkundiger Anleitung in kleinen Teams ein Floß bauen. Dabei wurden die Jugendfeuerwehrmitglieder untereinander auch gemischt und es wurde im Team eifrig gewerkelt. Was in der Theorie und bei der Erläuterung durch die Trainer ganz einfach aussah bzw. einfach für die Teilnehmer klang, war dann in der Praxis doch schwieriger als gedacht. Bei einigen Teams hatte man als Außenstehender eher an ein Ufo gedacht, als an ein Floß. Aber, der Kreativität der Floßbauer waren zunächst keine Grenzen gesetzt. Nachdem nun an den Flößen hin und her getüftelt, verbunden und wieder geändert wurde, galt es nun die „Steinhuder-Meer-Tauglichkeit“ zu bestehen. Ann-Kathrin, Benni und ich hatten auf dem nahegelegenen Bootssteg unsere helle Freude, als die Flöße zu Wasser bzw. zum Teil gleich unter Wasser gebracht wurden. Nur wenige Mannschaften hatten mit Ihren abenteuerlichen Konstruktionen Glück, dass diese wirklich schwimmfähig waren und in See stechen konnten. Bei vielen Flößen musste zunächst Ballast (Besatzungsmitglieder!) abgeworfen werden oder hatten sich schon von alleine „gelöst“, damit es vom Ufer ablegen konnte.
Ich denke, dass alle Teilnehmer einen ganz tollen spaßigen Vormittag in Mardorf verbracht haben. Ein ganz großes Dankeschön geht von meiner Seite nochmal an alle Trainerinnen und Trainer, die in den drei Bereichen in einer ganz tollen Art und Weise auf die Jugendlichen eingegangen sind, sich wirklich richtig gut um die Jugendlichen gekümmert haben, falls Sie mal im Hochseilgarten nicht weitergekommen sind oder doch etwas Angst vor der nächsten Station hatten. Für die eigenen Betreuer blieb da nur wenig Arbeit übrig, was sich auf die Getränkeversorgung und das Fotografieren beschränkt hat. Wie gesagt, es hat allen sehr viel Spaß gemacht und Danke an das Team vom Sea Tree in Mardorf. Nach einer kurzen Pause im Schatten, wo wir die Gelegenheit hatten, die leckeren – sogar noch gut gekühlten – Lunchpakete zu uns zu nehmen, ging es weiter nach Bokeloh in das dortige Freibad. Alle, die sich beim Klettern noch nicht richtig ausgepowert haben, hatten nun reichlich Gelegenheit dazu. Bei den sommerlichen Temperaturen war die geplante Busfahrt in das kühle Nass die einzige richtige Nachmittagsbeschäftigung. Wer nun denkt, dass unsere Jugendlichen danach eigentlich richtig kaputt sein dürften, der irrt sich. Kaum waren wir auf dem Gipfel des Bückebergs angekommen und hatten die leckeren Nudeln mit Bolognese-Soße aufgegessen, wurde wieder international Fußball gespielt oder rumgetobt. Erst gegen 22.30 Uhr kehrte langsam Ruhe ein und alle legten sich nachdem Zähneputzen in Ihre Zelte um sich für den nächsten spannenden Zeltlagertag vorzubereiten.
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von Timo Lucht (28.6.2010, 19:14)
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Mir hat das „ganz tolle“ Wecklied zwar schon am ersten Morgen die Laune verdorben, aber Musikgeschmäcker sind eben verschieden. Mit 53 Stimmen wurde von den Teilnehmern das Lied „Auf der Vogelwiese“ als Wecklied für das 9. Samtgemeindezeltlager gewählt, was auf meiner persönlichen Liste den allerletzten Platz bekommen hätte. Aber, nach mir geht’s hier ja nicht. Nun aber nach dem ersten großen Schreck für die Ohren nun zum zweiten Zeltlagertag auf dem Bückeberg. Der Sonntag startete mit einem Bilderbuchwetter und einen richtigen leckeren Frühstück. Wann kann man schon mal am Sonntagmorgen um 8.00 Uhr mitten im Wald auf einer Wiese sitzen, die Sonnenstrahlen genießen und sich sein Brötchen mit Nutella schmecken lassen? Das gibt’s nur im Urlaub oder bei uns im Zeltlager! Gut gestärkt machten sich dann viele unserer Teilnehmer auf, sich auf die bevorstehende Abnahme der Jugendflamme Stufe 1 vorzubereiten. Ich muss leider an dieser Stelle mal ehrlich anmerken, dass wir uns leider nicht so richtig, also eigentlich so überhaupt nicht auf diese Prüfungen separat vorbereitet haben. Bedingt durch unseren Jubiläumswettbewerb, den Kreiswettbewerb und die zahlreichen Übungsdienste dazu, blieb dafür im Vorfeld leider kein Zeit. Das Betreuerteam war sich aber sicher, dass unsere Jugendlichen bei unserem Ausbildungsstand trotzdem diese Hürde nehmen würden. Bei Stufe 1 am Vormittag ist unsere Rechnung noch ganz gut aufgegangen, was am Nachmittag bei Stufe zwei für die ab 14jährigen Teilnehmer schon etwas enger wurde. Aber, was soll ich Euch sagen, am Ende konnte der Fachbereichsleiter Jugendflamme Tim Brix allen Jugendlichen die jeweilige Anstecknadel verleihen und zum Bestehen gratulieren. Ich glaube, dass an der ein oder anderen Station auch mal ein Auge zugedrückt wurde, da auch die dortigen Betreuer Angst hatten, um 16.00 Uhr den Anstoß des Fußballspiels zu verpassen, wobei wir schon beim Thema wären. Sogar das leckere Mittagsessen, es gab übrigens Schnitzel mit Kartoffeln, Gemüse, Soße und als Dessert Quarkspeise, wurde recht zügig ausgeteilt und verputzt, damit es schnell mit der Abnahme weitergehen konnte. Das Team Abendprogramm hatte gemeinsam mit der Zeltlagerleitung die Übertragung Deutschland / England auf Großbildleinwand organisiert, was bei den Zeltlagerteilnehmern richtig gut angekommen ist. Wir konnten sogar unsere ersten Gäste begrüßen, die extra zum „Public-Bückeberg-Vieuwing“ angereist waren, nämlich Tanja sowie Lisa und Jannik von der JF Pollhagen, die erst zum Ende der Sommerferien in Lauenhagen ihr Samtgemeindezeltlager durchführen werden. Gemeinsam wurde angefeuert, gelitten und am Ende gejubelt. Vielen Dank nochmal an die Organisatoren für diese Live-Schaltung nach Afrika. Einige müssen sich während des Spiels wohl so richtig auf Temperatur gebracht haben, so dass kurz danach schon wieder die ersten Wasserschlachten begannen. Wer noch nicht genug von Fußball hatte, hat sich selbst auf dem großzügigen Sportgelände mal als Fußballer versucht und in gemischten Mannschaften ein bisschen auf der Wiese rumgekickt. Für den Rest des Tages bzw. Abend war dann Freizeit angesagt, bevor es dann um 22.30 Uhr wieder hieß: „Waschen, Zähne putzen und ab in den Schlafsack“.
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von Timo Lucht (28.6.2010, 19:12)
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Endlich war es soweit, die Sommerferien haben begonnen und unser alljährliches Zeltlager ist gestartet. Dieses Jahr hat es uns mit der ganzen Samtgemeinde auf den Bückeberg bei Obernkirchen verschlagen. Nachdem das Betreuerteam und einige fleißige Jugendfeuerwehrmitglieder bereits am Abend zuvor die Zelte aufgebaut hatten, konnten wir nach unserer kurzen Anreise, gemeinsam in einem Bus mit der JF Lauenau zusammen, fast direkt in die Zelte einziehen. Der LKW von Frank Begemann hatte parallel schon das Gepäck der Zeltlagerteilnehmer auf den Berg gebracht und wartete bei unserer Ankunft darauf, entladen zu werden. Nachdem alle kräftig mit angefasst haben, konnte die Schlacht um die besten Schlafplätze beginnen. Beim Aufbau der Feldbetten gab es schon den ein oder anderen ein wenig gequetschten Finger, aber das gehört zu einem Zeltlager nun mal dazu. Die Küchencrew zauberte uns während des Aufbaus schon das erste leckere Mittagessen, was an diesem Anreisetag etwas einfacher ausfiel. Es gab Bratwurst im Brötchen, mit reichlich Ketchup. Das die ersten T-Shirts danach schon so ihre Spuren davon getragen haben, brauche ich an dieser Stelle wohl nicht extra zu erwähnen. Gut gestärkt bereiteten wir uns nun auf die um 14.00 Uhr stattfindende Lagereröffnung vor. Unser Ortsbrandmeister Roland Kramer hat es sich nicht nehmen lassen, bei dieser feierlichen Veranstaltung, bei bestem Wetter, auf dem Bückeberg anwesend zu sein. Nach der Zeremonie durch unseren Zeltlagerchef Bernd „Iso“ Isensee, den üblichen Grußworten der anwesenden Gäste gab es noch für Jennifer Kracke und Michael „Shorty“ Althammer das Ehrenabzeichen der Niedersächsischen Jugendfeuerwehr für ihre langjährige Arbeit in der Jugendfeuerwehr auf Orts- und Samtgemeinde sowie zum Teil auf Kreisebene. Gerade „Shorty“ ist unseren Teilnehmern noch aus dem letzte SG-Zeltalger als Stellv. von Bernd bekannt. Bei gefühlten 35 Grad konnten einige Jugendliche den Beginn der ersten Wasserschlachten rund um unseren neuen Pool kaum erwarten. Leider hatten wir nur ca. 45 Minuten Freude an unserem neuen Pool, da ihm da schon unter der Belastung im wahrsten Sinne des Wortes die Luft ausgegangen ist. Alle sofort eingeleiteten Sofort-Rettungsmaßnahmen sind bis zum Abend leider gescheitert. Wir müssen wohl unseren gerade erst erworbenen Pool bereits zu Grabe tragen! Mal sehen, wie wir uns die Woche über bei den anstehenden Temperaturen nun abkühlen werden. Wir halten Euch auf dem Laufenden. Am Abend stand dann gleich schon die erste Aktion unseres Wettbewerbsteams auf dem Programm, nämlich der Nacht-Orientierungsmarsch durch den angrenzenden Wald und den Steinbruch. Einige kniffelige und nicht so toll schmeckende Stationen wurden von den Zeltlagerteilnehmern in kleinen Gruppen angesteuert. Die Gruppen wurden jeweils von einem Betreuer bzw. einer Betreuerin einer anderen teilnehmenden Jugendfeuerwehr begleitet, was der Sache schon einen gewissen Reiz gab. Bis auf diverse Mückenstiche haben alle das Zeltlagergelände wieder wohlbehalten erreicht und sofort den Weg zum Zähne putzen eingeschlagen. Mit noch nicht ganz so viel Zustimmung unter den Jugendlichen wurde dann die Nachtruhe eingeleitet. Jeder war zu dem Zeitpunkt schon gespannt, mit welchem Wecklied wir am Sonntagmorgen aus dem Schlaf gerissen werden. Alle Zeltlagerteilnehmer hatten am Abend noch die Gelegenheit, bei der Abstimmung dabei zu sein. Was dabei rausgekommen ist, erzähle ich Euch am Sonntag!
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von Timo Lucht (7.6.2010, 16:19)
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Zu unserem einzigen Ori-Marsch machten sich an einem Samstag, 15.05.2010 die Jugendfeuerwehrmitglieder zusammen mit Jugendfeuerwehrwart Marcus und Betreuer Seppl auf den Weg. Ziel war der Ort an der Grenze zur Region Hannover: Haste.
Die Jugendfeuerwehr konnte dort auf ein 20 jähriges Bestehen zurück blicken und hatte zu einem Ori-Marsch eingeladen. Vielleicht das Fazit vorweg: Es war ein unterhaltsamer Nachmittag!
Start war für unsere zwei Gruppen am Feuerwehrhaus, wo wir sogleich mit Karte, Fragebogen und einer Aufgabe versorgt wurden. Uns wurde ein Stück Paketschnur ausgehändigt und wir mussten im Wald einen entsprechenden Stock zum Bau von Pfeil und Bogen suchen. Ich muss schon sagen: Eine tolle Idee! Auch die weiteren Stationen, wie Erraten von Titel aus Kinderserien, Kistenlauf, , Minigolf, Wassertransport aus dem Mittellandkanal, Holzscheiben sägen (genaues Gewicht war hier gefragt) und nicht zuletzt der berühmte Ball durch den B-Schlauch sorgten für allerlei Heiterkeit innerhalb der beiden Gruppen. Gespannt wurde natürlich die Station herbei gesehnt, als es galt das Machwerk aus Holz und Paketschnur auszuprobieren. Sowohl Freddi als auch Sören erwiesen sich hierbei als wenig treffsicher und so konnten leider keine Zusatzpunkte erreicht werden. Sie treffen weder den Ballon noch waren sie ansatzweise in der Nähe.
Bei einem kurzen Zwischenstopp am Mittellandkanal haben uns die Feuerwehrkameraden der FF Haste mit gesunden Snacks und Getränken versorgt, was zur Stärkung unserer Kräfte beigetragen hat.
Bei der anschließenden Siegerehrung konnten wir uns über die Plätze 3 und 10 freuen und wertvolle Preise entgegen nehmen.
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von Timo Lucht (31.5.2010, 13:12)
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Im vergangenen Jahr eingeführt – in diesem Jahr etabliert. 2009 haben wir erstmals im Hinblick auf die anstehenden Landesmeisterschaften ein Trainingsworkshop durchgeführt, in dem die Schwerpunkte ganz klar auf Teambuilding und Wettbewerb gelegt wurde. Nach nur ganz kurzen Überlegungen waren wir uns im Betreuerteam im Januar 2010 sicher, dass wir diesen Event in etwas abgewandelter Manier wieder durchführen möchten. Wie dieses Saison-Highlight im Detail verlief, könnt Ihr im Klapptext nachlesen.
Freitag - Die Ankunft
Zu gewohnter Zeit, nämlich um 16.30 Uhr trafen nach und nach alle 45 Kinder ein. Nach kurzem Aufbau etwaiger Feldbetten konnten wir mit der Einführung in das Wochenende starten. Marcus berichtete, was uns an den kommenden zwei Tagen so alles erwartet. Anschließend besuchte uns noch unser „Häuptling“ Roland Kramer und ließ es sich nicht nehmen, das Gruppenfoto des Jahres 2010 selber zu schießen.
Da dieses Wochenende ja ganz im Zeichen des Bundeswettbewerbs sowie der Stärkung der Gemeinschaft untereinander stand, begannen wir auch direkt mit dem Üben. Die Gruppen Sören, Lena und Muriel fuhren mit dem Fahrrad zum Sportplatz, wo der B-Teil bereits vorbereitet war und begannen mit dem Üben. Zeitgleich befanden sich Gruppe Ann-Katrin und Gruppe Bastian beim A-Teil, wo sie von Marcus und einigen anderen Betreuern auf die Besonderheiten aufmerksam gemacht wurden, die uns in den vergangenen Wochen aufgefallen waren.
Anfangs noch etwas behäbig ging es dann jedoch voll los. Es wurde eine Übung nach der anderen gemacht und nebenbei stand auch noch das Knotentraining auf dem Programm. Nach gut zwei Stunden war das erste Training beendet und alle genossen bei doch leichtem Regen ihre Bratwürste und die leckeren Salate lieber in der Halle anstatt auf einer Bank im Freien.
Danach wurde jedoch nicht einfach nur nett beisammen gesessen – wie schon im letzten Jahr begannen wir dann mit unserer „Night-Challenge“. Jede Gruppe absolvierte den A-Teil im Dunkeln. Der Platz war lediglich mit einem kleinen Scheinwerfer ausgeleuchtet. Bei toller Musik von „DJ LorexX“ machte es allen Beteiligten natürlich umso mehr Spaß.
Nun war der erste Tag also geschafft und es hieß: “Schnell duschen, Zähne putzen und ab in die Falle“, denn der morgige Tag sollte nicht weniger kräfteraubend verlaufen.
Samstag – Der Wettbewerb
Der zweite Tag begann sehr früh. Teilweise klingelten die Wecker schon um 06.00 Uhr, denn es musste einiges vorbereitet werden. Zunächst stand jedoch die Morgen-Toilette an erster Stelle. Die Zähne waren geputzt und Benni begab sich als unser Sportchef zum Frühsport – mit dem Jogging ernteten wir aber eigentlich nur den Unmut unserer Kinder. Dafür wurden sie mit einem super Frühstück belohnt.
Anschließend begannen wir jedoch wieder mit dem Bundeswettbewerb. In umgekehrter Reihenfolge zu Freitag starteten heute Gruppe Sören, Lena und Muriel auf dem A-Teil und die Gruppen Ann-Katrin sowie Bastian auf dem B-Teil. Nun ging es darum, sich das nötige Rüstzeug für den ersten Wettbewerb des Jahres zu holen. Dieser fand nämlich bereits am Nachmittag in Pohle statt.
Das Mittagessen von war verspeist und wir fuhren gut gelaunt gen Pohle. Dort angekommen wurden zunächst Gruppenfotos vom Veranstalter gemacht, bevor wir dann den B-Teil zu absolvieren hatten. Leider lief es noch nicht wirklich gut. Lediglich Gruppe Lena schaffte es, an ihre Übungszeiten anzuknüpfen. Dennoch waren wir noch guten Mutes, weil ja der A-Teil noch anstand. Wir begaben uns also zum Pohler Sportplatz und bereiteten uns jeweils auf zwei Bahnen gleichzeitig vor. Purer Luxus kann ich euch sagen.
Doch dann folgten die Übungen. Dass wir im A-Teil vielleicht noch das ein oder andere Problem haben, war uns klar, da die Saison ja gerade erst angefangen hat. Dass es allerdings so verlaufen würde, konnte keiner ahnen. Die Übungen an sich verliefen recht gut aber diverse Kleinigkeiten rissen uns extrem herunter. Entsprechend geknickt verließen wir den Bewerbsplatz, um am Feuerwehrhaus im Dorf noch eine Portion Pommes zu essen.
Nebenbei wurde natürlich auch fleißig Radio gehört, denn jeder wollte unbedingt mitverfolgen, wie denn der letzte Spieltag der Fußball Bundesliga denn verläuft. Entsprechend euphorisch wurden die drei Tore von Hannover 96 gefeiert. Dann jedoch mussten wir uns wieder auf den Weg nach Rodenberg machen, da unsere Wettkampfgruppe heute auch noch einen Wettbewerb in Bakede zu absolvieren hatte und in der besagten Gruppe einige unserer Betreuer mitwirken.
Zwischenzeitlich begaben sich einige Betreuer mit den jeweiligen Gruppenführern zurück zur Siegerehrung nach Pohle. Ohne große Erwartungen vernahmen sie die Grußworte und die folgende Siegerehrung. Großes Staunen stand uns ins Gesicht geschrieben, als bekannt wurde, dass wir trotz unserer mäßigen Leistung doch noch die Plätze 1,2,3,5 und 7 belegen konnte. Die Freude über die netten Süßigkeiten war jedoch sogar noch etwas größer.
Zurück im Gerätehaus aßen alle gemeinsam Abendbrot. Anschließend stand Freizeit auf dem Programm. Einige schauten sich die Sportschau an, andere spielten Fußball oder Gesellschaftsspiele. Nach ca. zwei Stunden kehrte die Wettkampfgruppe zurück und das Programm des Trainingsworkshops konnte fortgeführt werden.
Unser Seppl hatte sich ein ganz tolles Spiel ausgedacht. In vier Gruppen wurden die Kinder eingeteilt und machten sich für die „Feuerwehr-Rallye“ fertig. Vor ihnen war ein Spielfeld abgebildet, welches sie schnellstmöglich durchqueren sollten. Dabei wurde jedoch nicht gewürfelt, sondern man musste sich jeweils mit „Schnick-Schnack-Schnuck“ gegn einen Betreuer durchschlagen. Es wurde sechsmal „gewürfelt“ und anschließend stand die Augenzahl, die sich der Spielstein der jeweiligen Gruppe nach vorne bewegt, fest. Zwischendurch waren natürlich auch noch einige Spiele zu absolvieren oder man hatte spannende Ereignisfelder zu erklimmen.
Vom Tag gezeichnet waren alle natürlich entsprechend müde und so ging es auch relativ schnell ins Bett. Der nächste Tag sollte ja noch mal ganz im Zeichen des Wettbewerbs stehen.
Sonntag – Das finale Training
Um die gestern beim Wettbewerb gemachten Fehler auszumerzen, arbeiteten wir nach dem Frühstück akribisch an einer Verbesserung. Im B-Teil wurde verstärkt auf passende Wechsel zwischen den einzelnen Läufern geachtet, um A-Teil waren Dinge wie Schnelligkeit während der Übung sowie Schnelligkeit beim Anlegen der vier Knoten und Stiche gefragt. Dass sich nun jedoch langsam alle Kräfte verabschiedeten, war absolut verständlich. Die Jugendlichen hatten ein anstrengendes, aber auch tolles Wochenende hinter sich gebracht. Gekrönt wurde dies mit leckerem Eis aus unserer Eisdiele. Nach dem Verzehr wurden die vielen, vielen Koffer gepackt und der Abreise um 13.00 Uhr stand nun nicht mehr im Weg.
Fazit
Im Jahr 2009 waren wir nach diesem Wochenende alle schon sehr begeistert. Dies wurde in diesem Jahr vollends bestätigt. Man lernt einander viel besser kennen und das schafft ein ganz tolles Gemeinschaftsgefühl innerhalb unserer Jugendfeuerwehr. Wir hoffen, dass es euch Jugendlichen genauso viel Spaß gemacht hat wie uns vom Betreuerteam. Im Hinblick auf die nun folgende Wettbewerbssaison verbleibe ich mit:
35 Jahre Jugendfeuerwehr Rodenberg – Jung | Modern | Kreativ[mehr] |
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von Timo Lucht (23.4.2010, 21:44)
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Osterferien in Niedersachsen – Langeweile pur für die Daheimgebliebenen. Was liegt also näher als ein Kinobesuch mit guten Freunden? Auf, auf ins Cinemaxx nach Hannover. Was uns dort alles passierte und welche Filme diesmal im Angebot waren könnt ihr im Klapptext lesen.
Treffen war wieder die Bushaltestelle am Stockholm, wo wir mit einer stattlichen Anzahl vertreten waren. Kurz die Formalien (Löhnen) bei Ann-Kathrin durchgeführt und dann auf in den Bus nach Haste. Umstieg in die Bahn und schon waren wir da! Leider hatte das Kinocenter am Raschplatz zum Zeitpunkt unseres Eintreffens nicht eine so tolle Auswahl an Filmen und so ging es weiter per Stadtbahn zum Cinemaxx in der Nikolaistraße. Die Filmauswahl war diesmal so vielfältig, dass auch wirklich alle Teilnehmer einen tollen Kinonachmittag verlebten. Die Auswahl ging von „Jerry Cotton“, „Zahnfee auf Bewährung“, „Drachenzähmen leicht gemacht!“, „Hier kommt Lola“ und für die jungen Fußballfans der Gruppe schnürten auch die „Teufelskicker“ wieder ihre Schuhe. Ausgerüstet mit Popcorn und Getränken machten wir uns auf in die verschiedenen Kinosäale.
Aber kurzes Erschrecken nach Beendigung der Filme und gemeinsamem Treffen im Foyer. Der Himmel hatte buchstäblich seine Schleusen geöffnet! So ein Mist! Selbst ein kurzes verweilen änderte nix an der Tatsache, dass alle Teilnehmer komplett durchnässt die Rückreise nach Rodenberg antreten mussten. Aber einen Trost gab es für einige in einem wohlbekannten Schnellrestaurant im Hauptbahnhof geboten, wo spontan ein Zwischenstopp eingelegt wurde und zumindest von innen bei Hamburgern und Pommes Frites wieder für etwas Wärme gesorgt wurde.
Im Fazit aber wieder eine abwechselungsreiche Aktion, welche auch im nächsten Jahr wieder geplant werden sollte. [mehr] |
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von Timo Lucht (17.3.2010, 9:11)
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Wie jedes Jahr wurde auch 2010 die Wettbewerbssaison mit der Winterolympiade der Samtgemeindejugendfeuerwehr eingeleitet. Die Organisation der zu absolvierenden Spiele war einigen Jugendfeuerwehren vorbehalten und da wir in diesem Jahr kein Spiel zu betreuen hatten, konnten wir uns voll und ganz auf uns konzentrieren.
Da wir mit 17 Jugendlichen antraten, konnten wir drei Gruppen stellen. Zu bewältigen waren beispielsweise ein Hindernisparcours mit einem ferngesteuerten Feuerwehrauto, eine abgewandelte Version der „Menschlichen Schubkarre“, das allseits bekannte Spiel „Sudoku“ oder das uns zum Verhängnis werdende Spiel „Sing Star“. Die Palette der angebotenen Spiele war also extrem breit. Umso mehr Spaß hat diese Veranstaltung natürlich auch gemacht. An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei den Jugendfeuerwehren bedanken, die in diesem Jahr ein solch tolles Programm auf die Beine gestellt haben.
Auch 2010 wurde nebenbei noch der Samtgemeindeknotenmeister gesucht. Dieses Highlight setzt der Veranstaltung immer noch das gewisse Etwas auf. Unsere Kinder waren heiß und nahmen zahlreich daran teil. Wir hatten ja auch etwas zu verteidigen – unsere Anna war im vergangenen Jahr mit einer Zeit um 11 Sekunden Knotenmeisterin geworden und dieser Titel sollte natürlich in Rodenberg bleiben. Circa eine dreiviertel Stunde hörte man nur die Stoppuhr klicken und das Knotengestell wurde zum Magneten für alle in der Halle. Nacheinander absolvierten unsere Jugendlichen die vier Knoten und Stiche. Teilweise kamen da echt großartige Zeiten zustande, mit denen man im Vorfeld eigentlich gar nicht rechnen konnte.
Da es aber auch wieder eine Betreuerwertung im Knotenwettbewerb gab, nahmen Seppl und Timo stellvertretend für die Jugendfeuerwehr Rodenberg teil.
Leider ist uns an diesem Jahr ein Platz an der Sonne verwehrt geblieben, dafür konnten wir bei den Knotenmeisterschaften ordentlich abräumen.
Die Ergebnisse der diesjährigen Winterolympiade sowie der Knotenmeisterschaften könnt ihr nun in unserem Downloadbereich einsehen. [mehr] |
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von Timo Lucht (17.3.2010, 9:11)
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Weltmeisterliche Stimmung in der Hans-Sachs-Straße und das fast genau 100 Tage vor dem Fußballgroßereignis in Südafrika. Wir hatten die Jugendfeuerwehren der Samtgemeinde zum 1. Kickerturnier eingeladen und fast alle waren gefolgt. 32 Mannschaften aus 10 Jugendfeuerwehren gingen an den Start um den Titel des ersten Kröckelmeisters innerhalb der Samtgemeinde Rodenberg zu erlangen und in den jeweiligen Ort zu holen. Hinzu kamen noch Mannschaften aus den Betreuerteams, ein Team aus dem Chef der Lehrgangsarbeit Marcus und „Mr. Jugendflamme“ Tim, Bernd und Michael als Jugendfeuerwehrchef und auch Gemeindebrandmeister Jürgen stellte zusammen mit seinem Stellvertreter Jens ein Team. Letztgenannter versuchte schon im Vorfeld durch ein Trikot des aktuellen spanischen Meister FC Barcelona seine Ambitionen für den Gewinn des separaten Turniers der Betreuermannschaften und Gäste nach außen darzustellen. Komplettiert wurde diese illustrere Runde noch durch die Mannschaft Michael Althammer & Friends, für welche sich auch Jugendfeuerwehr-Methusalem Manni aus Altenhagen II mit an die Tische stellte.
Zunächst wurde mit Spannung die Auslosung der jeweiligen Teams erwartet. Jeder Mannschaft wurde nämlich der Name eines Landes zugelost und wer will dort nicht gern als Deutschland, Italien oder den Elitekickern vom Zuckerhut antreten. Leider gab es bei der Auslosung eine kleine Panne, welche aber Dank der Mitarbeit der betroffenen Teams schnell behoben wurde. Wunderbar… Es konnte endlich losgehen! Jeweils drei Minuten Nervenkitzel und Anspannung total! Turnierleiter Seppl startete die erste Runde! Das Turnier hatte begonnen!
Dank der Mithilfe von Sven, welcher heute den Job von Timo als Auswerter übernommen hatte und dem gesamten Betreuerteam unserer Jugendfeuerwehr lief die Veranstaltung nahezu reibungslos ab. Großes Lob an alle Mitwirkenden für ihren Einsatz! Aber auch ein großes Lob an die teilnehmenden Mannschaften. Es gab lediglich drei bis vier Verzögerungen bei der Aufstellung der Teams und so konnte das Turnier früher beendet werden als geplant. Das gibt es nicht häufig.
Nach einer Vorrunde im Spiel von vier Gruppen mit je acht Mannschaften folgten auch hier die Ausscheidungen über Achtel-, Viertel- und Halbfinale, sodass sich am Ende Ghana gegen Chile im Finale und Spanien gegen Brasilien (Mein Endspieltipp für das Turnier im Sommer) im sogenannten kleinen Finale (Spiel um Platz 3) gegenüberstanden. Unser Team Ghana bestehend aus Kevin und Mike gingen an den Tisch. Die weiteren Mitspieler für die Mannschaft von Chile waren Nick und Christopher aus der Jugendfeuerwehr Lauenau. Da beide Jugendfeuerwehren zahlenmäßig die meisten Teilnehmer stellten herrschte um den Turniertisch einiges Gedrängel. Nach drei Minuten rief Turnierleiter Seppl: „Aus!“. Allerdings galt das nicht für diese Partie. Es stand noch unentschieden 2:2 und so musste das nächste Golden Goal über den Turniersieg entscheiden. Kevin und Mike blieben hier ganz locker und murmelten den Ball in das gegnerische Gehäuse. Somit ging der Turniersieg an uns. Die Freudentränen von unserem neuen Mike bleiben dabei sicherlich länger in Erinnerung.
Bei der im Anschluss stattfindenden Siegerehrung durch Bernd konnten wir neben dem Sieg durch Kevin und Mike auch noch den dritten Platz auf dem Treppchen durch die Rabe-Brothers verbuchen. Generell schön – aber bei diesem Turnier stand der Spaß und das Gemeinschaftserlebnis im Vordergrund und das muss es allen Beteiligten gemacht haben. Zumindest waren fast überall zufriedene Gesichter zu sehen.
Gibt es ein schöneres Lob für einen Veranstalter, wenn die erwachsenen Teilnehmer auf jeden Fall zum nächsten Turnier eingeladen werden wollen. Ich denke – nein!
Ich sag nur: 1. Tischkickerturnier der Jugendfeuerwehren der Samtgemeinde Rodenberg ein voller Erfolg, welcher ganz klar nach Wiederholung schreit. [mehr] |
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von Timo Lucht (17.3.2010, 9:10)
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Was soll ich dazu schreiben? Es war einfach wieder super! Alle anwesenden Kinder waren mit Begeisterung und dem nötigen Ehrgeiz bei der Sache. Neben den Jugendfeuerwehrmitgliedern aus Pollhagen konnten wir auch gleich noch sieben „Schnupperkinder“ begrüßen, welche aufgrund unserer neusten Werbeaktion sich die Jugendarbeit innerhalb der Freiwilligen Feuerwehr mal anschauen wollten. Prima Sache… Und diese waren natürlich gleich Mittendrin und nicht nur dabei. Leider waren aufgrund einer Veranstaltung im Gymnasium Bad Nenndorf etliche Jugendliche des Stammpersonals nicht an Bord. Das führte dazu, dass die angesetzten Mannschaften nicht immer vollzählig waren – aber dieses tat der Stimmung innerhalb der Fahrzeughalle keinen Abbruch. Die Frage unter den Jugendlichen war, ob Maxi seinen zusammen mit André aus dem Vorjahr gewonnenen Titel verteidigen konnte. Das war noch zu ermitteln…
Bereits die Auslosung sorgte für Heiterkeit. Nils stellte mit Schwester Nele ein Team und auch Celine und Jana zogen „zufällig“ das gleiche Los. Danach ging es an die Tische. Auf die Plätze, Fertig, Los und schon rollten die Bälle. Bei Betrieb an 4 Tischen (die anderen wurden von den Wartenden zum Einspielen genutzt) ein ganz schöner Geräuschpegel in der Halle. Sorgenvolle Falten auf der Stirn von Turnierleiter Seppl. Was sollte das morgen beim großen Turnier der Samtgemeinde-Jugendfeuerwehr erst geben, wenn 20 Mannschaften schon einen solchen Lärm machen? Aber zum Nachdenken war keine Zeit. Timo in der Auswertung hämmerte unentwegt neue Ergebnisse in sein Notebook, welche mit Hilfe von Leinwand und Beamer gleich für alle Teams ausgewertet und angezeigt wurden.
Nach der Vorrunde durften sich 16 Mannschaften im Achtelfinale messen. Über einen Sieg im Viertelfinale erreichten dann schließlich vier Teams das Halbfinale, wo es dann richtig spannend wurde. Nach nervenaufreibenden Spielen im Finale und dem Spiel um den dritten Platz standen die Sieger des Kickerturniers 2010 fest: 1. Platz Vorjahressieger Maxi zusammen mit seinem neuen Partner Simon. Den zweiten Platz sicherten sich unsere Gäste aus Pollhagen in der Besetzung Tobias und Björn. Die Bronzemedaille ging in diesem Jahr an unseren „Newcomer“ Merlin mit Unterstützung von Pony und Bastian. [mehr] |
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von Timo Lucht (4.3.2010, 14:53)
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Vollbesetzes Feuerwehrhaus in Rodenberg bei der Jahreshauptversammlung! Neben zahlreichen Ehrengästen waren auch wir zahlenmäßig mit 42 Mädchen und Jungen und denn entsprechenden Betreuern sehr gut vertreten. Nach der kurzen Vorstellung des neuen Logos unserer Jugendfeuerwehr erfolgte die üblichen Begrüßung an alle Gäste und Teilnehmer und eine besondere Begrüßung von Melina Mützel, Mike Hehmeyer, Laurens de Rooij, Alexander Babilas und Marco Kreft als Neuzugänge aus der Kinderfeuerwehr durch den Jugendfeuerwehrchef Marcus. Danach konnten wir dann auch sofort in die „umfangreiche“ Tagesordnung einsteigen.
Es begann mit dem Jahresbericht von Marcus, welcher dieses Jahr besonders ausführlich ausgefallen ist. Schon interessant, was wir im letzten Jahr alles zusammen erlebt hatten. Toll das auch zahlreiche Bilder aus dem vergangenen Jahr eingeblendet wurden und man somit die Veranstaltungen und Erlebnisse auch noch einmal bildlich vor Augen hatte.
Dann ging es ans wählen. Alle aktuellen Mitglieder standen auf dem Zettel und es galt fünf Personen das Vertrauen für den Jugendausschuss zu schenken. Nach einem voll Lob und Dankbarkeit gesprochenen Grußwort unseres Kreisjugendfeuerwehrwartes Frank Lohmann und dem schon obligatorischen Worten unseres Ortsbrandmeisters Roland Kramer kam einer der Höhepunkte dieser Veranstaltung. Die Jugendfeuerwehrmitglieder Maik, Anna, Pia, Claudia und Nils-Peter wurden aus den Reihen der Jugendfeuerwehr mit warmen Worten und einem kleinem Präsent verabschiedet. Aber auch unsere „Ehemaligen“ hatte es sich nicht nehmen lassen allen Betreuern eine kleine passende Aufmerksamkeit zu geben, wobei Schelle mit seiner Klobürste schon den Vogel abgeschossen hat.
Für die beste Dienstbeteiligung konnten wir in diesem Jahr Kevin (97,5 %) mit der großen Tafel Milka Schokolade auszeichnen. Die weiteren Plätze gingen an Fabian, Lorenz, Maik und Nadine. Für Jacqueline hatten wir ebenfalls eine Schokolade bereit gehalten, weil sie als diensteifrigste „Newcomerin“ ausgezeichnet werden sollte. Leider konnte sie krankheitsbedingt nicht an der Jahreshauptversammlung teilnehmen.
Dieser Zeremonie folgten die Grußworte unseres stellvertretenden Bürgermeister Ralf Sassmann, welche die Arbeit und die Erfolge unserer Jugendlichen ausdrücklich gelobt hat und auch Gemeindejugendfeuerwehrwart Bernd Isensee sprach einige anerkennende Worte an die Versammlung. Unter Tagesordnungspunkt 7 gab Schelle in seiner unnachahmlichen Art einen Überblick über die jetzigen Termine und Veranstaltungen für das Jahr 2010 bevor Wollo die Auszählung der Stimmzettel bekannt geben konnte. Leider war es die letzte offizielle Tätigkeit von Wollo als stellvertretender Jugendfeuerwehrwart, was wir alle sehr bedauern. Er wird aber dem Team Jugendfeuerwehr weiterhin im Rahmen seiner Möglichkeiten zur Verfügung stehen. Nachdem mit Maik, Anna, Pia und Claudia fast der gesamte Jugendausschuss 2009 in die Einsatzabteilung gewechselt war, herrschte große Spannung unter den Versammlungsteilnehmern wer diesmal das Rennen gemacht hatte. Neuer Jugendsprecher ist nun Dennis Moldenhauer. Ihm stehen im Jugendausschuss, welcher diesmal auch die Bezeichnung „Jungenausschuss“ tragen dürfte: Maxi, Kevin, Matze und Simon zur Seite. Alle nahmen ihre Wahl selbstverständlich an und wurden mit einem dreifachen Gut Wehr bestätigt.
In seinem Schlusswort ging Marcus auf die Veranstaltungen zum diesjährigen Jubiläum ein und appellierte an alle Jugendliche sich wieder intensiv an sämtlichen Veranstaltungen und Diensten zu beteiligen. [mehr] |
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von Timo Lucht (4.3.2010, 14:50)
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Wie schon im vergangenen Jahr begannen wir auch dieses Jahr mit einem Besuch der Eishalle in Lauenau. Gut gelaunt fuhren wir mit ca. 30 Jugendlichen in die Nachbarstadt, um einen schönen Nachmittag zu verbringen. Neben den teilweise sehr großen Eislaufkünsten gab es auch noch ein weiteres Highlight zu verbuchen. Melina, Marco und Alexander nahmen nach ihrem Wechsel von den Grisus zur Jugendfeuerwehr erstmalig am JF-Dienst teil.
Eure Jugendfeuerwehr Rodenberg – Gemeinsam zum Erfolg[mehr] |
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von Timo Lucht (16.12.2009, 15:53)
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Liebe Jugendliche, liebe Eltern, an alle Feuerwehrkameraden/innen!
Das Jahr 2009 neigt sich nun doch recht schnell dem Ende und das Weihnachtsfest sowie der Jahreswechsel stehen kurz bevor. Dies möchten wir von der Jugendfeuerwehr Rodenberg natürlich zum Anlass nehmen, das Jahr 2009 noch einmal kurz Revue passieren zu lassen.
Begonnen hat das Jahr 2009 eigentlich direkt recht turbulent. Da wir uns in diesem Jahr aufgrund des Landesentscheids unser Hauptaugenmerk auf den Bundeswettbewerb legen wollten, begannen wir schon sehr früh mit den Vorbereitungen und den ersten Übungseinheiten. Dass sich der ganze Übungsaufwand am Ende mehr als ausgezahlt hat, werden die meisten von Euch sicherlich schon wissen.
Wir begannen mit einem Freundschaftswettbewerb in Feggendorf, welchen wir noch recht mäßig abschließen konnten. Dann jedoch begann das Wettbewerbsjahr der Superlative richtig. Wir konnten erstmals mit sechs Gruppen bei einem Wettbewerb, in diesem Fall beim Samtgemeindewettbewerb, starten. Letztendlich sprang dank der tollen Leistungen unserer Kinder ein Vierfachsieg heraus.
Bei den Kreismeisterschaften konnten wir abermals auf uns aufmerksam machen, da wir auch dort mit sechs Gruppen starten konnten. Hier qualifizierten wir uns erstmals mit vier Gruppen für die an dem darauffolgenden Wochenende angesetzten Bezirksmeisterschaften. Dieser Bezirkswettbewerb war wohl einer der erfolgreichsten Entscheide, die es in der Geschichte der Jugendfeuerwehr Rodenberg bis dato gab. Wir wurden mit 1438 Punkte Vize-Bezirksmeister und konnten uns sogar noch mit zwei weiteren Gruppen für die Landesmeisterschaften qualifizieren.
Das Wochenende um den Landesentscheid herum war ebenfalls mit Highlights gespickt. So war z.B. die Wasserdisco oder auch das Tischkicker-Turnier ein voller Erfolg. Der Wettbewerb an sich verlief recht schleppend. Wie schon bei den Kreismeisterschaften hatten wir etwas Pech mit dem Wetter und konnten so abermals unsere Leistung nicht voll abrufen. Dennoch können wir mit den Platzierungen mehr als zufrieden sein.
Die Wettbewerbssaison war nun also vorbei und wir bereiteten uns sehr akribisch auf das anstehende Zeltlager vor. Erstmals durften wir als Gastjugendfeuerwehr in das größte Jugendzeltlager Niedersachsens reisen. Die acht Tage im Kreiszeltlager Diepholz (dieses Jahr in Bramstedt) übertrafen unsere Erwartungen noch bei weitem. In den vergangenen Jahren besuchten wir dieses Zeltlager bereits uns wussten dementsprechend, was auf uns zukommt. Wie das Zeltlager im Detail verlief, konntet ihr in unserem Zeltlagertagebuch nachlesen. Für die Einladung der KJF Diepholz möchten wir uns nachträglich noch einmal bedanken.
Nach der doch etwas längeren Sommerpause stand nun doch noch ein Wettbewerb an. In Bad Nenndorf fand der alljährliche Internationale Wettbewerb (kurz CTIF) statt. Wie schon im letzten Jahr gab es auch 2009 wieder zwei Wertungsgruppen – eine Freundschaftswertung und eine Wertung für den Landesentscheid. Obwohl wir uns so gut wie überhaupt nicht auf diesen Wettbewerb vorbereitet hatten, konnten unsere beiden Mannschaften in den jeweiligen Wertungsgruppen sehr überzeugen. Diese Veranstaltung rundete die Wettbewerbssaison für noch mal so richtig ab.
Im September war es dann wieder so weit und der „Tag der offenen Tür“ stand auf dem Programm. Wie schon in den vergangenen Jahren beteiligte sich die Jugendfeuerwehr mit einer Spielstraße an diesem Event. Aber auch der Kuchenverkauf durch die Eltern drückte der Veranstaltung einen ordentlichen Stempel auf. Alles in allem kann man behaupten, dass die Resonanz der Bürger/innen und deren Kinder wirklich hervorragend war. Dennoch wünschen wir uns natürlich für das kommende Jahr noch ein paar Besucher mehr, da diese Veranstaltung dann unter einem sehr schönen Motto steht (mehr dazu folgt noch).
Ein letztes großes Highlight war sicherlich das von der Kreisjugendfeuerwehr Schaumburg ausgerichtete Bowlingturnier. Hierbei traten wir mit einigen Mannschaften in Lauenau an und schafften es sogar, eine Gruppe für das Finale zu qualifizieren, welches sie dann mit einem 3. Platz abschlossen.
Ich denke wir können zu Recht stolz sein auf die gezeigten Leistungen im Jahr 2009. Noch nie ist ein Jahr für uns so erfolgreich und schön verlaufen. Dies war jedoch nur mithilfe des anscheinend nicht erschöpfbaren Engagements von euch zu schaffen. Was wir in diesem Jahr gemeinsam erreichen konnten, sollte uns im Hinblick auf die nächsten Jahre doch recht froh stimmen.
Abschließend wünschen wir allen (Jugend-)Feuerwehrmitgliedern und deren Familien ein frohes und vor allem ruhiges Weihnachtsfest. Ebenso wünschen wir euch einen angenehmen Übergang in das Jahr 2010. Bis Bald!
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von Timo Lucht (16.12.2009, 15:52)
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Für den 12.12. war unsere alljährliche Weihnachtsfeier geplant. Da wir an diesem Tag jedoch auch recht kurzfristig einen Fototermin der Kreisjugendfeuerwehr wahrnehmen mussten, konnten wir diese beiden Events optimalerweise miteinander verbinden. Wir trafen uns also Samstag gegen 10 Uhr am Feuerwehrgerätehaus, um dann mit dem Bus nach Bückeburg zu fahren.
Auf dem Hof des Bückeburger Schlosses waren zahlreiche Jugendfeuerwehren aus dem Landkreis Schaumburg zum Fototermin erschienen. Die Aufnahmen waren sehr schnell erledigt und so konnten wir zurück in den Bus steigen, der uns auf direktem Wege nach Stadthagen ins Spaßbad Tropicana brachte.
Nach leichten Problemen bei der Anmeldung konnten wir uns dann umziehen und die warme Atmosphäre genießen. Einige waren aufgrund des Zeitmessers der Rutsche so fasziniert, dass man sie kaum noch davon weg bekam. Andere verbrachten die Zeit einfach in einem der Spaßbecken oder im Salzwasserbad im Freien. Nach diesem anstrengenden und nervenaufreibenden Jahr 2009 war das wirklich ein gelungener Jahresausklang.
Wie es denn so ist, wenn man sich im Schwimmbad ausgetobt hat, bekommt man tierischen Hunger. Dies war natürlich vorher schon eingeplant und so machten wir auf der Rückreise von Stadthagen nach Rodenberg noch einen kurzen Stop in Lauenau am Autohof. Dort lief uns schon im Eingang von Burger King das Wasser im Mund zusammen. Gut gestärkt fuhren wir also zurück nach Rodenberg. Ein gelungener Tag nahm sein Ende. [mehr] |
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von Timo Lucht (23.11.2009, 18:09)
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Es ist geschafft, der erste eigene Jahreskalender der Kinder- und Jugendfeuerwehr ist fertig! In einer, man kann schon fast sagen "Hau-Ruck-Aktion", ist es uns gemeinsam mit der Firma Siegfried Baum / Druck – Werbung – Media gelungen, in dem Kalender die vielseitige ehrenamtliche Jugendarbeit in der Freiwilligen Feuerwehr Rodenberg zu präsentieren. Nachdem wir bereits das ganze Jahr über mit dem Thema beschäftigt haben, wurde uns schnell klar, dass wir ohne finanzielle Unterstützung dieses Projekt nicht verwirklichen können. Aufgrund der langjährigen, guten Zusammenarbeit mit dem Gewerbeverein Rodenberg e.V. konnten wir den Vorsitzenden Günter Ebertz für unsere Idee gewinnen. Ganz unkompliziert sagte uns Günter nach kurzer Rücksprache mit seinem Vorstand die dringend benötige Unterstützung zu. Er konnte sogar noch die folgenden Vereinsmitglieder gewinnen, sich zusätzlich mit einem Obolus an dem tollen Kalender zu beteiligen:
Jürgen Büge / Sanitär- und Heizungstechnik, Carola Grohs / by caro - fashion für sie & ihn, Michaela Baltz / Galerie Stilvoll, Günter Ebertz / Günter's Weinhaus, Linda Hensler / Hensler werbung & design, Dorothea Siegmann / Kfz-Selbstschrauberhalle, Wolfgang Maasch / Uhrenmachermeister & Juwelier, Bernd Oberheide / Elektrohaus Oberheide, Neven Trivic / Ratskeller Rodenberg, Karl-Heinz Schlüter / Schlüter's Küchenhaus, Wolfgang & Torsten Thienel / Taxi Thienel - Bestattungsinstitut Thienel, Monika Zoufall / Zoufall Weihnachtsbäume.
Bei den Mitgliedern sowie dem Gewerbeverein möchten wir uns rechtherzlich für die tolle Unterstützung bedanken und wünschen ALLEN Interessierten viel Spaß mit unserem neuen Jahreskalender 2010. In dem Kalender sind neben zahlreichen Bildern unserer verschiedenen Aktionen im laufenden Jahr auch sämtliche Ferientermin, Feiertage sowie auch jetzt schon feststehende Termine unserer Kinder- und Jugendfeuerwehr zu finden. Eine wichtige Information noch:
Der Jahreskalender ist während des Weihnachtsmarktes in Rodenberg (28.11.-29.11.2009) am Stand des Gewerbevereins Rodenberg e.V. gegen eine Spende für unsere Jugendarbeit erhältlich. Sollte der Kalender dort vergriffen sein, so können sich Interessierte bei unserem Jugendfeuerwehrwart Marcus Schmid melden und den Kalender dort noch bestellen. [mehr] |
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von Timo Lucht (18.11.2009, 17:40)
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Auf Anregung unseres Stellvertretenden Ortsbrandmeister T. Böhm hatte unserer Jugendfeuerwehrwart Marcus Kontakt zu Jürgen Henze vom Polizeikommisariat Bad Nenndorf aufgenommen und darum gebeten über jegliche Art von Drogen und damit verbunden über Drogenkonsum vor unserer Jugendfeuerwehr zu referieren. Gerne kam Jürgen Henze diesem Wunsch nach und tauchte auf einem Freitag in Uniform im Feuerwehrhaus auf.
In einem lockeren Vortrag informierte Jürgen Henze über seinen bisherigen beruflichen Werdegang und ging dabei insbesondere auf seine Tätigkeit in der Drogenszene in Hannover ein. Diese hat seine Einstellung zur Arbeit und damit verbunden zum berufsmäßigen Umgang mit Drogen stark geprägt. Aus diesem Grunde berichtet er gern in solchen Vorträgen über seine Erfahrungen und stellt diese anhand von zahlreichen Fallbeispielen dar.
Anschließend zeigte er anhand einer Präsentation sämtliche illegalen Drogen den interessierten Zuhörern. Er ging dabei auf mögliche Erscheinungsformen ein und warnte eindringlich und ausführlich vor den Gefahren. Auch eine „Pflanze“ als Anschauungsunterricht hatte er dabei und gab damit jedem Teilnehmer die Möglichkeit eine solche „Pflanze“ mal aus der Nähe zu sehen.
Beeindruckend war die Offen- und Deutlichkeit, mit welcher Jürgen Henze sich diesem durchaus wichtigen Thema widmete und auch für Jugendfeuerwehrmitglieder, welche innerhalb des Schulunterrichtes schon dieses Thema behandelt haben, konnte er mit Sicherheit noch einige neue Anhaltspunkte liefern. [mehr] |
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von Timo Lucht (10.11.2009, 12:34)
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Wie jedes Jahr nahmen wir natürlich auch 2009 wieder an den CTIF-Wettbewerben in Bad Nenndorf teil. Schon im Vorjahr war der Freundschaftsentscheid gepaart mit dem Landeswettbewerb und der möglichen Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften. Am Freitag reisten wir mit 2 Gruppen nach Bad Nenndorf und konnten direkt unsere Zelte beziehen, da diese schon am Vortag aufgebaut wurden – was für ein Luxus.
Der Freitag stand ganz im Zeichen der „Einfindung“. Es wurde sich zunächst häuslich eingerichtet und anschließend kamen jegliche Fußbälle und Gesellschaftsspiele zum Einsatz. Nach einer für viele stressigen Zeit war das wirklich sehr angenehm und so stimmten wir uns gut gelaunt auf das anstehende Wochenende ein.
Der Samstag steht erfahrungsgemäß ganz im Zeichen des Übens. Jede Gruppe hatte jeweils eine Stunde Zeit, sich auf den am Sonntag stattfindenden Wettbewerb bestmöglich vorzubereiten. Damit gar nicht erst großartige Unstimmigkeiten aufkommen konnten, waren sogar schon die Wertungsrichter vor Ort und gaben letzte Tipps und Instruktionen, wie man den Wettbewerb am Sonntag denn bestmöglich ablegen kann.
Wir machten von dieser Übungseinheit natürlich regen Gebrauch, da wir im Vorfeld so gut wie überhaupt nicht für diesen Event trainiert haben. Doch wie man es von uns kennt starten wir bei keinem Wettbewerb, ohne auch ein gewisses Maß an Ergeiz an den Tag zu legen. Anfänglich noch etwas behäbig lief es dann nach 2-3 Übungen wirklich sehr gut – wenn gleich man sagen muss, dass da noch viel Luft nach oben war.
Da jeweils eine Gruppe am Vormittag und eine Gruppe am Nachmittag trainieren sollte, konnten sich die Jugendlichen, die nicht an der Reihe waren, ordentlich in die Sonne legen oder der anderen Gruppe gespannt zuschauen.
Am Ende des Tages gab es noch einmal eine Besprechung der Jugendwarte und Wertungsrichter und hier wurden noch mal einige Situationen angesprochen und geklärt, wie diese Fälle denn zu werten seien. Diese Punkte besprachen wir in unserer Runde natürlich noch, bevor es dann aber für alle in Richtung Innenstadt ging. Denn wie in jedem Jahr fand auch an diesem Samstag wieder das mittlerweile legendäre Lichterfest statt, welches mit einem wirklich schönen Feuerwerk zu später Stunde endet.
In der Nacht zum Sonntag bekamen wir leider nicht wirklich viel Schlaf, da wir schon recht frühe Startzeiten hatten. Wir mussten also früh aufstehen, die Duschräume aufsuchen und dann direkt frühstücken, damit wir pünktlich auf die Bahn kommen. Wie oben schon erwähnt fanden an diesem Tag gleich zwei Wettbewerbe parallel statt. Wir nahmen jeweils mit einer Gruppe an dem Freundschaftswettbewerb und an den Landesmeisterschaften teil.
Zum Abschluss eines überaus erfolgreichen Wettbewerbsjahres wollten wir natürlich noch mal auftrumpfen – und das gelang uns auch. Beginnen sollte Rodenberg 1 (Freundschaftswettbewerb) im A-Teil und so wurden die letzten Vorbereitungen getroffen. Nachdem alles gut präpariert war, legten die Jugendlichen eine wirklich tolle Übung auf den Platz. Am Vortag noch mit einer Bestzeit von 1:16 min vom Platz gegangen konnten wir uns nun über eine Zeit von 1:02 min freuen. Leider schlich sich der Fehlerteufel ein und erbrachte uns 10 Fehlerpunkte, was uns aber überaus wenig interessierte.
Nun war Rodenberg 2 an der Reihe. Natürlich war uns bewusst, dass wir an die Leistungen der Top-Favoriten nicht heran kommen werden – dennoch konnte man unseren Jugendlichen die Bemühungen deutlich anmerken, was sich letztendlich auch in der Zeit niederschlug. Auch diese Gruppe schaffte es mit einer Zeit von 1:13 min etwa 10 Sekunden unter der Bestzeit vom Vortag zu bleiben. Und zu allem Überfluss blieben diese neun Kinder sogar noch fehlerfrei – ein tolles Halbzeitergebnis.
Zwischenzeitlich gingen wir wieder zurück zu unseren Zelten, um unsere „sieben Sachen“ zusammen zu räumen, damit wir nach dem Ende des Wettbewerbs schneller vom Platz kommen. Dank einiger zahlreicher Helfer konnten wir sogar schon die Zelte abbauen. Lediglich das Wetter machte uns ein wenig Sorgen, die sich aber zum Schluss als unbegründet herausstellten.
Nun war der B-Teil an der Reihe und Rodenberg 1 fegte nach dem Startschuss regelrecht über die 400m – Rundbahn und kam nach genau 1:26 min fehlerfrei ins Ziel. Damit blieben wir zwar leicht hinter den Ergebnissen vom Vortag – dennoch waren wir mit dem Gesamtergebnis mehr als zufrieden.
Als nächstes war dann Rodenberg 2 an der Reihe und wir hofften natürlich, dass diese Gruppe an den erfolgreichen A-Teil anknüpfen kann. Sogar noch einen Tick schneller als die Vorgruppe, nämlich 1:25 min, stand am Ende auf unserer Stoppuhr. Leider blieb diese Gruppe nicht ganz fehlerfrei und musste die Bahn mit 10 Fehlerpunkten verlassen.
Wenn man das Gesamtergebnis beider Gruppen betrachtet, so ist es doch schon sehr erstaunlich, wie gut sich diese 18 Jugendlichen, auch ohne viel Training, auf diesen Wettbewerb eingestellt haben. Bevor es zur Siegerehrung kommen konnte, wurde allerdings erstmal ordentlich Mittag gegessen und anschließend die letzten Sachen in den Anhänger verladen.
Nun jedoch konnte der spannendste Teil des Tages beginnen – die Siegerehrung in den beiden o.g. Wertungen. Am Ende reichten die 1009 Punkte von Rodenberg 1 für einen hervorragenden 3. Platz in der Freundschaftsgruppenwertung. Lediglich Baden und Uphusen waren einen Deut besser.
Im zweiten Teil der Siegerehrung ging es um nichts Geringeres als die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften im CTIF. Wie auch im Bundeswettbewerb bekommen nur die beiden Erstplatzierten die Startberechtigung für diesen Event. Letztendlich schafften es unsere Jugendlichen mit 1008 Punkten auf einen tollen 6. Platz. Lediglich die Favoriten aus Adenbüttel, Jade und Möllenbeck platzierten sich vor uns. Mit einem solch tollen Ergebnis hätten wir vorher gar nicht gerechnet und umso schöner war dementsprechend dieser Ausgang.
Gratulieren möchten wir dem Vorjahresmeister Möllenbeck zu einem tollen 2. Platz und vor allem natürlich dem frischgebackenem Landesmeister aus Adenbüttel. Ihr werdet Niedersachsen sicher gebührend vertreten. [mehr] |
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von Timo Lucht (9.11.2009, 17:05)
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Der vergangene Samstag stand ganz im Zeichen der „umgefallenen Pins“. Schon um 08.00 Uhr machten wir uns vom Gerätehaus auf den Weg in Richtung Lauenau, weil dort die alljährlichen Bowlingmeisterschaften stattfanden. Noch das ein oder andere Sandmännchen im Auge konnten wir uns die Schuhe direkt abholen und mit dem „Abräumen“ beginnen.
Aufgeteilt waren die Kinder jeweils in 3er – Teams, welche zusammen versuchten, auf eine höchstmögliche Punktzahl zu kommen, um damit die Qualifikation zum von der Kreisjugendfeuerwehr ausgerichteten Finale zu schaffen. Wie schon in den vergangenen Jahren schlugen wir uns recht gut. Nach einer guten Stunde beendeten wir unsere erste Session gut gelaunt und fuhren zum Gerätehaus zurück.
Doch kaum war das Mittagessen verdaut, ging es für uns schon wieder weiter. Auch jetzt hieß das Ziel wieder Lauenau, da wir pünktlich zu unseren Startzeiten um 16.30 Uhr wieder auf der Bowlingbahn zu sein hatten. Man konnte unseren Jugendlichen anmerken, dass sie anscheinend gut ausgeschlafen waren – da sie ja am Vormittag noch fleißig geschlummert haben. Denn die Punktzahlen sprachen für sich. Es sprangen einige wirklich gute Ergebnisse für uns heraus und auch der Spaß an der Sache war groß. Am Ende waren wir alle glücklich über den Verlauf des Tages und fuhren zurück nach Rodenberg.
Für die Betreuer stand am Abend dann noch der Jahresabschluss der Samtgemeindejugendfeuerwehr auf dem Programm. Und wie soll es anders sein – natürlich fand auch dieser im Bowling Center in Lauenau statt. Nach einer kurzen Begrüßung konnten wir direkt beim leckeren Buffet zuschlagen. Nachdem die Bäuche voll waren (bei einigen anscheinend zu voll, um ordentlich zu spielen), begannen wir mit dem Bowlen. Schon von Beginn an konnte man merken, dass die Stimmung extrem locker war und so kamen auch einige tolle Konversationen zustande – wirklich super. Am Ende der Bowling-Session wurde Sören Kramer der Pokal für die beste Runde (208 Punkte) an diesem Abend überreicht. [mehr] |
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von Timo Lucht (9.11.2009, 16:51)
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Wenn auch etwas verspätet wollen wir Euch einen kleinen Rückblick zum „Tag der offenen Tür“ nicht vorenthalten, welcher am 20.09.2009 an unserem Gerätehaus stattfand. Die Planungen für diesen Event begannen bereits einige Zeit vorher und somit sahen wir uns gut gerüstet für das Wochenende. Nachdem die Wettkampfgruppe bei strahlendem Sonnenschein am Vortag erfolgreich einen Wettbewerb für befreundete Wettkampfgruppen ausgerichtet hatte, hofften wir alle, dass uns auch an diesem Sonntag der Wettergott Petrus wohl gesonnen ist. Und so war es tatsächlich auch. Wie der Tag im Detail verlief, erfahrt Ihr, wie immer, im Klapptext.
Die Aufbauten begannen schon früh am Morgen. Pavillons wurden aufgebaut und die Spielstraße hergerichtet. Auch ein Kino sollte nicht fehlen. Da dieser Event bereits um 12.00 Uhr beginnen sollte, mussten wir uns wirklich sputen, um alles rechtzeitig fertigzustellen. Am Ende der Aufbauphase waren wir dennoch erleichtert und auch ein bisschen stolz auf das, was wir da so auf die Beine stellen konnten. Wir, die Jugendfeuerwehr, waren mit der Betreuung der Kinder und Jugendlichen beauftragt.
Wie man es von einer ordentlichen Spielstraße kennt, bekam jeder Teilnehmer eine Laufkarte und konnte damit von Station zu Station gehen und jene bewältigen. Stationen waren unter anderem eine Fahrt mit dem Bobby-Car über einen Hindernisweg, ein gezieltes Nagelversenken in einem Brett, eine Torwand, ein gezieltes Ausschießen von Kerzen mithilfe einer Wassersprühflasche oder einfach nur Memory. Ein Highlight war zudem die aufgebaute Hüpfburg, welches bei den Kindern der wohl begehrteste Platz an diesem Tag war. Die einzelnen Stationen waren jeweils durch gleich mehrere unserer Jugendlichen besetzt, welche bei Fragen immer mit Rat und Tat zur Seite standen.
Mithilfe unserer Jugendlichen, deren Eltern, unserer Feuerwehr und unseren Betreuern wurde dieser Tag wirklich noch einmal zu einem Jahres-Highlight. Gespannt sein können wir alle auf das kommende Jahr. Dort soll der Tag der offenen Tür nämlich voraussichtlich unter einem, ich nenne es mal, „jugendfeuerwehrfreundlichen Motto“, stehen. [mehr] |
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von Timo Lucht (30.9.2009, 15:14)
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Relativ spontan hat uns die Jugendfeuerwehr Pollhagen am 05.09. zu einem lustigen Spielenachmittag mit anschließendem „Bäuche vollhauen“ eingeladen. Natürlich sind wir der Einladung gerne nachgekommen und mit einigen Jugendlichen Richtung Pollhagen aufgebrochen. Uns erwartete dort eine tolle Atmosphäre in der direkt anliegenden Sport- und Turnhalle. Die JFP hatte dort schon einen Hindernisparcours aufgebaut – gespielt wurde Brennball in gemischten Mannschaften. Bei toller Musik und kalten Getränken verausgabten sich alle Kinder und Jugendlichen enorm. Auch für ordentliches Gelächter war dementsprechend gesorgt. Nach einiger Zeit waren die Sieger ermittelt und es ging über zum zweiten Highlight. Die Jugendfeuerwehr Pollhagen hatte ein Hot-Dog-Buffet aufgebaut und traf damit bei uns natürlich total ins Schwarze. Gut gelaunt „verhafteten“ wir einige Hot-Dogs, bevor wir uns dann langsam wieder auf den Heimweg machten.
An dieser Stelle möchten wir uns nochmal ganz herzlich bei der Jugendfeuerwehr Pollhagen für diesen tollen Nachmittag bedanken und Ihr könnt sicher sein – die nächste Einladung unsererseits wird nicht lange auf sich warten. [mehr] |
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von Timo Lucht (30.9.2009, 14:58)
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Auch dieses Jahr haben wir wieder alle Kinder aufgerufen einen Tag und eine Nacht bei der Feuerwehr zu verbringen und diesmal waren 24 Kinder unserem Ruf gefolgt. Es scheint sich also rumgesprochen zu haben, dass wir immer etwas ganz besonderes auf die Beine stellen und so werden es von Jahr zu Jahr mehr. Nach dem Start am frühen Mittag und dem Einzug in die bereits aufgebauten Zelte stellten wir uns zunächst zu einem gemeinsamen Gruppenfoto auf. Als dieses „im Kasten“ war, ging es sofort los in den nördlichen Landkreis nach Pollhagen. Dort hatte das Technische Hilfswerk Stadthagen bereits ihr Boot zu Wasser gebracht und so konnten alle Kinder bei herrlichem Sonnenwetter eine Fahrt auf dem Mittellandkanal genießen. Dieses bereitete allen Teilnehmern sichtlich Freude.
Zurück in Rodenberg mussten alle Kinder in verschiedenen Gruppen diverse Stationen mit Wasserspielen überstehen. Selbstverständlich schloss sich die obligatorische Wasserschlacht daran an. Nach einer Dusche, welche mitunter leider etwas kühler ausfiel, konnten sich alle Kinder und die Betreuer zunächst bei diversen Köstlichkeiten vom Grill und leckeren Salaten stärken. Dieses war auch bitter nötig – da im Anschluss zwei Gruppen zur Schatzsuche in Rodenberg aufbrechen mussten. Es galt hierbei mit Hilfe von diversen Hinweisen den genauen Fundort zu entdecken. Beide Gruppen zeigten sich hierbei durchaus erfolgreich und so kamen alle Kinder voller stolz wieder zum Feuerwehrhaus zurück.
Obwohl es bereits dunkel war – ging es aber noch lange nicht auf die Luftmatratzen oder Liegen. Schließlich lockte noch eine große Leinwand im Freien die Kinder zum besonderen Open-Air Kinoerlebnis. Erst nach Beendigung und einer kurzen Wäsche war weit nach Mitternacht Nachtruhe befohlen.
Weiter ging es am Sonntagmorgen mit Frühsport, Morgentoilette und einem tollem Frühstück im Freien. Sodann machten sich alle Teilnehmer auf um am Wall diesmal selbst ein Boot zu steuern und beim Kisten klettern das eigene Geschick unter Beweis zu stellen. Mit einem großen Eis aus der Rodenberger Eisdiele endete die diesjährige Übernachtungsaktion.
Allen Helfern sei an dieser Stelle ganz besonders gedankt. Der Dank geht aber auch an den Malermeister Heiko Katurbe und die Freiwillige Feuerwehr Algesdorf für die Bereitstellung der Fahrzeuge. [mehr] |
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von Timo Lucht (11.9.2009, 15:34)
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Nachdem im letzten Jahr 5 Mädchen unserer Jugendfeuerwehr am Internationalen Jugendaustausch der Kreis-Jugendfeuerwehr Schaumburg mit der Gemeinde Gdow in Polen teilgenommen haben, stand nun der Gegenbesuch der kleinen Feuerwehrleute aus Gdow an. Insgesamt 47 Mädchen, Jungen und Betreuer waren vom 21.08. bis 30.08.2009 bei uns zu Gast im Landkreis Schaumburg.
Neben dem abwechslungsreichen Programm für die besucher fanden zusätzlich zu dem Internationalen Jugendfeuerwehr-Wettbewerb in Bad Nenndorf noch zwei weitere Veranstaltungen statt, an denen auch die Jugendlichen aus den anderen Jugendfeuerwehren des Landkreises Schaumburg dabei sein durften. Am Montag, den 24.08.2009 nahmen wir mit einer Abordnung unserer Jugendfeuerwehr am Knobelturnier im JBF-Centrum Obernkirchen auf dem Bückeberg teil. Unsere Irina setze sich mit "gekonnten" Würfen und "strategischen" Überlegungen als erfolgreichste Mitspielerin der JF Rodenberg durch und nahm anschließend bei der Siegerehrung einen der Preise von "Turnierleiter" Ekkehard Dürig in Empfang.
Für Dienstag, den 25.08.2009 habe ich mich bereit erklärt, für unsere polnischen Besucher einen Tag des Ausflugsprogramms der Kreis-Jugendfeuerwehr Schaumburg mit zu gestalten. Direkt nach dem Frühstück ging es mit dem Bus vom Bückeberg aus ins Wisentgehege nach Springe. Bei etwas feuchtem Wetter gab es danach am Mittag ein schönes Picknick auf dem dortigen Busparkplatz, bevor es weiter zum Schloss Marienburg bei Pattensen ging.
Mittwochabend, den 26.08.2009 ging es dann ebenfalls wieder mit einer Abordnung unserer JF los zum Kickerturnier und Grillabend am Forsthaus Halt. Neben den Leckereien vom Grill gab es für die Teilnehmer auch Stockbrot, was jeder selbst über dem Lagerfeuer backen durfte. Gut gestärkt ging es dann in das Forsthaus, wo Frank "Seppl" Döpke mit seinem Team schon das Kickerturnier vorbereitet hatte. Alle Gruppeneinteilungen, Spielstände und Ergbenisse wurden ganz professionell auf einer großen Leinwand gezeigt. An insgesamt 4 Tischkickern wurde der "Kicker-Meister" ausgespielt. Leider reichte es am Ende bei unseren Teams nicht für einen Platz auf dem Siegertreppchen. Bei diesem Internationalen Jugendaustausch geht es aber im Vordergrund ja um die Begegnung und den Kontakt der deutschen und polnischen Jugendfeuerwehrleute, als um den Sieg bei den Turnieren. Die ganze Sache hat uns jedenfalls richtig viel Spass gemacht.
Viele schöne Fotos und Presseberichte findet man unter der jeweiligen Rubrik auf unserer Internetseite!
Macht’s gut – Euer Marcus [mehr] |
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von Timo Lucht (6.7.2009, 21:06)
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Der Tag des Abschied nehmen ist gekommen. Nach einer ganz tollen Zeltlagerwoche hier in Bramstedt heißt es jetzt leider für uns Koffer packen, Zelte abbauen und ab nach Hause. Auf der einen Seite ist man natürlich froh, wenn man mal wieder in seinem eigenen gemütlichen Bett schlafen darf und keinen Toilettenwagen mehr in der Nacht aufsuchen muss, auf der anderen Seite ist es aber auch immer Schade, wenn die Abreise bevorsteht. Wie ich dem Kreis-Jugendfeuerwehrwart Lars Genthe und der „großen Lagerrunde“ schon gesagt habe, haben wir uns die ganze Woche über in Bramstedt „sauwohl gefühlt“. Wir sind hier ja als „Neueinsteiger“ bei den Gastjugendfeuerwehren das erste Mal im Landkreis Diepholz dabei gewesen und von ALLEN sehr nett aufgenommen worden. Egal was für Fragen, Probleme oder Schwierigkeiten wir am Anfang oder im Laufe der Woche hatten, ALLE haben uns sofort geholfen, informiert oder uns fast schon an die Hand genommen, kann man sagen. Das war wirklich Super, so eine tolle Gemeinschaft und so ein freundliches, hilfsbereites Untereinander haben wir zuvor so noch nicht erlebt. Ich will da kurz mal auf ein Beispiel eingehen.
Unser Simon war der „zugeloste“ Betreuer für eine Gruppe der JF Ströhen beim Nach-Orientierungsmarsch am Samstagabend. Die Jugendlichen der JF Ströhen haben durch Simon erfahren, dass wir in Sachen „Indicaturnier“ so gut wie keine Übung haben und noch nicht mal die Feder dafür zur Verfügung haben. Am nächsten Tag stand dann plötzlich die JF Ströhen vor unserem Zelt und gab uns eine Indiaca-Feder zum Trainieren. Das war echt eine Überraschung. Als wir uns nach einem Fahrdienst für eine Fahrt ins Freibad nach Twistringen erkundigt haben, wurde uns mitgeteilt, dass es leider keinen Fahrdienst gibt und jede JF sich selbst darum kümmern muss. Wir hatten für diesen Fall ja unseren Bus, also auch eigentlich kein Problem, aber durch die Wettbewerbe einer einzelnen Gruppe in den Nachmittagsstunden schon. Prompt machte die JF Ströhen das eigene ELW klar und fuhr eine Gruppe nachträglich nach den Wettbewerben hinterher zum Schwimmen. Wir haben uns dort dann mit einer Haribo-Box für diese tolle Aktion bedankt.
Stellvertretend für ALLE Mitwirkenden an diesem Zeltlagergeschehen in Bramstedt stattete unser Betreuerteam und der Jugendausschuss bereits am Freitagabend der gastgebenden JF Bramstedt noch einen kleinen Besuch ab. Da in diesem Zeltlager ja wie verrückt Volleyball gespielt wurde, fast jede JF hat ein eigenes Volleyballfeld vor den Zelten aufgebaut hat – wir übrigens auch, übergaben wir als Gastgeschenk an den Jugendfeuerwehrwart Marco Stöver einen Volleyball mit allen Unterschriften unserer Zeltlagerteilnehmer aus Rodenberg. Da man aber einen Volleyball ja nicht essen kann, gab es dazu noch leckere Schokoküsse, die in diesem Fall aber Schaumküsse hießen, die gleich an Ort und Stelle verputzt wurden! Rechtherzlichen Dank an ALLE Beteiligten aus Bramstedt, der KJF-Leitung und sämtlichen Helferinnen und Helfern für dieses ganz ganz tolle Zeltlager. Wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen im Landkreis Diepholz!?!?
Bedanken möchte ich mich auch bei allen unseren Jugendlichen und meinem Betreuerteam, sowie den Eltern, den Besuchern und den Auf- und Abauhelfern, und unserem „Trucker“ Frank Begemann, die ALLE dazu beigetragen haben, das wir hier so ein schönes Zeltlager in Bramstedt verbringen durften.
Auf der großen Abschlussveranstaltung wurde dann seitens der KJF Diepholz / Lars Genthe auch nochmal allen Beteiligten ein großes DANKESCHÖN ausgesprochen und zum Abschluss noch der Lagersieger 2009 verkündet. Alle Ergebnisse der verschiedenen Wettbewerbsdisziplinen, von allen Gruppen einer Jugendfeuerwehr zusammengerechnet, wurden am Ende in die Gesamtwertung für den Lagersieger übernommen. Von immerhin 64 teilnehmenden Jugendfeuerwehren belegten wir den hervorragenden 36. Platz in der Gesamtwertung. Anna nahm als „Dienstälteste“ freudestrahlend den Pokal dafür entgegen. Keiner von uns hätte gedacht, dass wir gleich bei unserer ersten Teilnahmen eine so gute Platzierung erreichen würden. Ich mag gar nicht daran denken, wie das beim nächsten Mal aussehen könnte? Im Hintergrund wurde schon fleißig im Internet nach einem Original Schlagholz und dem dazugehörigen Schlagball gesucht. Ich kann Euch sagen, wir bleiben da sozusagen am „Schlagball“!
Nun ist es an der Zeit endgültig „Tschüssssssssss Bramstedt“ zu sagen. Am Samstagmorgen wurden bei Sonnenschein in einer schönen Gemeinschaftsaktion die Sachen gepackt, alle Zelte trocken abgebaut (Gott sei Dank!) und alles auf den LKW verladen. Die Küchencrew hatte uns für die Heimfahrt ein leckeres (extra nochmal für Roland) Lunchpaket zu recht gemacht, was wir in einem großen Picknick noch schnell vor Ort aufgegessen haben. Viele von uns hatten dann auch die nötige „Bettschwere“ für die Rückfahrt im Bus, ich übrigens auch! Dank der äußerst vorsichtigen Fahrweise von Benni sind einige auch erst wieder aufgewacht, nachdem wir unter der Musikeinspielung vom „kleinen roten Traktor“ in Rodenberg angekommen waren. Mit vereinten, doch etwas geschwächten Kräften, wurde dann noch schnell der LKW entladen, bevor es nach Hause aufs Sofa, in die Badewanne oder wohin auch immer ging. Es sollen sogar Betreuer gleich wieder im Freibad gesichtet worden sein, habe ich gehört! Meine lieben Jugendlichen, da habt ihr dann aber wohl doch etwas falsch gemacht, oder?
Ich wünsche Euch und meinem Betreuerteam schöne Ferien bzw. einen schönen Urlaub, erholt Euch alle gut von den stressigen Wettbewerbswochenenden der letzten Monate, behaltet das Zeltlager in guter Erinnerung und genießt das hoffentlich hier genau so schöne Wetter wie in Bramstedt! Falls es Euch genauso viel Spaß wie mir gemacht hat, vergesst bitte nicht, es an ALLE weiter zu erzählen, damit wir im nächsten Jahr vom 26.06.2010 bis 03.07.2010 (04.07.2010) wieder mit ganz vielen Teilnehmern ins Zeltlager fahren. Ich freue mich schon jetzt drauf! Falls Euch etwas nicht so gut gefallen hat, meldet Euch bitte auch unbedingt bei mir!
Macht’s gut – Euer Marcus [mehr] |
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von Timo Lucht (6.7.2009, 21:04)
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Leider ist das Zeltlagerende schon in Sicht! Der vorletzte Zeltlagertag begann für uns wieder mit Sonnenschein und jeder Menge guter Stimmung. Man muss an dieser Stelle mal sagen, dass wir bis auf ganz wenige Ausnahmen ein wirklich sehr diszipliniertes Lagerleben innerhalb unserer Jugendfeuerwehr genießen dürfen. Man hört zwischen durch zwar immer mal wieder den Satz „Ich habe doch eben schon aufgeräumt“ oder „Nein, das sind nicht meine schmutzigen Socken, die da vor dem Zelt liegen“, aber das gehört einfach in einem Zeltlager dazu. Manchmal ist es wohl auch für einige Kinder „ganz normal“ OHNE Handtuch, Seife oder Zahnbürste zum Waschen oder Zähne putzen zu gehen. Ob das zu Hause auch so läuft? Einige Jugendliche sind zwischendurch auch immer mal der Meinung, dass sie die einzigen wären, die IMMER das Leergut wegbringen müssen oder die IMMER den Mülleimer leer machen müssen. Ich denke aber, dass die Betreuer auch ohne Strichliste für jeden Einzelnen von uns eine gute Aufgabenverteilung unter ALLEN hinbekommen. Mir und dem gesamten Betreuerteam macht es auf jeden Fall ein riesen Spaß mit unseren Jugendlichen hier in Bramstedt.
Den freien Samstagmorgen nutzen viele von uns einfach mal die ein oder andere fehlende Stunde Schlaf der kurzen Nächte nachzuholen. Andere setzten sich in kleineren Gruppen zusammen und beschäftigten sich mit verschiedenen Gesellschaftsspielen, die wir mitgenommen haben. Manch einer schaute auf dem Weg ins kostenlose Internet-Café einfach mal im Workshop vorbei, wo viele verschiedene Bastelsachen auf die kreativen Köpfe warteten. Die ganz heißen unter uns, trainierten schon in der neuen Lieblingsdisziplin der ganzen Jugendfeuerwehren des Landkreises Schaumburg, nämlich dem Spiel „Schlagball“. Da wir in unserer JF mit ähnlichen Regeln schon unser „Baseball“ spielen, ging das schon ganz gut. Bei den Wettbewerben im Schlagball belegten wir zwar keine vorderen Plätze, aber zunehmend stieg im Laufe der Woche das Interesse an dieser Sportart. Am Nachmittag wurde dann nach vielen Probeschlägen das Schlagballturnier der JF Rodenberg auf dem unteren Sportplatz ausgetragen.
Parallel dazu fand auf dem oberen Sportplatz der von der Sparkasse Diepholz und Syke organisierte S-Club-Tag statt. Für die Zeltlagerteilnehmer standen kostenlos ein Fußball-Geschicklichkeits-Parcours, ein Trampolin-Jumper, eine Hüpfburg, das Gladiatoren Spiel auf dem Luftkissen sowie die Bumperballs oder auch „Agressions-Abbau-Bälle“ genannt zur Verfügung. Lustige Fotos davon findet man in unserer Bildergalerie. Am frühen Abend stand dann auch noch der letzte Reinigungsdienst der Mädchentoiletten, -waschanlagen und duschen im Südbereich auf dem Dienstplan. Da wir aber ja im Laufe der Woche schon zwei Mal in Sachen „Cleaning-Service“ unterwegs waren, lief das wie am Schnürchen. Vielen Dank an die tapferen Jugendlichen mit ihren Gummihandschuhen!
Danach wurde sich nach dem Abendbrot erst mal richtig aufgedonnert und zurechtgemacht für die abendliche Diskoveranstaltung im Festzelt. Es wurde geschminkt und gestylt, bis alles richtig passte. Unser Mitgliederstamm an weiblichen Jugendfeuerwehrmitgliedern erhöhte sich an diesem Abend auch um drei süße Mädels, nämlich um „Frederike“, „Lorenza“ und „Timoline“. Das Chaos-Team verwandelte dann in kürzester Zeit das Partyzelt in einen richtigen Hexenkessel. Alle aktuellen Zeltlagerhits und die alten Gassenhauer wurden rauf und runter gespielt. Sogar die Nachtruhe wurde von 22.30 Uhr auf 23.00 Uhr verlängert, sehr zum Leid der erschöpften Betreuer. Die Jugendlichen freuten sich natürlich über die Verlängerung und tanzten weiter. Direkt im Anschluss wurde dann aber auf eine ganz unkomplizierte und sehr nette Art durch viele Feuerwehrkameradinnen und Kameraden das große Partyzelt und der gesamte Zeltplatz „geräumt“ und somit wieder für Ruhe im Zeltlager gesorgt. In dieser Nacht gehörten Ann-Kathrin und Timo zu der Security-Mannschaft, bestehend aus den vielen Betreuerteams der teilnehmenden Jugendfeuerwehren. Es gab auch überhaupt keine nennenswerten Zwischenfälle, alle Zeltlagerteilnehmer machten sich ordnungsgemäß auf in ihre Zelte und die Gäste von außerhalb verließen innerhalb kürzester Zeit das Gelände. Ruck Zuck war der Spuk vorbei. Das war schon beachtlich!
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von Timo Lucht (4.7.2009, 11:19)
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Hey - was geht ab? Wir feiern die ganze Nacht!!! Dazu später mehr:-). Auf den heutigen Tag haben wir schon ganz gespannt gewartet. Nun sollte er kommen, der erste „Einsatz“ der JF Rodenberg am Spülmobil. Nachdem wir die ganzen letzten Tage zu den Mahlzeiten immer sauberes Geschirr bekommen haben und dies am Zeltausgang einfach schmutzig abgeben konnten, war es jetzt soweit. Der Kampf mit dem schmutzigen Geschirr de Zeltlagerteilnehmer, die leider noch immer nichts von „Reihenbildung“ und „Müll- und Biomüll-Trennung“ gehört haben, konnte beginnen. Hoch motiviert krabbelten wir bereits um 6.30 Uhr aus den Federn und jagten die Zahnbürsten durch den Mund, bevor wir bereits um 7.06 Uhr zum Frühstück aufbrachen. Pünktlich um 7.15 Uhr meldeten wir uns im großen Festzelt zum Frühstück und Spülmobildienst an. Hurra, wir haben unser Ziel wirklich erreicht, nicht über die Zeltplatz-Beschallung extra aufgerufen bzw. daran erinnert zu werden, YES! Der Zeitplan von Benni ist richtig gut gelaufen. Wir spülten und trockneten ab was das Zeug bzw. die Spülmaschine und die Handtücher her gaben. Es hat alles richtig gut geklappt. Am Ende bekamen wir sogar von den Mitarbeitern am Spülmobil ein dickes Lob für unser tolles Engagement.
Parallel zu dem Spülmobildienst liefen aber auch wieder die Sportwettbewerbe. Rodenberg 1 und 2 traten zum Indiaca und Rodenberg 3 und 4 zum Schlagball an. Alle vier Gruppen sind leider wieder in der ersten Runde ausgeschieden. In den Sportwettbewerben sind uns die anderen Jugendfeuerwehren wirklich überlegen. Aber, es gibt ja auch noch andere Disziplinen!!!
Dank einiger Sponsoren, zu denen auch unser Geburtstagskind Kevin gehörte, konnten wir nach getaner Arbeit die beiden Eisbuden auf dem Marktplatz belagern. Mit einem leckeren Softeis oder Eis am Stiel traten wir dann auch in der großen Sandkiste vor dem Festzelt zum obligatorischen Gruppenfoto an. Schaut es Euch in unserer Bildergalerie einfach mal an. Eine richtig „heiße“ Truppe, oder? Am Nachmittag sind wir nach dem leckeren Mittagsessen (Bratfisch mit Kartoffelsalat) dann wieder in das Freibad nach Twistringen gefahren, da das Thermometer diesmal sage und schreibe 35°C angezeigt hat. Eine Abkühlung tat uns allen richtig gut.
Als wir dann zum Zeltplatz zurückgekehrt waren, ging es gleich schon wieder ab zum Abendbrot. Danach machten sich die legendären „Rodenberger Scheunenrocker“ schon für Ihren großen Auftritt beim Abendprogramm bereit. Pony und seine bühnenerfahrene Crew gab mit dem Song „Hermann Löns - Die Heide Heide brennt“ wirklich alles auf der Bühne. Danach mussten wir noch einige Zeit auf die Siegerehrung im Bundeswettbewerb warten. Wir schauten uns die vielen Act's der anderen Jugendfeuerwehren an während die Spannung bei uns stieg. Dann war es soweit, kurz vor 22.00 Uhr ging es los. Nach der Wertung für die Altersklasse D (Mädchen 15-18 Jahre) war nun die Wertung für die Altersgruppe A (Gemischt 10-14 Jahre) an der Reihe, zu der auch Rodenberg 1 gehörte. Nachdem auf Platz 3 Kirchdorf 5 und auf Platz 2 Gessel 2 erwähnt wurden, verkündete das Team Wettbewerbe, dass auf dem ersten Platz eine Gastjugendfeuerwehr vertreten ist. Bevor der Name Rodenberg erwähnt wurde, jubelten wir schon richtig los. HURRA, wir haben es geschafft, der Pokal für den ersten Platz ging an Rodenberg 1. Hey – was geht ab? Wir feiern die ganze Nacht!!! Während der Siegerehrung fing es leider richtig an zu regnen. Das war aber kein Problem, wir feierten unseren ersten Sieg in diesem Zeltlager einfach im Regen und tanzten vor den Zelten. Nachdem allerdings ein richtiges Gewitter aufzog, mussten wir uns in die Zelte zurückziehen. Das Zähne putzen musste demnach bei einigen leider ausfallen.
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von Timo Lucht (4.7.2009, 10:05)
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18.709 Besucher hatte die Internetseite www.zeltlager-2009.de bis zum 02.07.2009 - es lohnt sich auf jeden Fall für ALLE mal einen Blick auf die offizielle Internetseite zu werfen. Vergesst aber auch bitte nicht für unsere Seite www.jugendfeuerwehr-rodenberg.de fleißig Werbung zu machen. Damit unsere Seite auch immer mit aktuellen Meldungen bestückt wird, nachfolgend nun mein Bericht für den 6. Tag an Bramstedt.
Am Donnerstagvormittag standen wie Montag und Dienstag auch schon die sportlichen Wettbewerbe Schlagball (Rodenberg 1+2) sowie Indiaca (Rodenberg 3+4) auf dem Programm. Dank der freundlichen Leihgabe der JF Ströhen und Simon’s „Indiaca-Motivations-Trainings“ haben wir uns tapfer geschlagen. Rodenberg verlor in den Vorrunden nur sehr knapp mit 24:25 gegen die JF Sulingen 2. Da hat nicht viel zum Sieg gefehlt. Parallel dazu lief das Schlagballturnier für Rodenberg 1+2. Rodenberg 2 lief darin zur Höchstform auf und erreichte sogar die 3.Runde – das bisher beste Ergebnis bei den vielen sportlichen Wettbewerben. Hierfür natürlich ein großes Lob vom Betreuerteam. Die gute Platzierung hängt wahrscheinlich auch damit zusammen, dass Rodenberg 2 zuvor schon beim Bootswettbewerb auf dem Teich in Pestinghausen richtig hart gepaddelt hat.
Wir waren dann der Meinung, dass wir uns alle ein richtig schöne Abkühlung verdient haben und sind mit Unterstützung der JF Ströhen ins nahe liegende Freibad nach Twistringen gefahren. Richtig gut angekommen ist die lange Wasserrutsche bei unseren Jugendlichen. Auch die Eisverkäuferin kam zwischendurch mal richtig ins Schwitzen – sie hatte bei den 34°C aber den schönsten Job im „Kinderglücklichmachen“.
Kaum waren wir wieder auf dem Zeltplatz angekommen und hatten unsere Badesachen aufgehängt, wurden wir schon zum Abendbrot aufgerufen. Das Küchenteam hat wieder mal ein richtig leckeres Abendbrot für uns bereitgehalten. Für die tolle Verpflegung möchten wir uns bei den vielen „Küchenbullen“ und „Essenausgabefeen“ rechtherzlich bedanken.
Der Höhepunkt des Tages war für viele Jugendfeuerwehren das ab 20.00 Uhr im Festzelt stattfindende Abendprogramm mit den Siegerehrungen der absolvierten Wettbewerbe. Da in den einzelnen Disziplinen immer nur die ersten frei Plätze genannt wurden, haben wir bisher noch keinen Pokal abgeräumt. Wir haben ja auch schon viele verschiedene Wettbewerbe mit Siegerehrungen mitgemacht, aber was hier abends im Zelt los ist, kann man nicht beschreiben. Solch eine spannende und aufgeheizte Stimmung haben wir noch nicht erlebt. Die Jugendfeuerwehren der drei vorne platzierten Gruppen lassen das Zelt mit ihrem Applaus, ihren Gesängen und Tänzen wirklich beben. Das muss man mal miterlebt haben!
Der Hauptteil des Abendprogramms besteht selbstverständlich aus Auftritten vieler Jugendfeuerwehren und deren Tanz-, Mini-Playback- oder sogar Live-Darbietungen. Permanent werden von Claus & Michael (sozusagen die Seppl & Dietrichs der KJF Schaumburg) immer wieder „Give-Aways“ in die aufgeheizte Menge geworfen. Sogar die leeren Pappkartons finden reißenden Absatz.
Nach einer kurzen Lagerrunde unter unserem tollen Pavillon gingen dann alle gleich ab in ihre Schlafsäcke, da am Freitagmorgen die Nacht für uns bereits um 06.30 Uhr zu Ende sein sollte. Dazu jedoch morgen mehr!
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von Timo Lucht (2.7.2009, 16:09)
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Am Mittwochmorgen standen für Rodenberg 3 und 4 erstmal der A-Teil (Löschangriff) im Bundeswettbewerb auf dem Programm. Rodenberg 1 und 2 konnten sich am Vormittag noch etwas ausruhen und starteten dann am Nachmittag im B-Teil (Hindernislauf) auf dem Sportplatz. Die dabei erreichten Ergebnisse waren aber nicht ganz unser gewohntes Niveau. Wir haben sogar einen Wassergrabenfehler beim Wassertrupp!!! zu verzeichnen gehabt, was wir schon seit Jahren nicht mehr hatten. Nachdem die Jugendfeuerwehrgruppen im B-Teil durch waren, sollte eigentlich noch ein Betreuer- und Helfer-B-Teil-Lauf geben, auf den sich unser Betreuerteam schon richtig gefreut hat. Als es dann soweit war, gab es leider nur noch zwei Teams, nämlich die Schiedsrichter der Sportwettbewerbe und das Betreuerteam der JF Rodenberg. Daher musste der Wettbewerb leider abgesagt werden. Schade, dass sich nicht mehr Teams aus den verschiedenen Bereichen getraut haben, bei diesem Spaßwettbewerb mit zu machen. Wir hätten den „Angsthasen“ gern mal gezeigt, was wir vom Deister so drauf haben.
Bis zum Eintreffen der vielen Eltern, Gäste und Freunde und der kleinen Abordnung unserer Feuerwehr unter der Leitung unseres Ortsbrandmeisters Roland Kramer (immerhin insgesamt 51 Besucher) hatten wir noch Zeit in der Sonne zu schmoren. Es war nämlich der heißeste Tag der Zeltlagerwoche, laut Wollo mindestens gefühlte 50°C. Da konnte unser Mini-Pool nur bedingt Abkühlung verschaffen. Die Planungen für ein eigenes Spaßbad im nächsten Zeltlager laufen schon.
Einige Jugendliche warteten schon gespannt auf ihre Eltern. Schließlich sorgen diese ja dann oft für Taschengeld- und Süßigkeitennachschub. Sobald die „Geschenk“ in Empfang genommen wurden, waren einige Eltern für ihre Kinder aber auch gleich wieder zu Luft geworden, wenn Ihr versteht, was ich meine:-). Aber auch die Betreuer und anderen Besucher freuten sich sehr über die vielen leckeren Kuchen. Erstmals gab es sogar Original Rodenberger Salzbrezeln. Man war das Alles lecker! Vielen Dank nochmals an die fleißigen Mami's und evtl. ja auch Papi's für die tolle Verpflegung.
Nach der Stärkung ging es dann in kleinen „Besuchergruppen“ zur großen Zeltplatzbesichtigung. Ich denke, alle Besucher waren von der Größe, der Organisation und dem vielen Angebot hier im Zeltlager begeistert und wissen jetzt, warum wir zum Teil über schmerzende Füße und leichte Erschöpfungserscheinungen klagen. Ich möchte gern mal wissen, was auf einem Kilometer- oder Schrittzähler am Ende des Zeltlagers stehen würde. Einige Flip Flops müssen wirklich bald neu besohlt werden. Aber für so einen tollen Zeltplatz nehmen wir das gern in Kauf, denke ich.
Am Abend brachte die Show-Band „Wake-Up“ das Festzelt richtig zum Brodeln. Nicht nur unsere Jugendlichen sondern auch viele Besucher feierten bei richtig guter Musik eine riesige Party in und vor dem Zelt. Ich denke, viele Ernte- oder Schützenfestveranstalter wären neidisch, wenn sie das hier miterlebt hätten.
Nachdem die Nachtruhe auf 23.00 Uhr verlängert wurde und das Festzelt professionell geräumt wurde hieß es dann „Abschminken“, „Zähne putzen“ und ab in die Falle.
Leicht verbrannte Grüße aus Bramstedt!
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von Timo Lucht (1.7.2009, 20:37)
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Burgunderbraten, Kartoffelpüree und Rotkohl aus der Zeltlagerküche, ganz was feines.
Bevor ich zum leckeren Mittagessen komme, möchte ich kurz etwas über den Dienstag Vormittag berichten. Es standen wieder die Sportwettbewerbe auf dem Programm. Für Rodenberg 1+2 Völkerball und für Rodenberg 3+4 Volleyball. Auch diesmal muss ich leider vermelden, dass das nicht unsere „Königsdisziplinen“ waren. Nach der Vorrunde musste nur Gruppe 2 am Nachmittag nochmal im Völkerball an den Start. Parallel dazu ging Rodenberg 1 beim Bootswettbewerb an den Start.
Zwischendurch hat das Küchenteam mal wieder ein ganz leckeres Mittagessen gezaubert. Ein herzliches Dankeschön an die „Küchenbullen“ vom Kreiszeltlager Bramstedt für die tolle Verpflegung diese Woche!
Da wir die gefühlte Temperatur von 40° C am Nachmittag erreicht hatten, beschlossen wir kurzfristig das Naturfreibad in Bassum aufzusuchen. Angeblich wollen einige Jugendliche irgendwelche Algen im Becken gefunden haben. Ist doch komisch, manche haben nach drei Zeltlagertagen die Duschen noch nicht gefunden, ekeln sich aber vor Algen.
Naja, so ist das halt im Zeltlager! :-)
Nachdem wir mit leichtem „Algengeruch“ wieder auf unseren Zeltplatz zurückgekehrt waren, sind wir gleich zu Abendbrot gegangen. Gut gestärkt ging es dann ab zum Abendprogramm im großen Festzelt. Wie bereits angekündigt stieg die Stimmung wieder ein Stückchen höher. Es waren ganz tolle Beiträge auf der Bühne zu sehen. Auch die tägliche Siegerehrung der Lagerwettbewerbe brachte das Zelt im warsten Sinne des Wortes zum „Kochen“, fast schon zum überkochen.
Nils machte im Laufe des Tages auch noch eine grandiose Entdeckung. Von Angebot und Organisation her fehlt es einen hier eigentlich an nichts. In den kleinen Kiosken, die auf dem ganzen Zeltlagergelände verteilt stehen, wurden sogar Zahnbürsten und Zahnpasta verkauft. Es gibt also keinen Grund dazu bei Fehlbeständen im eigenen Kulturbeutel in Tränen auszubrechen.
Es stand also dem gemeinschaftlichen Zähneputzen im Waschzelt kurz vor der Nachtruhe nichts mehr entgegen.
Bis Morgen!
Gruß Marcus [mehr] |
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von Timo Lucht (30.6.2009, 19:36)
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Das jüngste Feuerwehrmitglied der Feuerwehr Rodenberg zu Gast im Zeltlager könnte die Schlagzeile auf der Titelseite lauten. Dazu aber später mehr. Etwas ausgeruhter als am Sonntagmorgen starteten wir diesmal in den Tag. Auf dem Programm standen für heute das Völker- und Volleyballturnier sowie der hier im Landkreis sehr beliebte Bootswettbewerb. Da wir zum Teil sehr frühe Startzeiten hatten, mussten wir zügig aus den Federn und ins Waschzelt. Die Gruppe Rodenberg 2 musste mit Unterstützung von Rodenberg 1 parallel zu den Wettbewerben den ersten Pflichtdienst im Zeltlager erledigen. Ausgerüstet mit Gummihandschuhen, Gummiabzieher, Schrubber und Toilettenpapier ging es unter der Anleitung von Simon, Jenny, Wollo und Nils zum Reinigungsdienst der Jungentoiletten,- waschanlagen und -duschen. Man glaubt gar nicht, was man dabei so für interessante Entdeckungen macht, UiUiUi! Aber das gehört halt zum „Zeltlagerleben“ dazu.
Nachdem wir bei den beiden Turnieren am Vormittag nicht ganz vorne mitgespielt haben und die nächste Runde nicht erreicht haben, stand für Rodenberg 3 und 4 dann am Nachmittag der Bootswettbewerb auf dem Plan. Wir wurden akkurat mit Trecker und Planwagen am Großparkplatz abgeholt und recht rustikal zum nahe gelegenen Teich geschaukelt. Wie es sich für eine zünftige Planwagenfahrt gehört, stimmte unser „Fachbereichsleiter für Belustigung und peinlich machen“ Frank Seppl Döpke auch gleich die ersten Lieder an. Gut eingestimmt galt es dann für die Gruppen mit einem Schlauchboot einen Parcours auf dem Teich zu durch paddeln und treffsicher zu sein. Einen Mastwurf zum Ende der Fahrt zum Sichern des Bootes am Steg plötzlich senkrecht an einem Balken zu stechen war doch schwieriger als gedacht.
Als wir wieder im Lager angekommen waren, konnten wir bereits die nächsten Gäste bei uns begrüßen. Neben den Eltern von Tobias Bleich statten auch Sandra und Justus Wolf, der übrigens seit seiner Geburt bereits Mitglied unserer Freiwilligen Feuerwehr Rodenberg ist, mit dem Hund Thora uns einen Besuch ab. Unsere Jugendlichen hatten den kleinen Feuerwehrmann gleich in ihr Herz geschlossen und ihn zum Baden in unseren Pool eingeladen.
Am Vormittag bekamen wir auch von der Jury des Zeltwettbewerbs den ersten „Besuch“. Plötzlich rannten alle Jugendlichen wie aufgescheucht in die Zelte um zu retten, was noch zu retten war! Die letzten Papierschnipsel und riechenden Socken wurden versteckt, bevor die Wertungsrichter die Zelte, Betten usw. in Augenschein nahmen. Ich denke, dass wir da auch nicht ganz schlecht abgeschnitten haben. Im Vergleich zu den Rumpelkammern der letzten Jahre sahen unsere Zelte und Schlafplätze wirklich gut aus.
Den Tagesabschluss bildete dann wieder das Abendprogramm im Festzelt, woran wir zahlreich teilnahmen. Unserer Meinung nach war der Programmablauf zwar etwas unglücklich aufgeteilt, aber es ist ja noch in den nächsten Tagen eine Steigerung möglich. Wir haben dem Team Abendprogramm schon angedroht, die Scheunenrocker aus Rodenberg am Donnerstag oder Freitag auf die Bühne zu schicken.
Wie man also lesen kann, haben wir am Montag auch wieder einen tollen Tag hier in Bramstedt verbracht. Hoffentlich geht das die Woche über so weiter.
Wir lassen wieder von uns hören!
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von Timo Lucht (29.6.2009, 16:39)
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„Wir fühlen uns hier SAUWOHL“ habe ich gestern Abend Lars Genthe geantwortet, als ich ihn beim Abendprogramm im Festzelt getroffen habe und er mich fragte, wie es uns geht? Aber nun erstmal zu unserem zweiten Lagertag hier in Bramstedt. Da wir ja am ersten Abend gleich zum Nacht-Orientierungsmarsch mussten und die letzten von uns erst um 3.00 Uhr im Bett waren, durften wir alle am Sonntagmorgen eine Stunde länger schlafen. HURRA!
Nach dem Frühstück haben wir erstmal unserem Kevin gemeinsam zu seinem 15. Geburtstag gratuliert und ihm ein kleines Geschenk überreicht. Kevin bedankte sich bei allen mit einer leckeren Runde „Schokoküsse“. Auf dem Tagesprogramm stand nun der Bundeswettbewerb für unsere Gruppen. Die Gruppen Rodenberg 1 und 2 absolvierten den A-Teil (Löschangriff) auf dem nahe gelegenen unteren Sportplatz und die Gruppen Rodenberg 3 und 4 den B-Teil (Hindernislauf) auf der oberen Rasenfläche. Man muss dabei erwähnen, dass im B-Teil immer drei Jugendfeuerwehren parallel auf drei Bahnen starten und zwar auf der Wiese, womit unsere Jugendlichen nicht auf Anhieb gut klargekommen sind. Die Ergebnisse waren nicht so, wie wir es von den vielen Wettbewerben gewohnt waren. Dadurch, dass ja einige von unseren Jugendfeuerwehrmitgliedern nicht mit ins Zeltlager gefahren sind, mussten wir die Wettbewerbsgruppen aus der Vergangenheit völlig umstellen bzw. neu einteilen. Das ist bei den teilweise doch etwas komplizierten Regularien hier im Landkreis Diepholz nicht ganz so einfach, wie wir erfahren mussten. Iris Specht hat aber sehr viel Verständnis für uns gehabt und stand uns immer mit Rat und Tat dabei zur Seite, sonst würden wir jetzt wohl immer noch über unserer Einteilung sitzen:-). Unser kleiner Bastian (Basti) Stiller ist somit auch zu seinem Wunsch „Ich will auch mal Gruppenführer sein“ in diesem Zeltlager gekommen und hat wie die anderen Jugendlichen auch einen ganz tollen Job gemacht.
Wir konnten am Sonntag auch schon die ersten Ehrengäste bei uns auf dem Zeltplatz begrüßen. Unser Samtgemeinde-Jugendfeuerwehrwart Bernd Isensee und sein Stellvertreter Michael König haben es sich nicht nehmen lassen, einen kleinen Ausflug zu uns nach Bramstedt zu machen. Im Laufe des Tages statteten auch der ehemalige stellv. Kreis-Jugendfeuerwehrtwart Ekkehard Dürig und seine Frau Roswitha uns mit ihrer kleinen netten Begleitung einen Besuch ab. Nachdem wir einen gemeinsamen Rundgang über das große Zeltlagergelände gemacht hatten, taten uns schon fast die Füße weh. Bevor sich unsere Gäste wieder verabschiedeten, stärken wir uns noch mit Kaffee und Kuchen in der sehr nett aufgemachten und dekorierten Cafeteria. Von dem Anblick der leckeren Kuchen- und Tortentheke waren alle begeistert.
Den Tag rundete dann das abendliche Abendprogramm im Festzelt ab. Einige Betreuer und Jugendliche unserer JF schauten sich die verschiedenen Darbietungen auf der großen Bühne an und standen zeitweise sogar schon auf den Tischen und Bänken. Ich denke, dass die Stimmung sich in den nächsten Tagen im Zelt noch steigern lässt, ganz sicher. Wir werden auf jeden Fall dabei sein! Direkt nach dem Abendprogramm gingen alle von uns Ruck Zuck freiwillig zum Zähne putzen und danach direkt in die Schlafsäcke. Wir mussten schließlich noch einige Stunden Schlaf aus der vorherigen Nacht wieder „Rausholen“. Bis bald wieder!
Noch sonnigere Grüße aus Bramstedt!
Euer Marcus
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von Timo Lucht (28.6.2009, 20:34)
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„Wir haben fertig“ lautet der Titel der Ausgabe 1 der offiziellen Lagerzeitung „Der Rinkieker“ vom Kreiszeltlager 2009 in Bramstedt. Für die JF Rodenberg kann ich Gleiches verkünden, WIR HABEN FERTIG! Wir haben uns mit unserer Zeltaufbau-Crew bereits am frühen Samstagmorgen auf den Weg nach Bramstedt gemacht, um möglichst vorweg alle vier Zelte, unseren Gartenzaun und den Pavillon usw. aufzubauen. Dank der Unterstützung von Frank Begemann mit seinem LKW und dem handwerklichen Geschick von Olli Kolsch, Stefan Bartels und Basti Meier haben wir unseren grandiosen Zeltplatz für die Ankunft der Jugendlichen vorbereitet. Nachdem die Jugendlichen sich gegen 12.00 Uhr am Feuerwehrhaus getroffen haben, ging es mit dem Bus ab nach Bramstedt ins dortige Kreiszeltlager. Kaum waren die Jugendlichen und Betreuer angekommen, konnten die Zelte eingerichtet bzw. bezogen werden. So viel Platz in den Zelten und auf dem Zeltplatz haben wir noch nie gehabt. Eigentlich haben wir auch nicht ganz daran geglaubt, dass man uns wirklich einen so großen Platz auf dem Gelände zur Verfügung stellt, aber es hat funktioniert, wie man auf den Fotos in unserer Bildergalerie sehen kann!
Die Zeit am Nachmittag verging wie im Flug. Ruck Zuck waren alle Feldbetten, Liegen usw. aufgebaut. Das Zeltlager konnte also beginnen. Bei der offiziellen Zeltlagereröffnung um 17.00 Uhr konnte der Kreis-Jugendfeuerwehrwart Lars Genthe insgesamt 1.890 Zeltlagerteilnehmer und ca. 510 Helferinnen und Helfer auf dem Sportplatz begrüßen. Insgesamt verbringen jetzt also ca. 2.400 Personen die nächste Woche in Bramstedt. Das ist schon ganz großes Kino und wir sind dabei, absolut Top! Man sagt ja sehr oft, dass der erste Eindruck der richtige ist und der ist unserer Meinung nach richtig gut. Schauen wir mal, wie die Zeltlagerwoche so weiter verläuft?
Im Anschluss an die Eröffnung gab es dann auch bald schon die erste Mahlzeit im großen Festzelt. Leckere Tortelini mit Tomatensoße wurden von dem Küchenteam gezaubert und zum Abendbrot ausgegeben. An die Ausgabe von Tabletts und Geschirr aus dem Geschirrmobil haben wir uns recht schnell gewöhnt. Rein ins Zelt, Geschirr und Essen entgegen nehmen und danach das schmutzige Geschirr einfach wieder vor der Tür abgeben ist schon richtiger Luxus, an den man sich gewöhnen kann:-)!
Nach dem recht anstrengenden ersten Zeltlagertag waren am Abend alle recht platt und haben sich auf einen ruhigen Abend mit entsprechender Nachtruhe gefreut. Es sollte aber anders kommen. Es stand ab 21.45 Uhr schon der erste Lagerwettbewerb an, nämlich ein Nacht-Orientierungsmarsch. Unsere vier Gruppen starteten in der Zeit von 21.45 bis 23.25 Uhr zu der ca. 2 Stunden langen Tour durch die Dunkelheit von Bramstedt. Auf dem Marsch mussten drei Stationen angesteuert werden, wo die Jugendlichen Aufgaben / Spiele erledigen mussten. Die Gruppen wurden aber von vier fremden Betreuerinnen und Betreuern anderer Jugendfeuerwehren begleitet, die im Vorfeld ausgelost wurden. Unsere Betreuerinnen und Betreuer starteten dann ebenfalls mit anderen JF's in der Zeit von 22.45 bis 0.05 Uhr. Die letzten sind dann auch um 3.00 Uhr wieder zurück gewesen und konnten dann endlich schlafen gehen. Leider konnten wir unserem Kevin um 0.00 Uhr kein Geburtstagsständchen bringen, da alle zu der Zeit noch in verschiedenen Gruppen unterwegs waren. Das haben wir uns dann für den Sonntagmorgen aufgehoben. Dazu aber im nächsten Bericht mehr!
Sonnige Grüße aus Bramstedt!
Euer Marcus
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von Timo Lucht (22.6.2009, 21:02)
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Das wahrscheinlich letzte Highlight dieser Wettbewerbssaison war nun gekommen. Vom 19.06. – 21.06.09 nahmen wir erstmals mit drei Gruppen an den Landesmeisterschaften im Bundeswettbewer teil. Wie das bemerkenswerte Wochenende im Detail verlief, findet ihr gestaffelt nach Tagen im Klapptext.
Tag 1 - Der Einzug
Vor 16 Jahren schafften wir zum ersten Mal die Qualifikation für den Landesentscheid. Jener fand damals in Stadthagen statt – und genau an dieser Stätte sollten wir in diesem Jahr wieder auf die Jagd nach dem Landesmeisterpokal gehen. Mit Sack und Pack machten wir uns also auf den Weg ins Jahnstadion, um am folgenden Wochenende ordentlich Spaß zu haben. Unsere Zelte wurden bereits am Donnerstag aufgebaut, sodass wir uns direkt häuslich einrichten konnten. Zwischenzeitlich meldeten wir uns bei der Zeltlagerorganisation an und bekamen die üblichen Utensilien wie ein Tablett oder einen Schlüsselanhänger. Durch unseren Jugendausschuss initiiert gab es für alle teilnehmenden Feuerwehren auch noch Handytaschen der Kreisjugendfeuerwehr Schaumburg.
Das Abendbrot konnten wir schnell zu uns nehmen und so bereiteten wir uns auf den Einmarsch zur Eröffnungszeremonie vor. Mit Pauken und Trompeten und im Gleichschritt präsentierten sich die besten 51 Jugendfeuerwehren des Landes Niedersachsen den Gästen. Nach einigen Grußworten konnte man schon merken, dass jeder einzelne Teilnehmer hochmotiviert aber dennoch auch mit einer gehörigen Portion Spaß im Gepäck angereist war. Die LAOLA-Wellen wollten dementsprechend gar nicht mehr abreißen.
Als wir dann wieder am Zelt ankamen, packten wir direkt unsere sieben Schwimmsachen zusammen, damit wir ins eigens für diesen Event angemietete Tropicana zur "Wasser-Disco" aufbrechen konnten. Dieses absolute Highlight stimmte uns direkt für das anstehende Wochenende ein. Bei toller Musik und leckerem Eis vergnügten wir uns bis ca. 22.30 Uhr im Wasser des Spaßbades. Dann allerdings ging es zurück zum Zelt. Wir putzen uns alle die Zähne und dann hieß es "WARTEN!". Denn wir wollten unserem Geburtstagskind Maxi unbedingt um Mitternacht noch gratulieren und ihm ein kleines Geschenk zu überreichen.
Tag 2 - Das Training
Nun wurde es ernst - das obligatorische Samstagstraining stand auf dem Programm. Bei diesem Training kann sich die Gruppe schon einmal mit den gegebenen Verhältnissen der Wettbewerbsbahnen vertraut machen und man lernt so auch gleich das Wertungsteam vom Sonntag kennen.
Wir begannen mit dem A-Teil (Löschangriff) und Gruppe Emily richtete den Platz für die bevorstehende Übung her. Die Übung an sich verlief eigentlich reibungslos - lediglich ein Wassergrabenfehler hatten die Wertungsrichter zu bemängeln. Ein Zeittakt von 8 Sekunden rundete den ersten Teil des Trainings ab. Als nächstes war nun Gruppe Muriel an der Reihe, der seit letzter Woche amtierende Vize-Bezirksmeister. Entsprechend optimistisch waren alle Beteiligten, dass auch diese Übung in ordentlichen Bahnen verläuft. Und so kam es dann auch - eine fehlerfreie Übung und ein schon gewohnt schneller Zeittakt von 7 Sekunden zeigte deutlich, dass mit uns am Sonntag zu rechnen ist. Da wir uns in Gronau sensationell mit drei Gruppen für diesen Landesentscheid qualifizieren konnten, fehlte also noch eine Gruppe. Ann-Katrin führte diese auf die Bahn und legte mit ihrer Mannschaft eine ebenso tolle Übung auf den Platz wie die beiden Gruppen zuvor - mit einem 12er Zeittakt und einer fehlerfreien Übung konnten wir uns also nun gut gelaunt in die Pause bis zum B-Teil begeben.
Nach kurzer Verschnaufpause ging es nun mit Gruppe Emily zur Anmeldung vom B-Teil (400m-Hindernislauf), um bald darauf den ersten Lauf zu absolvieren. Beim Üben einige Tage zuvor zeigte diese Gruppe wirklich enorm tolle Leistungen und diese konnten sie auch hier wieder - 1:48 min und ein fehlerfreier Lauf brachten der Gruppe unterm Strich 1417 Punkte. Mit dieser Leistung konnten wir schon sehr zufrieden sein, wenn gleich sie auch noch ausbaufähig war.
Während Gruppe Emily gelaufen war, bereitete Benni Gruppe Muriel schon mit seinem Aufwärmprogramm auf den anstehenden Lauf vor. Wir begaben uns auf die Bahn und bereiteten, wie gewohnt, jegliche Stationen vor. Der Startschuss fiel und die neun Jugendlichen fegten nur so über die Bahn. Michael Broermann teilte uns anschließend eine Zeit von 1:33 min mit - eine grandiose Leistung, welche uns rein rechnerisch auf 1439 Punkte brachte. Als drittes folgte nun Gruppe Ann-Katrin. Auch diese Gruppe hatte sich unter der Woche mit tollen Trainingsleistungen hervorgebracht. Dass sie jedoch im Stande war, eine Zeit von 1:42 min herauszulaufen, hätte sicher niemand gedacht. 1425 Punkte errechneten wir am Ende und konnten dementsprechend ein äußerst positives Fazit im Rückblick auf das Training ziehen.
Am Abend stand das von Seppl und Dietrich organisierte Tisch-Kicker-Turnier im Ratsgymnasium an - eine schöne Abwechslung zum Wettbewerbsalltag. Bei toller Fußball-Musik und unter Aufsicht befreundeter Helfer konnten wir uns mit einigen Gruppen in die Zwischenrunde kämpfen. Dann jedoch mussten wir feststellen, dass es viele Jugendfeuerwehren gab, die einfach besser waren als wir. Natürlich brachte uns diese Tatsache nicht von unserer guten Laune ab, denn bis jetzt war das Wochenende, ausgenommen vom sich ständig wechselnden Wetter ein richtig tolles Erlebnis. Im Zeltlager wieder angekommen bereiteten wir uns heute etwas früher auf die bevorstehende Nacht vor, damit wir für den so wichtigen Sonntagmorgen auch ordentlich ausgeschlafen sind.
Tag 3 - Landesmeisterschaften 2009 in Stadthagen
Um 06.15 Uhr rissen uns unsere Wecker aus dem Schlaf, da wir pünktlich frühstücken und uns dann um 08.00 Uhr auf dem Wettbewerbsplatz anzumelden hatten. Bevor es allerdings los gehen konnte, begrüßten wir natürlich die vielen Eltern und Schlachtenbummler, die uns, wie gewohnt, tatkräftig unterstützten.
Doch gerade, als sich Gruppe Emily für den anstehenden A-Teil fertig machte, begann das Grauen. Wie schon bei den Kreismeisterschaften war der Wettergott anscheinend nicht auf unserer Seite und der Himmel öffnete seine Pforten. Bei strömendem Regen legte die Gruppe, vielleicht sogar aus Trotz, eine grandiose Übung hin. Ein Zeittakt von 9 Sekunden schaffte es dann auch, den wiederholten Wassergrabenfehler wettzumachen.
Immer wieder schauten wir in den Himmel doch es war kein Ende des Regens in Sicht. Dennoch musste Gruppe Muriel nun ihren Löschangriff präsentieren. Alles lief genau nach Plan, bis dann der abschließende Zeittakt zu bewältigen war. Auf klitschnassem Rasen schafften es die beiden Trupps, ihre Knoten in 10 Sekunden anzufertigen. Angesichts der Bedingungen ein recht gutes Ergebnis, auch wenn definitiv mehr drin war. Die Mannschaft um Gruppenführerin Ann-Katrin war nun an der Reihe. Jene Jugendlichen hatten eigentlich sogar noch die schlechtesten Bedingungen, lieferten dafür aber wirklich eine klasse Vorstellung ab. Ein fehlerfreier Löschangriff und ein Zeittakt von 11 Sekunden ließ uns im Hinblick auf den bevorstehenden B-Teil wieder aufatmen.
Fast ohne Pause musste sich Gruppe Emily auf den B-Teil vorbereiten. Nach einigen Lockerungs- und Aufwärmübungen konnte der Staffellauf also beginnen. Auf regennasser Tartanbahn schafften es die Jugendlichen, eine Zeit von 1:50 min herauszulaufen. Mit diesem Ergebnis konnten wir wirklich mehr als zufrieden sein. Doch kaum hatte die erste Gruppe den Platz verlassen, war schon die Nächste an der Reihe. Mit einer ordentlichen Portion Frust angesichts des A-Teils begab sich Gruppe Muriel auf die Bahn und startete wenig später. Ohne sichtbare Schwäche lief Jan-Hendrik durchs Ziel und Marcus gab via Funk durch, dass wir einen fehlerfreien Lauf sowie 1:38 min hingelegt hatten. Somit konnten wir den Wettbewerb für diese Gruppe wirklich retten und uns nun voll und ganz auf die Gruppe Ann-Katrin konzentrieren. Nach der tollen A-Teil-Leistung wünschten sich Alle, dass man das noch einmal wiederholten konnte. Bei immer noch anhaltendem Regen rannte die Gruppe wie gestochen über den Platz und schaffte eine Zeit von 1:52 min – eine super Leistung.
Kaum waren wir wieder zu unseren Zelten aufgebrochen, um diese schon ein wenig auf den Abbau vorzubereiten, verzogen sich die Wolken und der längste Tag des Jahres präsentierte sich nun von seiner besten Seite. Durch das Zusammenrollen von Schlafsäcken verlief die Zeit bis hin zur Siegerehrung wirklich wie im Flug.
Um 13.30 Uhr wurden alle Gruppen aufgerufen, sich auf dem „Schaumburger Platz“ einzufinden, um wenig später, angeführt von einer Bläser-Truppe, in das Stadion einzumarschieren. Die gesamte Tribüne war überfüllt mit Rodenberger Freunden. Deren Anfeuerungsrufe ließen es uns wirklich eiskalt den Rücken runter laufen – Gänsehaut pur. Erstaunlich war, dass sich die Grußworte in diesem Jahr wirklich in Grenzen hielten – sowohl von der Anzahl als auch von der Länge. Hartmut Specht konnte also recht schnell mit der eigentlichen Ehrung der teilnehmenden Gruppen beginnen. Da wir unsere Punktzahlen natürlich schon vorher errechnet hatten, konnten wir ungefähr einschätzen, ab wann unsere ersten beiden Gruppen aufgerufen werden mussten. Doch als Platz 20 von 51 Gruppen aufgerufen wurde und noch immer nicht der Name „Rodenberg“ genannt. Ein wenig Unruhe machte sich bei uns natürlich breit. Bei Platz 18 war es dann so weit – Emily durfte sich stellvertretend für ihre Gruppe beglückwünschen lassen. Punktgleich auf Platz 17 landete dann direkt sogar noch Gruppe Ann-Katrin – die Menge an Schlachtenbummlern verwandelte das kleine Stadion nun in einen Hexenkessel.
Bekanntlich war nun noch eine Gruppe von uns im Rennen um die beiden begehrten Plätze zur Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften. Platz 6 belegte Uphusen Rot und nun waren es nur noch drei Ränge zu überstehen. Leider jedoch waren wir dann bei Platz 5 an der Reihe. Muriel holte sich die Teilnehmermedaille unter tosendem Applaus ab. Wenn man bedenkt, mit welchen „Hürden“ wir zu kämpfen hatten, ist eine Punktzahl von 1431 mehr als grandios.
Landesmeister sowie auch Vizemeister wurden dann die beiden Gruppen aus Möllenbeck. 1442 sowie 1436 Punkte reichten für die vorderen Plätze. Auf Platz 3 landete die erste Gruppe aus Wesel. Während die Drittplatzierten ihre Medaillen bekamen, erklärte Hartmut Specht, dass sich im Land Niedersachsen nur eine Gruppe einer jeweiligen Jugendfeuerwehr für die Deutschen Meisterschaften qualifizieren kann. Das bedeutete natürlich, dass uns Wesel ebenfalls im September in Amberg vertreten wird.
Natürlich möchten wir den vor uns Platzierten ganz herzlich zu einer solch tollen Leistung beglückwünschen. Gerade Möllenbeck hat gezeigt, dass sie derzeit die wohl beste Gruppe Deutschlands stellen.
Nachfolgend nun die Top 20 des Landeswettbewerbs 2009:
| Platz | Gruppe | Punkte |
|---|
| 1. | Möllenbeck Weiß | 1442 |
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| 2. | Möllenbeck Schwarz | 1436 |
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| 3. | Wesel 1 | 1432 |
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| 4. | Adenbüttel Gelb | 1432 |
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| 5. | Rodenberg 3 | 1431 |
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| 6. | Uphusen Rot | 1429 |
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| 7. | Jade 1 | 1428 |
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| 8. | Adenbüttel Weiß | 1426 |
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| 9. | Groß Himstedt | 1424 |
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| 10. | Dannenbüttel | 1424 |
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| 11. | Hattendorf 2 | 1422 |
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| 12. | Bienenbüttel | 1419 |
| 13. | Wesel 2 | 1419 |
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| 14. | Groß Denkte | 1418 |
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| 15. | Uphusen Blau | 1416 |
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| 16. | Jade 2 | 1414 |
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| 17. | Rodenberg 1 | 1413 |
|---|
| 18. | Rodenberg 2 | 1413 |
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| 19. | Nöpke | 1412 |
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| 20. | Obernjesa | 1412 |
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Abschließend möchten wir uns vom Betreuerteam bei unseren Jugendlichen, aber auch bei den wirklich tollen Schlachtenbummlern bedanken. Das, was ihr in diesem Jahr und speziell an diesem Wochenende geleistet habt, ist einzigartig. Es gibt nicht viele Wettbewerbe, die einem definitiv im Gedächtnis bleiben – der Landeswettbewerb 2009 wird aber ein Solcher sein. [mehr] |
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von Timo Lucht (15.6.2009, 16:28)
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Die ganze Woche konnten wir alle kaum an etwas anderes denken - der Tag der Tage war gekommen. Da die Resonanz der Eltern, befreundeter Jugendfeuerwehren und Freunden derart groß war, uns beim diesem wichtigen Wettbewerb zu unterstützen, reisten wir gleich mit zwei Bussen zum Gronauer Stadion. In unserem Gefolge war zufällig sogar noch die Jugendfeuerwehr Heuerßen, die ebenfalls mit einem Bus anreisten. Bei strahlendem Sonnenschein stiegen wir also gut gelaunt aus den Bussen, um uns mit ca. 70 Leuten auf den Platz zu begeben. Die Anmeldung war schnell erledigt und so konnten wir guten Mutes in den Wettbewerb starten.
Gruppe Muriel wärmte sich auf und der erste Lauf im B-Teil (400m-Staffellauf) konnte beginnen. Jasmin lief los, übergab an Leon und die Leute feuerten sie so lautstark an, dass man sein eigenes Wort kaum verstehen konnte - sensationell. als Kevin dann mit dem Rollen begann, war alles gaaaaaaanz ruhig, bis er dann kurze Zeit später auf Sören übergab. Doch auch bei Lorenz wurde es erst nach dem Anziehen wieder richtig laut und so konnten Muriel und Simon, angefeuert von unseren mitfiebernden Freunden, glänzen. Maik war nun also als Läufer 8 an der Reihe und man merkte schon, dass sich die Leute kaum noch im Zaum halten konnten. Als dann sein Knoten nahezu perfekt klappte, übergab Maik das Staffelholz auf Jan-Hendrik. Eine Hürde war also nur noch zu nehmen - der Leinenbeutel muss zwischen die Stangen. In der Vergangenheit hatte uns dies schon einige gute Platzierungen gekostet aber Jan-Hendrik warf den Beutel gewohnt lässig ins Ziel. 1:34 min stand am Ende auf der Stopuhr von B-Teil - Leiter Michael Broermann. Der Jubel kannte jedoch erst dann keine Grenzen mehr, als Marcus sich freudestrahlend vom Tisch der Fehlerbesprechung umdrehte und sich für seine Verhältnisse (jeder weiß, was gemeint ist) überschwänglich freute.
Nun war jedoch erstmal wieder "cool down" angesagt. Und wo geht sowas super? Beim Mittagessen! Leider blieb den Gruppen Muriel und Lea nicht viel Zeit und so ging es direkt danach zum A-Teil. Beide Gruppen konnten sich parallel auf zwei Bahnen vorbereiten, letzte Knotenzeittakte üben und das Überqueren des Wassergrabens ausprobieren. Nachdem das Wertungsteam von der Mittagspause auf den Platz zurückkam, stand Gruppe Lea schon in den Startlöchern und begann kurze Zeit später mit ihrem Löschangriff. Zunächst verlief alles spitze - es gab keine erkennbaren Fehler zu vermerken. Der Zeittakt sollte die tolle Leistung krönen und mit 8 Sekunden ist dies den Jugendlichen auch deutlich gelungen. Leider unterliefen uns ganz zum Schluss doch noch zwei kleinere Fehler, welche uns allerdings in der Addition 10 Fehlerpunkte einbrachte. Trotzdem überwog die Freude über den wirklich enorm guten Zeittakt (Jahresbestzeit) dieser Gruppe.
Als nächstes war, wie eben schon angesprochen, also Gruppe Muriel an der Reihe. Nach dem grandiosen Lauf am Vormittag schafften es die Jugendlichen tatsächlich, sich wieder auf das Wesentliche zu konzentrieren. Denn noch war der Wettbewerb ja nur zur Hälfte absolviert. Doch ca. acht Minuten später brachen dann alle Dämme. Eine fehlerfreie Übung sowie ein Spitzen-Zeittakt von 7 Sekunden brauchten uns auf die Rekordpunktzahl von 1438. Unsere Schlachtenbummler waren genauso euphorisch und somit war auch gleich die Stimmung wieder auf dem Level, welches wir schon vom Vormittag kannten. Für die nun folgenden Gruppen bedeutete dies nun also bedingungslose Anfeuerung. Gruppe Jana bereitete sich den Ablageplatz vor und nachdem die Wertungsrichter die Schuhe und die Startnummer unserer Kinder kontrolliert hatten, konnten diese Jugendlichen in den Wettbewerb starten. Ein fehlerfreier Löschangriff mit einem Zeittakt von 11 Sekunden unterstrich abermals, dass sich das viele Üben in den vergangenen Wochen wirklich ausgezahlt hat.
Jetzt allerdings wurden wir auf eine harte Probe gestellt - wir mussten mit Gruppe Emily im A-Teil und mit Gruppe Lea zur gleichen Zeit im B-Teil antreten. Dies verursachte natürlich ein wenig Hektik. Komischerweise wurden unsere Jugendlichen in dem Trubel immer ruhiger und so konnte ging es für Gruppe Lea im Staffellauf los. Tanja und Steffen sprinteten in Richtung Matze. Unser Roller brachte eine wirklich tolle Leistung und übergab anschließend auf Olga. Diese überquerte gekonnt das Laufbrett und übergab an Lea. Als diese sich in einem Affenzahn anzog und Tobias sowie Xhevrije weiterliefen, schaute ich auf meine Stoppuhr und konnte meinen Augen kaum trauen. Doch noch waren zwei Hürden zu nehmen - der Knoten von Claudia musste passen und Timo musste seinen Leinenbeutel noch durch die Stangen werfen. Letzteres funktionierte leider nicht ganz aber trotzdem war eine Zeit von 1:57 min ein absoluter Anlass zur Freude.
Direkt im Anschluss rannte ich zurück zum A-Teil und dort wartete Marcus, direkt nach der Fehlerbesprechung von Gruppe Emily, schon auf mich. Wir berichteten uns gegenseitig, wie die einzelnen Gruppen abgeschnitten haben und als ich hörte, dass Gruppe Emily mit Null Fehlern und einem Zeittakt von 8 Sekunden vom Platz gehen konnte, waren wir echt froh. Nun jedoch mussten wir ganz schnell wieder zum B-Teil denn dort stand der Lauf von Gruppe Jana auf den Programm. Jene Gruppe sollte gegen keinen Geringeren als dem 1442-Punkte-Sieger aus Pollhagen, nämlich Hattendorf 2, im direkten Vergleich antreten. Fabian und Nils liefen echt atemberaubend los und konnte den absoluten Favoriten tatsächlich trotzen. Auch Irina machte einen tollen Job als Rollerin und übergab an die Flitzerin Celine. Diese rannte zu Pia, welche sich ebenfalls in einer enorm guten Zeit anzog. Weiter ging es über Jaqueline und Jana zum Knoten. Christian hakte einmal ganz kurz, lief dann jedoch in Richtung Dennis los. Dieser erzielte quasi ein Pfostentor - sein Beutel brachte die Stange zwar zum Umfallen, die Leine blieb jedoch innerhalb der Stangen und somit konnten wir einen wirklich tollen Lauf abschließend. 1:47 min und leider 5 Fehlerpunkte beim Schlauch ergaben am Ende stolze 1416 Punkte - das sollte doch eigentlich reichen für eine Qualifikation zum Landesentscheid oder?
Zum Schluss zog sich Gruppe die Emily die Leibchen über und wärmte sich kurz vor dem Start auf. Nachdem alle sich alle Läufer in Position gestellt hatten, konnte der Lauf auch schon beginnen. Der "fliegende" Pierre zischte über den Platz und übergab gekonnt auf Nadine. Diese rannte wie gestochen zu Christian, welcher den Schlauch in gewohnter Manier aufrollte. Anschließend brachte unsere kleine Sophie das Staffelholz zu Franzi, welche sich nun schnellstmöglich anzog. Freddi war nun an der Reihe und man kann schon sagen, dass es ein Traum war, ihm beim Laufen zuzusehen. Freddi übergab das Staffelholz auf Emily und auch sie war enorm schnell. Beim Knoten war nun wieder diese Totenstille vom Vormittag doch als Anna ihre 50m zurücklegte, hörte man aus jedem Winkel des Stadions Anfeuerungsrufe unserer Freunde. Maxi warf den Leinenbeutel ebenfalls gekonnt durch die Stangen und am Ende hatte Michael Broermann eine Zeit von 1:48 min. Leider war ein Halbschlag am Knoten falsch gelegt worden aber eine Top-Punktzahl sprang trotzdem heraus - mit 1418 Punkten konnte Gruppe Emily den Wettbewerb abschließend und nun gespannt auf die Siegerehrung warten.
In der Zeit zur Siegerehrung hin wurde relaxt oder einfach eine leckere Bratwurst "verhaftet". Doch wenig Zeit später, nämlich um 16.00 Uhr rief Frank Lohmann alle gestarteten Gruppen zur Siegerehrung. Nach drei wirklich netten Grußworten stieg die Spannung wirklich ins Unermessliche, als Andreas Schlicht die Platzierungen vortrug. Insgeheim hofften wir, dass sich alle unserer Gruppen unter den ersten 30 eingefunden haben. Als dann Platz 40 mit einer Punktzahl von 1384 aufgerufen wurde, war uns klar, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis Lea ihre Urkunde stellvertretend für die Gruppe abholen darf. Andreas nannte Rodenberg 1 mit 1394 Punkten auf Platz 29 und somit war unserer erstes Ziel erreicht. Doch drei Gruppen fehlten ja noch und es ging für alle Drei um nichts Geringeres als die Qualifikation für Stadthagen. Jugendfeuerwehr Egge 1 belegte Platz 20 mit einer Punktzahl von 1401. Es gab also nur noch drei Jugendwehren, die wir hinter uns lassen mussten und noch langen wir von den Punkten weit davor. Platz 17 erreichte mit 1408 Punkten Laderholz 1 und somit stand es fest - Rodenberg fährt zum ersten Mal in seiner Geschichte mit drei Gruppen zu den Landesmeisterschaften - SENSATIONELL!
Rodenberg 2 belegte mit den besagten 1416 Punkten den 11. Platz. Doch noch immer waren zwei unserer Mannschaften nicht genannt. Doch als Andreas bei Platz 7 angelangt war, wurde Emily der Pokal verliehen. Platz 6 und 5 gingen beide nicht an uns und somit stand fest, dass wir auf jeden Fall auf dem Treppchen stehen werden. Als Drittplatzierter wurde dann mit 1428 Punkten Groß Himstedt aufgerufen und der Jubel brach aus allen heraus. Wir hatten es geschafft, zum ersten Mal Vize-Bezirksmeister zu werden. Mit einer überragenden Leistung und 1442 Punkten konnte sich jedoch eine anderen Gruppe den Bezirksmeistertitel sichern - Möllenbeck Weiß verteidigte nun schon zum vierten Mal seinen Titel und hat absolut verdient gewonnen - Herzlichen Glückwunsch!
Nachfolgend erfahrt ihr nun, welche 16 Gruppen sich für den Landesentscheid 2009 in Stadthagen qualifiziert haben:
| Platz | Gruppe | Punkte |
|---|
| 1. | Möllenbeck Weiß | 1442 |
|---|
| 2. | Rodenberg 4 | 1438 |
|---|
| 3. | Groß Himstedt | 1428 |
|---|
| 4. | Möllenbeck Schwarz | 1424 |
|---|
| 5. | Laderholz 2 | 1422 |
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| 6. | Hattendorf 1 | 1419 |
|---|
| 7. | Rodenberg 3 | 1418 |
|---|
| 8. | Hattendorf 2 | 1417 |
|---|
| 9. | Stolzenau | 1416 |
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| 10. | Grasdorf Grün | 1416 |
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| 11. | Rodenberg 2 | 1416 |
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| 12. | Nöpke 1 | 1414 |
| 13. | Giesen | 1414 |
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| 14. | Grasdorf Rot | 1411 |
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| 15. | Friedrichsburg 2 | 1409 |
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| 16. | Heuerßen | 1409 |
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von Timo Lucht (9.6.2009, 22:18)
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Nachdem wir einen wirklich schönen Samstag in Pollhagen verleben durften, war am Sonntag direkt das nächste Highlight an der Reihe. Wir hatten uns für die Kreismeisterschaften 2009 in Bad Nenndorf einiges vorgenommen - gerade nach dem wirklich grandiosen Ergebnis vom Vortag. Dementsprechend euphorisch fuhren wir mit dem Bus nach Bad Nenndorf und meldeten uns direkt nach unserer Ankuft bei der Wettbewerbsleitung an. Für gewöhnlich dauert das nicht allzu lange aber da wir in diesem Jahr zum ersten mal in der Geschichte der Kreisjugendfeuerwehr Schaumburg mit sechs Gruppen an den Start gingen, staute sich hinter uns schon die ein oder andere Jugendfeuerwehr, welche sich ebenfalls anmelden wollte. Wie der Tag verlief und ob wir ein ähnlich gutes Ergebnis erzielen konnten wie in Pollhagen, erfahrt ihr im Klapptext.
Direkt nach der Anmeldung begaben wir uns zur 400m-Rundbahn, denn dort sollte der Wettbewerb gleich für uns starten. Immer wieder schauten wir zum Himmel, in der Hoffnung, dass die Regenwolken verziehen, bevor wir starten - leider war das Glück am Vormittag nicht ganz auf unserer Seite und so mussten wir bei wirklich schwierigsten Bedingungen (REGEN!!!) starten. Gruppe Ann-Katrin bereitete sich vor und kurz darauf auf die Bahn zu treten. Am Samstag in Pollhagen hatte die Gruppe schon durch eine tolle Leistung glänzen können und dementsprechend hofften wir, dass sich dies 18 Stunden später noch einmal wiederholen lässt. Eine Zeit von 2:04 min und lediglich ein kleiner Fehler standen am Ende auf unserem Konto - unsere Jugendlichen hatten sich von dem schlechten Wetter also keinesfalls irritieren lassen. Als nächstes starteten die Gruppen Emily und Jana parallel. Da diese Gruppen ungefähr gleich stark sind, erhofften wir uns dadurch einen gewissen Schub für alle beteiligten Kinder. Das klappte auch recht gut, sodass Gruppe Emily fehlerfrei und mit einer Zeit von 1:54 min die Zielstangen erreichte. Gruppe Jana war zwar mit 1:49 min noch ein bisschen schneller - leider unterlief der Gruppe ein kleiner Fehler. Gruppe Lea zog sich die Leibchen über und startete direkt im Anschluss. Diese neun Jungen und Mädchen wuchsen echt über sich hinaus - sie konnten ihr super Ergebnis vom Samstag nicht nur wiederholen, sie überstrahlten dies sogar noch. 1.57 min und ein fehlerfreier Lauf brachte einige freudestrahlende Gesichter hervor. Doch gleich darauf wurde es wieder ernst - Gruppe Muriel, welche am Vortag mit 1434 Punkten den zweiten Platz in Pollhagen belegte, betrat die Wettbewerbsbahn. Die Stoppuhr des Bahnleiters stand am Ende bei 1:40 min - ein im Anbetracht der schlechten Witterung wirklich tolles Ergebnis. Leider musste auch diese Gruppe einen kleinen Fehler einstecken, was uns aber dennoch kaum aus der Bahn warf. Die heimliche Lieblingsgruppe aller Wertungsrichter, Gruppe Sina, fegte in einer Zeit von 2:07 min über den Platz doch auch hier blieben wir leider nicht ganz fehlerfrei.
Auch wenn der B-Teil für manche Gruppen nicht ganz so erfolgreich verlief, wie wir uns vielleicht erhofft hatten, so gingen wir trotzdem hochmotiviert zum A-Teil über. Und hier gelang uns etwas, was es in der 34-jährigen Geschichte der Jugendfeuerwehr Rodenberg noch nie gab - alle sechs Rodenberger Gruppen blieben bei dem simulierten Löschangriff fehlerfrei. Selbst wenn ich jetzt noch darüber nachdenke, kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Dieses Ereignis wird schon jetzt immer einem Platz in meinem Kopf behalten, egal wie die Siegerehrung am Ende verläuft. Doch nicht nur der Umstand, dass wir fehlerfrei blieben, war so bewundernswert. Auch die Zeittakte konnten sich mehr als sehen lassen. Gruppe Ann-Katrin legte mit 10 Sekunden gleich ein mal eine super Zeit hin, direkt gefolgt von Gruppe Emily mit 9 Sekunden und Gruppe Jana mit grandiosen 7 Sekunden. Doch auch Gruppe Lea mit 10 Sekunden, Gruppe Muriel mit 7 Sekunden sowie Gruppe Sina mit 9 Sekunden zeigten, dass sich in der Aufwand der letzten Wochen absolut gelohnt hat. Sowas hat es tatsächlich noch nie gegeben und so konnten wir uns, trotz des vielleicht nicht so optimalen B-Teils, entspannt auf die Siegerehrung freuen.
Da wir insgesamt fast fünf Stunden auf dem Wettbewerbsplatz verbrachten, verlief die Zeit vom morgentlichen Start bis hin zum letzten Löschangriff wirklich wie im Flug. Trotzdem merkten einige unter uns, dass wir mit den sechs Gruppen definitiv an unsere Grenzen gestoßen waren. Nicht nur, dass die Jugendlichen teilweise sehr lange auf ihren Einsatz warten mussten, auch für uns vom Betreuerteam war es sicherlich nicht ganz einfach, nach so einem Tag immer noch die Konzentration aufrecht zu erhalten.
Um kurz vor 18.00 Uhr versammelten sich die 86 gestarteten Gruppen auf dem Rasenplatz im Bad Nenndorfer Stadion. Nach einigen Grußworten begann Andreas Schlicht endlich mit der Siegerehrung - auf diesen Moment freuten wir uns sicherlich schon seit einigen Wochen. Durch einige Gespräche mit konkurrierenden Mannschaften wussten wir schon im Vorfeld der Siegerehrung, dass es nicht so schlecht für uns gelaufen war. Doch genaue Platzierungen und Punkte wussten wir natürlich nicht. Platz 50 wurde aufgerufen und Rodenberg war noch nicht dabei. Der Gruppenführer der Gruppe des 30. Platzes holte sich seine Urkunde ab und noch immer waren sechs Gruppen von uns im Rennen um die zehn Qualifikationsränge für den Bezirksentscheid in Gronau. Schließlich war es dann aber so weit. Gruppe Sina belegte mit 1383 Punkten den 23. Platz - hätte uns zwei Wochen zuvor jemand gesagt, dass diese Gruppe unter die Top 25 bei den Kreismeisterschaften gelangen wird, hätten wir ihn wahrscheinlich für verrückt erklärt doch die tolle Moral und der unbedinge Einsatz dieser neun Jugendlichen machte eine solche Platzierung erst möglich.
Weiter ging es mit Platz 20 und noch immer waren fünf Gruppen von uns im Rennen - ein super Gefühl. Gruppe Ann-Katrin landete letztendlich auf einem tollen 14. Platz. Drei Plätze waren nun noch aufzurufen, bevor die besten Zehn ihre Qualifikation für die Bezirksmeisterschaften feiern durften. Alle hofften natürlich, dass es unsere nun vier noch verbliebenen Gruppen geschafft haben. Die Plätze 12 und 11 belegten die beiden Gruppen aus Pollhagen und so stand es fest - die Jugendfeuerwehr Rodenberg wird mit vier Gruppen am diesjährigen Bezirksentscheid in Gronau am kommenden Wochenende teilnehmen. Wie die Top-Ten der Kreismeisterschaften nun im Detail ausschauen, seht in folgender Tabelle:
| Platz | Gruppe | Punkte |
|---|
| 1. | Möllenbeck Weiß | 1434 |
|---|
| 2. | Möllenbeck Rot | 1432 |
|---|
| 3. | Möllenbeck Schwarz | 1427 |
|---|
| 4. | Rodenberg 2 | 1427 |
|---|
| 5. | Hattendorf 1 | 1420 |
|---|
| 6. | Hattendorf 2 | 1419 |
|---|
| 7. | Rodenberg 5 | 1416 |
|---|
| 8. | Rodenberg 4 | 1413 |
|---|
| 9. | Heuerßen Rosa | 1413 |
|---|
| 10. | Rodenberg 3 | 1412 |
|---|
| 11. | Pollhagen 2 | 1410 |
|---|
| 12. | Pollhagen 1 | 1408 |
| :: | :: | :: |
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| 14. | Rodenberg 6 | 1400 |
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| 23. | Rodenberg 1 | 1383 |
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Abschließend möchten wir uns vom gesamten Betreuerteam bei unsere Eltern, vor allem aber bei unseren Jugendliche für dieses tolle Wochenende bedanken. Das, was ihr geleistet habt, ist, wie man der Überschrift schon entnehmen kann, absolut historisch. Ich werde mich sicherlich noch in 15 Jahren mit Freude an diese besonderen zwei Tage erinnern. Nun heißt es wieder:"Üben! Üben! Üben!", denn der nächste Wettbewerb wartet ja bereits auf uns. [mehr] |
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von Timo Lucht (8.6.2009, 17:10)
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Die Wettbewerbssaison verlief ja bislang schon bekanntlich gut. Doch was sich an diesem Wochenende abgespielte, war bis dahin absolut unerreicht. Zunächst ging es darum, in Pollhagen eine möglichst gelungene Generalprobe hinzulegen, um sie dann am Sonntag bei den Kreismeisterschaften zu bestätigen. Wie die einzelnen Wettbewerbe im Detail verliefen, erfahrt ihr im Klapptext.
Am frühen Samstagmorgen trafen wir uns mit insgesamt 50 Jugendlichen am Gerätehaus, um bald darauf mit dem Bus nach Pollhagen zu fahren. Wieder war es uns gelungen, sechs Wettbewerbsgruppen aufzustellen, was immer noch neu und absolut aufregend für uns ist.
Bei leicht kühlen Temperaturen aber dennoch optimalen Bedingungen starteten wir im A-Teil (Löschangriff). Gruppe Ann-Katrin legte sich ihre Leibchen an und schon konnte der Wettbewerb beginnen. Schnell wurde klar, dass wir uns wirklich klasse auf die nun bevorstehenden Highlights vorbereitet haben. Denn mit einer fehlerfreien Übung und einem Zeittakt von 10 Sekunden sorgte diese Gruppe direkt vor Aufsehen. Direkt im Anschluss folgte Gruppe Emily – auch diese Gruppe konnte mit einer fehlerfreien Übung glänzen und verbesserte ihren Zeittakt im Vergleich zur vorher gestarteten Gruppe auf 9 Sekunden. Da es bis jetzt so reibungslos verlief, hofften wir natürlich, dass es auch so weiter geht. Gruppe Jana meldete sich beim Bahnleiter an und konnte ihre tolle Form, die sie schon über die gesamte Saison vorweisen kann, fortsetzen – am Ende stand ein 8er Zeittakt auf unserem Konto. Doch drei Gruppen fehlen ja noch – Gruppe Lea war nun an der Reihe und ich muss ganz ehrlich sagen, unter uns Betreuern sorgte diese Gruppe für eine ganz besonders positive Überraschung. Abermals blieb unsere Gruppe fehlerfrei und mit einem Zeittakt von 10 Sekunden lagen sie weit über unseren Erwartungen. Nun kommandierte Muriel ihre Gruppe über den Übungsplatz und setzte mit einem Zeittakt von 7 Sekunden und einer fehlerfreien Übung eine herbe Duftmarke. Wir hatten also fünf Gruppen mit Top-Leistungen hinter uns und nun folge noch Gruppe Sina. Und man mag es kaum glauben doch auch diese Gruppe legte eine super Übung hin. Ein Zeittakt von 11 Sekunden konnten wir auf unseren Stoppuhren bewundern. Lediglich ein kleiner Fehler warf uns ein wenig zurück – was allerdings überhaupt nicht schlimm war.
Nun stand der B-Teil (400m-Staffellauf) auf dem Programm. Sollten unsere Gruppen die Leistung von A-Teil wiederholen können, wäre es das beste Ergebnis, was die Jugendfeuerwehr Rodenberg je erreichen konnte. Gruppe Ann-Katrin verbuchte eine Zeit von 2:05 min – eine enorm gute Leistung, wenn man sich die Übungstage der vergangenen Wochen anschaut. Dann folgte jedoch direkt der nächste Paukenschlag – Gruppe Emily lief 1:40 min und war damit fast 10 Sekunden schneller als im bisherigen Saison-Verlauf. Direkt danach schnappte sich Gruppe Jana das Staffelholz und fegte ebenfalls über den Asphalt – 1:44 min spiegelten ganz klar wieder, dass dies ein ganz besonderer Tag für uns werden sollte. Nun war Gruppe Muriel dran, die ja bereits im A-Teil so hervorstach – 1:38 min trugen die Wertungsrichter nach dem Lauf in die Wertungsbögen und damit war bereits klar, dass dies die zweitbeste Punktzahl werden sollte, die die Jugendfeuerwehr Rodenberg jemals erreicht hat. Doch eine Gruppe fehlte ja noch – Gruppe Sina, die heimlichen Lieblinge aller Wertungsrichter. Unglaublich aber wahr – dieser Gruppe gelang es, eine Zeit von 1:54 min herauszulaufen. Leider sind ihnen hier 5 Fehler unterlaufen, was die Leistung aber alles andere als herunterzog.
Nun hieß es also warten auf die Siegerehrung. Die Jugendfeuerwehr Pollhagen hatte sich zum Zeitvertreib wirklich einige tolle Sachen ausgedacht wie z.B. einen Bastelshop oder einen XXL-Kicker. Um 18 Uhr war es endlich soweit, die Ehrung der gestarteten Gruppen konnte beginnen. Wie unsere Gruppen im Vergleich zur Konkurrenz abschneiden konnten, seht ihr in folgender Tabelle:
| Platz | Gruppe | Punkte |
|---|
| 1. | Hattendorf 3 | 1442 |
|---|
| 2. | Rodenberg 2 | 1434 |
|---|
| 3. | Rodenberg 4 | 1427 |
|---|
| 4. | Möllenbeck rot | 1427 |
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| 5. | Möllenbeck schwarz | 1422 |
|---|
| 6. | Rodenberg 5 | 1420 |
|---|
| 7. | Hattendorf 1 | 1419 |
|---|
| 8. | Pollhagen 1 | 1412 |
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| 9. | Rodenberg 3 | 1408 |
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| 10. | Möllenbeck weiß | 1408 |
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| 11. | Hattendorf 2 | 1406 |
|---|
| 12. | Algesdorf | 1405 |
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| 13. | Heuerßen rosa | 1405 |
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| 14. | Rodenberg 6 | 1404 |
|---|
| 15. | Rodenberg 1 | 1400 |
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Wenn man sich dieses Ergebnis anschaut, so wird einem sofort klar, dass dies ein historischer Moment ist. Hattendorf hatte es geschafft mit 1442 Punkten eine Hausnummer auf den Platz zu zaubern, dass das Staunen kaum aus den beteiligten Gesichtern zu vertreiben war – UNGLAUBLICH! Doch auch unser Ergebnis gab Anlass zu großer Freude. Ein so tolles Ergebnis konnte Rodenberg in seiner bereits 34-jährigen Geschichte noch nie verbuchen. In diesem Sinne möchten wir unsere Jugendlichen noch einmal ganz besonders loben. Über eure Leistung vom Samstag werden einige von uns noch in zehn Jahren euphorisch sprechen. [mehr] |
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von Timo Lucht (18.5.2009, 22:02)
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Am vergangenen Samstag kam es zum Höhepunkt in der noch jungen Wettbewerbssaison 2009. Um 11.00 Uhr trafen wir uns allesamt am Feuerwehrhaus, um die Mission Titelverteidigung der Samtgemeindemeisterschaften erfolgreich zu gestalten. Was diesen Wettbewerb so besonders für uns machte, erfahrt ihr im Klapptext:
Dass wir einen enormen Mitgliederzuwachs verbuchen können, ist wahrscheinlich schon bekannt. Und so kam dann, was kommen musste – wir konnten erstmals in der Geschichte der Jugendfeuerwehr Rodenberg zu einem Wettbewerb sechs Gruppen stellen!!! Entsprechend stolz machten wir uns auf den Weg nach Messenkamp. In der Hoffnung, unser tolles Ergebnis vom letzten Jahr zu bestätigen, weswegen wir uns am Wochenende zuvor so akribisch vorbereitet haben.
Wir starteten ins Wettbewerbsgeschehen beim A-Teil (Löschangriff). Beim Teambuilding-Wochenende verlief der A-Teil sehr gut und dementsprechend war unsere Stimmung sehr gut. Doch leider verlief die erste Hälfte des Wettbewerbs alles andere als gut für uns. Lediglich zwei Gruppen konnten fehlerfrei vom Platz gehen. Auch die Zeittakte verliefen nicht nach unseren Vorstellungen.
Dieser Umstand muss unsere Jugendlichen dermaßen angespornt haben, dass wir dann beim bevorstehenden B-Teil eine unglaublich gute Leistung ablieferten. Gruppe Ann-Katrin begann und schaffte es zum ersten Mal in diesem Jahr, eine Zeit von unter zwei Minuten herauszulaufen (1:58 min). Leider unterliefen der Gruppe zwei kleine Fehler, welche das tolle Ergebnis jedoch kaum beeinflusste. Anschließend ging Gruppe Jana an den Start. Mit einer Zeit von 1:45 min zeigte sie direkt, dass sich das Üben tatsächlich gelohnt hat. Die Stimmung schwang wieder in Positive über. Als Drittes startete Gruppe Emily und auch diese neun Jugendlichen liefen eine überragende Zeit – 1:49 min stand am Ende auf ihrem Konto. So konnte es doch wirklich weiter gehen. Gruppe Lea bereitete sich auf ihren Lauf vor und legte eine ebenso fulminante Übung wie die drei Gruppen zuvor auf die Straße – eine Zeit von 1:54 min spiegelt das wie wieder. Doch damit nicht genug, zwei Highlights folgen noch:
Das Spektakel wurde weitergeführt durch die Gruppe Muriel. Ein fehlerfreier Lauf und eine Zeit von 1:39 min bereitete uns vom Betreuerteam sehr viel Freude und machte uns stolz. Doch eine Gruppe, die besagte sechste Gruppe fehlte ja noch. Und wer jetzt denkt, dass diese Gruppe sicherlich nicht gut abschneiden konnte, weil sie neu formiert wurde – liegt falsch. Schon im A-Teil (11 Sekunden Zeittakt und 0 Fehler) zeigten, was diese Jugendlichen drauf haben. Und auch im B-Teil überraschen diese Neun allesamt – am Ende stand eine Zeit von 2:05 min auf der Stoppuhr und unsere Euphorie kannte keine Grenzen mehr. Daran konnten auch zehn Fehlerpunkte nichts mehr ändern.
Für uns war der Wettbewerb also gelaufen und so konnten wir entspannt bei einer Portion Pommes und einer leckeren Cola auf die Siegerehrung warten. Die Zeit bis zum mit Spannung erwarteten Höhepunkt verbrachten wir beim gemeinsamen Kickern oder einfach beim netten Beieinandersitzen.
Doch nun war es soweit – die Grußworte wurden überraschend schnell gesprochen und Bernd Isensee begann mit der Siegerehrung. Erschreckend war die Abnahme der Anzahl teilnehmender Gruppen im Gegensatz zum Vorjahr. In diesem Jahr waren lediglich 11 Gruppen am Start – wir hoffen, dass sich das zur kommenden Saison wieder ändert.
Platz neun wurde aufgerufen und wir freuten uns, dass noch immer keine Rodenberger Gruppe genannt wurde. Danach war es jedoch soweit – einen tollen achten Platz sicherte sich Gruppe Lea, gefolgt von Gruppe Ann-Katrin auf Platz sieben. Doch es waren ja noch vier weitere Gruppen im Rennen um den Titel des Samtgemeindemeisters. Auf Platz sechs folgte dann die Jugendfeuerwehr Lauenau. Jetzt waren noch fünf Plätze zu vergeben und vier davon gehörten uns – ein unglaublich tolles Ergebnis. Dann kam es zum Hammer. Auf Platz fünf landete die Jugendfeuerwehr Messenkamp /Altenhagen II. Zu diesem Zeitpunkt wurde uns bewusst, dass wir zum zweiten Mal nach 2000 einen Vierfachsieg feiern dürfen. Ein unglaublich schönes Gefühl.
Bedanken möchten wir uns rechtherzlich bei den mitgereisten Eltern, die uns wirklich klasse unterstützt haben. Vergessen möchte ich aber auch nicht unsere Feuerwehr-Oberstern, die es sich auch nicht haben nehmen lassen, uns bei diesem für uns so wichtigen Wettbewerb zu besuchen.
Nachfolgend bekommt ihr jetzt noch eine Aufstellung der ersten acht Gruppen:
Endergebnis der Samtgemeindemeisterschaften 2009
| Platz | Gruppe | Punkte |
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| 1. | Rodenberg 5 | 1430 |
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| 2. | Rodenberg 2 | 1421 |
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| 3. | Rodenberg 3 | 1410 |
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| 4. | Rodenberg 6 | 1393 |
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| 5. | Messenkamp / Altenhagen II | 1393 |
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| 6. | Lauenau | 1390 |
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| 7. | Rodenberg 1 | 1383 |
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| 8. | Rodenberg 4 | 1373 |
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von Timo Lucht (18.5.2009, 18:48)
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Schon vor gut einem halben Jahr begannen die Vorbereitungen für eines der Highlights im Jahr 2009 – vom 08.05. – 10.05.09 führten wir zum ersten Mal in der Geschichte der Jugendfeuerwehr Rodenberg ein Teambuilding – Wochenende durch. Ganz nach dem Motto „Gemeinsam zum Erfolg“ trafen die Jugendlichen gegen 16.30 Uhr am Feuerwehrhaus ein, um zunächst ihre Schlafstätten herzurichten.
Nach einer Begrüßung durch Marcus, in der er den Ablauf des nun bevorstehenden Wochenendes erläuterte, starteten wir in das Wochenende mit einem ordentlichen Grillabend. Doch als das Essen verdaut und die Sonne untergegangen war, kam es zur ersten Besonderheit in den drei Tagen – eine „Moonlight-Session“ wurde durchgeführt. Dabei starteten die fünf Wettbewerbsgruppen im A-Teil unter Flutlicht und mit toller Musik. Doch nicht nur für die gerade startende Gruppe war das ein riesen Spaß – auch alle anderen Jugendlichen taten ihren Teil dazu bei, dass dieses Event ein ganz Besonderes wurde.
Am Samstag klingelte der Wecker schon um 06.30 Uhr, da wir viel für den bevorstehenden Tag geplant hatten. Bei strahlendem Sonnenschein machten sich Benni und Jenny zusammen mit den Kindern auf zum Morgensport – anschließend wurde reichlich gefrühstückt. Der Rest des Tages verlief ganz im Sinne des Teambuildings. Neben dem normalen A-Teil – Training waren die Jugendlichen beim Bestreiten des Chaosspiels oder beim Bastelauftrag aktiv. Gekrönt wurde dieser Tag mit einer Übungseinheit B-Teil.
Nach dem Abendbrot versammelten sich viele vor dem Fernseher für die bevorstehende Sportschau. Andere wiederum spielten Tischkicker oder einfach Fußball. Das Highlight des Abends war für Viele sicherlich das Finale von „Deutschland sucht den Superstar“.
Am Sonntag hatten wir uns nochmal etwas ganz Besonderes überlegt. Wir führten ein Üben unter Wettbewerbsbedingen durch. Das an sich scheint nicht weiter hervorzustechen doch die Kinder staunten nicht schlecht, als auf einmal die Betreuer in Jugendfeuerwehr-Uniform auf dem Platz standen und ebenfalls den A-Teil sowie B-Teil durchführten. Zur Überraschung aller lief das sogar ziemlich gut.
Da wir ziemlich unter Zeitdruck gerieten, viel der eigentlich geplante Besuch der Eisdiele leider ins Wasser – natürlich wird das jedoch nachgeholt, versprochen!
Ein tolles Wochenende mit beeindruckenden Szenen ging vorbei und man kann sicherlich jetzt schon sagen, dass das nicht das letzte Wochenende war, das wir auf diese Art und Weise durchführen werden. Bedanken möchten wir uns vom Betreuerteam ganz herzlich bei allen teilnehmenden Jugendlichen sowie deren Eltern für die tolle Unterstützung und das hohe Maß an Verständnis.
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von Timo Lucht (14.5.2009, 22:16)
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Wie schon im vergangenen Jahr stand auch 2009 wieder der Deistertag an. Nachdem dieser Termin 2008 total ins Wasser gefallen war, hofften wir nun, dass der Wettergott Petrus dieses Jahr eine JF-Kombination trug. Wie dieser Event im Detail verlaufen ist, erfahrt ihr im Klapptext..
Schon am frühen Morgen trafen wir uns am Gerätehaus, um letzte Vorbereitungen treffen zu können. Es mussten noch einige Hasenbrote geschmiert werden und unser Platz für den Pavillon bei Krieger’s Rast sollte war auch noch herzurichten.
Ansonsten verlief der Tag wirklich klasse. Das Wetter spielte uns tatsächlich ordentlich in die Karten – die Allergiker sehen das sicher anders. Wahrscheinlich auch aufgrund dessen kamen eine Menge Besucher in den Wald, um die eine oder andere Führung mitzumachen, oder um einfach nur einen schönen Sonntag mit der Familie zu verbringen.
Am Ende des Tages zogen wir ein Resümee, welches wirklich außerordentlich positiv ausfiel. Wir verlebten einen tollen Tag bei bestem Wetter mit überaus engagierten Jugendlichen im Wald. Etwas Besseres konnten wir uns gar nicht vorstellen.
An dieser Stelle möchten wir uns vom Betreuerteam noch einmal ganz rechtherzlich bei unseren Jugendlichen und deren Eltern für die unglaublich große Unterstützung bedanken und hoffen, dass wir auch weiterhin so auf euch setzen können.
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von Timo Lucht (14.5.2009, 22:03)
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Wann unser letzter Besuch im Cinemaxx in Hannover gewesen ist, weiß ich nicht mehr – aber an diesem Freitag machten wir uns wieder auf in die Landeshauptstadt um das einmalige Erlebnis von toller Kinoatmosphäre gepaart mit total überteuerten Preisen für Eintritt und Verpflegung zu genießen. „Seppl, es sind doch Osterferien – da kommen nicht so viele!“ habe ich die Worte unseres Jugendfeuerwehrwartes noch im Ohr und mache mich voller Optimismus und Tatendrang auf zum Treffpunkt am Stockholm. Drei Mitglieder sind schon da und je näher die Zeit des Treffens rückt – umso mehr Jugendliche gesellen sich zu uns.
Ich will mal sagen, dass der Platz an der Bushaltestelle schon sehr eng wurde. Polarkreis 18 geht mir durch den Kopf – aber dann ist er plötzlich doch da: „Nils, sage ich freudestrahlend! Schön das Du es noch geschafft hast!“… Der Bus kommt… Ich habe fünf Gruppenfahrkarten im Vorfeld gekauft, zwei brauche ich noch vom Busfahrer. Der hat wirklich alles – außer es eilig! Ich habe das Gefühl, dass ich mich in seiner Tasche mit den Fahrkarten besser auskenne als er. Endlich habe ich mit kurzer Unterbrechung bei der Ausrechnung des Fahrpreises die begehrten Tickets. Wir sitzen alle im Bus, welcher sich nun in Bewegung setzt. Ich denke: „Puh! Das ist geschafft!“ aber ich werde eines besseren belehrt. Der Bus muss an jeder Haltestelle anhalten und macht auch noch überflüssigerweise eine Schleife über die „Begabtenschule“ an der Horster Straße (in den Ferien). Der Oberhammer erfolgt aber dann zum Schluss, als in Kreuzriehe eine Frau, welche den Anschein macht vom Katasteramt zu sein, den Bus betritt. Nach einer langen Diskussion mit dem Busfahrer, welches die nächste Haltestelle ist, erklärt sie sich dann bereit bis nach Helsinghausen mitzufahren. Die Uhr nähert sich deutlich halb drei und das sollte die Abfahrtszeit des Zuges sein. Selbst mein ruhiger Sitznachbar Nils-Owe scheint bei der Nennung der Abfahrtszeit unseres Zuges nervös zu werden. Der Rest der Mannschaft scheint aber völlig entspannt und lauscht voller Erwartung den lautstarken Ausführungen von DJ Loreck. Ich denke: „Mist! Alles umsonst… Den Zug kannst Du abschreiben!“. Ich fange schon an zu überlegen, wie das Alternativprogramm aussehen könnte – da erreichen wir den Bahnhof Haste und der Zug ist noch nicht da. Glück gehabt! Schnell mit der ganzen Truppe durch die Unterführung und dann kann es auch schon losgehen. Es sollte nicht mein Tag sein! Die freundliche Stimme aus dem Lautsprecher teilt uns mit, dass als wir gerade alle fein säuberlich auf dem Bahnsteig standen eine Zugverlegung auf ein anderes Gleis erfolgte. Also kurzer Blickkontakt mit Nils – alles wieder Retour! Durch die Unterführung zum anderen Gleis. Das Einsteigen und die Fahrt verliefen bis kurz vorm Bahnhof gut! Ich war schweißgebadet und die Jugendlichen alle gut drauf! Schnell die Filme ausgesucht und beim Aussteigen in Hannover Richtung Raschplatz gejagt. Ich war glücklich als mich vorm Kino schon das Lächeln von Ann-Kathrin erreichte und anschließend sich auch Fimmel zur Runde gesellte. Der Rest war reine Routine – rein ins Kino, Karten gekauft, Verpflegung besorgt und Film geschaut. Die Auswahl von vier Filmen schien für jeden Geschmack etwas zu sein. Allen Teilnehmern hat der Ausflug hoffentlich sehr gut gefallen. Der Rückweg war ohne große Probleme verlaufen und dank einer groß angelegten Abholfunktion vom Bahnhof Bad Nenndorf nahm dieser Ausflug noch einen tollen Ausgang.
Ich denke man sollte dieses wiederholen – aber nach Möglichkeit mit etwas weniger Stress…
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von Marcus Schmid (14.5.2009, 13:12)
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Die Zeit läuft, es sind jetzt nur noch 44 Tage bis zum Kreiszeltlager in Bramstedt. Bisher haben sich 29 Jugendliche (13 Mädchen / 16 Jungen) und 6 Betreuerinnen und Betreuer von uns dafür angemeldet. Es sind aber noch Plätze FREI! Unsere internen Planungen laufen auf Hochtouren. Bald gibt es für Euch auch weitere Informationen dazu von uns. Für Rückfragen stehe ich Euch zwischenzeitlich gern zur Verfügung.
Die Freiwillige Feuerwehr Bramstedt hat auch eine ganz tolle Internetseite wo Ihr viele News und Infos zum Zeltalger bekommen könnt. Dort sind schon ein Lageplan und Fotos vom ersten Spatenstich auf dem Zeltplatzgelände zu finden. Schaut zwischendurch immer mal auf die Seite www.zeltlager-2009.de oder geht über den Link auf unserer Seite unter Aktionen / Zeltlager. Das Betreuerteam freut sich auf eine ganz tolle Zeltlagerwoche mit Euch im Landkreis Diepholz!
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von Timo Lucht (1.3.2009, 17:57)
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Ein Wochenende standen bei der Feuerwehr Rodenberg nicht der Umgang mit Schlauch, Strahlrohr und sonstigem technischen Gerät auf dem Dienstplan - sondern ein Fußballkickerturnier. Den Anfang machten zunächst die Jungen und Mädchen der Jugendfeuerwehr, welche zusammen mit Jugendlichen aus der Jugendfeuerwehr Pollhagen an insgesamt acht Kickertischen ein aufregendes Turnier ausspielten. In gelosten Teams galt es sich über eine Vor- und Zwischenrunde für das Finale zu qualifizieren. Am Ende hatten bei den Jugendlichen Maximilian Eden und André Böhm die Nase vorn und wurden bei der anschließenden Siegerehrung von Jugendfeuerwehrwart Marcus Schmid mit der Goldmedaille bedacht. Auch für den 2. und 3. Platz gab es für die jeweiligen Teams noch Medaillen. Im Anschluss spielten die aktiven Kameraden ebenfalls in einem Turniermodus den "Meister im Krökeln" aus. Über Viertel- und Halbfinale standen sich zum Schluss die Teams Lucht/Becker und S.Schmidt/Kölling im Endspiel gegenüber, welches letzgenannte als Sieger verließen. Insgesamt aber auch hier eine tolle Sache, zumal beim anschließendem "freien Spielen" selbst die Kameraden der Altersabteilung kräftig mitspielten. Den Abschluss bildeten dann die Kinder der Kinderfeuerwehr "Rodenberger Grisus", welche unter Mannschaftsnamen wie AC Mailand, Manchester United oder Real Madrid ebenfalls ein kleines Turnier durchführten.
geschrieben von Frank Döpke
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von Timo Lucht (1.3.2009, 14:42)
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Am 06.02. stand unsere alljährliche Jahreshauptversammlung auf dem Programm. Nach der Begrüßung unserer leider nicht ganz so zahlreich erschienenen Gäste begann Marcus Schmid mit dem Jahresbericht von 2008. Er blickte auf viele tolle Events des vergangenen Jahres zurück. Das waren beispielsweise das unvergleichliche Kreiszeltlager in Rinteln, ein Besuch des Kinderheims Güldene Sonne oder der internationale Jugendaustausch zwischen der Kreisjugendfeuerwehr und der polnischen Feuerwehr Gdow – um nur ein paar Highlights zu nennen. Natürlich sprach Marcus auch die überaus erfolgreiche Wettbewerbssaison an. Neben insgesamt 5 Siegen in Freundeswettbewerben und Samtgemeindewettbewerb landeten wir auch noch auf dem dritten Platz der Kreiswettbewerbe in Bad Eilsen. Abschließend nahmen wir an den Landesmeisterschaften im CTIF teil und belegten einen hervorragenden neunten Platz.
Wie die weiteren Highlights – wie die Wahl des neuen Jugendausschusses, die Siegerehrung zur besten Dienstbeteiligung oder die Verabschiedung zweier langjähriger Mitglieder – findet ihr im Klapptext.
Die Wahl des neuen Jugendausschusses brachte keine großartigen Überraschungen hervor.
1. Maik (Jugendsprecher)
2. Anna
3. Claudia
4. Maxi
5. Pia
Wir gratulieren dem neugewählten Jugendausschuss und wünschen ihm für das Jahr 2009 alles Gute. Es gab jedoch noch mehr Grund zum Feiern. Vor einigen Jahren führten wir die Ehrung der besten Dienstbeteiligung ein. Auf die Gewinner warteten tolle Preise und einen Wanderpokal. Nachfolgend sind nun die Jugendlichen mit der besten Dienstbeteiligung aufgelistet:
1. Fabian | Maik (94,9%)
2. Dennis | Franziska (92,3%)
3. Anna | Lorenz | Nadine (87,2%)
Natürlich sind wir sehr stolz auf diese tolle Beteiligung und hoffen, dass es auch im kommenden Jahr wieder so gut ausschauen wird. Das Wichtigste des Abends kam allerdings noch. Wir mussten und leider von zwei Jugendlichen verabschieden und sie in die Reihen der Aktiven übergeben. Dies viel uns in diesem Jahr ganz besonders schwer, weil wir zwei wichtige Charaktere verlieren.
Alexander Kühn war ein engagierter, hochmotivierter und loyaler Typ. Mit seiner Verbissenheit konnte er seine Gruppe immer wieder weit nach vorne bringen und half uns vom Betreuerteam natürlich enorm. Auch sein Fleiß gehört honoriert. Lieber Alexander, wir bedanken uns bei Dir für die schönen Jahre, die wir mit dir verbringen durften und wünschen Dir alles Gute bei den Aktiven.
Liebe Sarah, etwas Passendes zu Dir zu schreiben fällt mir ganz besonders schwer. Mit Dir geht nicht nur ein Stück Geschichte der Jugendfeuerwehr Rodenberg, sondern auch eine große Stütze unserer JF. Neben den zahlreichen Erfolgen, die wir mit dir feiern durften, erinnere ich mich auch an nicht so schöne Zeiten zurück, die Dich letztendlich aber nur noch stärker gemacht haben. Sarah, Du hast uns, das Betreuerteam, ganz besonders unterstützt und das verdient große Anerkennung. Natürlich entlassen wir Dich nur schweren Herzens aus dem Dienst der Jugendfeuerwehr aber wir alle wissen genau – du gehst uns sicher nicht verloren und wir können auch weiterhin auf dich zählen. Vielen Dank für Alles.
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von Timo Lucht (1.3.2009, 14:01)
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Am 13.02. war es endlich soweit – ein „Schnupperdienst“ für Kinder und Jugendliche aus Rodenberg stand auf dem Plan. Das Betreuerteam hatte in einer umfangreichen Verteilaktion weit über 650 Briefe an die jegweiligen Jugendlichen zugestellt. Darin enthalten waren neben dem Anschreiben noch der neue Jugendfeuerwehr-Flyer sowie ein toller Stundenplan. Insgesamt haben es sich 13 Kinder nicht nehmen lassen, an diesem Schnupperdienst teilzunehmen. Wie der Ablauf im Detail aussah, seht ihr im Klapptext.
Zu Beginn begrüßte Marcus Schmid die Kinder und erzählte mithilfe unserer tollen Homepage einige interessante Dinge rund um die Jugendfeuerwehr Rodenberg. Mit ganz besonderem Interesse verfolgten die Kinder unsere Bilder von 2008. Immer wieder bekam man mit, dass sie den/die ein oder andere auf den Fotos erkannten. Auch die anderen Aktionen fanden großen Anklang.
Nachdem wir die Begrüßung durchgeführt hatten, erkundeten wir alle Ecken und Winkel unseres Gerätehauses. Darin enthalten war ein kleiner Einblick in die Arbeit unseres Ortsbranntmeisters Roland Kramer. Anschließend bestiegen wir die beiden Löschgruppenfahrzeuge um zur kleinen Turnhalle an der Grundschule zu fahren. Dort war nämlich eine Gruppe gerade dabei, sich ein wenig körperlich zu betätigen.
Abschließend fuhren wir wieder zurück ins Gerätehaus, wo noch ein paar kühle Getränke auf uns warteten. Schnell, vielleicht sogar viel zu schnell, gingen diese eineinhalb Stunden um. Als letztes formierten wir uns noch, um ein Gruppenfoto zu machen.
Wir freuen uns über die rege Beteiligung und hoffen, dass wir ein paar dieser Gesichter vielleicht schon bald beim Jugendfeuerwehrdienst sehen.
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von Timo Lucht (22.1.2009, 14:18)
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Letzten Freitag ging es endlich wieder los - die Winterpause ist vorbei und um gut ins neue Jahr zu kommen, machten wir uns auf nach Lauenau zur Eishalle. Dort betraten wir teilweise zunächst sehr zögerlich auf das Eis, denn immerhin lag der letzte Besuch auf der Eisbahn schon ein Jahr zurück. Nach kleineren Startschwierigkeiten konnte es aber so richtig los gehen. Das Programm ging von Paarlaufen bis hin zur Massenraupe. Zwischendurch wurde unser Durst von leckerem Kakao gelöscht.
Ein gelungener Einstand ins neue Jahr ist uns geglückt. Nun können wir voller Optimismus auf 2009 blicken und freuen uns schon auf die nächsten spannenden Aktionen.
Eure Jugendfeuerwehr Rodenberg
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von Timo Lucht (3.1.2009, 13:14)
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Die Jugendfeuerwehr Rodenberg wünscht allen ein frohes, neues Jahr. Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal für die tolle Unterstützung im vergangenden Jahr 2008 bedanken. Ohne die Hilfe der Jugendlichen, deren Eltern und unserer Feuerwehr wäre vieles nicht machbar gewesen. Natürlich hoffen wir, dass wir auch in diesem Jahr wieder mit eurer Unterstützung bei den anstehenden Veranstaltungen rechnen können.
In diesem Sinne - auf ein spannendes und erfolgreiches Jahr 2009.
Eure Jugendfeuerwehr Rodenberg
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von Timo Lucht (3.12.2008, 21:35)
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Wie schon in den vergangenen Jahren veranstaltete die Jugendfeuerwehr Rodenberg natürlich auch 2008 wieder eine Halloween-Party. Bereits im Kreiszeltlager sprach uns Martin, Jugendfeuerwehrwart unserer befreundeten Wehr Pollhagen, an, ob wir diesen Event nicht mal zusammen gestalten möchten – spontan sagten wir natürlich zu. Die Planung übernahm in diesem Jahr unser Jugendausschuss um unseren Jugendsprecher Maik. Sie machten sich im Vorfeld einige Gedanken, was man an diesem Tag alles umsetzen kann.
Nachdem die Jugendfeuerwehr Pollhagen anreiste, überfielen wir zunächst erstmal das reichhaltige Buffet, welches die Eltern organisiert hatten. Anschließend standen einige Spiele in der schaurigen Umgebung an. Dieses Flair konnte natürlich nur erzielt werden, weil wir tatkräftige Unterstützung eines professionellen Kulissenbauers erhielten. Bewaffnet mit einigen Leckereien gingen wir dann zum obligatorischen „DVD-Gucken“ über. Als es draußen dann letztendlich stockduster war, starteten wir zum Abschluss eine Fackeltour durch Rodenberg.
Dieser wirklich gelungene Abend klang also gemütlich aus und hoffe, dass es allen Beteiligten Freude bereitet hat. Natürlich möchten wir uns auch bei der Jugendfeuerwehr Pollhagen für ihre Anwesenheit bedanken, ohne die ein solcher Abend sicher nur halb so schön gewesen wäre.
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von Timo Lucht (24.9.2008, 19:56)
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Etwas verspätet erscheint nun unser Bericht zur Studienfahrt nach Gdów/Polen. Im folgenden Text findet ihr die jeweiligen Tage durch unsere teilnehmenden Mädels spannend verpackt. Ein Blick in den Klapptext lohnt sich deshalb definitiv. Diese Woche wird den Jugendlichen wahrscheinlich noch sehr lange im Kopf bleiben – eine Menge Spaß gepaart mit neuen sozialen Kontakten war ein absolutes Jahres-Highlight.
Samstag, 02. August 2008
Am 02.08.2008 wurden wir Mädels (Sarah, Anna, Nadine, Franziska und Irina) der Reihe nach um 4.30 Uhr von Marcus Schmid abgeholt und nach Bad Nenndorf zum Busunternehmen Jürgens gefahren. Nachdem das gesamte Gepäck verstaut war, haben wir uns von Marcus verabschiedet und den Bus bezogen.
Nach einer zwölfstündigen Busfahrt sind wir dann endlich in Gdow angekommen und haben erst mal gegessen. Danach zogen wir dann in unsere Häuser. Da direkt neben unserer Hüttensiedlung ein großes Stadtfest war, sind wir dann abends natürlich noch dort hingegangen. Das Highlight war eine sich um die eigene Achse drehende Schiffschaukel. Wir sind dort alle zusammen reingegangen und haben nur noch geschrieen. Als wir dann wieder rausgekommen, sind mussten wir erst mal wieder festen Boden unter den Füßen finden, weil wir so durchgeschüttelt worden sind.
Anna
Sonntag, 03. August 2008
Am Sonntag badeten wir im nahegelegenen Fluss Raba. Trotz des kalten Wassers waren wir alle im Fluss. Abends besuchten wir das Stadtfest neben unser Jugendherberge. Wir fuhren einige Runden Karussell und sahen uns die Stände des Stadtfestes an.
Claudia
Montag, 04. August 2008
Am Montagmorgen ging es um 08:00 Uhr zum Frühstück, auf welches wir uns immer gefreut haben. Nachdem wir unser Brötchen verzehrt hatten, ging es dann gemütlich zum Bus, den wir im Laufe der Woche irgendwann nicht mehr sehen konnten, da wir so viele Stunden darin verbracht hatten. Gegen 08:45 Uhr fuhren wir alle gemeinsam in die 30 km entfernte Stadt Krakau, wo wir auf einen Kirchenturm gegangen sind. Um jedoch bis in die Spitze des Turmes zu kommen, mussten wir ca. 230 Treppenstufen überwinden, wo manch einem der Atem unterwegs ausging. Dort oben durften wir einem traditionellem Trompetenspieler beobachten und zuhören. Dieser Trompetenspieler spielt zu jeder vollen Stunde in jede Himmelrichtung eine Melodie. Wie ihr euch vorstellen könnt, war das äußerst interessant!
Nach diesem Besuch hatten wir noch ungefähr eine Stunde, um uns die schöne Stadt Krakau anzusehen und bummeln zu gehen. Leider muss ich sagen, hat eine Stunde ganz und gar nicht ausgereicht, vor allem, weil wir sechs Mädels uns schon so darauf gefreut hatten uns neu einzukleiden. Gegen frühen Nachmittag traten wir pünktlich zum Mittagessen die Rückreise nach Gdów an. Das Mittagessen war nicht jedermanns Sache, doch ab einem gewissen Tag wurden dann nur noch Pommes mit einem leckeren Schnitzel serviert, schließlich mag dieses Gericht einfach jeder. Nach dem Mittagessen, haben wir unsere Handtücher geschnappt und sind gleich nebenan zu einem sehr schönen Fluss gegangen, wo wir uns bei herrlichstem Wetter bräunten und abkühlten.
Am späten Nachmittag hatte uns der Bürgermeister zum Empfang eingeladen.
Nach dem Abendessen wurde sich dann meistens geduscht und schick gemacht, für die gemütlichen Abendrunden zusammen. Wir Jugendlichen haben uns untereinander sehr gut verstanden und der ein oder andere hat dort auch seine große Liebe entdeckt, ne Anna. Wir verbrachten die Abende meist alle zusammen und hatten äußerst viel Spaß. Wann wir aber letztendlich ins Bett gegangen sind, bleibt aber doch unser kleines Geheimnis !
Sarah
Dienstag, 05. August 2008
Am 05.08.08 haben wir schon um 8.00 Uhr gefrühstückt, damit wir dann an einer Floßfahrt auf dem Grenzfluss Dunajca teilnehmen konnten. Die Fahrt dauerte ca. zweieinhalb Stunden und war sehr entspannend. Anschließend sind wir dann nach Zagopane gefahren, haben uns kurz die Ski-Sprungschanzen angesehen und waren anschließend in der Stadt auf einer Touristenstraße bummeln.
Nachdem wir wieder in Gdow angekommen waren, sind wir abends alle zusammen zum Fluß runtergegangen und haben dort ein Lagerfeuer gemacht. Da Lukas gegen Shorty eine Wette verloren hatte, musste er zehn verschiedene Lieder am Rande des Feuers singen. Irgendwann wollte Lukas jedoch nicht mehr und lehnte das weitere Singen ab. Deshalb musste am darauffolgenden Tag ein Krisengericht einberufen werden.
Anna
Mittwoch, 06. August 2008
Am Mittwoch besuchten wir das Salzbergwerk in Bochina. Es ist der älteste Salinenbetrieb Europas, der seit 1248 ununterbrochen tätig ist . Wir konnten alte Kapellen, einmalige Salzkammer, originelle Werkzeuge sowie auch bergmännische Anlagen besichtigen. Es ähnelte schon fast einer unterirdischen Stadt. So ziemlich am Ende konnten wir mit einer unterirdischen Bahn, die 140m lang war, rutschen. Als wir unten ankamen, gab es dort noch einen Sportplatz, wo man Fußball, Basketball etc. spielen konnte. Am Nachmittag sind wir dann noch in Kanus über den Fluß Raba gepaddelt. Es saßen immer zwei Personen zusammen, z.B. Nadine und Anna, Franzi und Claudia, Sarah und Irina, Arne und Corny.
Manchmal konnten wir uns zurücklehnen und mussten nicht paddeln, denn wir wurden mit der stärkeren Strömung mitgenommen. Als wir dann bei der zweiten Brücke ankamen und Ekkehart sowie Dieter mit den Polen auf uns warteten, waren wir erleichtert, denn es war schon anstrengend. Am Abend spielten wir alle zusammen noch ein bisschen Beachvolleyball.
Irina
Donnerstag, 07. August 2008
Nach 2 Stunden Fahrt mit dem Bus erreichten wir das Konzentrationslager Auschwitz. Eine Führerin zeigte uns das Lager und danach fuhren wir nach Birkenau. An diesem Tag erlebten wir Geschichte hautnah. Am Abend spielten wir mit den Jugendlichen aus der Jugendfeuerwehr Gdow Volleyball.
Claudia
Freitag, 08. August 2008
Nach dem Frühstück um 8.00 Uhr ging es los zum Miniaturland. Nach ca. einer Stunde Fahrt waren wir endlich angekommen. Im Miniaturland konnte man Vieles erleben bzw. sehen. Die Schiffschaukel war unserer Meinung nach die beste Attraktion. Weiter konnte man noch im Riesenrad, im Labyrinth und mit vielen weiteren Sachen großen Spaß haben. Da es im Miniaturland viele weltbekannte Sehenswürdigkeiten gibt, wie z.B. den Eifelturm, konnte man auch einiges nützliches Lernen. Pünktlich zum Mittagessen um 14.00 Uhr waren wir wieder angekommen.
Um 17.00 Uhr ging es weiter zum Spiel ohne Grenzen zusammen mit der polnischen Jugendfeuerwehr., welches uns allen viel Spaß gemacht hat. Wir (Sarah, Anna, Claudia, Nadine, Irina und Franzi) haben eine Gruppe gebildet, die dann den 1. Platz belegt hat. Danach wurde noch gegrillt mit einer anschließenden Disco. Leider wollte das Wetter nicht ganz mitspielen, denn es fing heftig an zu regnen und zu stürmen. Deswegen mussten wir früher als geplant wieder „nachhause“ fahren. In unseren Hütten angekommen, saßen wir noch ein wenig zusammen, bis wir uns in unsere Betten zurückzogen.
Franziska
Samstag, 09.August 2008
Den Samstag hatten wir zur unseren freien Verfügung. Natürlich begann auch der vorletzte Tag mit dem wunderbaren Frühstück. Danach legten wir uns alle noch einmal aufs Ohr und ruhten ein bisschen! Am Nachmittag machten wir Mädels uns bei strömenden Regen auf den Weg in die Innenstadt von Gdów, wo wir uns mit Proviant für die bevorstehende Heimreise eindeckten.
Als wir klitschnass zu unserer Unterkunft zurückkamen und durch den Regen nichts anderes machen konnten, packten wir schon mal flüchtig unsere Koffer und machten ein bisschen Ordnung in unseren Häusern, was auch echt mal nötig war. Nachmittags fand in unserem Essenssaal ein Spielnachmittag statt, wo wir hingehen konnten, aber nicht mussten. Die Älteren waren stattdessen auf eine polnischen Hochzeit, wo sie wohl viel Spaß hatten. Am Abend, nach dem Abendbrot, wurde unser Speisesaal in ein gemütlichen Raum mit viel Chips und Knabbereien verwandelt, da Lukas Ebeling aus der Jugendfeuerwehr Altenhagen II in seinen 10. Geburtstag reinfeierte. Er hatte uns alle freundlicherweise beim Abendessen um 21:00 Uhr eingeladen.
Wir alle gemeinsam feierten mit guter Laune und lustigen Spielen in seinen 10. Geburtstag und hatten einen gemütlichen Abend. Um für den Aufbruch in unsere Heimat am nächsten Tag wieder fit zu sein, gingen wir nicht all zu spät ins Bett.
Sarah
Sonntag, 10. August 2008
Nachdem wir Sonntagmorgen um 5:30 Uhr aufgestanden waren, haben wir alle unsere Koffer gepackt und danach gab es um 7:00 Uhr Frühstück. Anschließend wurde noch der Rest zusammengepackt und die Zimmer aufgeräumt. Alle brachten ihre Koffer schließlich zum Bus und dann fuhren wir um 8:00 Uhr mit dem Bus in Gdow los. Nach etwa zwölfstündiger Fahrt mit mehreren Pausen, kamen wir etwa um 21:00 Uhr wohlauf in Bad Nenndorf an.
Nadine
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von Timo Lucht (17.9.2008, 18:01)
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Am vergangenen Samstag fand das alljährliche Spiele ohne Grenzen auf dem Parkplatz von McDonalds in Rehren statt. Diese Veranstaltung findet immer großen Zulauf für die Jugendfeuerwehren des Landkreises, da hier nicht nur der sportliche Aspekt gefordert wird, wie beim Bundeswettbewerb – viel mehr ist ein hohes Maß an Geschick wichtig. Wie es am Ende für unsere beiden Gruppen gelaufen ist, findet ihr im Klapptext.
Eigentlich war ein Starten mit drei Gruppen geplant, da die Güldene Sonne zusammen mit uns versuchen sollte, bestmöglich abzuschneiden. Leider musste die Kinderhilfseinrichtung kurzfristig absagen und so gingen wir doch nur mit zwei Gruppen an den Start. Was man hierbei einfach mal herausstreichen sollte war die tolle Beteiligung unserer Jugendlichen. Meistens gehören solche Veranstaltungen eher weniger zu den Beliebtesten. Dennoch sind unserem Aufruf 18 Kinder und Jugendliche gefolgt und somit konnte dieser Vormittag nur erfolgreich verlaufen.
Noch nie lief es wirklich gut für uns bei dieser Veranstaltung – dieses Mal sollte sich das ändern. Bei den Spielen, welche eine Abwechslung zwischen Geschickt, Sport und Ausdauer darstellten, konnten wir die ein oder andere Bestleistung hinlegen.
Nach dem Wettbewerb gingen wir gemeinsam zu McDonalds, um eine Kleinigkeit zu uns zu nehmen. Danach mussten wir leider schon wieder die Heimreise antreten, da die Wettkampfgruppe unserer aktiven Mitglieder am Sonntag Bezirksmeisterschaften hatte und dementsprechend noch üben wollte. Am Abend trafen sich Marcus Schmid und eine kleine Abordnung von Jugendlichen, um ein weiteres Mal nach Rehren zu fahren. Nun stand noch die Siegerehrung an und alle waren natürlich gespannt, für welche Platzierungen unsere Leistungen ausreichten. Am Ende standen die Plätze 72 und 16 zu Buche. Eine solch gute Platzierung konnten wir bis dato noch nie erreichen und deshalb war die Stimmt auch auf dem Höhepunkt. Als Sieger der 88 gestarteten Gruppen ging die Jugendfeuerwehr Goldbeck hervor.
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von Timo Lucht (4.9.2008, 20:05)
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Am vergangenen Wochenende fand der jedes Jahr stattfindende Internationale Wettbewerb in Bad Nenndorf statt. Wie schon bei den Landesmeisterschaften im Juli kamen auch wieder die absoluten Top-Jugendfeuerwehren Niedersachsen, um sich mit anderen zu messen – sogar der Vize-Deutsche Meister Adenbüttel ließ es sich nicht nehmen. Wie das Wochenende und der Wettbewerb am Sonntag im Genauen verlief, findet Ihr im Klapptext.
*Update* Aufgrund eines Wertungsfehlers hat sich die Ergebnisliste etwas verschorben. Die Gruppe Uphusen 1 ist nun auf dem zweiten Platz gelistet und somit sind wir nur, wie vorher beschrieben, Fünter sondern Sechster.
Bereits am Donnerstag haben einige aktive Feuerwehrkameraden unsere Zelte aufgebaut, sodass wir am Freitag nur noch einziehen mussten. Dies erleichterte es und natürlich ungemein und deswegen möchten wir uns auch an dieser Stelle noch mal ganz herzlich bei Euch für eure Hilfe bedanken. Nachdem alle Jugendlichen angereist waren, ging es dann auch schon zum Abendbrot und danach folgte die Eröffnung. Nach einigen Grußworten folgte dann das Abendprogramm, das natürlich, wie bereits im Kreiszeltlager und bei den Landesmeisterschaften in Lindhorst, Seppl leitete. Auf dem Programm stand ein Bingo-Abend, welchen wir natürlich gerne besuchten. Im Anschluss ging es für alle ins Bett, damit wir für den Samstag fitt sind.
Der Samstag begann sehr ruhig. Unsere Trainingszeit begann erst um 15.00 Uhr und deshalb hatten wir genug Zeit, um ein wenig Sport zu machen oder einfach mal in der Sonne auszuspannen. Nach dem Mittagessen ging es jedoch los – bei wirklich tollem Wetter gingen wir auf den Trainingsplatz. Zunächst verlief das Training äußerst schlecht für uns. Einige Unkonzentriertheiten führten zu zahlreichen Fehlern. Dann jedoch rissen sich alle ein wenig zusammen und schon zeigten sie das, was sie wirklich können. Dementsprechend zufrieden gingen wir auch wieder vom Platz. Nach dem Abendbrot gingen unsere Jugendlichen zum obligatorischen Lichterfest, welches jedes Jahr in dem Wochenende des Internationalen Wettbewerbs stattfindet und immer mit einem tollen Feuerwerk abschließt.
Am Sonntag ging es weniger ruhig zur Sache. Bereits um 10.00 Uhr hatten wir unsere erste Startzeit. Außer einem kleinen Fehler verlief der A-Teil lupenrein und deshalb machten wir uns guter Dinge auf zum B-Teil. Auch hier konnten wir die guten Leistungen aus dem Training bestätigen gingen fehlerfrei vom Platz. Bis zur Siegerehrung war noch ein wenig Zeit und deshalb beschlossen wir bereits jetzt schon mit dem Abbau der Zelte zu beginnen. Dann jedoch folgte die Siegerehrung und alle waren gespannt, für welchen Platz unsere tolle Leistung gereicht hat. Insgesamt 29 Gruppen gingen an den Start und wie bereits am Anfang erwähnt auch einige Jugendfeuerwehren, die man bereits von vielen Landesentscheiden kennt. Umso erstaunlicher war es, dass die ersten fünf Plätze an Jugendwehren aus Schaumburg kamen. Den benannten fünften Platz konnten wir uns mit einer tollen Punktzahl von 1008 erreichen. Gewonnen hat der frischgebackene Landesmeister Möllenbeck mit überragenden 1045 Punkten und damit unterstrichen sie wieder einmal ihre Favoritenrolle.
1. Möllenbeck 2
2. Uphusen 1
3. Müsingen 1
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6. Rodenberg
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von Timo Lucht (18.8.2008, 13:34)
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Im Rahmen der Ro.Wo.Ki. hatte die Kinder- und Jugendfeuerwehr Rodenberg 13 Mädchen und Jungen im Alter zwischen 5 und 9 Jahren am Feuerwehrhaus zu Gast. Für die Ferienspaßkinder hatten sich die beiden Betreuerteams viele spannende Aktionen überlegt. Nachdem die Kinder mit ihren Liegen, Schlafsäcken und Kuscheltieren am Samstag die Zelte bezogen hatten, standen jede Menge Wasserspiele, eine Fahrt mit dem Feuerwehrauto und eine spannende Schatzsuche auf dem Programm. Zwischendurch wurde am Feuerwehrhaus gegrillt und zum Abschluss des Tages ein Kinoabend mit großer Leinwand, Chips und anderen Leckerein im großen Zelt durchgeführt. Nach einer kalten Nacht im Schlafsack wurde am Sonntagmorgen gemeinsam vor den Zelten gefrühstückt. Anschließend kamen einige Kameraden der Feuerwehr Bad Nenndorf mit ihrer großen Drehleiter zum Feuerwehrhaus, welche die Kinder sich in Ruhe anschauen konnten. Der Grisu-Chef "Olli" wurde dann unter den wachsamen Augen der Kinder mit der Drehleiter fachmännisch vom Dach des Feuerwehrhauses gerettet und wieder heile auf den Boden gebracht. Ein leckeres Eis sowie eine Erinnerungsurkunde mit Foto durfte nach dem tollen Wochenende natürlich nicht fehlen.
geschrieben von Marcus Schmid - Jugendfeuerwehr Rodenberg
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von Timo Lucht (1.8.2008, 16:59)
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Etwas verspätet berichten wir nun über das bereits vor gut einer Woche beendete 11. Kreiszeltlager in Rinteln. An diesem Zeltlager nahmen 91 Jugendfeuerwehren und 1618 Kinder, Jugendliche, Betreuer und Verantwortliche teil. Eine solche Zahl spiegelt natürlich den hohen logistischen und physischen Aufwand wieder, welchen Frank Lohmann und sein Team auch schon im Vorfeld leisten mussten. Doch am Ende kam eine Woche voller Spaß und sportlicher Aktivitäten heraus. Eine wirklich hervorragende Verpflegung gepaart mit einem unvergesslichen Abendprogramm rundeten eine wirklich schöne Woche ab. Im Folgenden findet Ihr eine chronologisch aufgebaute Berichterstattung der einzelnen Tage.
Tag 1 – Die Anreise
Am Morgen des 12.07.2008 fuhren wir zunächst mit einem Bus nach Lauenau, um die dort ansässige Jugendfeuerwehr abzuholen und gemeinsam machten wir uns auf den Weg nach Rinteln. Bereits am vorangegangenen Tag trafen sich einige aktive Mitglieder von uns und bauten unsere Zelte auf, damit wir am Anreisetag direkt „einziehen“ konnten. Der LKW von Oppermann traf kurze Zeit nach unserer Ankunft ebenfalls ein und so begannen wir mit der Einrichtung der Zelte.
Die Zeltlagereröffnung ließ nicht lange auf sich warten und alle teilnehmenden Jugendfeuerwehren versammelten sich auf dem anliegenden Sportgelände. Nach einigen Grußworten wurden der Bürgermeister der Stadt Rinteln sowie die Jugendwartin der Jugendfeuerwehr Lauenau, Anja Falius, für ihr außerordentlich großes Engagement geehrt. Im Anschluss wurde der Wimpel der Jugendfeuerwehr Reinsdorf geweiht und anschließend in den Kreis der anderen Jugendfeuerwehren aufgenommen. Eine wirklich schöne Eröffnungsfeier ging zuende und wir begaben uns zurück zum Zelt, um bald darauf unsere erste Mahlzeit des Zeltlagers zu uns zu nehmen. Nach dem Essen kam es dann auch schon zum Highlight des ersten Tages. Das Abendprogramm sah die Wahl des Weckliedes vor. Roland Kramer führte durch den Abend und heizte den Jugendlichen und Betreuern ordentlich ein. Abgestimmt wurde durch die Ovationen der Zuschauer und am Ende stand es fest – das Wecklied des 11. Kreiszeltlagers heißt „Lasse redn“ und kommt von der Band „Die Ärzte“. Ein wirklich toller Abend ging vorüber. Jeder freute sich schon auf den kommenden Abend und war gespannt, was dieser wieder für ein Highlight zu bieten hat.
Tag 2 – Die Stadtralley
Für den heutigen Tag sah das Programm eine Stadtralley vor. Bei hochsommerlichen Temperaturen machten sich einige unserer Jugendlichen auf, um die Schmach von vor drei Jahren (Kreiszeltlager Stadthagen – Stadtralley – Rodenberg auf dem letzten Platz) vergessen zu machen. In der Zwischenzeit ging es für die neun Ältesten von uns zum Training für die Leistungsspange.
Die Leistungsspange ist die höchste deutsche Auszeichnung in der Jugendfeuerwehr. Zum Erwerb dieser Auszeichnung muss eine Gruppe von Jugendlichen fünf Disziplinen meistern. Dabei handelt es sich um eine Schnelligkeitsübung, einen Staffellauf, einen FwDV3 – Löschangriff wie beim Bundeswettbewerb, eine Kugelstoßübung und eine „Fragestunde“. Hinzu kommt, dass das Gesamtauftreten der einzelnen Gruppe bewertet wird. In keiner der genannten Disziplinen darf man eine „Null-Wertung“ haben, denn sonst wäre diese Mannschaft durchgefallen.
Leider hatten wir bis zu Beginn des Zeltlagers keine Zeit, um uns auf die Leistungsspange vorzubereiten und dementsprechend mussten wir die Tage bis zur Abnahme (Freitag, der 18.07.2008) gut nutzen.
Am Abend gingen wir geschlossen um 20.00 Uhr zur Apres-Ski – Party. Frank „Seppl“ Döpke führte durch das Programm und es wurden Playback-Darstellungen einzelner Jugendfeuerwehren aufgeführt. Auch zwei Darbietungen unserer Wehr wurden mit tollem Applaus verabschiedet. Man sah den teilnehmenden Kindern und Jugendlichen deutlich an, dass sie sich auf diesen Auftritt schon länger vorbereitet hatten und deshalb wurde der Abend, genauso wie am vorangegangenen Tag, ein voller Erfolg. Eine ganz wichtige Sache stand allerdings noch auf dem Programm – die Siegerehrung der Stadtralley. Anders als vor drei Jahren belegten unsere Jugendlichen einen hervorragenden 12 Platz – eine wirklich tolle Leistung bei 87 gestarteten Gruppen.
Tag 3 – Vorabnahme der Leistungsspange
Heute wurde es für die Leistungsspangenbewerber unserer Jugendfeuerwehr zum ersten Mal ernst. Die Vorabnahme der Leistungsspange stand an. Entsprechend aufgeregt gingen alle auf den Sportplatz. Leider hatten wir wenig Glück und ein bisschen Unvermögen kam noch hinzu und am Ende hieß es – Rodenberg wäre mit der Leistung am Freitag durchgefallen. Dies war natürlich ein großer Schock. Doch schon kurze Zeit später merkte man unseren Jugendlichen an, dass sie durch dieses Ergebnis nur noch motivierter an die Sache gehen werden. Freiwillig legten sie am Nachmittag eine Extra-Trainingsstunde ein und das bei wirklich heißen Temperaturen.
Die Jugendlichen, welche nicht an der Leistungsspange teilnehmen konnten, traten bereits am Vormittag zur Gruppenphase im XXL-Kicker an. Die tolle Leistung der Stadtralley konnte noch übertroffen werden und wir setzten uns als Gruppensieger durch. Somit qualifizierten wir uns für die Finalrunde am Nachmittag. Nach dem Essen ging es dann auch schon weiter und durch wirkliche tolle individuelle Leistungen konnten wir in das Finale einziehen und dies dann sogar mit 5:1 gewinnen. Entsprechend freudestrahlend kamen alle zurück zum Zelt.
Wie an den vergangenen beiden Tagen folgte nach dem Abendbrot natürlich wieder das bereits „legendäre“ Abendprogramm. Heute fand eine Zeltdisco statt und jeder freute sich auf dieses Ereignis – nicht zuletzt natürlich auch, weil hier auch die Siegerehrung des XXL-Kicker auf uns wartete. Nach dem Aufruf des ersten Platzes brachen natürlich alle Dämme und wir freuten uns gemeinsam über diesen tollen Erfolg.
Tag 4 – Das Feuer
Für die Leistungsspangen-Gruppe ging es bereits nach dem Frühstück zum erneuten Training. Nach dem Dämpfer des vergangenen Tages rissen sich die Jugendlichen absolut zusammen und zeigten eine komplett andere Leistung. Am Ende des Vormittags sprang eine tolle Punktzahl heraus, mit welcher wir die Leistungsspange am Freitag erfolgreich geholt hätten.
Zeitgleich bestritt der Rest ein Volleyball-Turnier, welches leider weniger gut verlief wie der XXL-Kicker am Montag und deshalb hatten am Nachmittag alle Freizeit. Das nutzten wir natürlich direkt und ließen uns von unserem Kameraden Heiko Kölling via Bus-Shuttle – Service ins nahegelegene Freibad bringen, um einfach mal ein bisschen auszuspannen. Das hochmoderne Schwimmbad tat sein Bestes und so fuhren wir alle gut gelaunt zurück zum Zeltplatz.
Das Motto des Abendprogramms hieß heute „Mr. und Mrs. Zeltlager“. An diesem Abend gingen insgesamt 18 Pärchen an den Start, welche allesamt Mr. Mrs. Zeltlager werden wollten. Einige knifflige Aufgaben galt es zu bewältigen. Aus unserer Jugendfeuerwehr trat Pierre an, schied allerdings schon frühzeitig aus, was der Stimmung aber keinen Abbruch tat. Doch gegen 21.00 Uhr wurde es auf einmal sehr hektisch. „Feuer Feuer“-Rufe hörte man aus allen Richtungen des Zeltes und alle gingen schnellen Fußes zu ihren Zelten. Dank der wirklich gut reagierenden Betreuer konnte eine Hysterie vermieden werden. Die Zeltlagerleitung forderte alle Zeltlagerteilnehmer dazu auf, sich IN die Zelte zu begeben, da nun mit den Löscharbeiten begonnen werden sollte. Direkt an das Gemeinschaftszelt war das Cafeteriazelt gekoppelt, wo man tagsüber kleine Stückchen Kuchen oder Kaffee bekam. Dort kam es zu einem Kabelbrand. Bevor sich das Feuer jedoch ernsthaft ausbreiten konnte, war es auch schon gelöscht und so wurde ein großer Schaden vermieden. Natürlich war die Aufregung groß, doch die Lagerleitung beruhigte alle via Lautsprecher. Kurz wurde erläutert, was vor wenigen Minuten passiert war und so konnten unsere Jugendlichen wieder durchatmen.
Tag 5 – Der Besuchertag
Am Morgen des Mittwochs begannen wir alle gemeinsam nach dem Frühstück mit dem Reinemachen. Grund dafür war der anstehende Besuchertag, welcher auch in diesem Jahr wieder toll von unseren Eltern und Freunden genutzt wurde. Viele brachten Kuchen, Kaffee oder einfach nur neues Taschengeld für ihr Kind mit. Es wurde sich viel unterhalten, gelacht und wichtige Dinge besprochen. Doch bevor die Eltern eintrafen, traten wir noch beim Volleyballturnier an, welches wir abermals nicht ganz so erfolgreich abschließen konnten. Das bedeutete jedoch auch, dass wir den Nachmittag komplett mit den Eltern verbringen konnten – eine schöne Alternative.
Für die Leistungsspangenbewerber ging es heute zur Abwechslung mal etwas ruhiger zu. Am Vormittag hatte der zweite Zug (wir waren im ersten Zug) noch Gelegenheit zum Üben – am Nachmittag wurde unsere Übungsphase aufgrund des schlechten Wetters abgesagt. Natürlich hätten wir uns gerne weiter auf den anstehenden Freitag vorbereitet doch der große Vorteil war, dass sich nun alle Jugendlichen zu ihren Eltern gesellen konnten.
Am Abend wurde das „Festzelt“ etwas voller, da natürlich auch einige Besucher das Abendprogramm sehen wollten. Thema des Abends war „Stars Stars Stars“ – wieder einmal wurden einige Darbietungen auf der Bühne präsentiert und die Stimmung war, ich sage mal, äußerst lautstark. Doch dies wurde noch getoppt. Ebenfalls auf der Bühne wurde auch der diesjährige Knotenwettbewerb der Jugendlichen ausgetragen, welcher ja bereits im vergangenen Samtgemeindezeltlager großen Anklang fand. Eine überragende Leistung von Lorenz Hudalla verhalf ihm am Ende zu einem ganz tollen zweiten Platz. Nach dem Abendprogramm verabschiedeten wir uns gemeinsam von den Angereisten und legten uns hin, denn bereits am nächsten Tag warteten wieder einige spannende Sachen auf uns.
Tag 6 – Das Missverständnis
Es ist Donnerstag und es steht Schlauchbootfahren auf dem Programm. Wenn man das hört, denkt man zunächst eher weniger daran, dass dort was hätte schief laufen können – lief es aber. Wenn man heute, einige Wochen später daran zurückdenkt, muss man sich immer noch das Lachen verkneifen. Aber nun von Vorne:
Bevor es los ging, sammelte Marc alle Wertsachen der Kinder und Betreuer ein, damit sie nicht in den Tiefen des Flusses verschwinden können. Natürlich waren dort auch die Handys der Betreuer sowie die Akkus der Digital-Kameras mit eingeschlossen. Marc wollte diese zu seiner Mutter, welche die Woche ebenfalls auf dem Zeltplatz verbrachte, in den Wohnwagen schließen. Als er von dort jedoch zurückkehrte, waren Christian und Nils zusammen mit den Kindern bereits mit dem Bus losgefahren. Marc konnte natürlich keinen erreichen, weil alle ihre Handys abgegeben hatten. Nach einiger Zeit im Bus fragte einer nach einer Mückensalbe und natürlich dachte jeder gleich an Marc, da er ja unser „Medic“ ist – jeder schaute sich um doch Marc war einfach nicht zufinden. Plötzlich dämmerte es jedem – man hatte Marc einfach vergessen.
Am Abend, nach der Rückkehr der „Bootsfahrer“, kam es zu dem absoluten Highlight dieses Zeltlagers. Das Motto des Abendprogramms hieß „Schlag den Lohmann“. Wahrscheinlich kennt nahezu jeder Stefan Raab’s Sendung „Schlag den Raab“ und genau so wurde die Show aufgezogen. Insgesamt zehn Wettbewerbe mussten von Frank Lohmann und seinem Herausforderer gemeistert werden. Das Zelt war gerammelt voll und dementsprechend kochte die Stimmung. Am Ende konnte sich der Herausforderer durchsetzen und gewann einen 250€ - Gutschein von Expert. Zwischendurch wurde dann noch der Knotenwettbewerb der Betreuer durchgeführt. Hier konnte sich, wie schon beim Samtgemeindezeltlager 2007 Michael König durchsetzen. Mit einer unglaublichen Zeit von gut sieben Sekunden gewann er den Wettstreit mit einem deutlichen Vorsprung. Ein toller, dennoch aber auch anstrengender Tag neigte sich dem Ende und alle gingen äußerst gut gelaunt ins Bett.
Tag 7 – Die Abnahme
Heute war der Tag der Tage gekommen. Es ist Freitag und bereits beim Aufstehen konnte man die Anspannung spüren. Heute ist der Tag der Leistungsspangenabnahme. Die Bewerber traten alle gemeinsam auf dem Sportplatz an und waren bis in die Haarspitzen motiviert. Nach einer kurzen Ansprache der Zugführer konnte man dann auch beginnen. Die Stimmung unter den antretenden Gruppen war extrem kameradschaftlich. Bei jedem Staffellauf wurde die laufende Gruppe lautstark angefeuert. Wenn ich heute daran zurückdenke, bekomme ich immer noch Gänsehaut. Ein wirklich schönes Erlebnis, was so schnell wohl keiner vergessen wird.
Beim Üben an den vergangenen Tagen konnte man schon eine deutliche Leistungssteigerung unserer Jugendlichen feststellen doch was sie in jenem Freitag leisteten, war schon ein kleines Wunder. Ohne jegliches Üben waren wir nach Rinteln angereist und nun so was – in wirklich jedem der fünf Wettbewerbe zeigte unsere Gruppe eine geschlossene Mannschaftsleistung und wurde am Ende dafür belohnt. Hervorragende 17 Punkte standen letztendlich zubuche und entsprechend großartig war die Stimmung danach. Nach der feierlichen Überreichung der Leistungsspange ging es für unsere neun Jugendlichen in die Pizzeria. Ein verdienter Festschmaus wurde zu sich genommen und ausgelassen gefeiert.
Am Abend traten noch einmal alle Highlights der Woche auf der Bühne auf – auch wir waren wieder mit den „Scheunenrockern“ vertreten. Die anschließende Disko wurde natürlich auch gerne besucht und zum Leid der angrenzenden Bewohner wurde die Nachtruhe auf 00.00 Uhr angesetzt. Schon an den letzten Abenden waren wir gut drauf, doch an diesem Abend sollte sich dies relativieren. Die Feierstimmung kannte kein Ende und das Festzelt wurde absolut auf den Kopf gestellt – toller Tag / toller Abend / ein absolut perfekter siebter Zeltlagertag.
Tag 8 – Die Abreise
Bei wirklich schlechtem Wetter gingen wir nach dem Frühstück zur Abschlussveranstaltung. Danach wurden dann in einem hohen Tempo die Zelte abgebaut und wieder ordentlich im LKW verstaut. Per Bus traten wir nun unsere Heimreise an – zunächst brachten wir die Jugendfeuerwehr Lauenau heim, dann ging es endlich zum Rodenberger Gerätehaus. Wirklich jedem sah man die Anstrengungen der letzten Woche an. Aufgrund dessen verlief das Ausräumen äußerst gut und so konnten wir alle schnellstmöglich nachhause.
Ein Fazit dieser mit Höhepunkten gespickten Woche hervorzuheben, fällt mir absolut schwer. Eigentlich müsste ich hier nun die komplette Woche, wie oben schon geschehen, noch einmal Revuepassieren lassen. Für alle sind diese acht Tage wohl so schnell nicht mehr aus dem kopf zu bekommen. Für einige war es das erste Zeltlager und ich denke, dass diese einen tollen Eindruck darüber bekommen haben, wie das Lagerleben aussieht.
Dieses Zeltlager ist nun vorbei doch die Vorbereitungen für das kommende Jahr gehen bereits los. Eigentlich wäre 2009 ein alleiniges Zeltlager an der Reihe doch wir vom Betreuerstab haben uns da eine kleine Überraschung überlegt. Diese wird natürlich auch, sobald alles in trockenen Tüchern ist, bekannt gegeben. Doch bis dahin müssen sich alle noch etwas gedulden.
Wir vom Betreuerteam möchten uns noch mal rechtherzlich dafür bedanken, dass ihr, die Jugendlichen, das Zeltlager zu dem gemacht habt, was ist war – eine unvergessliche Veranstaltung. In diesem Sinne wünschen wir allen noch schöne und vor allem ruhige Sommerferien.
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von Timo Lucht (8.7.2008, 13:28)
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Am vergangenen Wochenende konnte man bei wechselhaftem Wetter den Landesentscheid der niedersächsischen Jugendfeuerwehr im internationalen Wettbewerb in Lindhorst bestaunen. Für die Wettbewerbsgruppen ging es darum, einen der ersten beiden Plätze zu ergattern, um damit ein Ticket zu den diesjährigen Deutschen Meisterschaften zu lösen. Anders als im Bundeswettbewerb der deutschen Jugendfeuerwehr musste man sich für diesen Wettbewerb im Vorfeld nicht qualifizieren. Trotz der langen Wettbewerbssaison entschieden wir uns für eine Teilnahme an diesem Entscheid, da der CTIF eine wirklich tolle und spannende Alternative zum Bundeswettbewerb darstellt.
Die Vorbereitung auf diesen Wettbewerb viel aufgrund dessen, dass wir noch eine Woche zuvor die Kreismeisterschaften hatten, sehr dürftig aus. Wir haben uns lediglich vorher einen kleinen Film angeschaut, in dem eine gute österreichische Gruppe den Bewerb vorstellte. Ganz unbekannt war uns diese Geschichte jedoch nicht, da wir schon in den vergangenen Jahren immer wieder an dem meist in Bad Nenndorf stattfindenden Freundschaftswettbewerb im CTIF teilgenommen hatten. Wir verließen uns in diesem Jahr einfach darauf, dass wir den Trainingstag am Samstag gut nutzen würden, um dann am Sonntag zu zeigen, was wir wirklich drauf haben. Die zehn Jugendlichen, welche mitgereist waren, machten Samstag sowie auch Sonntag einen absolut vorbildlichen Job. Das Training verlief deutlich besser als erwartet – jeder begriff sofort, welchen Posten er zu machen hat und dieser wurde dann auch nahezu fehlerfrei durchgeführt. Unsere Erwartungen stiegen dennoch nicht, da wir rein aus Freude an der Sache antraten. Uns war bewusst, dass an diesem Wochenende Gruppen an den Start gehen, die sich dieses Jahr akribisch auf dieses Ereignis vorbereitet hatten.
Sonntag ging es für uns direkt nach dem Frühstück an den Start. Wir hatten zunächst den B-Teil (400m-Staffellauf) zu bewältigen. Leider unterliefen der Gruppe bei einer hervorragenden Zeit von 1:26,8 nach zwei kleinen Fehlern 20 Fehlerpunkte. Der Wettbewerb war allerdings noch nicht vorbei und so nahmen wir uns vor, beim nun folgenden A-Teil (Löschangriff) alles zu geben, um uns am Ende gut präsentiert zu haben. Das gelang uns auch – 1:15 und 10 Fehlerpunkte standen am Ende auf unserem Konto. Trotz des kleinen Patzers waren alle sehr zufrieden. Von vielen Jugendlichen unserer Gruppe hörte man, dass es ihnen sehr, sehr viel Spaß gemacht hat, an diesem Entscheid teilzunehmen und das war für uns die Hauptsache.
Die Zelte waren schon abgebaut und ordentlich im Anhänger verstaut, sodass wir uns nur noch auf die nun anstehende Siegerehrung freuen durften. Natürlich waren wir alle gespannt, für was unsere Leistung letztendlich stand. 18 Gruppen waren an den Start gegangen und insgeheim war es unser Ziel, unter die Top-Ten zu kommen. Am Ende sprang Platz 11 heraus und unsere Jugendlichen sowie auch wir vom Betreuer-Stab waren absolut begeistert – wir hatten immerhin 30 Fehlerpunkte auf unserem Konto. Auf Platz 9 folgte dann die Jugendfeuerwehr Hattendorf – eine wirklich tolle Leistung des neuen Vize-Kreismeisters. Die großen Favoriten waren allerdings die Jugendwehren aus Adenbüttel und Möllenbeck. Beide hatten sich bereits vor zwei Jahren für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert – damals konnte sich Adenbüttel noch den Landesmeistertitel vor Möllenbeck sichern. Dieses Jahr sollte es anders kommen – Adenbüttel erreichte „nur“ Platz 3 und damit war klar, dass Möllenbeck mit ihren zwei Gruppen auf Platz 1 und 2 steht. Dass die Jugendlichen aus dem Klostertal wirklich gut sind, war jedem bekannt – mit einem solch großartigen Ergebnis konnte dennoch keiner rechnen. Aufgrund eines Beschlusses des Landesjugendfeuerwehrausschusses von 2007 qualifiziert sich Adenbüttel trotzdem für den Bundesentscheid. Die Regelung besagt, dass sich jeweils nur eine Gruppe aus einer Jugendfeuerwehr qualifizieren kann.
Nach der Siegerehrung machten wir uns, auch wenn es überflüssig ist, natürlich Gedanken darüber, welchen Platz wir denn ohne die Fehler gemacht hätten und es wäre Rang 5 herausgekommen. Als das bekannt war, waren alle noch weitaus mehr begeistert als ohnehin schon. Wir hatten unser Ziel erreicht – wir wollten uns gebührend präsentieren. Selbstverständlich gratulieren wir dem neuen Landesmeister Möllenbeck zu einer grandiosen Leistung und wünschen der Jugendfeuerwehr viel Glück bei den nun anstehenden Deutschen Meisterschaften.
1. Möllenbeck I mit 1050 Punkten
2. Möllenbeck II mit 1043 Punkten
3. Adenbüttel I mit 1037 Punkten
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11. Rodenberg mit 991 Punkten
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